Der große Krypto-Kreditkarten-Vergleich 2022

In diesem Artikel erhältst Du direkten Zugriff auf die beste Krypto-Kreditkarten.

Mit diesem Krypto-Kreditkarten-Vergleich zeigen wir Dir, welche Krypto-Kreditkarte die besten Konditionen hat, wie hoch die Limits sind, mit welchen Kryptos Du bezahlen und wie viel Cashback Du verdienen kannst.

25 US-Dollar als Neukundenbonus in CRO

Crypto.com Royal Indigo & Jade Green Visa

Crypto.com Royal Indigo Visa
Gebühren
Funktionen
Verwaltung
Kostenlose Karte
Cashback verfügbar
Höhe Cashback 3 %
Kosten Ausstellung 0,00 €
Voraussetzungen 3.500 € CRO Staking
Bargeldabhebung 800 € pro Monat
Bezahlung mit
BTC, Fiatwährung
Testergebnis
90%
08/2021
Sehr gut
Blockchainwelt.de

Bitpanda Visa

Bitpanda Kreditkarte VISA
Gebühren
Funktionen
Verwaltung
Kostenlose Karte
Cashback verfügbar
Höhe Cashback 0,5 - 2%
Kosten Ausstellung 0,00 €
Voraussetzungen BEST VIP Programm
Bargeldabhebung kostenlos
Bezahlung mit
BTC, Fiatwährung
Testergebnis
90%
08/2021
Sehr gut
Blockchainwelt.de

Binance Visa Debit

Binance Visa Debitkarte
Gebühren
Funktionen
Verwaltung
Kostenlose Karte
Cashback verfügbar
Höhe Cashback 1 - 8 %
Kosten Ausstellung 0,00 €
Voraussetzungen Aktiver Binance Account
Bargeldabhebung kostenlos
Bezahlung mit
BTC
Testergebnis
88%
08/2021
Gut
Blockchainwelt.de

Nuri Debit Visa

Nuri Kreditkarte
Gebühren
Funktionen
Verwaltung
Kostenlose Karte
Cashback verfügbar
Höhe Cashback 0 %
Kosten Ausstellung 0,00 €
Voraussetzungen Aktives Nuri Konto
Bargeldabhebung kostenlos
Bezahlung mit
BTC, Fiatwährung
Testergebnis
87%
08/2021
Gut
Blockchainwelt.de

25 US-Dollar als Neukundenbonus in CRO

Crypto.com Ruby Steel Visa

Crypto.com VISA Debitkarte Metall ruby red
Gebühren
Funktionen
Verwaltung
Kostenlose Karte
Cashback verfügbar
Höhe Cashback 2 %
Kosten Ausstellung 0,00 €
Voraussetzungen 350 € in CRO Staking
Bargeldabhebung 400 € pro Monat
Bezahlung mit
BTC, Fiatwährung
Testergebnis
86%
08/2021
Sehr gut
Blockchainwelt.de

25 US-Dollar als Neukundenbonus in CRO

Crpyto.com Midnight Blue VISA

Crypto.com VISA Debit Karte Midnight Blue
Gebühren
Funktionen
Verwaltung
Kostenlose Karte
Cashback verfügbar
Höhe Cashback 1 %
Kosten Ausstellung 0,00 €
Voraussetzungen Crypto.com Konto
Bargeldabhebung 200 € pro Monat
Bezahlung mit
BTC, Fiatwährung
Testergebnis
84%
08/2021
Gut
Blockchainwelt.de

Welche Krypto-Kreditkarten gibt es?

In unserem Krypto-Kreditkarten-Vergleich haben wir gleich mehrere Kreditkarten untersucht und unsere Favoriten haben es in diesen Vergleich geschafft. Namentlich handelt es sich um zwei Kreditkarten von Crypto.com, hier sind aber alle Modelle wirklich empfehlenswert, eine Karte von Binance, BitPanda und Nuri.

Crypto.com Royal Indigo und Jade Green – Krypto-Kreditkarte mit vielen Vorzügen

Anleger, die CRO im Gegenwert von 3.500 Euro für einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten in der eigenen Crypto.com-Wallet staken, können sich die Royal Indigo und Jade Green bestellen.

Diese beiden Prepaid Visa-Karten sind wirklich das Investment wert, denn neben einem hervorragenden Cashback in Höhe von 3 % erhalten die Nutzer zusätzlich noch eine Erstattung des monatlichen Spotify- und Netflix-Abonnements.

Bedingungen und Benefits

  • Mindestens CRO im Wert von 3.500 € staken
  • 3 % Cashback auf alle Zahlungen
  • Erstattung der Abos für Spotify und Netflix
  • Airport-Lounge-Zugang mit LoungeKey™ für den Karteninhaber
  • Bis zu 800 € kostenfrei Geld abheben
Crypto.com Visa Kreditkarten
Die Kreditkarten von Crypto.com bieten ein attraktives Cashback und gute Funktionen; Quelle: Crypto.com

Crypto.com Ruby Steel – Für ambitionierte Cashback-Sammler

Wer die Ruby Steel nutzen möchten, muss mindestens CRO im Gegenwert von 350 Euro über einen Zeitraum von 6 Monaten staken. Anschließend kommen Nutzer in den Genuss des Cashback-Programms. Dieses überzeugt mit 2 % Cashback auf alle Transaktionen und wird in CRO der Wallet gutgeschrieben.

Bedingungen und Benefits

  • 2 % Cashback für alle Ausgaben mit der Karte
  • 100 % Erstattung des Spotify-Abos
  • monatlichen Bargeldverfügung in Höhe von 400 €
  • 4.000 €Freibetrag auf Fremdwährungseinsatz

Binance Visa Card – Die Krypto-Kreditkarte der Nr. 1 Krypto-Börse

Bei einem Krypto-Kreditkarten-Vergleich darf die Binance Visa Card nicht fehlen. Hierbei handelt es sich um die Visa Card der Krypto-Börse Binance. Die Binance Visa ist komplett kostenlos nutzbar – ausgenommen sind hiervon Gebühren Dritter, etwa für Bargeldverfügungen.

Die Binance Visa funktioniert mit den eigenen Kryptowährungen. So müssen Anleger vorher kein Geld auf eine dedizierte Wallet einzahlen, sondern einfach Kryptowährungen auf der Handelsplattform erwerben. Diese werden dann im Falle einer Transaktion umgerechnet in die entsprechende Fiatwährung.

Bedingungen und Benefits

  • Eigene Kryptowährungen werden bei Zahlungen in Echtzeit in EUR umgewandelt
  • Keine Einzahlung von Fiat vorher notwendig
  • Kostenfreie Beantragung und Nutzung der Karte
  • Einsetzbar an allen VISA-Akzeptanzstellen
  • Bis zu 8 % Cashback in Form von BNB, abhängig vom eigenen BNB-Vermögen
Binance Visa
Die Binance Kreditkarte passt perfekt zu Nutzern des Binance-Ökosystems.

Nuri Visa Card – Die Krypto-Kreditkarte aus Deutschland

Aus Bitwala wurde Nuri und die Kreditkarte erstrahlt nun in einem modernen Design. Doch neben dieser Änderung gibt es nicht viele Neuerungen.

So handelt es sich bei der Nuri Visa um eine Debitkarte, die direkt mit dem Nuri-Konto oder der Wallet verbunden ist. Wer Nuri-Kunde ist, wird auch die Visa Card benutzen, denn mit dieser lassen sich die Transaktionen im Alltag ausführen.

Bedingungen und Benefits

  • Karte kann kostenfrei beantragt werden
  • Kostenlose Nutzung im In- und Ausland
  • Bitcoin-Ertragskonto gewährt bis zu 4 % Rendite p.a.
  • Regulierte Bank im Hintergrund
  • Kein Cashback

<[captionimg class=“aligncenter“ wp-image-32774″ src=“https://blockchainwelt.de/wp-content/uploads/2021/08/nuri-creditcard.png“ alt=“Nuri Kreditkarte“ width=“450″ height=“283″ />

Crypto.com Midnight Blue

Das Einstiegsmodell von Crypto.com ist für jedermann nutzbar. Die Midnight Blue Visa lässt sich ohne Staking nutzen und bietet Anlegern sofort ein Cashback in Höhe von 1 % auf das komplette Transaktionsvolumen. Das Cashback wird dem Nutzer in Form von CRO, dem nativen Token von Crypto.com, gutgeschrieben.

Bedingungen und Benefits

  • Kostenfreie Ausstellung und Nutzung der Karte
  • Kein Staking erforderlich
  • 1 % Cashback auf alle Kartenzahlungen
  • Bis zu 200 € monatlich kostenfrei Geld abheben

Bitpanda Visa Card

Eine der wohl spannendsten Krypto-Kreditkarten kommt direkt von Bitpanda. Die Bitpanda Card ist eine Debitkarte und wird automatisch mit der hinterlegten Wallet verbunden. Um eine Unterdeckung zu vermeiden, können Anleger eine sogenannte Fallback-Wallet hinterlegen. Hierbei kann es sich um jede Krypto- oder Fiatwährung handeln. Doch auch Edelmetalle oder Aktien sind eine mögliche Sicherheit.

Bedingungen und Benefits

  • Keine fixen monatlichen oder jährlichen Gebühren
  • Kostenfreie Nutzung im EURO-Raum
  • Bis zu 2 % Cashback als BEST VIP
  • Cashback Auszahlung in BTC möglich
  • Gebühren für Bargeldbehebung und Fremdwährungsnutzung

Wie funktionieren Krypto-Kreditkarten?

Krypto-Kreditkarten funktionieren recht einfach, denn mit ihnen lassen sich alltägliche Transaktionen mit Kryptowährungen bezahlen. Wichtig zu verstehen ist, dass es sich bei den von uns verglichenen Modellen stets um Debit- oder Prepaid-Karten handelt.

Eine Debitkarte hat kein Referenzkonto, von welchem eine einmalige Summe zum Abrechnungstag eingezogen wird. Stattdessen ist hinter der Debitkarte ein Referenzkonto für die Verrechnung der Transaktionen hinterlegt. Befindet sich dort kein oder nicht ausreichend Geld darauf, werden die Zahlungen und Bargeldabhebungen abgelehnt.

In der Finanzbranche gelten Debitkarten oftmals nicht als echte Kreditkarten, dessen sollten sich Nutzer bewusst sein. Somit kann es auch vorkommen, dass Akzeptanzstellen von Kreditkarten keine Debitkarten akzeptieren – falls die Karten von Visa oder Mastercard kommen, ist dieses Szenario aber nahezu ausgeschlossen.

Besonders häufig ist eine Nutzung bei Mietwagenanbietern nicht möglich – hier wird die Kreditkarte typischerweise vorbelastet. Dies ist bei Debitkarten nicht möglich.

Nutzt Du einen Anbieter, bei dem Du direkt mit Kryptos zahlen kannst, können für die Verwendung der Krypto-Kreditkarte Steuern anfallen, insbesondere bei einer Haltedauer von unter einem Jahr.

Kryptowährungen und Kreditkarten – wie passt das zusammen?

Wer Kryptowährungen kaufen möchte, weiß, dass Transaktionen mithilfe der Wallet abgewickelt werden. So können Anleger einfach Kryptowährungen an Freunde oder auf eine Handelsplattform transferieren.

Doch diese Anwendungsfälle sind im realen Wirtschaftsleben eher Nischenanwendungsfälle. Wer an Finanzgeschäfte des täglichen Lebens denkt, hat eher das Einkaufen im Supermarkt, das Tanken des Autos oder die Bezahlung einer Dienstleistung im Sinn.

Genau für diese Anwendungsfälle sind Kryptowährungen zum aktuellen Zeitpunkt in den wenigsten Fällen geeignet. Mit etwas Kreativität kannst Du jedoch Deine Kryptowährungen auch im Alltag verwenden. Eine beliebte Möglichkeit sind etwa die Krypto-Kreditkarten. Mit diesen Kreditkarten lassen sich Kryptowährungen beim Online-Shopping oder im stationären Handel verwenden.

Insbesondere Nutzer, die einen großen Teils ihres Vermögens in Kryptowährungen halten, können mit diesen Karten ihre Coins und Token im Alltag gebrauchen. Schnittstellen zwischen Banken und Wallet-Adressen gibt es aktuell noch nicht, sodass Krypto-Kreditkarten ein notwendiger Mittelsmann zwischen New und Old Economy darstellen.

Bereits heute gibt es zahlreiche Krypto-Kreditkarten am Markt – mit steigender Tendenz. Doch ein großes Angebot ist nicht nur ein Vorteil. Wer sich für eine solche Kreditkarte interessiert, sollte die Angebote miteinander vergleichen, um das passende Modell für die eigenen Anforderungen zu finden.

Mit unserem Krypto-Kreditkarten-Vergleich 2022 unterstützen wir Anleger bei der Wahl der passenden Krypto-Visa oder Krypto-Mastercard und zeigen, worauf es wirklich ankommt.

Welche Arten von Krypto-Kreditkarten gibt es?

Aktuell haben sich zwei unterschiedliche Arten der Krypto-Kreditkarten etabliert. Einerseits gibt es die sogenannten Krypto-Prepaidkarten, welche sich einfach mit Kryptowährungen, anderen Kreditkarten oder Fiatwährungen aufladen lassen.

Bei diesen Karten erfolgt ein Umtausch der jeweiligen Kryptowährung in eine Fiatwährung zum Zeitpunkt der Transaktion. In den meisten Fällen entstehen dabei Kosten oder ungünstige Wechselkurse.

Die zweite Alternative sind Krypto-Kreditkarten, die mit einer Wallet-Adresse verbunden werden. Hier muss keine vorherige Aufladung erfolgen. Stattdessen greift die Kreditkarte selbst auf die Wallet zu oder speichert die zu verwendenden Kryptowährungen einfach ab.

Prepaid-Kreditkarten

Wer heute eine Krypto-Kreditkarte haben möchte, wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer Prepaid-Kreditkarte greifen. Bei einer solchen Kreditkarte nutzt man seine Kryptowährungen, um die Kreditkarte selbst aufzuladen. Im Zuge der Aufladung werden die Kryptos in Fiat transferiert. So erfolgt dann die eigentliche Bezahlung in einer Fiatwährung.

Somit sind auch keine echten Kryptowährungen auf der Prepaid-Kreditkarte. Ein großer Vorteil dieses Ansatzes ist, dass die Bezahlung mit einer solchen Kreditkarte fast überall möglich ist. Voraussetzung an dieser Stelle ist, dass es sich aber um eine Visa oder Mastercard Krypto-Kreditkarte handelt. Die beiden Anbieter haben die weltweit höchste Akzeptanz am Markt.

Wichtig zu verstehen ist, dass für den Wechsel von Krypto in Fiat oftmals eine Gebühr erhoben wird. Diese Tauschgebühren sollten Anleger besonders beachten. Einige Anbieter unterstützen auch alternativ das Aufladen der Kreditkarte mit Fiatwährungen. So lassen sich zwar keine Kryptowährungen verwenden, doch falls vorhanden, gibt es noch immer die Cashback-Programme.

Krypto-Wallet-Kreditkarten

Die zweite wichtige Art der Krypto-Kreditkarten wird als Krypto-Wallet-Kreditkarte bezeichnet. Bei einer solchen Kreditkarte für Kryptos wird die digitale Währung nicht in eine Fiatwährung umgetauscht, sondern auf einer Wallet-Adresse gespeichert, welche der Kreditkarte zugeordnet ist.

Somit ist eine Wallet-Kreditkarte eine echte Krypto-Kreditkarte, bei der Anleger in der Zwischenzeit von Kursveränderungen profitieren können.

Allerdings funktionieren solche Krypto-Kreditkarten in der Praxis zumeist nur mit einer entsprechenden App. In dieser App werden die Seeds der Kreditkarte und die Guthaben auf den Wallets verwaltet. Hier können Anleger auch unterschiedliche Währungen als Fallback-Lösung hinterlegen, um bei zu geringer Deckung Liquidität zu haben.

In der Praxis sind diese Krypto-Kreditkarten seltener anzutreffen. Objektiv betrachtet sind sie jedoch die besseren Lösungen.

Wie lade ich eine Krypto-Kreditkarte auf?

Wer eine Kreditkarte für Kryptowährungen aufladen möchte, sollte im Voraus zunächst Kryptowährungen kaufen. Im ersten Schritt müssen sich Nutzer beim Kreditkartenanbieter ihrer Wahl anmelden und die Karte bestellen.

Anschließend muss man sich in die App des jeweiligen Anbieters einloggen. Hier erhält man auch Zugriff auf eine dedizierte Wallet, welche die zu transferierenden Kryptowährungen enthält.

Im Grunde transferiert man nun seinen Seed auf die Wallet des Anbieters. Beim Transfer sollten Nutzer darauf achten, dass der Wechselkurs für die jeweilige Kryptowährung gut ist. Wer Kryptos zu einem hohen Wechselkurs transferiert, erhält mehr Euro für seine eingezahlten Kryptowährungen.

Jetzt erfolgt der Tausch von Krypto in Fiat – dies ist ein steuerbares Ereignis und sollte bei der Entscheidung zur Nutzung einer Krypto-Kreditkarte berücksichtigt werden.

Vor der Wahl des Anbieters ist es wichtig, diesen zu überprüfen. Lies andere Kundenmeinungen und greife ausschließlich auf etablierte und vertrauenswürdige Anbieter zurück. Du kannst bei einigen Anbietern auch Fiatwährungen auf die Wallet zur Verrechnung einzahlen.

So nutzt Du zwar eine Krypto-Kreditkarte, welche jedoch auch ohne Kryptowährungen funktioniert. Dies mag für Nutzer interessant sein, die den Fokus auf Cashback-Programme legen, um zusätzliche Kryptowährungen zu verdienen.

Wo kann ich mit einer Krypto-Kreditkarte bezahlen?

Alle gängigen Krypto-Kreditkarten basieren auf den Kreditkarten von Visa oder Mastercard. Dementsprechend lassen sich die Karten an allen Kreditkartenterminals verwenden, welche auch Kreditkarten von Visa und Mastercard unterstützen.

Folglich können Nutzer die Karten auch beim regulären Einkaufen im Supermarkt oder beim Tanken einsetzen. Wer diese täglichen Transaktionen dann noch mit den durchaus attraktiven Cashback-Aktionen kombiniert, der kann durchaus profitieren.

Auch die Nutzung der eigenen Krypto-Kreditkarte im Ausland ist eine Option. Hier sollten Anleger allerdings genauer hinschauen, denn es gibt einige Besonderheiten zu beachten:

  • Wechselkursgebühren Euro in Fremdwährung: Wer seine Kreditkarte für Kryptos mit Euro nutzt, sollte auf die Wechselkursgebühren in weitere Fremdwährungen achten. Hier kann es vorkommen, dass die Kreditkartenanbieter hohe Gebühren vorsehen – in diesen Fällen sollte eine alternative Karte verwendet werden.
  • Umrechnung Kryptowährung in Fremdwährung: In der Regel erfolgt die Anzeige der Krypto-Kurse in USD. Doch für uns Europäer ist eine Darstellung in der Lokalwährung durchaus spannender. Etwas verwirrend kann es werden, wenn Du beispielsweise in Thailand bist und dort Kryptowährungen in thailändische Baht umrechnen musst.
  • Kosten für Abhebungen: Auch wichtig sind die Fremdkosten für Bargeldverfügungen im Ausland. Wer schon in asiatischen Ländern war, der wird bereits Erfahrungen mit Kosten bei Bargeldabhebungen gemacht haben. Auch bei Krypto-Kreditkarten spielen diese Kosten eine Rolle.

Vor- und Nachteile von Krypto-Kreditkarten

Krypto-Kreditkarten bieten in der Praxis einige Vorteile, kommen allerdings nicht ohne die dazugehörigen Nachteile aus. Wir wollen in diesem Abschnitt einen Blick auf die uns bekannten Vor- und Nachteile der Krypto-Kreditkarten werfen.

Vorteile von Krypto-Kreditkarten

Krypto-Kreditkarten erfreuen sich im Grunde einer hohen Akzeptanz, denn sie werden überall dort akzeptiert, wo auch normale Kreditkarten von Visa und Mastercard akzeptiert werden. Somit gleichen diese Kreditkarten einen der größten Nachteile von Kryptowährungen aus: die schlechte Nutzbarkeit im Alltag.

Mit einer Krypto-Kreditkarte können Anwender einfach mit Kryptowährungen in Geschäften, Restaurants oder im Ausland bezahlen.

Ein weiterer Vorteil betrifft die Kosten, denn viele Krypto-Kreditkarten sind komplett kostenlos nutzbar. Zudem offerieren viele Anbieter interessante und lukrative Cashback-Programme an.

So können Kunden einfach die Kreditkarte verwenden und für die Nutzung einen Bonus auf die ausgegebene Summe erhalten. Mitunter bieten einige Anbieter bis zu 8 % in Kryptowährungen als Cashback an.

Bei den Bargeldverfügungen überzeugen die meisten Karten ebenfalls. Allerdings schwanken die kostenlosen Beträge hier zwischen 200 und 1.000 €. Alles darüber hinaus ist oftmals kostenpflichtig.

Setzt man die Kosten dann ins Verhältnis zu etwaigen Cashback-Programmen, dann sind die Kosten eher zu vernachlässigen.

Alle Vorteile von Krypto-Kreditkarten zusammengefasst:

  • Hohe Akzeptanz von Kreditkarten
  • Machen Kryptowährungen nutzbar im Alltag
  • Attraktive Cashback-Programme
  • Gute Nutzung im Ausland
  • Bargeldverfügungen möglich
  • Niedrige Kosten für Krypto-Kreditkarten

Nachteile von Krypto-Kreditkarten

Neben den Vorteilen gibt es auch einige Nachteile. So müssen Anleger für die Nutzung der Cashback-Programme zumeist einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählt unter anderem das Staken eines gewissen Betrags, um überhaupt am Cashback-Programm teilnehmen zu können.

Bei einigen Anbietern sind das nur wenige hundert Euro. Für attraktive Programme müssen dahingegen mehrere tausend Euro investiert werden.

Zudem sind nicht alle Krypto-Kreditkarten echte Krypto-Kreditkarten. Das heißt, dass die Einzahlungen in Krypto unmittelbar in Fiatwährungen umgewandelt werden. Somit sind potenzielle Kursentwicklungen nicht mehr möglich.

Außerdem sollten Anleger beachten, dass die Einzahlung in diesem Falle einem Verkauf der Kryptowährung entspricht. Somit ist bei einer Haltedauer von weniger als einem Jahr auch ein steuerbares Ereignis eingetreten – die Transaktion ist dem Finanzamt zu melden.

Schlussendlich sind Krypto-Kreditkarten im Regelfall keine echten Kreditkarten, sondern eher Debitkarten. Somit müssen vorher Guthaben auf diese Karten eingezahlt werden, um diese überhaupt verwenden zu können. Sind die Guthaben nicht ausreichend, dann ist auch eine Durchführung der Transaktion nicht möglich.

Alle Vorteile von Krypto-Kreditkarten zusammengefasst:

  • Wartezeit bei einigen Anbietern
  • Staking von Coins notwendig für Cashback-Programme
  • Sofortige Umwandlung in Fiatwährung
  • Keine Kreditkarte, sondern Debitkarte

Die Cashback-Programme bei Krypto-Kreditkarten

Ein besonders spannender Aspekt bei der Wahl einer Krypto-Kreditkarte ist wohl das Cashback. Einige Anbieter wie Nuri bieten keine Krypto-Kreditkarte mit Cashback an. Dahingegen erhalten Nutzer von Crypto.com ein Cashback zwischen 1 und 10 % in CRO. Das heißt, dass bis zu 10 % der Transaktion in der nativen Kryptowährung wieder an den Nutzer fließen.

Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass Anleger hierfür teils signifikante Beträge als Sicherheit hinterlegen müssen. Wer etwa von 10 % Cashback profitieren möchte, muss teils über 100.000 USD in CRO besitzen und staken.

Für den Durchschnittsnutzer ist das nicht interessant, weshalb wir die realistischeren Stufen betrachten wollen. Hier wird es bereits ab einem Staking-Betrag von ca. 1.000 USD spannend. Teurere Kreditkarten gehen dahingegen sogar bis ca. 5.000 US-Dollar für das Staking.

Hier können Anleger natürlich durch Staking Rewards und Kurssteigerungen profitieren, zeitgleich jedoch auch Verluste einfahren, wenn die Märkte konsolidieren. In der Vorstellung der einzelnen Kreditkarten zeigen wir, welche Besonderheiten es zu beachten gilt.

Worauf kommt es bei einer Krypto-Kreditkarte an?

Wer auf der Suche nach einer Krypto-Kreditkarte ist, sollte die unterschiedlichen Karten miteinander vergleichen. In unserem Krypto-Kreditkarten-Vergleich haben wir die unterschiedlichen Modelle gegenübergestellt. Hierbei haben wir unterschiedliche Kriterien definiert, welche einen Einfluss auf die Bewertung haben.

Gebühren

Den Gebühren messen wir einen signifikanten Anteil der Bewertung bei, denn kostenpflichtige Kreditkarten passen nicht so recht in den modernen Finanzmarkt. Unter dem Aspekt der Gebühren zählen wir die Ausstellungsgebühren, die Jahresgebühren und die Transaktionsgebühren.

Ausstellungsgebühr

Die Ausstellungsgebühr ist ein einmaliger Betrag, der bei der Ausstellung der Kreditkarte zu zahlen ist. Unser Krypto-Kreditkarten-Test zeigt, dass die meisten Kreditkarten komplett kostenlos sind. Allerdings gibt es auch einige Anbieter, die eine einmalige Gebühr erheben – diese sollte zur Deckung der eigenen Kosten dienen.

Die Ausstellungsgebühr entfällt im Regelfall komplett, liegt jedoch bei bis zu 50 €. Insbesondere die Ausstellung einer neuen Krypto-Kreditkarten nach Verlust oder Upgrade kann mit höheren Kosten verbunden sein.

Transaktionsgebühren

Die Transaktionsgebühren sind aus unserer Sicht die wichtigsten Gebühren bei der Wahl der Karte. Erfahrungsgemäß lohnt sich ein Blick in die Vertragsbedingungen, um auch versteckte Kosten aufzudecken. Einige Gebühren spielen nur für spezielle Kundengruppen eine Rolle, etwa für die Nutzung im Ausland.

Wer die Karte eher selten nutzt, sollte die Mehrwerte der Nutzung den entstehenden Gebühren gegenüberstellen. Grundsätzlich sind günstige Karten zu bevorzugen und besser in der Bewertung.

Jahresgebühren

Die Jahresgebühren sind ein Relikt aus dem klassischen Banking. Diese sind bei modernen Angeboten die Ausnahme, denn die Regel. Allerdings kann es auch vorkommen, dass der Kreditkartenanbieter zahlreiche Vorteile mit der Karte kombiniert und diese durch die Jahresgebühr finanziert.

Im Krypto-Kreditkarten-Test hat sich gezeigt, dass nur wenige Anbieter Jahresgebühren erheben.

Cashback

Ein Punkt, der besonders praktisch ist, dass Du für die Verwendung der einer Krypto-Kreditkarte Cashback erhältst. Mit dem Cashback lassen sich fixe Gebühren schnell ausgleichen, wenn man die Karte regelmäßig nutzt.

Bei einigen Anbietern gibt es zudem Erstattungen von Mitgliedsbeiträgen, wenn diese über die Kreditkarte gezahlt werden.

Bargeldabhebungen

Für die meisten Kreditkartennutzer dürften die Bargeldabhebungen eine untergeordnete Rolle spielen. Der Grund hierfür ist einleuchtend, denn Kreditkarten gelten in erster Linie als Vehikel für bargeldlose Zahlungen.

Wer allerdings im Ausland ist oder einen Service in einem etwas konservativeren Unternehmen nutzen möchte, kommt auch 2022 nicht um Bargeldzahlungen herum.

Im Krypto-Kreditkarten-Test zeigt sich, dass die Anbieter auf Gebühren setzen, wenn Bargeld ausgezahlt werden soll. Das sind zumeist die Fremdkosten, die bei der Nutzung des Terminals entstehen. Im Normalfall handelt es sich um eine prozentuale Gebühr des Abhebungsbetrags.

 

FAQ

Was ist eine Krypto-Kreditkarte?

Bei einer Krypto-Kreditkarte handelt es sich um eine Kreditkarte, die die Nutzung von Kryptowährungen wie Bitcoin mit der einfachen Nutzbarkeit einer Kreditkarte kombiniert. So können Nutzer unter anderem einfach mit einer solchen Krypto-Kreditkarte im Einzelhandel einkaufen.

Welche Vorteile bieten Kryptokreditkarten?

Der größte Vorteil einer Krypto-Kreditkarte besteht in der Liquidität. Mit einer solchen Kreditkarte lassen sich Kryptowährungen schnell und einfach im Alltag verwenden. Überdies gibt es noch weitere Vorteile, etwa die sehr attraktiven Cashback-Programme.

Sind Krypto-Kreditkarten anonym?

Grundsätzlich sind Kryptowährungen anonym, wenn eine Zuordnung der Wallet zum Eigentümer nicht möglich ist. Bei Krypto-Kreditkarten lassen sich die Transaktionen allerdings eindeutig auf den Besitzer der Karte zurückführen, sodass es hier keinerlei Anonymität gibt.

Welche Risiken gibt es bei Krypto-Kreditkarten?

Grundsätzlich lassen sich hier alle Risiken anführen, die auch für normale Kreditkarten gelten. So können Diebe die Karte entwenden und mit der passenden Pin für Transaktionen verwenden.

In diesem Fall werden allerdings Krypto-Assets getauscht, sodass der finanzielle Schaden durchaus größer ausfallen kann. Zudem besteht immer das Risiko, dass die Assets vor einem Aufschwung oder während eines Abschwungs verwendet werden.

Kann ich eine Kreditkarte mit Kryptowährungen aufladen?

Eine Krypto-Kreditkarte kann man mit einer Einzahlung von Kryptowährungen auf die verknüpften Wallets oder alternativ mit Fiatwährungen aufladen. Je nachdem wie die Karte funktioniert, erfolgt ein sofortiger Umtausch der Kryptowährung in Fiat oder erst später zum Zeitpunkt der Transaktion.

Welches ist die beste Krypto-Kreditkarte?

Die beste Krypto-Kreditkarte gibt es nicht. Es gibt vielmehr zahlreiche gute Modelle, welche wir in unserem dargestellten Krypto-Kreditkarten-Vergleich miteinander verglichen haben. Die Wahl der besten Karte hängt von den persönlichen Präferenzen ab.

Muss ich steuerlich etwas bei einer Krypto-Kreditkarte beachten?

Grundsätzlich gilt in Deutschland, dass Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen zu besteuern sind, wenn die Haltezeit weniger als ein Jahr beträgt. Anleger, die zusätzlich Staking betreiben, sollten dringend Kontakt zu einem Steuerberater aufnehmen, um die korrekte Besteuerung dieser Erträge zu besprechen.

Du willst eine eigene Krypto-Kreditkarte?

Autor

Ich bin Anfang 2017 das erste Mal mit Kryptowährungen in Berührung gekommen und bin seither fasziniert von der Technologie und welche Möglichkeiten diese mit sich bringt. Ich bin auch selber in Kryptowährungen stark investiert und glaube daran, dass sich die Blockchain Technologie in der Zukunft durchsetzen wird.

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