Wie kann man Bitcoin kaufen? Alles was Sie wissen müssen (2019)

  Wie kauft man Bitcoin?

  • Bitcoin ist die erste und größte Kryptowährung, basierend auf Blockchain-Technologie.
  • In Deutschland lässt sich über 2 Arten in Bitcoin investieren: CFD-Broker oder Krypto-Handelsplattformen.
  • Am einfachsten und schnellsten funktioniert der Kauf von Bitcoin über eToro.
  • Einzahlungsmöglichkeiten sind PayPal, SEPA Überweisung, Kreditkarte.

  Überblick: Bitcoin kaufen in 4 Schritten

  1. Konto auf Handelsplattform eröffnen
  2. Account verifizieren
  3. Einzahlung vornehmen
  4. Bitcoin kaufen & verkaufen

Bitcoin Logo

Bitcoin (BTC)

$ 8,532.70

(0.63%)

Rang   #1
Marktkapitalisierung$ 154,079,486,597
Aktuelle Anzahl18,052,262 BTC
Max. Anzahl21,000,000 BTC
Handelsvolumen (24h)$ 23,187,908,686
AnbietereToro Plus500 Binance
Bitcoin kaufen mit
PaypalEC / GiropayVISASofortüberweisungMastercardSkrill

  Direkt zur Börse


Risikowarnung: 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel.
Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.


  Das macht Bitcoin besonders

  •   Limitierte Anzahl an Coins
  •   Globales Zahlungsnetzwerk
  •   Hohe Sicherheit
  •   Institutionelles Interesse

  Technische Details

  •   Public-Key Kryptographie-System
  •   Basierend auf ECC und SHA256
  •   Transaction Input-Output-System
  •   Im Schnitt 7 Transaktionen pro Sekunde


Inhaltsverzeichnis


Vor dem Kauf: Diese Grundlagen sollten Sie kennen

Bei Bitcoin handelt es sich nicht nur um die größte und wichtigste Kryptowährung am Markt. Mit der Blockchain-Technologie hat Bitcoin den Anstoß für eine Revolution des Finanzwesens gegeben.
Eine niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen und die hohen Renditen der letzten Jahre ziehen täglich neue Anleger an.

Was genau es mit der größten Kryptowährung auf sich hat und wie Sie selbst in Bitcoin investieren können, zeigen wir Ihnen im folgenden Artikel.

Die Vorstellung von Bitcoin erfolgte am 31. Oktober 2008 durch den Software-Entwickler Satoshi Nakamoto. Dabei ist Nakamoto lediglich ein Synonym und die wahre Identität bleibt bis heute ungeklärt.

Nichtsdestotrotz war der Ansatz hinter dem veröffentlichten Whitepaper revolutionär, denn dieses beschrieb ein elektronisches Zahlungssystem, welches kryptografisch gesichert, verifizierbar und unveränderlich ist.

Insbesondere die verheerenden Auswirkungen der Finanzkrise aus dem Jahr 2007 sorgten dafür, dass Nakamoto ein neuartiges Zahlungssystem implementieren wollte.

In dem avisierten Transaktionssystem haben die Nutzer die volle Kontrolle über die eigenen monetären Werte und müssen kein Vertrauen in das bestehende Finanzsystem legen. Im Januar 2009 erschuf Nakamoto schlussendlich den Genesis-Block, also den Startblock, und startete somit die Bitcoin-Blockchain.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin kaufen - Anleitung
Inzwischen ist Bitcoin ein fester Bestandteil des Wirtschaftssystems.

Dabei handelt es sich bei Bitcoin (BTC) um ein digitales Token der Bitcoin-Blockchain. Ein solches Token befindet sich auf der Blockchain und ist kryptografisch verschlüsselt.

Die eigentliche Blockchain fungiert dahingegen als Kontenbuch und dokumentiert alle durchgeführten Transaktionen. Dementsprechend beinhaltet die Blockchain sämtliche Transaktionen, die jemals initiiert wurden.

Aufgrund der dezentralen Architektur des Netzwerks finden keine manuellen Buchungen statt. Vielmehr übernimmt das Netzwerk die Validierung sämtlicher Transaktionen. Außerdem sorgt die Dezentralisierung für ein hohes Maß an Transparenz und Sicherheit.

Dabei kann jeder Nutzer des Netzwerks das Kontenbuch abrufen und somit einen Blick in das Transaktionsnetzwerk werfen. Somit erhalten die Bitcoin-Nutzer stets die Möglichkeit einen aktuellen Stand des Netzwerks einzusehen. Laut des Whitepapers sollte dieser Ansatz dazu beitragen, dass die Nutzer ein hohes Vertrauen in das Netzwerk entwickeln.

In den gespeicherten Transaktionen befinden sich Informationen zum Initiator, Empfänger, der Höhe und dem Zeitpunkt der Transaktion. Ein Verschlüsselungsalgorithmus (der sogenannte Proof-of-Work) komprimiert die Überweisungen im Anschluss in sogenannte Blöcke. Hierbei generiert der Algorithmus einen Hashwert, der im Block gespeichert wird. Sämtliche Blöcke enthalten dabei den Hashwert des vorherigen Blocks, sodass eine Manipulation durch Hacker nahezu ausgeschlossen ist.

Außerdem trägt der dezentrale Ansatz des Netzwerks dazu bei, dass der Konsens der Blockchain an zahlreiche Computer verteilt wird. Dementsprechend kann das Netzwerk den fehlerhaften Datenstand aus dem Netzwerk ausschließen.

Schlussendlich tragen die kryptografischen Techniken dazu bei, dass Doppelausgaben von Bitcoins nicht möglich sind – dies ist ein enormer Vorteil gegenüber klassischen Zahlungsmitteln.

Des Weiteren bricht Bitcoin mit den Konventionen eines klassischen, inflationären Geldsystems. Denn das Netzwerkprotokoll beschränkt die maximale Geldmenge auf 21 Millionen Einheiten. Im September 2019 befanden sich rund 17,91 Millionen Bitcoins im Umlauf.

Was kostete ein Bitcoin im Jahr 2009?“

– Der Kurs eines BTC lag bei 0,0008 US-Dollar. Dies entsprach den Produktionskosten für das Minen eines BTC.

Die Generierung neuer Token erfolgt durch das Bitcoin Mining. Hierbei verifizieren die Nutzer des Netzwerks die anfallenden Transaktionen und schreiben diese in Blöcke. Als Belohnung zahlt das Netzwerk neue BTC aus.

Bitcoin Preis Historie

* Currency in USD
Historical Price for Bitcoin
DateOpenCloseHighLowVolume

Wo kann man Bitcoin kaufen?

Um an der Wertentwicklung des Bitcoins zu partizipieren, müssen Investoren den ersten Schritt unternehmen und sich Anteile an der Kryptowährung kaufen. Dabei kann ein Investment in die wichtigste Kryptowährung über den Kauf des Tokens oder über ein Finanzprodukt erfolgen.

Der einfachste Weg zum Bitcoin Investment in Deutschland: CFD-Broker

Für Anleger, die möglichst schnell und unkompliziert an der Wertentwicklung der größten Kryptowährung partizipieren möchten, sind CFDs ein geeignetes Anlagevehikel. Mithilfe eines CFD-Brokers, etwa eToro oder Plus500, lassen sich Bitcoins handeln.

eToro


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Was kann man handeln?

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Über eToro

Reguliert unter: FCA 7973792 + AFSL #491139 + CySEC 109/10

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Mindesteinzahlung: 200€

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Demokonto eröffnen
Besuchen
75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.

eToro ermöglicht neben dem Handel Aktien, Rohstoffen und weiteren Derivaten, das Kaufen von physischen Bitcoins und Bitcoin CFDs.

Insbesondere die Kontoeröffnung ist hierbei besonders einfach und schnell. Für die Einzahlung des notwendigen Kapitals können Anleger die Kreditkarte oder im Regelfall auch PayPal benutzen.

Plus500



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Bitcoin
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Was kann man handeln?*

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*ausschließlich CFD-Kontrakte


Über Plus500

Reguliert unter: FCA 509909 + AFSL #417727 + CySEC 250/14

Gegründet 2008
Über 320.000+ Nutzer

Mindesteinzahlung: 100€

Plattformen

MT4
MT5
Web Trader
Mobile App

Einzahlungsmethoden

Kreditkarte
PayPal
Überweisung

Demokonto eröffnen
Besuchen
76,4% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.

Was ist ein CFD auf Kryptowährungen?

Dabei ist ein CFD eine Art Wertpapier, welches den Kurs des Bitcoins widerspiegelt.

Dementsprechend besitzen die Anleger keine physischen Bitcoins, sondern partizipieren an der Wertentwicklung der Kryptowährung, wie es auch bei anderen derivaten Finanzinstrumenten der Fall ist.

Als ein großer Vorteil von CFDs gilt die Möglichkeit das Investment zu hebeln und somit einen Multiplikator zu platzieren. Außerdem erleichtert ein CFD nicht nur das Bitcoin Kaufen in Deutschland, sondern auch das Verkaufen. Grundsätzlich sind CFDs sehr liquide und lassen sich jederzeit verkaufen.

Dahingegen verfügen zahlreiche Krypto-Handelsplätze über tägliche Limits, die einen schnellen Verkauf erschweren. Folglich können Auszahlungen mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Krypto-Börsen zum Bitcoin kaufen in Deutschland

Eine weitere Möglichkeit zum Bitcoin kaufen in Deutschland sind Krypto-Börsen.

Diese Handelsplätze ermöglichen den Kauf physischer Token und erfordern dabei eine entsprechende Wallet.

Coinbase Krypto-Börse

Coinbase - Krypto Broker

Kryptowährungen mit Euro kaufen
Einfache Handhabung
Keine Mindesteinzahlung
Regulierung
Handelsgebühren

Zu Coinbase

Bitpanda Handelsbörse

BitPanda - Krypto-Broker

StartUp aus Österreich
Viele Handelspaare
Euro Einzahlungen
Regulierung
Handelsgebühren

Zu BitPanda

Binance Börse

Binance - Krypto Börse

Geringe Gebühren
über 300+ Handelspaare
Keine Euro Einzahlungen
Regulierung
Sicherheit

Zu Binance

Die bekanntesten Handelsbörsen zum Bitcoin kaufen in Deutschland sind Binance, Kraken, CEX.IO und BitPanda. Allerdings müssen Anleger bei diesen Börsen einige Tage für die Kontoeröffnung einplanen. Zudem gibt es zwischen den einzelnen Handelsplätzen teils große Preisunterschiede.

Der Handel an einer Bitcoin-Börse erfolgt ähnlich wie an einer klassischen Wertpapierbörse. Dementsprechend führt die Börse die Transaktion nach der Eingabe des gewünschten Betrags automatisch durch. Binance unterstützt beispielsweise Kreditkartenzahlungen und rechnet die Transaktion automatisch ab.

Auch der Verkauf funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Nach nur wenigen Minuten können Verkaufsangebote an der Börse platziert werden. Im Falle des Kaufs erfolgt eine automatische Gutschrift an das Bankkonto.

Kann man Bitcoin Cash als Alternative zum klassischen Bitcoin kaufen?

Auch Bitcoin Cash (BCH) gehört zu den beliebtesten Kryptowährungen der Anleger.

Dabei handelt es sich um eine Kryptowährung, die am 1. August 2017 aus der Abspaltung (einem so genannten “Fork”) der Bitcoin-Blockchain entstand. Durch die Abspaltung sollte eine neue Blockchain mit einem erhöhten Blockgrößen-Limit entstehen. Folglich kann die Bitcoin Cash Blockchain mehr Transaktionen pro Block verarbeiten.

Auch wenn Bitcoin Cash nicht dem originalen Bitcoin entspricht, so kann auch ein Investment in diese Digitalwährung durchaus sinnvoll sein. Außerdem liegt das Limit der Währung ebenfalls bei 21 Millionen BCH, sodass eine Verknappung der Menge zu einem langfristigen Anstieg beitragen kann.

Bitcoin Cash kaufen
Bitcoin Cash die Hard Fork der Bitcoin Blockchain

Auch der Handel von BCH kann mithilfe von CFDs, Marktplätzen oder über Krypto-Börsen erfolgen.

Bitcoin kaufen mit SEPA Überweisung

Beim Kauf von Bitcoins oder Bitcoin-CFDs sollten Anleger die Anforderungen des jeweiligen Anbieters berücksichtigen. Auch die klassische SEPA Überweisung spielt heute noch eine wichtige Rolle und kann sich vor allem beim Kaufen von Bitcoin bewähren.

Viele CFD-Broker wie eToro oder Plus500 bieten eine Option zur Bezahlung per SEPA Überweisung. Außerdem gibt es die SEPA Überweisung im Regelfall auch bei Krypto-Börsen, etwa Binance oder BitPanda. Als großer Vorteil dieser Zahlungsmethode lässt sich der Schutz der persönlichen Daten anführen, denn Kunden müssen keine Kreditkarten auf den Plattformen hinterlegen. Zudem haben die Nutzer einen besseren Überblick über die getätigten Ausgaben und können diese schneller zuordnen.

Nachteilig ist dahingegen der vergleichsweise lange Transaktionszeitraum. Das Geld steht nicht unmittelbar für die gewünschte Transaktion bereit und muss erst zwischen den Banken transferiert werden. Anschließend erfolgt die Zuordnung zum Kundenkonto. Folglich sollte stets eine ausreichende Deckung auf dem Verrechnungskonto vorliegen, um auch bei kurzfristigen Kaufgelegenheiten handeln zu können.

  Zum Broker mit SEPA Überweisung

Bitcoin kaufen mit PayPal

Auch PayPal hat sich als eine der beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet etabliert. Dementsprechend unterstützen Anbieter wie eToro oder Plus500 diese Zahlungsmethode beim Kauf von Bitcoin.

Im ersten Schritt sollten Sie sich zwischen dem Bitcoin-CFD und dem physischen Bitcoin entscheiden. Insbesondere Bitcoin-CFDs können Sie bei Plus500 handeln. Der Online Broker überzeugt mit einer kurzen Anmeldedauer und ermöglicht schnelle Einzahlungen mittels PayPal. Für die Einzahlung müssen Sie Ihre PayPal-Adresse hinterlegen und mindestens 100 Euro investieren. Anschließend können Sie die gewünschten Bitcoin-CFDs kaufen und handeln.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit physische Bitcoins mittels PayPal zu kaufen. Als passender Anbieter für diese Maßnahme gilt eToro. Die Plattform fungierte bis 2018 ausschließlich als CFD-Broker. Durch die Einführung der eToro Wallet können Investoren allerdings auch physische Bitcoins handeln. Außerdem besitzt eToro eine Bankenlizenz. Dementsprechend profitieren die Anleger bei diesem Anbieter für viele Finanzinstrumente vom europäischen Einlagenschutz.

  Zum Broker mit PayPal Einzahlung

Bitcoin kaufen mit Kreditkarte

Schlussendlich existiert auch die Möglichkeit, Bitcoin mithilfe einer Kreditkarte zu kaufen. Diese Zahlungsmethode wird von nahezu allen gängigen Plattformen und Krypto-Börsen unterstützt.

Vor allem beliebte Plattformen wie eToro oder Plus500 unterstützen Kreditkartenzahlungen. Allerdings gibt es diese Option auch bei zahlreichen Krypto-Börsen wie BitPanda oder Binance.

Bei dieser Zahlungsmethode sollte stets ein genauer Blick in die Gebühren der jeweiligen Plattform geworfen werden. Grundsätzlich fallen diese im Vergleich zu alternativen Zahlungsmethoden höher aus.

Bei der entsprechenden Plattform muss nun die Einzahlung mittels Kreditkarte veranlasst werden. Hierfür müssen Sie die Kreditkarte als Zahlungsmittel auswählen und Ihre Daten hinterlegen. Anschließend erfolgt die Buchung des Wunschbetrags auf das Verrechnungskonto und Sie können Ihre CFDs oder Bitcoins kaufen.

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Lohnt es sich in Bitcoin zu investieren?

Ein Blick auf die Kursentwicklung des Bitcoins verdeutlicht die enorme Wertentwicklung der Kryptowährung. Dabei verzeichnete die Digitalwährung seit dem Jahr 2012 ein nennenswertes Wachstum. Während sich der Kurs eines BTC zu Beginn 2012 noch im einstelligen Dollar-Bereich befand, notierte dieser im April 2013 bereits bei mehr als 100 US-Dollar.

Im November 2013 notierte ein BTC bereits bei nahezu 1.000 US-Dollar. Anschließend stagnierte der Kurs der Kryptowährung und konnte erst ab Mitte 2015 einen erneuten Aufwärtstrend verzeichnen. Diese Entwicklung hielt bis Ende 2017 an, als der Bitcoin zwischenzeitlich an der 20.000 US-Dollar Marke kratzte.

Zur Handelsplattform

Im Januar 2019 lag der Kurs eines BTC noch bei rund 3.200 US-Dollar. Mitte des Jahres konnten erneut wichtige Kursmarken von mehr als 12.500 US-Dollar erzielt werden. Dabei gehört die Volatilität des Bitcoins zu den Eigenschaften der Kryptowährung.

Außerdem zeigt sich weiterhin ein positiver Trend im Bitcoin-Netzwerk, denn die wichtige Hashrate steigt weiterhin an. Dementsprechend können die Miner die Transaktionen innerhalb einer kürzeren Zeitspanne validieren. Folglich besitzt die Währung noch immer ein enormes Wachstumspotenzial – Experten sehen ein Wachstumspotenzial auf bis zu 100.000 US-Dollar im Jahr 2021. Außerdem kann die Limitierung der BTC-Menge langfristig für ein Wertwachstum sorgen.


Muss ich meine gekauften BTC auf einer Bitcoin Wallet aufbewahren?

Bitcoins im Wallet aufbewahren

Sollten Sie Ihre Bitcoin-Investitionen bei einem CFD Broker wie Plus500 oder eToro vornehmen, brauchen Sie sich keine Sorgen über die Aufbewahrung machen. Schlussendlich erfolgt bei einem Bitcoin-CFD kein Investment in einen physischen Bitcoin. Stattdessen erwerben Sie ein Zertifikat, welches sich am Kurs der beliebten Kryptowährung orientiert. Man kann auf steigende sowie fallende Kurse setzen.

Anders verhält es sich beim Kauf über eine Bitcoin Exchange, denn hier benötigen Sie eine eigene Bitcoin Wallet, um die erworbenen BTC aufzubewahren. Hierbei gibt es verschiedene Wallets. Grundsätzlich gelten periphere Geräte wie USB-Sticks als besonders sicher. Die Marktführer in diesem Bereich sind Ledger oder Trezor. Doch auch die Aufbewahrung in einer speziellen Software für den PC oder auf dem Smartphone sind durchaus möglich.


Die 5 besten Möglichkeiten zum Bitcoin verdienen

Methoden zum Bitcoin verdienen

Nachdem wir nun auf die Investitionsmöglichkeiten in Bitcoin eingegangen sind, möchten wir im Folgenden noch einige Optionen zum Bitcoin verdienen hervorheben.

1. Bitcoin Lending – Zinsen für verliehene Bitcoins erhalten

Deutsche Sparer sind an Zinszahlungen durch ihre Hausbank gewöhnt. Dabei ist dieser Ansatz besonders einfach, denn für verliehenes Geld erwarten Anleger eine gerechte Verzinsung. Je länger der entsprechende Anlagehorizont ausfällt, desto höher der jeweilige Zinssatz.

Seit der Finanzkrise aus dem Jahr 2008 befinden sich die europäischen Märkte in einer anhaltenden Niedrigzinsphase und mittlerweile geben immer mehr Banken die Negativzinsen an ihre Kunden weiter.

Während die Verzinsung als im klassischen Geldmarkt schlichtweg entfällt, ist diese im Bereich der Kryptowährungen sehr attraktiv. Anbieter wie BlockFi oder Nexo zahlen attraktive Verzinsungen in Höhe von 6,2 % p.a., falls das Investment zwischen 1 und 25 BTC liegt. Die Zinsen fließen auf monatlicher Basis an den Anleger zurück, sodass dieser effektiv vom Zinseszins profitieren kann.

2. Bitcoins durch Trading verdienen

Eine zweite Methode um Bitcoins zu verdienen ist der aktive Handel mit der Kryptowährung. Eine Rendite von einem Prozent pro Tag führt über das Jahr gesehen zu einer Multiplikation des eigenen Portfolios um den Faktor 37,78.

Vor allem CFD Broker wie Skilling, eToro oder Plus500 sind hervorragend für das BTC Trading ausgelegt. Ein Hebel (engl. „leverage“) erlaubt den Handel eines Vielfachen des eigentlichen Investments. Aufgrund der hohen Volatilität können jedoch bestimmen Schwellen über- oder unterschritten und somit der Trade vorzeitig beendet werden. Wer ein entsprechendes Risiko eingehen möchte, kann mit dem aktiven Handel schnell das investierte Kapital vervielfachen.

3. Mining – der klassische Ansatz zum Bitcoin verdienen

Das Mining von Bitcoins gilt als einer der klassischen Ansätze zum Bitcoin verdienen. Mithilfe des Proof-of-Work-Algorithmus werden Transaktionen in Blöcke geschrieben und gespeichert.

Dabei übernimmt das Bitcoin-Netzwerk automatisch die Ausgabe neuer Bitcoins nach dem erfolgreichen Abschluss eines Blocks. Sobald sich alle 21 Millionen Bitcoins im Umlauf befinden, erhalten die Miner keine neuen BTC. Vielmehr basiert die Belohnung anschließend auf den Transaktionsgebühren.

Entscheidend zur Teilnahme am Mining ist die verfügbare Rechenleistung. Das Schürfen neuer Blöcke ist mittlerweile sehr ressourcenaufwendig. Dementsprechend gering fällt die Wahrscheinlichkeit zum erfolgreichen Blockabschluss mit einem klassischen Computer aus. Folglich ist es ratsam sich an einem Mining Pool zu beteiligen.

Auch das Cloud Mining ist eine Alternative. Hier lassen sich Rechenressourcen bei einem entsprechenden Anbieter mieten. Als relevante Anbieter haben sich Hashflare, Genesis Mining und IQMining etabliert.

4. Bitcoins als Cashback beim Shopping erhalten

Immer mehr Internetnutzer vergleichen Preise beim Onlineshopping. Um beim Kauf neuer Waren und Dienstleistungen noch mehr Geld zu sparen, bieten Plattformen wie Shoop.de Cashbacks an.

Das Angebot der teilnehmenden Partnerwebseiten steigt kontinuierlich, sodass auch e-Commerce-Riesen wie eBay oder Mediamarkt ein entsprechendes Cashback bieten. Dabei lassen sich diese Cashbacks in Form von Bitcoin an die eigene Wallet weiterleiten. Die Mindestauszahlung beträgt in diesen Fällen 25 Euro.

5. Gehalt in Bitcoin erhalten

Eine weitere Möglichkeit um Bitcoins zu verdienen ist das klassische Gehalt. Dieses kann unter Umständen in Form von Bitcoin bezahlt werden. Vor allem Freelancer oder Selbständige können im internationalen Zahlungsverkehr von dieser Zahlungsmethode profitieren und somit hohe Kursschwankungen vermeiden.

Insbesondere Krypto-Projekte setzen auf Bezahlungen in Form von Kryptowährungen. Zudem spezialisieren sich immer mehr Finanzämter und Steuerberater auf Kryptowährungen, sodass auch hier die Akzeptanz steigt.

Fazit: Bitcoin kaufen oder nicht? Unsere Bitcoin Prognose

Logarithmischer Bitcoin Chart - Prognose 2025

Viele Anleger fragen sich, ob man Bitcoin kaufen soll oder lieber nicht?

Aus unserer Sicht ist ein Investment in die größte Kryptowährung durchaus gerechtfertigt. Die Hashrate des Netzwerks erreicht kontinuierlich neue Höchstwerte. Dementsprechend ist das Interesse an der Kryptowährung ungebrochen groß.

Außerdem erwarten zahlreiche Experten, dass Bitcoin in den kommenden Jahre neue Rekorde erreicht. Insbesondere als Vehikel zur Wertaufbewahrung und durch die niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen kann ein Investment dementsprechend sinnvoll sein. Wer länger als ein Jahr investiert, profitiert zudem von der Steuerfreiheit in Deutschland.

Auch die Limitierung der Währung spricht für steigende Kurse, denn die Blockchain hat eine technische Limitierung bei 21 Millionen BTC. Folglich muss der Wert der verbleibenden Token bei einer anhaltend hohen Nachfrage steigen. Positiv beeinflusst wird diese Entwicklung von Tokens die verloren sind. Hierbei ist die Rede von Tokens, welche sich auf einer Wallet befinden, die verloren gegangen ist.

Nichtsdestotrotz möchten wir auch auf die Risiken eines Investments eingehen. So kann der Wert der Währung weiterhin fallen oder eine hohe Volatilität aufweisen. Zusätzlich können sich andere Kryptowährungen durchsetzen und der Bitcoin als Zahlungsmittel oder Anlagewert an Relevanz verlieren. Auch eine nachteilige Regulierung von Kryptowährungen könnte zum Preisverfall führen.

Analysiert man den Bitcoin Kurs per technischer Chart-Analyse, stellt man fest, dass sich der Preis des Bitcoins über die letzten Jahre stark der obigen Logarithmus-Kurve angenähert hat. Der Chart, der auf Basis logarithmischer Regressionsanalyse erstellt wurde, sagt demnach innerhalb eines gewissen Konfidenzintervalls eine Kursentwicklung bis über $100.000 innerhalb der nächsten 4-5 Jahre voraus.

Ob sich dieses Verhalten auch in Zukunft fortsetzen wird, lässt sich selbstverständlich nicht voraussagen. Wir verfolgen den Chart dennoch mit großem Interesse weiter.

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FAQ (Häufig gestellte Fragen und Antworten)


  • Warum ist Bitcoin etwas wert?

    Beim Wert von Bitcoin spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Einerseits spielt Bitcoin als Zahlungsmittel eine Rolle. Dabei überzeugt die Kryptowährung mit Transparenz und gewährleistet im gleichen Zuge auch Anonymität. Zudem ist die Blockchain dezentral, sodass keine Dritten in den Transaktionsprozess eingebunden sind.

    Des Weiteren gilt Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel. Insbesondere Mikrotransaktionen gehören nicht zum avisierten Einsatzfeld der Währung. Stattdessen interpretieren viele Anleger die Währung als digitales Gold. In krisengeprägten Regionen schützt die Währung zudem vor den Auswirkungen der Entwertung der Leitwährung. Folglich hilft Bitcoin beim Überwinden politischer und bürokratischer Hürden.

    Auch die technologische Innovation der Blockchain spielt beim Bitcoin-Wert eine Rolle, denn die Währung führte die erste Blockchain ein. Mittlerweile steht die Technologie vor einer ganzheitlichen Adaption am Markt.


  • Wie viele Bitcoins gibt es?

    Die Gesamtanzahl der Bitcoin Token ist auf 21 Millionen Stück begrenzt. Dies gilt auch für die Abspaltung Bitcoin Cash. Eine Erhöhung der absoluten Bitcoin-Menge ist nicht geplant. In der Praxis können sich niemals die avisierten 21 Millionen BTC im Umlauf befinden, da sich zahlreiche Token auf verlorenen Wallets befinden.


  • Wer hat Bitcoin erfunden?

    Der Erfinder von Bitcoin ist Satoshi Nakamoto. Hierbei handelt es sich um ein Pseudonym. Der wahre Entwickler ist bis heute nicht bekannt. Seit der Veröffentlichung des Bitcoin Whitepapers haben mehrere Entwickler das Pseudonym für sich beansprucht. Eine Bestätigung der wahren Identität erfolgte bis heute nicht.


  • Was kostete ein Bitcoin im Jahr 2009?

    Der Kurs eines BTC lag bei 0,0008 US-Dollar. Dies entsprach den Produktionskosten für das Minen eines BTC.


  • Wer kontrolliert das Bitcoin Netzwerk?

    Klassische Geldsysteme stehen unter der Kontrolle der entsprechenden Zentralbank.
    Eine dezentrale Kryptowährung steht dahingegen unter keiner Kontrolle. Vielmehr ist diese dezentral organisiert. Sämtliche Transaktionen werden von Nodes verifiziert und anschließend in öffentlich einsehbaren Blöcken gespeichert.