IOTA Prognose (MIOTA) 2022 bis 2025

Mithilfe einer Regressionsanalyse versuchen wir Kryptowährungspreise fundiert vorherzusagen. Das statistische Analyseverfahren besitzt das Ziel, eine abhängige Variable („Regressand“), hier der Preis einer Kryptowährung, zu erklären. Dazu benötigt man eine oder mehrere unabhängige Variablen („Regressor“). Wer alle Regressoren für die Entwicklung eines Krypto-Preises kennt, hat quasi die Weltformel gefunden und kann Preise perfekt vorhersagen. Dies ist natürlich nicht möglich. Allerdings versucht man möglichst viele Regressoren zu finden, um einen Regressand bestmöglich erklären zu können. Unsere Versuch einer seriöseren Vorhersage findest du im Graph oberhalb dieser Beschreibung.

Tipp:

Möchtest du den Regressionschart ausblenden, klicke einfach auf den orangenen Punkt in der Legende.

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Das bewegt den IOTA-Kurs im September

Wie so oft ist der Kurs der „Kryptowährung für das IoT“ äußerst spannend zu beobachten.

IOTA hat den Ruf, dass der Kurs kaum auf positive oder negative Meldungen in den Medien reagiert. Das erklärt auch, warum der IOTA-Kurs seit Mai 2022 praktisch in einer Seitwärtsbewegung voranschreitet.

Im September 2022 hat sich zunächst nicht viel daran geändert. Auch die Meldungen rund um das IoT-Projekt „Smart Electricity Meter“ konnten daran kaum etwas ändern.

Spannend ist jedoch, dass sich Anzeichen für eine Bodenbildung zeigen. Ein nachhaltiger Kursausbruch in eine Richtung könnte demnach einen neuen Trend einläuten.

Derzeit handelt IOTA bei etwa 0,28 US-Dollar. Um den angesprochenen Trend frühzeitig zu erkennen, wollen wir einmal auf zwei mögliche Szenarien blicken:

Bullisches Szenario

Sollte es den Bullen gelingen, IOTA auf 0,32 US-Dollar zu bringen, müssen sie im weiteren Schritt auch das EMA50 (auf dem Chart in Orange gekennzeichnet) und den Supertrend überwinden.

In der Folge wartet der nächste Widerstand bei 0,43 sowie 0,47 US-Dollar.

Auf diesem Kursniveau befindet sich mit der Abrisskante aus Mai 2022 ein aus psychologisch wichtiger Bereich. Zudem stößt der Kurs hier auf den EMA200 (siehe blaue Linie im Chart).

In dieser Zone dürften Anleger Gewinne mitnehmen wollen, was zu schwankenden Kursen führen dürfte.

Bearisches Szenario

Der Seitwärtstrend des IOTA-Kurses ist insbesondere auch aufgrund der Arbeit durch die Bären so langanhaltend. Pausenlos wird jeder Aufwärtstrend im Keim erstickt.

Im hellblauen Bereich im Chart lässt sich eine Widerstandszone erkennen, an der die Bären seit Mai 2022 immer wieder scheitern.

Sollte der Kurs weiter an dem Widerstand scheitern und in der Folge die Käuferseite schrumpfen, könnte es bis auf das Jahrestief bei 0,23 US-Dollar abwärts gehen.

Sollte auch dieser Punkt mit psychologischer Bedeutung brechen, könnte es bis auf die im Jahr 2020 stark umkämpfte Zone um 0,20 US-Dollar hinab gehen.

Quelle: TradingView

Aktuelle Nachrichten

Neben dem Mainnet von IOTA existieren mit Shimmer und Assembly zwei weitere Netzwerke auf dem Tangle.

Die IOTA Foundation veröffentlichte nun interessante Neuigkeiten zu seinen drei Netzwerken. Diese zeigen, dass sich in allen Bereichen einiges tut und die Entwicklung stetig voranschreitet.

Shimmer erlaubt fortan die Erstellung nativer Token im Netzwerk. Im Zuge des Beta-Starts können Nutzer eigene Token erstellen und diese für verschiedene Zwecke verwenden.

Zudem wurde bekannt, dass der Netzwerk-Token SMR bald auf Bitpanda und Huobi gelistet werden soll.

Auch bei Assembly geht es weiter und Runde 3 des Stakings läuft seit dem 29. Juli 2022. Von dem gesamten Bestand des ASMB Tokens sind 20 % für Staker vorgesehen. Ein einfaches Update des Firefly Wallets reicht, um an der dritten Runde teilnehmen zu können.

Auch für die Mainchain gibt es tolle Neuigkeiten. Gemeinsam mit walt.id entwickelte die IOTA Foundation ein eigenes Anmeldewerkzeug. Im Herbst 2022 soll der „Login mit IOTA“ endlich möglich sein.

IOTA Prognose: so könnte sich IOTA 2022 entwickeln

Nachdem in der Vergangenheit Streit innerhalb der IOTA Foundation und unklare Partnerschaftsverhältnisse zu Großkonzernen für ein schlechtes Image gesorgt haben, konnten Dominik Schiener und seine Kollegen IOTA wieder ins rechte Licht rücken.

Zuletzt konnte IOTA ausschließlich mit positiven Schlagzeilen beeindrucken und der Kurs des MIOTA Token legte im Jahr 2021 kräftig zu.

Auch in den Prognosen führender Experten zeigt sich, dass für IOTA ein erfolgreiches Jahr 2022 erwartet wird.

Im Folgenden haben wir die Kursvorhersagen für das Jahr 2021 zusammengefasst:

IOTA Prognosen 2022

WalletInvestor

2,96 USD

DigitalCoinPrice

3,10 USD

Longforecast.com

3,68 USD

CoinPriceForecast

6,96 USD

TradingBeasts

2,54 USD

IOTA Prognose 2022 bis 2025: Das erwarten die Experten

Freilich ist eine Prognose keine belastbare Versprechung für die weitere Kursentwicklung.

Dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die weitere Entwicklung eines Assets zu prognostizieren.

Werfen wir einen Blick auf die Prognose mehrere Experten, dann zeigt der Konsens, dass MIOTA langfristig an Wert gewinnt.

Allerdings gibt es auch Experten, die sich kritisch äußern. So erwartet der KI-basierte Dienst Walletinvestor.com, dass der Kurs bis Ende des Jahres bei 0,131 US-Dollar notiert.

Aktuell notiert die Coin bei 0,18 US-Dollar. Dementsprechend ergibt sich ein Abwärtspotential von rund 28 %. Bis 2023 könnte die Coin insgesamt 95 % des aktuellen Wertes verlieren.

Allerdings handelt es sich bei der Einschätzung von Walletinvestor um eine technische Analyse.

Dementsprechend finden Qualitätsfaktoren wie die Entwicklungen, Kooperationen und das Potenzial keinerlei Anwendung.

Deshalb kommen andere Vorhersage-Websites auf eine völlig gegenteilige Einschätzung zum MIOTA Kurs. Im Detail sieht das wie folgt aus:

Longforecast.com: Die auf lange Sicht häufig eher skeptischen Experten von Longforecast.com halten auch IOTA kurzfristig für erfolgreich, langfristig sind sie aber pessimistisch.

Bereits im Jahr 2021 werden Kurse knapp unter 4 US-Dollar vorhergesagt. Das Jahr 2022 ist aus Sicht der Experten das erfolgreichste Jahr der Prognose.

Hier sehen die Analysten einen IOTA-Preis von über 5 US-Dollar für realistisch. Nachfolgend gehen die Experten allerdings von einem kontinuierlichen Preisabstieg aus, der den IOTA-Kurs im Jahr 2025 schließlich auf knapp über 1 US-Dollar führt.

CoinPriceForecast: Die Prognose von CoinPriceForecast hält IOTA auf lange Sicht für ein lohnenswertes Investment. Bereits in diesem Jahr wird ein Kurs von knapp 7 US-Dollar vorhergesagt.

Das wäre eine Steigerung von 239 % im Jahr 2021. In den beiden kommenden Jahren geht CoinPriceForecast von einer weiteren Verdopplung des Kurses aus, ehe der IOTA-Kurs in den Jahren 2024 und 2025 explodiert. Bis ins Jahr 2025 wird ein Preis von 27,80 US-Dollar vorhergesagt.

TradingBeasts: Gehen wir nach der Einschätzung von TradingBeasts, dann können Anleger in 2022 keine signifikanten Veränderungen erwarten.

Der Höchstkurs für 2021 liegt bei 2,54 US-Dollar. In den Folgejahren gehen die Experten allerdings von einem leichten Kursanstieg aus. Bereits 2023 erwarten die Experten einen Kurs von weit über 3 US-Dollar.

Im Jahr 2024 prognostizieren sie einen Kurs knapp über 4 US-Dollar, womit IOTA ein spannendes Anlageobjekt für langfristige Anleger darstellen dürfte.

Digitalcoinprice.com: Die IOTA Prognose für 2022 bis 2025 ist insgesamt sehr positiv. Im Vergleich zur Prognose von CoinPriceForecast sind die Experten allerdings deutlich verhaltener. Im Jahr 2021 wird ein Kurs von 3,10 US-Dollar prognostiziert, welcher im Jahr 2022 und 2023 weiter steigt.

2024 erreicht IOTA schließlich ein Kursniveau von über 5 US-Dollar. Im letzten Jahr der IOTA Prognose von Digitalcoinprice.com steigt der Preis schließlich auf 6,20 US-Dollar.

Neue Partnerschaften

Partnerschaften waren für die in Berlin ansässige IOTA Foundation seit jeher ein wichtiges Thema.

Kaum eine zweite Kryptowährung verzeichnete in der Vergangenheit im Zuge neuer Partnerschaften derartige Kurssprünge.

Neben vielen Partnerschaften mit privaten Unternehmen wird die IOTA Foundation nun ein Großprojekt der japanischen Regierung unterstützen.

Der Tangle, eine abgewandelte Form einer klassischen Blockchain, soll bei diesem Projekt als übergreifendes Speichermedium dienen.

Die japanische Regierung möchte mit dem Projekt die Langlebigkeit von Maschinen aus verschiedenen Industriesektoren verbessern.

IOTA Prognose
IOTA soll in Japan zur Langlebigkeit von Maschinen beitragen. Quelle: IOTA Blog

Das Jahr 2020 zeigte, wie auch schon in den Jahren zuvor, dass IOTA vorrangig bei Unternehmen beliebt ist, welche im Bereich der Distributed Ledger Technology forschen.

Dies unterstreichen die vielen Patente auf IOTA, welche auch im Jahr 2022 bei den Patentämtern angemeldet wurden. Unternehmen registrierten zahlreiche Patente auf Basis der IOTA-Protokolle.

Darunter auch namhafte Konzerne wie Innogy, Siemens, RWE, Intel und Merck. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert. Mittlerweile wurden nach Aussage der IOTA Foundation bereits über 300 Patente angemeldet.

Sollte es den Unternehmen gelingen, diese Patente in reale Anwendungsfälle umzumünzen, könnten in Zukunft einige Produkte auf Basis des Tangle den Markt erobern.

IOTA Prognose: diese Faktoren sind ausschlaggebend

Grundsätzlich gilt für jedes Krypto-Projekt, dass zahlreiche Faktoren die Entwicklung und die Haltung der Community beeinflussen.

Auch für ein Projekt wie IOTA, welches zwar zum aktuellen Zeitpunkt über keine relevante Konkurrenz verfügt, muss die Gesamtsituation betrachtet werden.

Wie sich IOTA von anderen Projekten unterscheidet

Oftmals sprechen Anleger bei IOTA von einem Blockchain-Projekt. Allerdings ist dies nicht korrekt, denn die IOTA-Plattform basiert auf einem dezentralen azyklischen Graphen (DAG).

Offiziell bezeichnet IOTA den DAG als Tangle. Folglich handelt es sich beim Tangle nicht um eine Blockchain, sondern um eine Distributed-Ledger-Technologie.

Objektiv betrachtet bringt der Tangle auch mehrere Vorteile mit, die ihn von einer klassischen Blockchain unterscheiden. Hierzu gehören:

  1. Unendliche Skalierbarkeit
  2. Keine Transaktionsgebühren
  3. Höhere Netzwerkgeschwindigkeit
  4. Unterstützung von Offline-Transaktionen

Die Konkurrenzsituation bei IOTA

Das Internet der Dinge gilt als eine der aussichtsreichsten Entwicklungen der kommenden Jahre. Trotz dieses interessanten Marktes gibt es aktuell keine wirkliche Alternative zu IOTA.

Allerdings betrachten wir auch einen Markt, der noch immer in den Kinderschuhen steckt. Dementsprechend können sich noch neue Projekte bilden und etablieren.

Trotzdem gibt es aktuell kein anderes Projekt mit vergleichbaren Funktionalitäten und Leistungen.

Kurzfristig ist eine weitere Adaption von IOTA wichtig, um das Wachstum voranzutreiben. Langfrist muss es die IOTA Foundation dahingegen schaffen, IOTA Branchenstandard zu etablieren.

Sergey Ivancheglo, auch bekannt als Come-from-Beyond (CFB), sieht die Perspektiven des Projekts eher skeptisch.

Allerdings muss in diesem Zuge auch gesagt werden, dass CFB das Unternehmen im Sommer 2019 verließ.

Vernetzung moderner Maschinen
Vernetzte Zukunft in Großstädten

Aus Sicht von Ivancheglo ist der Tangle nicht gegen Quantencomputer gewappnet.

Dementsprechend sieht der Gründer die Gefahr feindlicher Angriffe. Außerdem seien die Atomic Swaps negativ für die Nutzbarkeit von IOTA auf kleinen Endgeräten.

Laut CFB könnten diese potenziell aus dem Tanglenet fallen. Schlussendlich sieht Ivancheglo auch die Skalierbarkeit skeptisch, da das Unternehmen nun statische IOTA-Adressen verwendet.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, möchte das Gründungsmitglied die Community dazu aufrufen, die Führung des Projekts zu wechseln.

Da ein Hard Fork nicht möglich ist, sollen die Anleger die alten MIOTA im Verhältnis 1:1 gegen neue MIOTA tauschen.

In einer Abstimmung wurde jedoch recht klar deutlich, dass die Community gegen einen solchen Coin-Tausch ist:

Nachfrage und Marktpotential

Das Internet der Dinge, im Englischen als Internet of Things bezeichnet, ist laut unterschiedlichen Expertenaussagen eines der Zukunftsfelder der modernen Wirtschaft.

In Zukunft sollen nahezu alle Geräte miteinander kommunizieren und auf diese Weise komplett neue Anwendungsfälle ermöglichen.

Das Potenzial von IOTA als Bezahlmittel in einer vernetzten Welt ist daher nahezu unbegrenzt.

Deswegen fokussiert die IOTA Foundation auch unterschiedliche Sektoren, in denen die eigene Technologie zum Einsatz kommen kann.

Aktuell gibt es Bemühungen in den folgenden Bereichen:

  1. Automobil- und Mobilitätsbranche:
    Unsere bekannte Mobilität steht vor dem Umbruch. Autonome Fahrzeuge, neue Antriebskonzepte und zahlreiche neue Mobilitätskonzepte strömen auf den Markt. In Zukunft müssen die unterschiedlichen Fahrzeuge milliardenfach Transaktionen tätigen. Dabei kann die MIOTA eine wichtige Rolle spielen.
  2. E-Health:
    Auch der Gesundheitsmarkt gilt als einer der Wachstumssektoren der Zukunft. Dabei etablieren sich bereits neue Betreuungskonzepte und moderne Maschinen ermöglichen eine bessere Diagnose komplexer Krankheitsbilder. Digitalisierte Gesundheitsakten auf Basis von IOTA können eine bessere Verwaltung der Zugriffsrechte gewährleisten.
  3. Smart Cities:
    Zahlreiche Großstädte möchten sich zur Smart City transformieren. Hierzu gehören intelligente Straßenführungen, angepasste Tempogrenzen, automatische Luftmessungen. Auch neue Versorgungskonzepte wie Smart Grids zur Energieversorgung oder Ladesäulen mit modernen Bezahlkonzepten gehören hierzu.
  4. Smart Home:
    Bereits heute haben Neubauwohneinheiten zahlreiche Smart-Home-Funktionen. Ein großes Risiko bei einem Smart Home ist jedoch die Sicherheit, denn auch eine gute Firewall bietet keinen vollumfänglichen Schutz. Dementsprechend könnte eine Technologie wie IOTA in diesem Bereich für mehr Sicherheit sorgen.
  5. Industrie 4.0:
    Eines der wohl wichtigsten Einsatzfelder für IOTA ist die Industrie 4.0. Insbesondere im Industrieumfeld existieren zahlreiche Maschinen und Roboter, die in Zukunft miteinander kommunizieren könnten. So ließe sich unter anderem der gesamte Fertigungsprozess der Geräte mithilfe von IOTA überwachen. Auch Rolf Werner, Geschäftsführer von Fujitsu, schätzt das Potenzial des Tangle als gigantisch ein. So könnte die Technologie fälschungssichere Lieferketten ermöglichen und das Identitätsmanagement absichern.

Wichtige Kooperationen im Überblick

Doch neben den eigentlichen Sektoren spielen auch Kooperationen mit entsprechenden Branchenvertretern eine entsprechend große Rolle für den langfristigen Erfolg.

Auszugsweise möchten wir einige der wichtigsten IOTA Partnerschaften anführen.

  • SAP:
    Das wertvollste Unternehmen Deutschlands fokussiert nicht nur die eigene Software, sondern kooperiert auch mit IOTA, um die Anwendungsfälle für die eigene Cloud-Lösung zu verbessern. Bereits heute können User mit SAP HANA XSA IoT-Daten an den Tangle senden.
  • Software AG:
    Das Unternehmen gab jüngst bekannt, dass es eine langfristige Kooperation mit IOTA plane. Grund sei das langfristige Potenzial der Technologie.
  • Volkswagen: Auch Volkswagen gehört zu den bekannten Kooperationspartnern von IOTA. Der ehemalige CDO, Johann Jungwirth, gehört zu den Aufsichtsratsmitgliedern der Foundation. Für VW ist das Potenzial im modernen Mobilitätsmarkt immens.
  • Bosch:
    Auch mit Bosch, einem der führenden Zulieferer der Automobilindustrie, hat IOTA eine Kooperation. Dabei möchte Bosch die Technologie für Mikrotransaktionen etablieren. Als Mitglied des IOTA Marktplatzes treibt Bosch die Adaption der Technologie voran. Konkret treibt man die Implementierung von Schnittstellen zum Internet of Things voran. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Nutzung von 5G im IOTA Netzwerk.

IOTA Prognose: Weiterentwicklungen beeinflussen IOTA

In der IOTA Community spielen die geplanten Entwicklungen eine tragende Rolle. Immerhin sollen diese das Potential der Technologie ausschöpfen und somit die Adaption vorantreiben.

Folgende Entwicklungen stehen aktuell im Fokus:

  • Coordicide:
    Aktuell befindet sich das Coordicide Alphanet in der Entwicklung. Derzeit verläuft der Coordicide planmäßig und soll in der ersten Jahreshälfte 2021 starten.
  • Qubic:
    Nach der investierten Arbeit in Qubic hat die IOTA Foundation mitgeteilt, dass die Weiterentwicklung vorerst nicht vorangetrieben wird.
  • Smart Contracts:
    Statt Qubic liege der Fokus nun auf Smart Contracts. Ein entsprechendes Proof of Concept hat die Foundation bereits als GoShimmer Plug-In veröffentlicht.
  • Weitere Entwicklungen:
    Aus der Roadmap der IOTA Foundation geht hervor, dass es in diesem Jahr noch weitere Veröffentlichungen geben wird. Hierzu gehören etwa Client Libaries für die wichtigsten Programmiersprachen, neue Versionen der Trinity Wallet sowie eine erste Version des brandneuen Firefly Wallets.

Der Coordicide ist der wohl wichtigste Meilenstein der Roadmap von IOTA. Bereits im April 2021 stellte die IOTA Foundation mit dem Chrysalis Upgrade die Weichen in Richtung Coordicide.

Das Upgrade, auch als IOTA 1.5, soll die Performance des Tangles verbessern und führt sogenannte Colored Coins ein.

Aktuelle Entwicklungen

IOTA Mainnet Updates

Eines der Hauptziele der aktuellen Entwicklungen ist es, IOTA in ein unabhängiges und dezentrales Netzwerk umzuwandeln. Der Coordicide, also das Ende des Tange Coordinators, steht bereits in den Startlöchern.

Nun erhielt das Reputationssystem „Mana“ Einzug in das Protokoll. Mana ist ein wichtiger Schritt in Richtung Dezentralität.

Zunächst soll das neue Reputationssystem im Testnetzwerk Pollen auf Bugs und Ungereimtheiten getestet werden.

Die Technologie hinter Mana gleicht der Funktionsweise eines Proof-of-Stake-Algorithmus.

Verarbeitet ein Node erfolgreich eine Transaktion, erhält er im Gegenzug Mana und sein Trust vergrößert sich. Langfristiges Ziel ist es, ein schnelles Netzwerk aufzubauen, in dem zuverlässige und performante Nodes die Verarbeitung übernehmen.

Im Mai 2021 wurde darüber hinaus das Chrysalis Upgrade ins IOTA Mainnet überführt. Damit leiten die Entwickler hinter IOTA den Coordicide ein. Das Upgrade verbessert die Leistungsfähigkeit des Tangle um ein Vielfaches.

Damit HODLer ihre Token weiterhin in der neuen Version 1.5 von IOTA nutzen können, muss eine Migration durchgeführt und die neue Firefly Wallet heruntergeladen werden.

Nachdem der Tangle auf Version 1.5 aktualisiert wurde, stand nicht sofort eine Ledger-Integration bereit. Aktuelle Berichte aus Juli 2021 deuten allerdings darauf hin, dass es bald so weit sein könnte.

Laut Mitgründer Dominik Schiener wurde der Integration in die Hardware-Wallet „höchste Priorität“ zugeordnet.

Gut zwei Monate nach dem Update des Tangle könnten die Entwicklungen endlich abgeschlossen sein. Umfangreiche Tests deuten bereits auf eine Marktreife hin.

Erneut muss sich die IOTA Foundation allerdings Kommentare gefallen lassen, dass eine der wichtigsten Kernfunktionen nicht zusammen mit dem Update fertiggestellt werden konnte.

IOTA in der Corona-Krise

Einer der großen Vorteile von IOTA und dem Tangle sind die flexiblen Einsatzmöglichkeiten. IOTA besitzt auch abseits des „Internet der Dinge“ eine Vielzahl von Anwendungsfällen.

Das zeigt sich nicht nur in den zahlreichen Patenten, sondern auch in der aktuellen Verwendung zur Corona-Bekämpfung.

Der Airport Frankfurt, Deutschlands größter Flughafen, nutzt zukünftig IOTA zur Verifizierung von Corona-Tests.

Genauer gesagt arbeitet der Flughafen mit dem Unternehmen UBIRCH zusammen, welches die Distributed Ledger Technology (DLT) von IOTA verwendet.

Auf den Ergebnissen der Tests, welche Reisende unmittelbar vor und nach Ankunft durchführen müssen, ist ein expliziter Hinweis auf den Einsatz der Blockchain-Technologie zu erkennen.

Einer der Entwickler von IOTA bestätigte den Wahrheitsgehalt der aufkeimenden Meldung in Social Media.

IOTA (MIOTA): Die Grundlagen

Zum Abschluss möchten wir noch etwas genauer auf das dahinterstehende Unternehmen sowie dessen Ziele und Lösungen eingehen.

Bei IOTA handelt es sich um ein Open-Source-Projekt, welches im Jahr 2015 gegründet wurde.

Dabei liegt der Fokus auf dem Internet of Things (IoT), welches eine Maschine-to-Maschine-Kommunikation gewährleisten soll.

Mithilfe von IOTA sollen die vernetzten Geräte automatische Transaktionen aufzeichnen und ausführen.

Dabei möchte die IOTA Foundation die neue Standardlösung im IoT-Sektor werden.

Das Interesse großer Konzerne wie Bosch oder Volkswagen zeigt, dass das Geschäftsmodell auch aus Sicht der Industrie einen Mehrwert bietet.

Wenn Du selbst in IOTA kaufen möchtest, kannst Du dies bei einem von zahlreichen Krypto-Brokern oder Krypto-Börsen tun.

Bei Krypto-Börsen kaufst Du echte IOTA, bei Krypto-Brokern erwirbst Du hingegen Zertifikate auf IOTA, welche den zukünftigen Kurs der Kryptowährung abbilden.

Zusätzlich kannst Du bei mehreren Brokern wie eToro mittlerweile auch IOTA mit PayPal kaufen.

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Jens Kerkmann interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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