Was ist Bitcoin (BTC)?

Der Bitcoin (kurz BTC) ist die erste dezentralisierte Währung der Erde. Der Ausdruck beschreibt gleichzeitig ein Netzwerk aus Minern und Netzknoten, welches die Funktionalität der Währung gewährleistet.

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Die Dezentralisierung einer Währung ist ein Novum, welches der Bitcoin durch die Implementierung der Blockchain erreichen konnte. Ziel der Währung ist es, ein alternatives Zahlungsmittel darzustellen, das auf die Verfügungsgewalt zentraler Instanzen und daraus resultierenden Möglichkeiten zur Manipulation verzichtet.

Durch den Einsatz von Kryptografie und der Abwendung eines Kontenmodells (hin zu UTXOs), gelang dem Bitcoin als erster digitaler Währung überhaupt der Durchbruch, denn Bitcoin ist nicht die erste unabhängige digitale Währung der Geschichte.

 

Die wichtigsten Eigenschaften des Bitcoin im Überblick

Name Bitcoin
Kürzel BTC
Marketcap 878 Milliarden US-Dollar
Rang 1
Gründung 2009
Gründer Satoshi Nakamoto (Pseudonym)
ICO Nicht existent. Stattdessen Fair Launch.
Blockchain Bitcoin
Status Online
Website https://bitcoin.org
Whitepaper „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“

Stand: 7. April 2022

Wie funktioniert der Bitcoin?

Die Blockchain ist eine sogenannte Distributed Ledger Technologie (DLT). Dieser ungelenk klingende Ausdruck sagt aus, dass ein Verzeichnis, in welchem sämtliche Transaktionen eines Zahlungsnetzwerks hinterlegt sind, dezentral verteilt wird.

Die Blockchain ist dieses Verzeichnis. Darin stehen sämtliche Transaktionen geschrieben, die jemals mit Bitcoin stattgefunden haben. Die Verteilung der Informationen sorgt für eine Dezentralisierung, die wiederum die Manipulation durch eine zentrale Gewalt oder Angreifer von außen verhindert.

Die in einem Bitcoin Block enthaltenen Daten
Skizze von drei aufeinander folgenden Blöcken. Mehrere Blöcke bilden eine Blockkette („Blockchain“). Jeder Block enthält Daten zu Transaktionen und für die Abläufe der Blockchain.

Dem entgegen steht das klassische Hauptbuch, das beispielsweise Banken verwenden und das damit der Bestimmung der Bank unterliegt. Unabhängige digitale Währungen, die vor dem Bitcoin existierten, verwendeten zwar bereits Kryptografie, die empfindliche Daten verschlüsselt, nicht aber die Blockchain und boten daher eine deutlich größere Angriffsfläche.

Eine Blockchain kann über einen 51%-Angriff gekapert werden. Dazu muss der Angreifer über mehr als die Hälfte des Netzwerks bestimmen. Schafft er das nicht – also im Normalzustand – sorgt ein Konsens-Algorithmus (Consensus Algorithm) automatisch für die Übereinstimmung der Daten zwischen den verschiedenen Netzknoten und sichert das Netzwerk somit gegen Angriffe ab. Eine größere Anzahl an Teilnehmern des Netzwerks macht dieses umso sicherer.

So lassen sich mit enormer Sicherheit Daten in einer Blockchain speichern, die Transaktionen abwickeln. Nutzern ist es so möglich, Geld in Form von Bitcoin auf digitalem Wege an einen beliebigen Empfänger zu senden. Auf einen klassischen Mittelsmann (wie eine Bank) wird verzichtet.

Erste Bitcoin Transaction in der Wallet angezeigt
Ein Meilenstein: Hal Finney erhält die erste Bitcoin-Transaktion. So sieht eine digitale Geldbörse aus.

Bitcoin missachtet dabei Staatsgrenzen und Jurisdiktionen, ist neutral (größtenteils  zensurresistent) und seine Transaktionen unumkehrbar. Jede Person kann Bitcoin verwenden.

Da es ein Peer-to-Peer Netzwerk ist, wird keine Person von der Nutzung ausgeschlossen. Alle Teilnehmer des Netzwerks sind gleichrangig. Die Bitcoin-Blockchain ist transparent. Jede Person kann daher alle Transaktionen öffentlich einsehen.

Welches Problem adressiert der Bitcoin?

Durch den Einfluss von Regierungen und Zentralbanken sind Fiatwährungen einer enormen Kontrolle und Manipulation ausgesetzt. Dieses Problem ist nicht neu, verschärfte sich jedoch über die letzten Jahre – nicht zuletzt durch zunehmende Digitalisierung.

Transaktionen mit Fiatwährungen wie dem Euro lassen sich für Behörden und Banken ganz genau nachverfolgen und nach Belieben einschränken. Über ein Bankkonto hat ein Nutzer niemals die volle Verfügungsgewalt.

Darüber hinaus ist es für Zentralbanken möglich, die Geldmenge uneingeschränkt zu beeinflussen. So lassen sich Deflation und Inflation realisieren. Diese Maßnahmen führen oft zur Vernichtung der Vermögen von Normalbürgern.

All diese Probleme beanstandet Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto, der mit dem Bitcoin eine Lösung für diese Nöte erschuf.

Wie soll das Problem gelöst werden?

Der Bitcoin ist dezentralisiert. Keine einzelne Person oder Institution kann darüber bestimmen. Außerdem bedarf es keines klassischen Mittelsmanns. Transaktionen werden automatisiert abgewickelt und sind in jedem Falle endgültig.

Dadurch verzichtet man auf Menschen, die eine Überweisung wie in der Bank erst händisch bearbeiten müssen. Stattdessen nutzt der Bitcoin Programmcode. So erreicht man eine vollständige Neutralität.

Gleichzeitig führt der Programmcode immer genau das aus, was der Nutzer in Auftrag gibt. Ein Schreibfehler bei der Eingabe des Empfängers resultiert folglich in einem Totalverlust der versendeten Gelder.

Manipulationen der Geldmenge verhindert Bitcoin durch einen festgelegten Block Reward, der alle vier Jahre durch eine Halbierung (auch Bitcoin Halving genannt) auf die Hälfte des letzten Wertes sinkt. Diese „Belohnung“ legt fest, wie viele Bitcoin pro bestätigtem Block entstehen.

Der Bitcoin ist eine Kryptowährung mit einem sogenannten Hard Cap – einer exakt festgelegten Maximalversorgung. Beim Bitcoin liegt dieser Wert bei 21 Millionen. Es wird also nie mehr als 21 Millionen Bitcoin geben.

Sobald 21 Millionen Bitcoin entstanden sind, gibt es keinen Block Reward mehr. Dieser Zeitpunkt wird voraussichtlich im Jahr 2140 erreicht. Ein Wertverlust durch Inflation ist wegen dieser Maßnahme unmöglich.

Durch seinen dezentralen Charakter ist eine gezielte, großangelegte Deflation wie durch das Lastenausgleichsgesetz ebenfalls nicht möglich. Man muss jedoch davon ausgehen, dass die Umlaufversorgung an BTC auf natürliche Weise über die Zeit immer weiter schrumpft.

Schuld daran sind vor allem Datenverluste, aber auch andere menschliche Fehler wie Geldsendungen an inexistente Wallet Adressen.

Potenzial und Chancen von Bitcoin

Durch die Einführung von UTXOs und damit die Abwendung von einem Kontomodell, ist der Bitcoin gegen Double Spending abgesichert. Ähnliche vorhergehende digitale Währungen sahen darin hingegen einen großen Schwachpunkt.

Als Alternative zu einem klassischen Bankensystem ist es für den Bitcoin potenziell möglich, dieses langfristig zu ersetzen. Für Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk bedarf es keines Vertrauens seitens des Nutzers und keiner Erlaubnis durch eine zentrale Instanz.

Bitcoin-Transaktionen benötigen nur Minuten, während es bei Banken oft genug immer noch Tage sind. Versendet man BTC, muss man darüber hinaus keine zusätzlichen Gebühren, je nach Empfangsland zahlen. Jede Transaktion mit der digitalen Wertanlage lässt sich zum gleichen Preis realisieren – ungeachtet ihrer Höhe.

In Kombination mit dem DeFi-Sektor, der durch die Erfindung von Ethereum entstanden ist, kann es dem Bitcoin gelingen, Banken vollends obsolet zu machen. Bitcoin dient dabei als Netzwerk für Zahlungen, während andere Protokolle Geldverleihung ermöglichen.

Dennoch bleibt Bitcoin weiterhin die mit Abstand größte und bekannteste Kryptowährung der Welt. BTC ist bereits seit Jahren auch im Mainstream angekommen und lockt institutionelle Investoren an und wird von vielen bereits als digitales Gold bezeichnet. Darüber hinaus gestaltet sich das Investieren in Bitcoin mittlerweile einfacher denn je – so kannst Du beispielsweise sogar schnell und unkompliziert Bitcoin mit PayPal kaufen.

 

Risiken und Herausforderungen

Die größten Schwachpunkte des Bitcoin liegen in seiner veralteten Technologie. Hauptkritikpunkt ist seine fehlende Skalierbarkeit, die wiederum enorme Transaktionskosten verursacht.

In einem Konflikt über die Behebung dieser Unzulänglichkeit spaltete sich ein Teil des Netzwerks ab und veränderte die Parameter der Blöcke. Dieser abgespaltene Teil betreibt die Kryptowährung Bitcoin Cash (BCH).

Neben fehlender Skalierbarkeit kritisierten diese Personen vor allem die Integration des RBF (Replace by Fee) Systems. Grund für die Beanstandung ist das wachsende Risiko eines Double Spending Angriffs.

Immer wieder wird Kritik an Zuständen laut, die eine Zentralisierung gewisser Elemente zulassen. Das ist einerseits die Notwendigkeit enormer Rechenkraft zum Bitcoin-Mining, die zur Entstehung großer Bitcoin-Farmen führt.

Durch ihre physische Größe und einen auffällig hohen Stromverbrauch ist es für Regierungen ein Leichtes, diese Farmen aufzuspüren und bei Bedarf abzuschalten.

Dass sich auf diese Weise das komplette Bitcoin-Netzwerk stoppen ließe, ist nicht denkbar. Dennoch kann es so zu großen Teilen eingeschränkt werden.

Andererseits hat jede Kryptowährung darüber hinaus noch eine andere wesentliche Schwachstelle: die Entwickler. Da eine Kryptowährung keinen statischen Zustand erreicht, sondern konstant weiterentwickelt wird, können verantwortliche Programmierer ein Projekt entfremden oder sogar übernehmen.

Ist es einmal zu dieser feindlichen Übernahme gekommen, ist eine Abspaltung (Hard Fork) der einzige Ausweg.

Bitcoiner kritisieren Einfluss seitens Blockstream

Beim Bitcoin gilt diese Schwachstelle bei einigen Betrachtern seit mehreren Jahren als besonders groß. Denn: Manche Bitcoiner kritisieren die Involvierung des Unternehmens Blockstream, dem als gewinnorientiertes Unternehmen ein Interessenkonflikt vorgeworfen wird – allen voran Szenegröße Roger Ver.

Ziel Blockstreams ist es, Geld durch die Bereitstellung zusätzlicher Funktionen für das Bitcoin-Netzwerk zu verdienen. Darunter zählen das Blockstream Satellite Network und die Layer-2 Lösung Liquid Network.

Liquid bietet schnelle und kostengünstige Transaktionen – ein Zustand, den Bitcoin allein seit einem extremen Wachstum im Jahr 2017 nicht mehr erreicht. Demnach wäre es gewinnbringend für Blockstream, den Bitcoin in seiner schlechtesten Form zu halten, um die eigenen Produkte zu fördern.

Mehrere Bitcoin-Entwickler sind bei Blockstream angestellt. Das Unternehmen ist zusätzlich treibende Kraft hinter dem Lightning Network. Seit 2014 ist Wladimir van der Laan der Hauptentwickler hinter Bitcoin. Er gehört nicht zu Blockstream. Jonas Schnelli, der ebenfalls in führender Rolle an Bitcoin mitwirkt, dementierte, dass Blockstream wesentlichen Einfluss auf den Bitcoin habe.

Ist eine transparente Blockchain eine Gefahr?

Zunehmenden Tadel erhält Bitcoin für seine transparente Blockchain. Zahlungen und Nutzer sind dadurch pseudonym, wegen zunehmender Überwachung aber immer seltener anonym.

Regierungen nutzen diese Daten aus, um Personen zu identifizieren und für unliebsame Transaktionen zu bestrafen. Auch Nichtregierungsorganisationen verwerten die Daten. Darunter auch Hacker, die großangelegte Angriffe mit Informationen der öffentlichen Blockchain starten.

Welche Ausmaße diese Entwicklung annehmen kann, zeigten Entwicklungen Anfang 2022 in Kanada, wo die Regierung gegen Bitcoin-Spenden intervenierte, die an das Projekt Truckers for Freedom gingen.

Generell kann jede Transaktion möglicherweise empfindliche Hinweise enthalten, welche die Identität des Senders und Empfängers offenbaren. Unternehmen wie Chainalysis oder Elliptic bauen ihren Geschäftsbetrieb auf die Analyse der in der Bitcoin-Blockchain enthaltenen Daten.

Fungibilität ist eine wichtige Eigenschaft einer Währung. Jedes gleichwertige Geldstück hat so wirklich den exakt gleichen Gegenwert. Durch die Transparenz der Blockchain gerät diese Gleichwertigkeit in Gefahr. Einzelne Dienstleister verweigern zum Beispiel den Umgang mit Bitcoin aus illegalen Quellen.

Durch die transparente Blockchain ist ein Zusammenhang mit kriminellen Geschäften nachvollziehbar. Einschränkungen einzelner Unternehmen führen zu einem Wertverlust bestimmter Bitcoin. Man spricht in diesem Fall von Tainted (schmutzigen) Bitcoin.

Für Beanstandungen dieser Art braucht es aber nicht einmal einen kriminellen Hintergrund. Potenziell reicht es, dass die Bitcoin von unliebsamen Personen oder Unternehmen stammen, damit andere Marktteilnehmer diese verweigern.

Ist der Bitcoin umweltschädlich?

Insbesondere von Personen, die nicht der Krypto-Szene zuzurechnen sind, hört man oft die Behauptung, dass der Bitcoin umweltschädlich sei. Diese Aussage stützt sich auf das aufwendige Bitcoin-Mining, das durch die hohe Beanspruchung starker Rechner viel Strom verbraucht.

Tatsächlich ist der Bitcoin Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Kryptowährungen besonders hoch. Zusätzlich verfügt der Bitcoin über das größte Netzwerk aller Kryptos. Durch den enormen Andrang steigt auch die Schwierigkeit des Minings, wodurch der Stromverbrauch wiederum steigt.

Relativer Energieverbrauch des Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen und Edelmetallen
Der relative Energiebrauch des Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen und Edelmetallen.

Im Vergleich zu konkurrierenden Produkten wie klassischen Zahlungsnetzwerken oder Banken ist der Strombedarf des Bitcoin hingegen gering. Hinzu kommt, dass einige Mining-Zentren ihren Strom aus nachhaltigen Quellen beziehen.

Bitcoin Ökonomie

Anzahl Coins 19.006.081
Max. Coins 21.000.000
Allokation Coins Aufteilung unbestimmt, da kein Premine und keine Entwickler-Steuer existiert
Handelsvolumen 24,6 Milliarden US-Dollar
Marktdominanz 41,06%
Distanz zum ATH 37,66%

Stand: 8. April 2022

Warum ist Bitcoin etwas wert?

Der Bitcoin ist nicht mit Naturalien hinterlegt, wohl aber mit der Rechenkraft seines dezentralen Netzwerks. Darüber hinaus bestimmen die Nutzer der Kryptowährung ihren Wert.

Um das Angebot an Coins gering zu halten, können maximal 21 Millionen Bitcoin existieren. Diese Knappheit sorgt automatisch zu einem steigenden Kurswert, sofern die Nachfrage steigt.

Abseits des Netzwerks schätzen Nutzer die freien und algorithmischen Eigenschaften des Bitcoin. Jeder Bitcoin-Halter kann seine BTC selbst verwahren, auf eine Bank verzichten und hat dadurch jederzeit die Kontrolle über dieses Geld.

Technische Parameter von Bitcoin

Konsensus Protokoll Proof-of-Work
Konsensus Algorithmus SHA-256
Blockzeit 10 Minuten
Programmiersprache C++, C, Python
Developer Guidelines Leitfäden für Entwickler

Bitcoin wurde vom originalen Autor Satoshi Nakamoto in C++ verfasst. In späteren Versionen erweiterten neue Entwickler das Projekt um C und Python.

Bitcoin Konkurrenz

Die Konkurrenz des Bitcoin ist riesig. Viele Bitcoin-Maximalisten halten jede weitere Kryptowährung für einen direkten Mitbewerber. Ganz nüchtern lässt sich jedoch sagen, dass der Bitcoin ein simples Zahlungsnetzwerk ohne Mittelsmann sein will. Eine Großzahl weiterer Kryptowährungen erfüllt jedoch andere Rollen.

In direkter Konkurrenz zu BTC stehen mehrere Abspaltungen. Darunter die größte ist Bitcoin Cash (BCH). Bekannt sind auch Bitcoin Satoshi Vision (BSV) und Bitcoin Gold (BTG) sowie Litecoin (LTC) und Monero (XMR).

Name Marktkapitalisierung in US-Dollar Rang
Bitcoin Cash (BCH) 6,1 Milliarden 26
Bitcoin Satoshi Vision (BSV) 1,6 Milliarden 61
Bitcoin Gold (BTG) 637 Millionen 113
Litecoin (LTC) 7,1 Milliarden 21
Monero (XMR) 3,9 Milliarden 32

Während sich die ersten drei dieser Konkurrenten hauptsächlich um Probleme der Skalierbarkeit kümmern, legen letztere zusätzlichen Wert auf Privatsphäre. Monero ist ein Privacy Coin. Im Gegensatz zu der Blockchain von Bitcoin sind hier nicht sämtliche Daten öffentlich sichtbar.

Seit einer Verbesserung im Frühjahr 2022 verschleiert auch Litecoin bestimmte Daten. Bitcoin Satoshi Vision wird von Personen mit besonders traditionalistischer Überzeugung entwickelt.

Das Projekt lehnt sich stark an Aussagen des Bitcoin-Gründers Satoshi Nakamoto an und machte Veränderungen rückgängig, die durch neue Programmierer eingebracht wurden, nachdem Nakamoto den Bitcoin in fremde Hände gegeben hatte.

Im April 2022 existieren fast 18.800 verschiedene Kryptowährungen. Viele davon wollen eine Konkurrenz zum Bitcoin bilden, aber verschwinden früher oder später in der Bedeutungslosigkeit.

Fazit

Der Bitcoin ist die Antwort auf wesentliche Probleme unserer Zeit und dazu in der Lage, die Ära der Banken zu beenden. Gleichzeitig muss sich der Bitcoin mehreren Problemen stellen, die hauptsächlich technischer Natur sind und theoretisch behoben werden könnten.

Zudem könnten Bitcoin und andere Kryptowährungen zu Komplementärwährungen werden. Langfristig ist sogar die Verdrängung von Fiatgeld denkbar. Diese Entwicklung könnte zu schwerwiegenden Veränderungen im Staatswesen und in der Lebensweise führen.

Die von Satoshi Nakamoto geplante Anpassung der Skalierbarkeit erfolgte bisher noch nicht. Auch die Transparenz der Blockchain kann zu nachhaltigen Problemen führen, diente zu Beginn aber einer gesteigerten Sicherheit.

Bitcoin darf Weiterentwicklungen nicht verpassen. Durch die Passivität seiner Entwickler büßte er Marktanteile ein, die moderne Kryptowährungen übernahmen.

Seinen anfänglichen Wert bildete er aus seiner Nützlichkeit, die im damaligen Ausmaß nicht mehr besteht. Trotzdem ist er immer noch die Galionsfigur sämtlicher Kryptos. Eine Abkehr vom Bitcoin ist nicht zu erkennen. Viele Analysten erwarten immer noch enorme Kursentwicklungen.

Bitcoin Marktdominanz
Die Marktdominanz des Bitcoin sinkt mit fortlaufender Zeit.
Autor
Autor

Kirill beschäftigt sich bereits seit 2016 mit Kryptowährungen und sämtlichen Entwicklungen in diesem Segment. Er ist einer der Autoren des Bitcoin-Steuerguides, hat Rechtswissenschaften studiert und interessiert sich für den Einfluss von Kryptowährungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft.

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