Was ist Bitcoin (BTC) und wie funktioniert es?

Der Begriff Bitcoin kann auf zwei Arten verwendet werden. Zum einen ist es der Name einer Kryptowährungseinheit und zum anderen wird der Begriff für das dezentrale öffentliche Peer-to-Peer Netzwerk-Protokoll verwendet.

Bitcoin Abbildung
Bitcoin Abbildung

Die Geschichte zu Bitcoin

Am 31. Oktopber 2008 schlug ein unbekannter Software-Entwickler, möglicherweise auch mehrere, mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto, ein elektronisches Zahlungssystem vor, das auf mathematischen Beweisen basieren sollte. Die Absicht hinter dieser Idee war es ein Zahlungsmittel zu erschaffen, das kryptografisch gesichert, verifizierbar, unveränderlich und von zentralen Behörden und Regierungen unabhängig genutzt werden konnte.

Als das Whitepaper veröffentlicht wurde, nahm die Weltwirtschaftskrise 2007 bereits ihren verheerenden Lauf. Als eine der Ursachen für diese Finanzkrise wird das Platzen der Immobilienblase auf dem US-amerikanischen Markt angesehen. Infolge der Finanzkrise verloren viele Menschen das eigene Heim. Damit Banker und Spekulanten derartige Blasen nicht mehr erzeugen können, dementsprechend auch keine Notstände mehr erzeugen können, wollte Nakamoto der Weltöffentlichkeit ein integreres Transaktionssystem bereitstellen, durch welches Menschen wieder die volle Kontrolle über die eigenen monetären Werte bekommen.

Ein weiteres Problem, dass durch die Bitcoin-Blockchain gelöst werden sollte, war das Double-Spending. Das Double-Spending war ein großes Problem von digitalen Zahlungsmitteln wie eC oder Kreditkarten.

Nakamoto, dessen Identität bis heute nicht geklärt werden konnte, baute im Januar 2009 den Genesis-Block ab und startete damit offiziell Bitcoins Blockchain. Seitdem läuft das Netzwerk als Open Source Software Protokoll.

Video: Bitcoin erklärt

Was ist Bitcoin (BTC)?

Bitcoin (BTC) bezeichnet ein digitales Token innerhalb der eigenen Blockchain. Ein digitales Token ist eine kryptografisch verschlüsselte Datei, welche auf der Bitcoin-Blockchain gespeichert wird. Die Blockchain oder auch Blockkette, ist ein offenes Kontenbuch. In ihr werden alle Transaktionen gespeichert. Das ist vergleichbar mit einem Bankangestellten, der Buch darüber führt, wann Peter Brandt, der fiktive Kunde der Bank, wie viel Geld auf sein Bankkonto einzahlte oder abhob. Der Bankangestellte verzeichnet auch, wie viel Geld Peter Brandt an Hedi Schumann überwies. Bei einer Überweisung, bzw. einer Transaktion, wird ein festgeschriebener, monetärer Wert von einem Bankkonto abgezogen und auf einem anderen Bankkonto gutgeschrieben. Wenn Peter Brandt an Hedi Schumann 100 € überweist, zieht der Bankangestellte 100 € von seinem Kontostand ab und schreibt sie dem Konto von Hedi Schumann gut.

Dasselbe passiert prinzipiell auch mit Transaktionen. Eine Bitcoin-Überweisung wird in dem digitalen Kontenbuch, der Bitcoin-Blockchain protokolliert. Das Besondere an der Blockchain ist nun, dass kein einzelner Bankangestellte sie verwaltet, sondern auf jedem Computer innerhalb des Netzwerkes in Teilen oder vollständig gespeichert ist. Das heißt, dass Bitcoin-Nutzer nicht mehr auf einzelne Banken angewiesen sind, um ihr Geld zu verwalten. Die dezentrale Architektur der Bitcoin-Blockchain bietet nicht nur den Vorteil, dass Banken als Mittelsmänner überflüssig werden, sondern sorgt gleichzeitig für ein hohes Maß an Transparenz und Sicherheit.

Jeder Interessierte kann das Kontenbuch des Transaktionsnetzwerkes jederzeit öffentlich einsehen. Das bietet Bitcoin-Nutzern die Möglichkeit, Vertrauen in die Blockchain-Technologie aufzubauen.

Es kann aber nicht jeder Transaktionen zu seinen Gunsten ändern. Eine Bitcoin-Transaktion beinhaltet unter anderem die Information darüber, wer eine Transaktion anordnete, wie viel in Bitcoin (BTC) überwiesen werden soll, wann diese Transaktion angeordnet wurde und an wen der gesendete Betrag geschickt werden soll. Dieses Informationspaket wird durch einen kryptografischen Verschlüsselungsalgorithmus in sogenannte Blöcke komprimiert. Die Aneinanderreihung dieser Blöcke wird als Blockchain bezeichnet. Das ist besonders sicher, weil die Bitcoin-Blockchain kryptografisch verschlüsselt ist. Ein Hacker müsste den Transaktionsblock erst wieder entschlüsseln, um Transaktionsdaten zu seinen Gunsten zu manipulieren. Selbst wenn ein Hacker es schafft, einen Computer des dezentralen Bitcoin-Netzwerkes zu hacken, hätten die anderen Computer des Netzwerkes die originale Blockchain gespeichert und könnten dadurch den Manipulationsversuch erkennen. In der logischen Konsequenz könnte der gehackte Rechner unmittelbar aus dem Netzwerk ausgeschlossen werden.

Bitcoins werden durch das Bitcoin Mining erzeugt

Der Nutzen und die Möglichkeiten

Bitcoin wurde ursprünglich als eine dezentrale Zahlungsmethode und eine Alternative zum klassischen Bankensystem entworfen. Im Gegensatz zu internationalen Banküberweisungen zur damaligen Zeit war es kostengünstiger und schneller. Ein zusätzlicher Vorteil für Händler war, dass eine Transaktion irreversibel ist, das verhindert Rückbelastungen, die häufig mit teuren Gebühren verbunden sind.

In einigen Teilen der Welt sind Bitcoins immer noch eine effizientere und günstige Möglichkeit, Geld grenzüberschreitend zu übertragen. Viele Nutzer schätzen außerdem die Pseudoanonymität, die die Blockchain (Was ist Blockchain?) ihnen bietet. Die Kosten- und Geschwindigkeitsvorteile von Bitcoin schwinden jedoch zunehmend, da immer neuere Blockchain Projekte mit besserer Technologie und Skalierbarkeit auf den Markt kommen und gleichzeitig die traditionellen Kanäle an der Verbesserung ihrer Systeme arbeiten.

Proof of Work - Proof of Stake
Proof of Work – Proof of Stake @nem.io

Wie funktioniert Bitcoin?

Transaktionen werden im Bitcoin-Netzwerk mithilfe des Proof-of-Work Algorithmus durch Miner verifiziert. Dabei wird der SHA-256 Algorithmus zugrunde gelegt. Im Schnitt dauert die Bestätigung einer Transaktion bei etwa 10 Minuten. In der Realität kann es dagegen deutlich länger dauern. Das liegt an der großen Menge an Transaktionen, die von den Minern kaum noch bewältigt werden kann. Nutzer müssen entweder mehr zahlen oder längere Wartezeiten für ihre Transaktionen in Kauf nehmen. Für Mikro-Payments sind die zusätzlichen Gebühren, die anfallen würden, nicht lohnend. Daher müssen vor allem kleinere Beträge teilweise mehrere Tage auf eine Bestätigung warten.

Das Ergebnis war eine mangelnde Skalierbarkeit, wodurch die Kryptowährung den Sprung zum Zahlungsmittel des täglichen Gebrauchs bisher nicht schaffen konnte. Wie Ethereum und andere größere Kryptowährungen mit dem selben Problem, versucht auch Bitcoin mit verschiedenen Ansätzen die Skalierbarkeit zu erhöhen, um mehr Datendurchsatz gewährleisten zu können. Dazu gehört unter anderem die Anwendung des Lightning Networks, welches letztlich die Hauptkette der Blockchain entlasten soll. Eine andere Maßnahme war die Implementierung des SegWit Protokolls im August 2017.

Einige Mitglieder der Community sahen die Lösung für das Skalierungsproblem in der Erhöhung der Blockgröße. Aus dieser Idee heraus erfolgte schließlich im August 2017 der erste Hard Fork und Bitcoin Cash wurde gegründet. Insgesamt machte Bitcoin noch zwei weitere Hard Forks durch, woraus Bitcoin Gold und Bitcoin Private hervorgingen.

Bitcoin Mining Pool
Bitcoin Mining Pool

Was ist Bitcoin Mining?

Bitcoin Mining bezeichnet den Prozess, durch welchen Bitcoins erzeugt werden. Das Mining sorgt in erster Linie dafür, dass Überweisungen in Bitcoin in das digitale Kontenbuch geschrieben werden. Weltweit kann sich jeder mit einem Internetzugang das Protokoll herunterladen und die Rechenleistung seines Computers zur Erzeugung von Bitcoins bereitstellen. Bitcoins werden als Belohnung ausgeschüttet, wenn ein Transaktionsblock der Bitcoin-Blockchain errechnet wurde. Pro erzeugtem Transaktionsblock werden aktuell 12,5 Bitcoin als Belohnung ausgeschüttet. Das entspricht aktuell ungefähr einem Gegenwert von 100.000 US-Dollar. Im Jahr 2020 wird diese Belohnung halbiert (Bitcoin Halving).

Transaktionsblöcke der Bitcoin-Blockchain werden durch einen sogenannten Hashing-Algorithmus errechnet. Ein Hashing-Algorithmus arbeitet mit einer Hashfunktion. Der Hashing-Algorithmus ist der kryptografische Verschlüsselungsalgorithmus SHA256. Dieser Algorithmus nimmt die bereits erwähnten Transaktionsinformationen, verschlüsselt sie, verkettet sie mit dem jeweils letzten Hashblock der Blockchain und ordnet sie einem Hashwert der Blockchain zu. Im Falle einer Bitcoin-Transaktion ist der Hashwert innerhalb der Blockchain das Konto des Empfängers, das sogenannte Bitcoin Wallet.

Je mehr Rechenpower ein Computer zur Verfügung stellt, desto schneller kann er den Verschlüsselungsalgorithmus anwenden. Wenn ein Computer beispielsweise 350 Terahash pro Sekunde (350 TH/s) verarbeiten kann, verfügt er über eine hohe Rechengeschwindigkeit. Je höher die Rechengeschwindigkeit ist, desto schneller können Transaktionsblöcke in die Blockchain integriert werden. Dementsprechend bekommen Miner, die Betreiber des Bitcoin-Protokolls, mit steigender Rechenleistung auch mehr Bitcoins. Aktuell beträgt die durchschnittliche Zeit, um einen Block zu erzeugen, zehn Minuten. Neben der Verarbeitung von Transaktionsdaten haben Miner innerhalb des Bitcoin-Netzwerkes die Funktion, sich mit anderen Computern zu synchronisieren, damit die Blockchain stets auf dem neusten Stand ist. Außerdem sichern sie das System ab, indem sie Transaktionen, welche von anderen Computern verarbeitet wurden, nochmal überprüfen.

Das Mining von Bitcoins vom eigenen Heimcomputer aus, lohnt sich nicht mehr wirklich. Mittlerweile gibt es Betreiber von ganzen Mining Farmen. In diesen Mining Farmen werden speziell für das Mining von Bitcoins gefertigte Grafikkarten und Miner betrieben. Das Problem dabei ist, dass die sogenannte Difficulty innerhalb des Netzwerkes steigt.

Die Difficulty bezeichnet den Schwierigkeitsgrad, mit welchem der SHA256-Algorithmus arbeitet. Ist die Difficulty gering, muss der Algorithmus weniger Daten verarbeiten, um einen Block zu erzeugen. Steigt die Difficulty, muss ein Miner umso mehr Rechenleistung aufbringen, um einen Block erzeugen zu können. Mining Farmen werden beispielsweise von den Cloud Mining Anbietern Genesis Mining, Hashflare oder Bitcoinvest betrieben. Das Cloud Mining bietet Interessierten die Möglichkeit Rechenleistung zu kaufen, um damit Bitcoins zu minen. Um mehr Coins zu erhalten, schließen sich Miner zumeist einem Mining Pool an. In einem Mining Pool wird die Rechenleistung aller im Pool befindlicher Computer zusammengefasst und für das Mining von Bitcoins verwendet. Solche Mining Pools sind beispielsweise BTC.com, AntPool, SlushPool und ViaBTC. Die erzeugten Bitcoins werden unter den Beteiligten aufgeteilt.

Ledger Nano X mit Bluetooth
Ledger Nano X mit Bluetooth @ledger.com

Was ist eine Bitcoin Wallet?

Eine Bitcoin Wallet ist eine Software. Die Software wird dafür verwendet, um die Coins aufzubewahren. Eine Wallet ist mit einer realen Geldbörse vergleichbar. Da es sich bei Bitcoins um eine digitale Währung handelt, ist ein Wallet eine digitale Geldbörse. Eine Bitcoin Wallet wird dann wichtig, wenn man Bitcoins minen, traden oder einfach nur besitzen möchte. Auch ein Bezahlvorgang in Bitcoins ist ohne ein entsprechendes Wallet nicht möglich. Ein Wallet weist jedem Nutzer eine eigene ID zu, das ist eine Hexadezimalzahl. Diese ID wird auch Wallet-Adresse genannt. Die Wallet-Adresse sorgt für Anonymität, denn Bitcoin-Nutzer werden nicht mit ihrem echten Namen innerhalb der Bitcoin-Blockchain angezeigt. Lediglich die eigene Wallet-Adresse, Transaktionen in BTC und die Empfängeradresse können auf der Bitcoin-Blockchain eingesehen werden.

Je nach Endgerät unterscheiden sich Wallets voneinander. Wallets zur Aufbewahrung von Bitcoins gibt es als Desktop Wallet, als Hardware Wallet, als Mobile Wallet oder als Web Wallet.

Ein Hardware Wallet (Bsp: Trezor und Ledger Nano S) ist ein USB-Hardware-Speichermedium, über welches Bitcoin-Inhaber die eigenen Bitcoins offline aufbewahren können. Sie sind für Nutzer geeignet, die ihre Coins nicht durch einen Hack verlieren wollen.

Ein Desktop Wallet ist für den eigenen Desktop-PC gedacht und eignet sich unter anderem für den Handel mit Kryptowährungen. Die erhaltenen Bitcoins werden dann auf dem eigenen Computer gespeichert. Ein Web Wallet ist nur über einen Browser verfügbar. Gehaltene Bitcoins werden dann auf den Servern des Web Wallet Anbieters gespeichert. Ein Mobile Wallet wird oftmals dann verwendet, wenn Bitcoins im Alltag als Zahlungsmittel verwendet wird. In diesem Falle werden die gehaltenen Bitcoins auf dem eigenen Smart Phone gespeichert.

Bei den meisten Wallets gibt es die Möglichkeit ein verschlüsseltes Backup zu erzeugen. Das Backup ist dazu da, um bei einem Verlust oder einem Diebstahl der Wallet, beweisen zu können, dass man einen bestimmten Bitcoin-Betrag auf der Wallet aufbewahrte. Das gilt auch für den Fall, dass die eigene Wallet gehackt wurde oder man schlichtweg das Passwort vergessen hat. Bei der Auswahl eines Wallets sollte außerdem die Seriosität des Anbieters beachtet werden. Wallets werden aktuell bevorzugt für den Handel mit Bitcoins genutzt.

Was ist Bitcoin Trading?

Bitcoin Trading bezeichnet den Vorgang des Kaufs oder Verkaufs von Bitcoins. Das Ziel beim Trading ist die Vermehrung des eigenen Kapitals. Das wird dadurch erreicht, indem gekaufte Bitcoins teurer wieder verkauft werden, als sie eingekauft wurden. Die Kryptowährung kann weltweit auf mehr als 400 Krypto Börsen gehandelt werden. Auf den Börsen können Miner geminte Bitcoins verkaufen. Es kann aber auch jeder Interessierte der Bitcoins besitzen möchte, sofern er über ein Wallet verfügt, Bitcoins auf diesen Börsen erwerben. In vielen Fällen wird auf Krypto Börsen der Handel mit Bitcoins (BTC) betrieben. Für den Handel mit der Kryptowährung sprechen hohe Gewinnmöglichkeiten. Wer sich beispielsweise im April 2013 einen Bitcoin für 120 US-Dollar kaufte, erhielt dafür im Dezember 2017 bereits 20.000 US-Dollar. Das ist bezeichnend. Der Kurs zeichnet sich durch eine hohe Volatilität aus. Er schwankt sehr stark und es kann nicht genau vorhergesagt werden, ob und wann der Kurs steigt oder sinkt.

Das liegt in erster Linie daran, dass der Handel mit Kryptowährungen noch nicht entsprechend reguliert wurde, wie es bei herkömmlichen Börsen der Fall ist. Krypto Börsen wie Bitcoin.com oder AnycoinDirect.eu verfügen mittlerweile über entsprechende Authentifizierungsverfahren, um nicht nur Betrüger identifizieren zu können, sondern auch dem Problem der Geldwäsche vorzubeugen.

Krypto Börsen sind jedoch im Handel rechtlich noch nicht reguliert. Im Grund heißt das jedoch auch, dass ein Komplettverlust des investierten Kapitals jederzeit möglich ist. Bei der Kryptowährung handelt es sich um ein Hochrisikoinvestment. Beim Handel mit Kryptowährungen kommt es vor allem auf die richtige Strategie an. Wer sich auf einer Krypto-Handelsplattform registrierte und über eine Wallet verfügt, kann diverse Handelsstrategien entwickeln. Grundlegend sollte beim Trading ein Coin teurer verkauft werden, als er eingekauft wurde. Die meisten Krypto Börsen fordern für den Handel mit Kryptowährungen pro Trade eine bestimmte Gebühr. Neben dem Handel mit Kryptowährungen auf Krypto Börsen können Kryptowährungen auch über Online-Wechselstuben ge- oder verkauft werden. Für die jeweilige Kryptowährung wird meistens ein bestimmter Festbetrag bezahlt. Eine weitere Möglichkeit ist der Handel mit Kryptowährungen über einen Broker.

Bitcoins kaufen

Es gibt viele Möglichkeiten Bitcoins zu kaufen. Bevor Sie mit dem Kauf starten sollten Sie sich ein Wallet für Ihre Bitcoins einrichten. Hier kann man mit gutem Gewissen das Wallet von Blockchain oder Coinbase (Online und App) empfehlen.

Sobald Sie eine Bitcoin-Wallet erstellt haben, verwenden Sie bitte eine traditionelle Zahlungsmethode wie Kreditkarte, Banküberweisung oder Debitkarte, um Bitcoins an einer Bitcoin-Börse zu kaufen (Beispiel: Coinbase). Die Bitcoins werden dann in Ihre Wallet (Brieftasche) übertragen. Die Verfügbarkeit der oben genannten Zahlungsmethoden richtet sich nach dem Gerichtsstand und dem gewählten Wechselkurs. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Coinbase-Artikel.

Die Zukunft von Bitcoin

Bitcoins Zukunft ist noch nicht eindeutig bestimmt. Ist der Bitcoin tatsächlich eine Währung, welche dafür genutzt werden kann, um damit den Friseur oder das eigene Benzin zu zahlen? Oder dient sie doch nur als Investitionsgut, mit dem schnelles Geld gemacht werden kann? Wird darüber nicht nur Geld gewaschen?

Die ursprüngliche Idee hinter der Kryptowährung war, ein integeres, vertrauenswürdiges, dezentrales Peer-to-Peer-Zahlungssystem zu etablieren. Die Skalierungsprobleme und starken Kursschwankungen machen eine Umsetzung als alltägliches Zahlungsmittel kaum möglich. In jüngster Zeit scheint Bitcoin sich daher zunehmend zu einer Investitions- und Vermögensanlage zu entwickeln. Das starke Wachstum der vergangen Jahre lockte viele Trader an, die auf große Gewinnspannen hoffen.