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Kryptowährungen kaufen in 2020 » Wie investiere ich am besten?

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Kryptowährung kaufen - Anleitung

In Kürze

Kryptowährungen kaufen Sie über eine Krypto-Börse, einen Marktplatz oder einen Broker. Für den erfolgreichen Handel benötigen Sie lediglich ein gültiges Ausweisdokument und etwas Kapital für das erste Investment.

Mittlerweile existieren mehr als 2.000 Kryptowährungen. Die wohl bekannteste Währung ist Bitcoin.

Doch auch Kryptowährungen mit einer geringeren Marktkapitalisierung können sich für ein Investment eignen. Insgesamt bieten Kryptowährungen eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen und haben im historischen Kontext hohe Renditen erwirtschaftet. Folglich finden immer neue Anleger den Weg auf den Krypto-Markt.

Nichtsdestotrotz stellt das Kaufen von Kryptowährungen Anleger vor einige Herausforderungen. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie als zukünftiger Krypto-Investor wissen müssen.

Auf diese Themen werden wir genauer eingehen:

Was ist eine Kryptowährung

Kryptowährungen haben in den Jahren eine herausragende Entwicklung genommen und gelangen zunehmen in den Fokus der Investoren. So galten Bitcoin und Ethereum noch vor wenigen Jahren noch als Spekulationsobjekte für IT-Freaks. Allerdings hat sich dieser Umstand verändert, denn immer mehr Privatanleger und institutionelle Anleger werfen ein Auge auf die Entwicklung der digitalen Währungen.

Spätestens das Rekordhoch des Bitcoin-Kurses aus 2017 hat das Interesse vieler Normalverbraucher zum Kryptowährungen kaufen geweckt. Doch wie können Anleger überhaupt Kryptowährungen kaufen? Das Angebot im Internet ist umfangreich, denn immer mehr Plattformen bieten den Handel mit Kryptowährungen an. Wir zeigen Ihnen, wie das Kryptowährungen kaufen funktioniert, und worauf Sie achten müssen.

Keine Lust auf den technischen Part?

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Handeln von Kryptowährungen
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Die Distributed-Ledger-Technologie als technische Grundlage von Kryptowährungen

Bei der Distributed-Ledger-Technologie, kurz als DLT bezeichnet, handelt es sich um eine verteilte und dezentrale Datenbank. Dabei bietet diese Technologie eine überprüfbare Historie sämtlicher Informationen, welche auf diesem verteilten Hauptbuch gespeichert sind. Dementsprechend sind DLT digitale Systeme, welche die Transaktionen aller Assets erfassen und dezentral im Netzwerk speichern. In Abgrenzung zu klassischen Datenbanken verfügen DLTs über keine zentrale Datenspeicher- oder Verwaltungsfunktion.

Die Validierung der ausstehenden Transaktionen und Informationen übernehmen die Nodes, zu Deutsch Knoten. Durch die Validierung wird eine Aufzeichnung der Elemente erzeugt und im Netzwerk verteilt. Durch dieses Vorgehen entsteht ein Konsens innerhalb des Netzwerks. Somit eignen sich die Technologien zur Aufzeichnung von Registrierungen oder Transaktionen.

Blockchain Erklärvideo von youknow

Blockchains sind die bekanntesten Distributed-Ledger-Technologien

Die wohl bekannteste Art der Distributed-Ledger-Technologien sind Blockchains. Die Funktionalitäten ähneln denen der DLTs in nahezu allen Punkten. Das größte Differenzierungsmerkmal ist die Art der Datenspeicherung, denn diese erfolgt in einer Blockchain in einem Block. Dementsprechend fasst eine Blockchain mehrere Transaktionen zusammen und speichert diese in Blöcken. Diese werden in einer Kette aneinandergereiht, um ein besonders hohes Sicherheitslevel zu generieren.

Für die Verkettung der Blöcke nutzen Blockchains kryptografische Signaturen – die sogenannten Hashs. Dabei greift jeder Block die Hashs des vorherigen Blocks auf und verhindert somit ungewollte Manipulationen. Außerdem eröffnet diese Technologie die Möglichkeit zur Definition von automatisierten Regeln bei der Transaktionsabwicklung. Bei diesen Regeln handelt es sich um intelligente Verträge, die auch als Smart Contracts bezeichnet werden. In der Praxis gibt es auch verteilte Ledger, welche nicht in Form einer Blockkette existieren – das bekannteste Beispiel ist IOTA.

Die ersten Blockchains basierten zudem auf sogenannten Proof-of-Work-Algorithmen (PoW) bei der Transaktionsvalidierung. Heute zeigt sich, dass Blockchain-Technologien ohne PoW eine bessere Skalierbarkeit besitzen und somit vielseitiger einsetzbar sind. Die wohl bekannteste, weil erste Blockchain ist Bitcoin. Das Whitepaper für Bitcoin veröffentlichte Satoshi Nakamoto bereits im Jahre 2008. Im Januar 2009 veröffentlichte der unter dem Pseudonym agierende Entwickler die Bitcoin Blockchain. Der Erfolg von Bitcoin sowie das disruptive Potenzial ist den meisten Anwendern heute bekannt.

Welche Kryptowährungen gibt es?

Kryptowährungen sind rein digitale Währungen, welche nicht in Form von Münzen oder Scheinen existieren. Mittlerweile gibt es zahlreiche Projekte, welche unterschiedliche Ziele und Anwendungsfälle verfolgen. Insbesondere Anleger, die erstmalig mit der Branche in Kontakt geraten, sind vom großen Angebot oftmals überfordert. Immerhin gibt es inzwischen mehr als 2.000 Kryptowährungen, die öffentlich handelbar sind. Neben interessanten und vor allem innovativen Projekten gibt es auch betrügerische Ansätze. Aus diesem Grund sollten Neueinsteiger den Fokus vor allem auf die bekanntesten und wichtigsten Kryptowährungen legen.

Bitcoin

Bitcoin Logo
Bei Bitcoin handelt es sich um die größte und zugleich bekannteste Kryptowährung. Bitcoin ist auch unter dem Synonym „digitales Gold“ bekannt.

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Ether

Ethereum Logo
Ethereum ist ein Open-Source-Netzwerk und für seine Programmierbarkeit bekannt. Die Kryptowährung Ether ist die Grundlage des Netzwerks und somit der Smart Contracts.

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Bitcoin Cash

BitcoinCash Logo
Diese Kryptowährung ist das Ergebnis einer Bitcoin Hardfork. Im Gegensatz zu Bitcoin überzeugt Bitcoin Cash mit einer höheren Transaktionsgeschwindigkeit.

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XRP

Ripple Logo
Ripple ist ein internationales Zahlungsnetzwerk. Mithilfe der nativen Coin XRP lassen sich Transaktionen zwischen Banken innerhalb kürzester Zeiträume bei geringen Kosten abwickeln.

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MIOTA

IOTA Logo
Bei IOTA handelt es sich um eine Digitalwährung für das Internet der Dinge. IOTA basiert auf keiner Blockchain sondern auf dem Tangle. Die nativen MIOTA-Token dienen als Zahlungsmittel des Netzwerks.

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Tezos

Tezos Logo
Tezos ist eine Plattform für Smart Contracts und direkter Konkurrent von Ethereum. Mit Liquid-Proof-of-Stake haben die Tezos Entwickler eine neue und innovative Governance Methode entwickelt.

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Litecoin

Litecoin Logo
Hierbei handelt es sich um eine technische Kopie von Bitcoin mit schnelleren Transaktionsbestätigungen. Außerdem liegt die Limitierung der maximalen Tokenanzahl bei 84 Millionen.

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Dash

Dash Logo
Auch Dash ist ein Klon von Bitcoin. Das größte Unterscheidungsmerkmal ist der Fokus, welcher bei Dash auf der Privatsphäre der Anwender liegt.

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Monero

Monero Logo
Neben Dash legt auch Monero den Fokus auf die Privatsphäre. Auch der verwendete Mining-Algorithmus gilt als nutzerfreundlich und orientiert sich an handelsüblicher Hardware.

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NEO

NEO Logo
Die gleichnamige Blockchain dient zur Erstellung von Smart Contracts und digitaler Assets. NEO-Token lassen sich in GAS-Token umwandeln – diese sind zum Betrieb des Netzwerks notwendig.

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EOS

EOS Logo
Hinter EOSIO steht das Blockchain-Unternehmen Block.One. Durch den Einsatz von Multithreading möchten die Entwickler die Anforderungen professioneller Anwender erfüllen.

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Stellar

Stellar Logo
Die Kryptowährung XLM ermöglicht den internationalen Devisenhandel. Ähnlich wie XRP soll auch Stellar ein internationales Zahlungsnetzwerk ermöglichen.

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Cardano

Cardano Logo
Bei Cardano (ADA) handelt es sich primär um ein Projekt zur Erforschung von Herausforderungen im Krypto-Sektor. Langfristig soll Cardano skalierbare Lösungen für den Einsatz von Digitalwährungen etablieren.

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Chainlink

Chainlink Logo
Hierbei handelt es sich um eine Kryptowährung, die die Probleme dezentralisierter Oracles lösen soll.

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Wo kann ich Kryptowährungen kaufen?

Der Markt für Kryptowährungen befindet sich längst nicht mehr in seinen Anfängen, sodass es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten zum Kauf von Kryptowährungen gibt. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten zum Kryptowährungen kaufen.

Kryptowährungen handeln leicht gemacht – CFD-Broker

Die wohl einfachste Möglichkeit zum Handeln von Kryptowährungen sind CFD-Broker.

Bei den Contracts for Difference – kurz CFDs – handelt es sich um eine Art Wertpapier, welches den Kurs einer Kryptowährung widerspiegelt. Vor allem die Plattformen von eToro und Plus500 ermöglichen den Investoren einfache und schnelle Investments in Kryptos.

eToro Krypto-Börse

Besuchen

75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.

eToro

Große Anzahl an Kryptowährungen verfügbar
Einzahlung per PayPal / Kreditkarte
CFD Trading und Token-Kauf möglich

Reguliert unter
FCA 7973792 + AFSL #491139 + CySEC 109/10

Gegründet 2006
Über 6.000.000+ Nutzer

Mindesteinzahlung
200€

Besuchen

76,4% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.

Plus500

Professionelle CFD-Broker Plattform
Einzahlung per PayPal / Kreditkarte
Geringe Spread Gebühren (ab 0,36%)

Reguliert unter
FCA 509909 + AFSL #417727 + CySEC 250/14

Gegründet 2006
Über 320.000+ Nutzer

Mindesteinzahlung
100€

Bei einem CFD investieren die Anleger nicht unmittelbar in die abgebildete Währung, sondern in das derivate Finanzinstrument. Dementsprechend erfolgt auch kein direktes Investment in physische Coins. Ein großer Vorteil dieses Ansatzes ist die Möglichkeit zum Hebeln. Der Hebel auf einem Finanzprodukt drückt den Multiplikator auf die relative Entwicklung aus. In anderen Worten: steigt der Wert Ihres Investments um ein Prozent und Ihr CFD besitzt einen Hebel von 5, so liegt der Gewinn bei 5 Prozent. Wichtig hierbei ist, dass sich diese Entwicklung auch ins negative vollziehen kann.

Des Weiteren sind CFDs sehr liquide und lassen sich jederzeit verkaufen. Möchten Sie nur an der Wertentwicklung ihrer Krypto-Investments partizipieren und sich keinerlei Gedanken über die Aufbewahrung und Sicherheit machen, sind CFD-Broker das richtige Investment-Vehikel für Sie.

Physische Kryptowährungen an Krypto-Börsen kaufen

Eine weitere Möglichkeit, um Kryptowährungen zu kaufen, sind Krypto-Börsen. Bei diesen Handelsplätzen können Anleger in physische Token investieren. Dabei muss aber eine entsprechende Wallet vorliegen.

Des Weiteren gilt es zu beachten, dass nicht alle Krypto-Börsen den Handel sämtlicher Token unterstützen.

Übersicht: Wo werden aktuell welche Kryptowährungen angeboten?

BTCETHXRPBCHIOTALTCADAEOSDASH
eToro
Plus500
Coinbase
Binance
BitPanda

Bei der Eröffnung eines eigenen Nutzerkontos sollten Sie etwas Zeit einrechnen. Im Regelfall dauert die Kontoeröffnung einige Tage. Zusätzlich sollten Anleger bereits zu Beginn das Angebot der Börsen vergleichen, da es teilweise große Preisunterschiede gibt.

Nach der initialen Einrichtung des Kontos kann der Handel beginnen. Die Funktionen ähneln denen klassischer Wertpapierbörsen, sodass sich die meisten Anleger schnell zurechtfinden. Einige Börsen unterstützen auch Kreditkartenzahlungen und rechnen nach dem Kauf des gewünschten Token automatisch ab. Bitte achten Sie auf die Sicherheit des Handelsplatzes, denn sensible Kreditkartendaten sollten nicht bei unbekannten oder schlecht bewerteten Handelsplätzen hinterlegt werden.

Entscheiden Sie sich zum Verkauf Ihrer Kryptos, funktioniert die Platzierung der Order wie an einer klassischen Börse. Dementsprechend können Sie innerhalb weniger Minuten Ihre Verkaufsorder platzieren. Die Krypto-Börse sucht automatisch ein passendes Kaufangebot. Nach der Abwicklung des Finanzgeschäfts erhalten Sie die Gutschrift automatisch auf Ihr angegebenes Verrechnungskonto.

Krypto-Marktplätze zum privaten Handel von Kryptowährungen

Eine weitere Möglichkeit zum Kryptowährungen kaufen sind die Marktplätze. Hier handeln Sie physische Kryptowährungen, wie auf einer Krypto-Börse. Allerdings ist eine Differenzierung zwischen einem Marktplatz und einer Börse vorzunehmen. Während eine Krypto-Börse automatische Transaktionen abwickelt, trifft dies nicht auf den Marktplatz zu. Vielmehr laden User hier eigenständig ihre Kaufs- und Verkaufsangebote hoch. Treffen Käufer und Verkäufer aufeinander, müssen sie die Transaktion manuell abwickeln.

Die platzierten Angebote umfassen ein vom Verkäufer definiertes monetäres Volumen. Sobald sich ein Käufer findet, können die Nutzer diese Transaktion untereinander abwickeln. Durch das Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage ergibt sich am Markt ein Durchschnittspreis, der maßgeblich für die dargestellten Transaktionen ist. Marktplätze waren eine der ersten Varianten um Kryptowährungen zu kaufen, inzwischen gibt es allerdings besser Alternativen.

Kryptowährungen an Börsen kaufen

Die etablierteste Möglichkeit, um physische Kryptowährungen zu kaufen, sind Krypto-Börsen wie Binance , Kraken , BitPanda oder Bitfinex . Der Markt entsprechender Plattformen ist in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen. Dementsprechend empfehlen wir vor der Wahl einer Börse eine ausführliche Prüfung der bestehenden Angebote. Wichtig hierbei ist, dass (anders als bei CFD-Brokern) Nutzer zwingend eine Wallet benötigen, um die erworbenen Token sicher zu speichern. Außerdem gibt es starke Unterschiede bei den Gebühren sowie bei den Spreads. Während einige Anbieter mit günstigen Gebühren überzeugen, notieren die angegebenen Preise über dem aktuellen Marktpreis. Um möglichst günstige Gesamtkosten zu erhalten, empfehlen wir einen Vergleich unterschiedlicher Börsen. Die nachfolgenden Börsen sind aus unserer Sicht besonders gut.

Coinbase Krypto-Börse

Coinbase –
Krypto Broker

Kryptowährungen mit Euro kaufen
Einfache Handhabung
Keine Mindesteinzahlung
Regulierung
Handelsgebühren

Zu Coinbase

Bitpanda Handelsbörse

BitPanda –
Krypto-Broker

StartUp aus Österreich
Viele Handelspaare
Euro Einzahlungen
Regulierung
Handelsgebühren

Zu BitPanda

Binance Börse

Binance –
Krypto Börse

Geringe Gebühren
über 300+ Handelspaare
Keine Euro Einzahlungen
Regulierung
Sicherheit

Zu Binance

Bei der Wahl der passenden Plattform sollte außerdem ein genauer Blick auf die handelbaren Währungen geworfen werden. Denn im Bestfall sollten an der ausgewählten Krypto-Exchange die interessantesten Token handelbar sein. Außerdem empfehlen wir einen Blick auf die Bezahlmöglichkeiten zu werfen, denn oftmals muss ausreichend Kapital für den Kauf neuer Tokens auf dem Konto vorliegen. Auch eine automatisch Abrechnung mit der Kreditkarte ist möglich, sollte jedoch nur bei etablierten und vertrauenswürdigen Anbietern genutzt werden.

Nach der Wahl der passenden Börse sowie der Einzahlung der benötigten Tauschwährung kann der Handel auf der Krypto-Börse aufgenommen werden.

Unterstützte Zahlungsmethoden zum Kaufen von Kryptowährungen

Nachdem wir auf die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Investieren in Kryptowährungen eingegangen sind, möchten wir nun noch auf die einzelnen Zahlungsmöglichkeiten eingehen.

Besonders beliebt in der modernen Gesellschaft sind Kreditkarten oder PayPal. Ob dies die richtigen Bezahlmethoden zum Investieren in Kryptowährungen sind, zeigen wir im Folgenden.

Kryptowährungen mit Kreditkarte kaufen

VISA Mastercard
Kreditkartenanbieter wie Visa oder MasterCard verzeichnen stark steigende Geschäfte. Immer mehr Menschen greifen bei der Bezahlung offener Rechnungen zur Kreditkarte. Ob dies auch beim Kryptowährungen kaufen die richtige Wahl ist, möchten wir grundsätzlich in Frage stellen.

Nahezu alle gängigen CFD-Plattformen und Krypto-Börsen unterstützen die Kreditkarte als Zahlungsmethode. Dabei ist dieses Angebot bei den beliebten CFD-Plattformen im Regelfall die bessere Wahl. Da Hacker in den vergangenen Jahren immer wieder Krypto-Börsen attackiert haben, besteht weiterhin die Gefahr auf erneute Angriffe. Neben dem Diebstahl nicht sicher aufbewahrten Token fokussieren die Angreifer auch die Kreditkartendaten der Anleger.

Grundsätzlich empfehlen wir, wenn möglich die Verwendung sicherer Zahlungsmethoden. Möchte man dringend mit der Kreditkarte bezahlen, so ist vielleicht PayPal die bessere Möglichkeit. Außerdem empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Gebührenordnung des ausgewählten Handelsplatzes, denn bei Kreditkartenzahlungen fällt regelmäßig einer prozentuale Gebühr auf die Höhe der Transaktion als Kosten an.

Kryptowährungen mit PayPal kaufen

Paypal
Auch PayPal gilt unter Anlegern als besonders beliebte Zahlungsmethode. Neben schnellen Transaktionen sorgt der Zahlungsdienstleister auch für ein hohes Maß an Sicherheit. Die größten Handelsplattformen Plus500 und eToro vertrauen auf PayPal und eignen sich somit für sichere und schnelle Transaktionen.

Allerdings sollte sich Anleger bei der Wahl der Plattform wieder zwischen physischen oder CFD-basierten Token entscheiden. Bei Plus500 müssen Anleger lediglich 100 Euro transferieren, um PayPal als Zahlungsmethode zu verwenden.

Anbieter wie Binance, Coinbase oder BitPanda unterstützen momentan leider noch kein PayPal. Dabei gibt es einen großen Vorteil: in PayPal lässt sich eine Kreditkarte hinterlegen. Dementsprechend gelangen die Kreditkarteninformationen nicht auf die Plattform – hierdurch steigt die Sicherheit der eigenen Daten.

Kryptowährungen kaufen mit SEPA-Überweisung

EC / Giropay Sofortüberweisung
Die wohl einfachste und sicherste Möglichkeit zum Kryptowährungen kaufen ist die SEPA-Überweisung. Hierbei müssen die Anleger lediglich Geld an eine Plattform oder Börse ihrer Wahl transferieren. Anschließend lässt sich das Geld investieren.

Besonders einfach ist die bei eToro oder Plus500. Bei den beiden CFD-Brokern spielt die SEPA-Überweisung eine tragende Rolle im Zahlungsverkehr.

Außerdem unterstützen auch einige Krypto-Börsen mit Fiat-Gateway – hierzu gehören etwa Binance oder BitPanda – klassische SEPA-Überweisungen. Dabei profitieren die Nutzer von der hohen Sicherheit, denn die Plattform erhält keinerlei sensible Daten. Außerdem können Nutzer die Überweisungen besser nachvollziehen und überwachen.

Negativ ist lediglich der lange Transaktionszeitraum hervorzuheben. Im Regelfall dauert eine SEPA-Überweisung mehrere Tage, sodass das Geld nicht unmittelbar zur Verfügung steht. Wir empfehlen grundsätzlich eine ausreichende Deckung auf dem Verrechnungskonto, um im Bedarfsfall zuzuschlagen.

Auf was muss ich beim Kauf von Kryptowährungen achten?

Kryptos sind eine interessante und risikobehaftete Anlageklasse. Dementsprechend möchten wir im Folgenden auf einige Risiken eingehen, die der unregulierte Krypto-Markt mit sich bringt.

Kein staatlicher Anlegerschutz

Aufgrund ihrer Dezentralität entziehen sich Kryptos der staatlichen Regulierung. Folglich besteht auch kein Anlegerschutz. Aus diesem Grund sollten Anleger dieses Risiko bei einem Investment in Kryptos berücksichtigen und einpreisen.

Volatilität bei Kryptowährungen

Ein Investment in digitale Token basiert auf Vertrauen und Akzeptanz. Die dahinterstehende Distributed-Ledger-Technologie ist offen für sämtliche Teilnehmer und unterliegt keinem staatlichen Einfluss. So verlor zwischen Januar und April 2018 der Krypto-Markt rund 70 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Vor allem die staatlichen Regulierungsversuche verunsicherten die Investoren, sodass hohe Kursverlust die unmittelbare Folge waren.

Der Ripple Chart zeigt die starke Volatilität von Kryptowährungen

Allein diese Entwicklung zeigt, welche Volatilität Kryptos besitzen. Investoren müssen sich darauf einstellen, dass die digitalen Token innerhalb kürzester Zeit hohe Verlust oder Gewinne verzeichnen können. Aus diesem Grund sollten Investoren viel Zeit und Aufmerksamkeit für ihr Investment mitbringen.

Umtausch in Fiat

Auch der Umtausch von Krypto- in Fiatwährungen ist eine kleine Herausforderung. Anleger sollten berücksichtigen, dass nicht jeder Handelsplatz einen Umtausch unterstützt. Außerdem existieren keine stabilen Wechselkurs, sodass die Auszahlung meistens über eine große Kryptowährung wie Bitcoin stattfindet.

Eine stark überlastete Blockchain resultiert zudem in verzögerten Transaktionen. Diese Eigenschaften machen gerade CFD-Broker für Anleger interessant, da diese reguliert sind und unabhängig von der Blocklast gute Ein- und Auszahlmöglichkeiten bieten.

Manipulation und Betrugsmaschen

Des Weiteren besteht besonders bei kleineren Kryptowährungen das Risiko der Kursmanipulation, denn oftmals konzentriert sich die Währung auf wenige Marktteilnehmer. Diese könne die Kurse anschließend manipulieren – Gesetze, die dies verhindern existieren nicht – und die Gewinne realisieren.

Einhergehend mit diesem Risiko existieren auch andere Betrugsmaschen. Durch die gewährleistete Anonymität können Anleger nicht nachvollziehen wer ein Token besitzt. Somit sind sie das perfekte Ziel für Cyberangriffe. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Angriffe auf unterschiedliche Krypto-Börsen.

Steuern auf Kryptowährungen

Sollte Ihr Interesse an einer Investition in Kryptowährungen geweckt sein, so möchten wir an dieser Stelle nochmal kurz auf die wichtige Thematik der Besteuerung eingehen. Allerdings empfehlen wir hier auch die professionelle Beratung durch einen Steuerberater.

Disclaimer: Blockchainwelt ist ein reines Informationsportal und keine zertifizierte Steuerberatung!

Allgemein gilt nicht nur das Kaufen und Verkaufen von Kryptowährungen als steuerrelevanter Vorgang. Auch das Mining oder Staking generiert neue Token und ist somit relevant für die Steuer.

Steuern bei Kryptowährungen verstehen
Steuern bei Kryptowährungen verstehen

Eine wichtige Einflussgröße auf die Steuerlast im Krypto-Bereich ist der persönliche Steuersatz. Wer physische Token länger als ein Jahr hält, kann diese grundsätzlich steuerneutral veräußern. Erfolgt eine Veräußerung innerhalb des ersten Jahres, so unterliegt der Gewinn dem persönlichen Steuersatz, dem Solidaritätszuschlag und der Kirchensteuer. Werden die Token im Rahmen des Lendings verliehen oder Kapitaleinkünfte durch Staking generiert, so unterliegen die Gewinne nut der Abgeltungssteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Kirchensteuer. Zusätzlich verlängert sich die Haltedauer bis zur Steuerfreiheit auf zehn Jahre.

Das private Mining gilt als sonstige Leistung. Hier können jährlich 256 Euro steuerfrei erwirtschaftet werden. Höhere Gewinne unterliegen der persönlichen Einkommensteuer. Ein CFD unterliegt ebenfalls der Abgeltungssteuer. Dementsprechend müssen Anleger hier auf Gewinne nur 25 Prozent sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer abführen.

CFDs auf Kryptowährungen bieten für viele Anleger Steuervorteile, da diese nur mit der Abgeltungssteuer besteuert werden müssen.

Wie verwahre ich meine Kryptowährungen?

Sollten Sie sich für das Kaufen von Krypto-CFDs entschieden haben, brauchen Sie Ihr Investment nicht selbst verwahren. Der folgende Abschnitt bezieht sich nur auf physische Kryptowährungen, die u.A. bei Binance, Bitpanda oder Coinbase erworben wurden.

Die Aufbewahrung von Kryptowährungen findet in einer sogenannten Wallet statt. Hierbei lassen sich in der Praxis unterschiedliche Wallet-Arten unterscheiden. Anleger, die ausschließlich über CFDs in Kryptos investieren, können diesen Abschnitt getrost überspringen. Ein CFD ist lediglich ein verbrieftes Finanzderivat, welches den Kurs eines anderen Assets widerspiegelt. Dementsprechend findet hier keine physische Aufbewahrung statt.

Hot Wallet

Ein Hot Wallet dient zur Speicherung von Kryptos. Dabei ist die Wallet online und mit dem Internet verbunden. Insbesondere Onlinedienste, die Krypto-Zahlungen akzeptieren, lassen sich mithilfe einer solche Wallet nutzen. Außerdem lässt sich die vorübergehende Lagerung von erworbenen Kryptos bei einem Handelsplatz als Hot Wallet bezeichnen. Allerdings geht die Nutzung einer Hot Wallet mit einem gewissen Risiko einher, da Computersysteme stets Schwachstellen besitzen. In der Vergangenheit lagen Hot Wallets vermehrt im Fokus von Cyber-Angriffen.

Cold Wallet

Ledger Nano S - das Hardware Wallet für Kryptowährungen
Abbildung eines Hardware Wallets für Kryptowährungen

Das direkte Gegenteil einer Hot Wallet ist eine Cold Wallet. Hierbei handelt es sich zwar auch um ein virtuelles Portemonnaie, welches zur Aufbewahrungen der eigenen Coins dient. Nichtsdestotrotz gibt es einen entscheidenden Unterschied, denn eine Cold Wallet ist nicht mit dem Internet verbunden. Sämtliche Schlüssel, welche die persönlichen Token beinhalten befinden sich offline. Wir empfehlen diesen zusätzlichen Schutz, da ein Großteil der etablierten Krypto-Börsen bereits zum Ziel von Hackerangriffen wurden. Für uns gelten die Hardware Wallets der Marke Ledger mit Abstand die beste Lösung. Die Geräten unterstützen zahlreiche Kryptowährungen und kommen besonders stabil und hochwertig daher.

Paper Wallet

Bitcoin Paper Wallet Abbildung
Bitcoin Paper Wallet Abbildung @bitcoinpaperwallet.com

Ein Paper Wallet ist ein Dokument, welches Kopie der privaten und öffentlichen Schlüssel der Wallet enthält. Regelmäßig enthält ein solches Paper Wallet auch QR-Codes. Mithilfe dieser Codes lassen sich Transaktionen ausführen und validieren.

Im Gegensatz zu anderen Wallets ist die papierbasierte Form komplett analog. Folglich können diese nicht zum Ziel eines Cyber-Angriffs oder eines Hardware-Fehlers werden. Allerdings sollten Nutzer bedenken, dass auch Papier verloren gehen kann. Zudem sollten sich Anleger auch bei einer papierbasierten Wallet Gedanken über deren Aufbewahrung machen. Insbesondere Feuchtigkeit gilt als große Herausforderung. Doch auch Diebstahl ist ein latentes Risiko. Bei größeren Geldmengen empfiehlt sich beispielsweise die sichere Lagerung in einem Tresor oder die stückweise Lagerung an verschiedenen Orten.

Warum sollte ich Kryptowährungen kaufen?

Die Gründe, welche für das Kryptowährungen kaufen sprechen, sind unzählig. Für uns gibt es drei Faktoren, die ein Investment in Kryptowährungen rechtfertigen:

  1. Diversifikationseffekt
  2. Das Investieren ist heutzutage viel einfacher als viele Anleger denken
  3. Steigende Adoption



Das Zusammenspiel dieser Faktoren trägt dazu bei, dass sich zahlreiche Investoren für ein Investment in Kryptowährungen aussprechen.

Der Diversifikationseffekt als Kaufgrund

Langfristige orientierte Investitionen haben eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine positive Rendite. Jedoch verdeutlicht die Börsenweisheit “Nicht alle Eier in einen Korb legen” bereits die wohl wichtigste Voraussetzung für langfristig positive Renditen. So kann die positive Wertentwicklung eines einzigen Assets zwar eine klare Outperformance generieren. Dabei gehen Investoren jedoch ein überdurchschnittliches Risiko ein.

Aus diesem Grund empfiehlt sich stets ein diversifiziertes Portfolio. Der Diversifikationseffekt sollte dabei auch über verschiedene Assetklassen hinweg greifen. Dementsprechend ist es sinnvoll, nicht nur in Privatkredite, Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kryptowährungen zu investieren. Die Diversifikation des Gesamtportfolios ist maßgeblich für eine langfristig positive Renditeerwartung. Allerdings zeigt sich auch, dass in jungen Jahren risikoreichere Anlageklassen wie Kryptowährungen oder Aktien übergewichtet werden dürfen, um vom langfristigen Zinseszinseffekt zu profitieren.

Correlation zwischen Krypto-Assets und klassischen Anlageklassen @Abra.com
Correlation zwischen Krypto-Assets und klassischen Anlageklassen @Abra.com

Auch empirische Untersuchungen verdeutlichen, dass ein Portfolioanteil von 2 – 7 Prozent an Kryptowährungen einen positiven Einfluss auf die Rendite hat. Positiv hervorzuheben ist die fehlende Korrelation zwischen traditionelle Anlageklassen und Kryptos. Insbesondere in Zeiten von Negativzinsen sollten sich Anleger die Chance auf positive Renditen nicht entgehen lassen.

Einfache Investitionen in Kryptowährungen

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil von Kryptowährungen betrifft deren Investierbarkeit. Aus heutiger Sicht fällt das Kryptowährungen kaufen nicht sonderlich schwer – viele Anbieter haben innovative und einfache Handelsplätze geschaffen. Anleger können einfach in CFDs oder physische Coins investieren und somit unmittelbar an der Wertentwicklung zahlreicher Kryptowährungen teilhaben. Bereits in der Vergangenheit wurde die Auflage eines Krypto-ETFs diskutiert. Ein solches Investmentvehikel könnte für mehr Diversifikation sowie einfachere Trades sorgen. Wir empfehlen ein Investment in mehrere Kryptowährungen.

Adaptionseffekt als Kurstreiber

Schlussendlich spielt auch die steigende Adaption eine tragende Rolle bei der Wertentwicklung von Kryptowährungen. Viele Experten erwarten, dass die Blockchain eine finanzielle Revolution einleiten kann – Profiteure einer solchen Entwicklung sind die Kryptowährungen.

Dezentralität als Vorteil von Blockchains

Diese Entwicklung stellt auch die etablierten Banken vor eine ernstzunehmende Herausforderung. Möchte man Kryptowährungen verstehen, so muss man sich von der klassischen Definition des Geldes lösen. Im Gegensatz zum Fiatgeld basiert eine digitale Währung auf einem dezentralen Ansatz. Diese Dezentralität gehört gleichzeitig zu den größten Vorteilen der Digitalwährungen.

Chart - Anzahl aktiver Bitcoin Adressen
Der Chart zeigt die steigende Anzahl aktiver Bitcoin Adressen in den letzten Jahren @bitinfocharts.com

Die Dezentralisierung sorgt auch dafür, dass keinerlei Intermediäre für Validierung von Transaktionen notwendig sind. Klassische Zahlungsdienstleister wie PayPal, Banken oder Verrechnungsstellen könnten in Zukunft ihren Daseinsgrund verlieren. Durch den Entfall der Dritten lassen sich die Transaktionskosten signifikant reduzieren – dieser Faktor macht Kryptos wie Ripple besonders interessant für internationale Transaktionen. Zusätzlich müssen die Marktteilnehmer auch kein Vertrauen in Finanzdienstleister und Banken besitzen. Im direkten Vergleich zum aktuellen Status Quo ist dies ein Vorteil, denn unser aktuelles Geldsystem basiert auf dem Vertrauen des Marktes in die Banken. Ist dieses Vertrauen nicht mehr gegeben, so könnte das ganze Finanzsystem kollabieren.

Reale Anwendungsfälle fördern Nutzung von Kryptowährungen

Gesamtheitlich betrachtet resultiert die Adaption jedoch nicht nur aus der Dezentralisierung, sondern insbesondere aus den realen Anwendungsfällen. So ist Ripple der Grundstein eines internationalen Zahlungssystems. IOTA gilt als das Rückgrat des Internet of Things und kann in Zukunft der Grundstein der maschinellen Interaktion sicherstellen. Ethereum ist dahingegen für seine Smart Contracts bekannt. Diese intelligenten Verträge ermöglichen kosteneffiziente und automatisierte Transaktionen – die Einsatzmöglichkeiten sind schier unendlich.

Reale Anwendungsfälle von Kryptowährungen sind nur noch eine Frage der Zeit, wie dieses Video von IOTA und Jaguar/Landrover zeigt.

Außerdem entdecken mittlerweile viele Unternehmen das Potenzial für das eigene Geschäft, sodass in den kommenden Jahren mit einer weitreichenden Adaption zu rechnen ist. Kryptowährungen zu kaufen kann aus heutiger Sicht bereits sinnvoll sein, denn die Kursschwankungen und Potenziale bieten ausreichend Spielraum für hohe Renditen. Langfristig sind die Zukunftschancen positiv, sodass wir uns für das Investieren in Kryptowährungen entscheiden.

Welche Anwendungsfälle für Kryptowährungen existieren?

Mittlerweile existieren mehr als 2.000 Kryptowährungen mit einer offiziellen Marktkapitalisierung. Dabei verfolgen die Entwicklung bei der Entwicklung unterschiedliche Anwendungsfälle. Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Use Cases ist es schlichtweg nicht möglich, sämtliche Geschäftsmodelle im Detail zu analysieren. Aus diesem Grund fassen wir hier die wichtigsten Anwendungsfälle zusammen.

Anwendung von Kryptowährungen
Was sind die möglichen Anwendungsfälle für Kryptowährungen?

Kryptowährungen als Grundlage globaler Zahlungsnetzwerke

Neben Bitcoin und Ripple versucht ein Großteil der handelbaren Kryptowährungen das bestehende und als marode zu bezeichnende Finanzsystem zu revolutionieren. Mithilfe von P2P-Transaktionen sollen Nutzer klassische Intermediäre an den Finanzmärkten umgehen und somit von kostengünstigen Transaktionen profitieren. Außerdem schaffen Kryptowährungen Transparenz im Zahlungsverkehr und ermöglichen unmittelbare Transaktionen zwischen den Peers.

Grundlage für dezentrale Anwendungen

Andere Kryptowährungen dienen als Grundlage ganzer Plattformen und Anwendungsfälle. Beispielsweise die Kryptowährung Ether versorgt das gesamte Ethereum-Netzwerk und ist die Grundlage der dortigen Smart Contracts. Bei der Abwicklung dieser intelligenten Verträge müssen die Nutzer geringe Transaktionsgebühren an das Netzwerk zahlen. Außerdem können die Anwender und Teilnehmer eigene Applikationen erstellen und somit einen Beitrag zum Netzwerk leisten.

Abwicklung von Mikrotransaktionen

Für klassische Finanzanwendungen sind Mikrotransaktionen oftmals uninteressant. Dies lässt sich auf die Rolle der Intermediäre zurückführen. Diese verlangen hohe Transaktionsgebühren, sodass der avisierte Effekt ausbleibt. Kryptowährungen mit niedrigen Transaktionskosten und hohen Transaktionsgeschwindigkeiten umgehen diesen Flaschenhals und ermöglichen Mikrotransaktionen. Besonders die Kryptowährung IOTA sticht hier heraus, da diese komplet ohne Miner und Transaktionskosten auskommt.

Digitale Zahlungsmittel mit Kopplung an Fiat-Währungen

Bei den sogenannten Stablecoins handelt es sich um Digitalwährungen, welche auf dem Kurs einer Fiatwährung basieren. Dementsprechend weisen diese Währungen eine sehr geringe Volatilität auf. Aus diesem Grund eignen sich solche Währungen für die Abwicklung klassischer Finanzgeschäfte unter Berücksichtigung der niedrigen Transaktionsgebühren.

Kryptowährungen zur Wertanlage

Während viele Anleger Kryptowährungen mit einem hohen Risiko assoziieren, können diese auch zur Wertanlage verwendet werden. Insbesondere die Erfolgsgeschichte von Bitcoin verdeutlicht, dass langfristig orientierte Anleger hohe Renditen realisieren können.

Tokenisierung illiquider Handelsklassen

Ein moderner Anwendungsfall von Digitalwährungen ist die Tokenisierung. Dabei werden illiquide Vermögenswerte wie Immobilien in Token aufgeteilt. Diese Token lassen sich besonders einfach und schnell handeln. Dementsprechend steigt die Liquidität und Anleger können neue Assetklassen zur Kapitalanlage verwenden.

Wie kann ich in Kryptos investieren?

Ein Investment in Kryptowährungen muss nicht zwangsläufig durch den direkten Kauf der beliebten Token erfolgen. Im Folgenden stellen wir einige Möglichkeiten zur Partizipation am Krypto-Markt vor.

Wie kann man in Kryptowährungen investieren?

Währungshandel an einer Börse oder einem Handelsplatz

Eine Möglichkeit, um in Kryptos zu investieren, ist das direkte Investment eine oder mehrere ausgewählte Währungen. Durch die Einzahlung von klassischen Fiatwährungen bei Plattformen wie eToro oder Plus500 können Anleger Anteile an einem Krypto-CFD erwerben. Folglich profitiert der Anleger unmittelbar von der Wertentwicklung, muss sich jedoch keine Sorgen über die Aufbewahrung machen.

Alternativ ist auch ein Investment in die gewünschte Währung möglich. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass auch ein Umtausch der Ausgangs- in die Zielwährung möglich ist. Durch das regelmäßige Handeln einzelner Währungen können schnell Kursgewinne erzielt und realisiert werden. Dabei gilt der aktive Handel als Meisterdisziplin und ist nur etwas für erfahrene Trader. Nichtsdestotrotz lockt der schnelle Handel viele Anleger, die auf schnelle und hohe Renditen hoffen.

Durch Mining Kryptowährungen verdienen

Eine weitere Möglichkeit zum Kryptowährungen verdienen ist das Mining. Das Mining kennen viele Anleger von Bitcoin. Allerdings haben sich bei der führenden Digitalwährung bereits viele Unternehmen auf die Algorithmen spezialisiert. Dementsprechend ist das einzelne Schürfen neuer Tokens so schwer, dass sich immer mehr Privatanleger in sogenannten Mining Pools organisieren.

Ein solcher Mining Pool nutzt die aggregierte Rechenleistung, um neue Blöcke abzuschließen. Die beteiligten Miner erhalten eine Beteiligung, welche sich an der Höhe der beigesteuerten Leistung orientiert. Grundsätzlich steht das Mining aufgrund des hohen Energieverbrauchs in der Kritik, ist jedoch für den SHA-256-Algorithmus von hoher Bedeutung.

Staking als moderner Ansatz zum Kryptowährungen verdienen

Während das Mining eher die Vergangenheit des Krypto-Business darstellt, gilt das Staking als modernerer Ansatz. Bei diesem Prozess müssen Anleger die Währung einfach in einer Krypto Wallet halten, um die Operationen im jeweiligen Blockchain-Netzwerk zu unterstützen.

Grundlage des Staking ist der Proof-of-Stake-Mechanismus (PoS), der sich inzwischen in vielen Blockchains wiederfindet. Die Teilnehmer des PoS-Verfahrens validieren die Transaktionen im Netzwerk und erhalten im Gegenzug eine Belohnung. Das Verfahren generiert passive Einkünfte und ähnelt der regelmäßigen Ausschüttung einer Dividende.

Beteiligung an einem ICO/STO

Auch die Beteiligung an einem Initial Coin Offering (ICO) oder einem Security Token Offering (STO) ist eine weitere Möglichkeit, um Kryptowährungen zu verdienen. Grundsätzlich sind die Ausgabekurse bei der Erstemission immer möglichst fair berechnet. Dementsprechend haben Investoren hier die Möglichkeit, möglichst Kosteneffizient in eine neue Währung zu investieren.

Allerdings haben in der Vergangenheit viele Scams die Möglichkeit des ICOs missbraucht, um Kapital zu sammeln und zu veruntreuen. STOs gewinnen immer mehr das Interesse von Investoren. Bei einem STO handelt es sich um die Ausgabe eines digitalen Wertpapiers.

Krypto-Aktien

Blockchain und der klassische Kapitalmarkt haben auf dem ersten Blick nicht sonderlich viel miteinander zu tun. Allerdings gibt es am Aktienmarkt auch einige Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von Blockchain-Lösungen spezialisiert haben. So gibt es Unternehmen, die an der New York Stock Exchange, der Börse Frankfurt oder der Vancouver Stock Exchange notieren. Die entsprechenden Unternehmen beschäftigen sich mit der Blockchain oder bieten sogar eine Möglichkeit, um direkt in Kryptowährungen zu investieren. Folgende Arten von Blockchain-Aktien existieren:

  1. Blockchain-Unternehmen: Diese Unternehmen adaptieren die Blockchain in den eigenen Geschäftsprozessen. Bei den Kunden dieser Unternehmen handelt es sich im Regelfall um Startups, Banken oder Versicherungen.
  2. Mining-Firmen: Diese Unternehmen investieren in Rechenzentren und forcieren das Mining von Kryptowährungen.
  3. Internet-Unternehmen: Bei diesen etablierten Unternehmen sorgt die Integration von Bitcoin, anderen Kryptowährungen oder der Blockchain für eine Optimierung des Geschäftsmodells.
  4. Blockchain Business Angels: Diese Unternehmen investieren vor allem in junge Startups mit einem Bezug zur Blockchain. Im Regelfall handelt es sich hierbei um klassische Beteiligungsgesellschaften.
  5. Blockchain-Beratungen: Schlussendlich gibt es die Beratungsunternehmen, die den Fokus auf den Blockchain-Sektor legen. Grundsätzlich beraten diese Unternehmen die Geschäftspartner hinsichtlich neuartiger Edge-Technologien.

Lending

Eine komplett neue Möglichkeit zum Verdienen von Kryptowährungen ist das Lending. Während das Lending sich in den vergangenen Jahren im klassischen Kapitalmarkt durch P2P-Plattformen etabliert hat, ist dieser Bereich im Krypto-Sektor eher neu. Durch die Vergabe von Krediten auf Basis von Kryptowährungen lassen sich attraktive Renditen erzielen. Langfristige Erfahrungen zu den Renditen existieren bisher nicht, sodass sich hier eine breite Diversifikation über verschiedene Anbieter empfiehlt.

Crypto-Lending – Kreditgeschäfte ohne Banken
Crypto-Lending – Kreditgeschäfte ohne Banken

Welche Kryptowährung kaufen (2020)?

Nachdem wir nun die Grundlagen rund um das Thema Kryptowährung kaufen beschrieben haben, stellt sich natürlich die Frage, welche Kryptowährung man im Jahr 2020 kaufen sollte. Immerhin gibt es immer mehr Coins mit interessanten und aussichtsreichen Geschäftsideen. Auch ein Blick auf die vergangene Jahre zeigt, dass das einfache Folgen einer Spekulation nicht immer zu positiven Renditen führt. Dementsprechend empfehlen wir eine tiefgreifende Analyse verschiedener Währungen. Hier sind unsere Favoriten für langfristige Investitionen:

MIOTA – die Währung des Internet der Dinge

IOTA gilt weiterhin als sehr spekulativ. Nichtsdestotrotz existieren einige Anhaltspunkte, die dazu beitragen, dass MIOTA auch im Jahr 2020 ein aussichtsreiches Investment bleibt. Grundsätzlich gewinnt das Internet of Things weiterhin an Relevanz und vor allem die Industrie setzt auf vernetzte Maschinen. Der IOTA Tangle könnte zum neuen Standard in der Branche avancieren und zusammen mit dem 5G-Netz zu rapiden Fortschritten beitragen.

Insbesondere die Kooperationen mit großen Industriekonzernen wie Volkswagen bieten Potenzial. Das intelligente Fahrzeug von Morgen ist nicht nur ein Wachstumstreiber für die Mobilitätsbranche, sondern auch eine Wette auf die Zukunft von IOTA.

Bitcoin – Sorgt das Halving für einen weiteren Anstieg?

Eine Auswahl der aussichtsreichsten Kryptowährungen muss zwangsläufig die wohl bekannteste Digitalwährung beinhalten. Allerdings basiert unsere Wachstumsannahme nicht auf einem Bauchgefühl, sondern auf harten Fakten.

So sorgte in der Vergangenheit jedes Halving für einen Anstieg des Bitcoin-Kurses. Außerdem haben schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft auch in den vergangenen Jahre für steigende Kurse gesorgt. Die politischen Spannungen, wichtige Wahlen und wirtschaftliche Krisen könnten im Laufe des Jahres einen großen Einfluss auf den BTC-Kurs haben.

Ethereum profitiert vom DeFi-Boom

Die Suche nach Decentralized Finance (DeFi) fördert vor allem ein Ergebnis zu Tage: Der Markt wird von Ethereum dominiert. Keine andere Blockchain kommt häufiger bei DeFi-Projekten zum Einsatz.

Durch die Möglichkeit Smart Contracts zu verfassen profitiert die Community. Außerdem geben sich neue Möglichkeiten, um moderne Geschäftsmodelle zu etablieren. Allerdings hat die Währung in den vergangenen Jahren keine relevanten Kursbewegungen verzeichnet. Nichtsdestotrotz konnte sich die Marktkapitalisierung stark steigern. Der deflationäre Charakter könnte Kurssteigerungen verhindern.

Cardano setzt auf Kommerzialisierung

Auch Cardano gehört für uns zu den interessantesten Kryptowährungen des Jahres 2020. Insgesamt könnten die 20er Jahre die Verbreitung und Adaption der Blockchain vorantreiben. Ähnlich wie Ethereum fokussiert Cardano die Entwicklung eines eigenen Blockchain-Netzwerks.

Im Fokus der Entwickler steht die Performanz, Funktionsvielfalt und Sicherheit der gesamten Blockchain. Durch die vielen realen Anwendungsfälle entsteht ein enormes Potenzial zur Adaption der Währung. Langfristig ist sogar mit steigenden Kursen zu rechnen.

Chainlink ermöglicht Oracles auf der Blockchain

Schlussendlich beobachten wir auch Chainlink als aussichtsreiche Blockchain und Kryptowährung. Im Mittelpunkt der Entwicklungen stehen die Oracle Contracts. Diese ermöglichen die einfache und sichere Einbindung externer Daten in das Blockchain-Netzwerk. Ein Oracle Contract funktioniert wie ein Smart Contract, bezieht hierbei jedoch Objekte der realen Welt ein.

Dementsprechend decken die Entwickler mit dem ChainLink Coin eine Marktnische ab, die auch in Zukunft an Relevanz gewinnen dürfte. Dementsprechend finden wir die Währung für ein langfristiges Investment besonders interessant.

FAQ (Häufig gestellte Fragen und Antworten)


  • Wo kaufe ich am besten Kryptowährungen?

    Kryptowährungen können auf Krypto-Börsen oder über CFD-Broker gehandelt werden. Auf Börsen können Sie physische Kryptowährungen kaufen, wohingegen Krypto CFDs Steuervorteile bieten und das Handeln mit Hebel ermöglichen.


  • Kann man Kryptowährungen bei der Bank kaufen?

    Traditionelle Banken wie die z.B. die Sparkasse oder die Volksbank bieten noch keine Kryptowährungen zum Kaufen an. Es gibt allerdings StartUps wie die Berliner Bank Bitwala oder die Börse Stuttgart, die Ihnen das Investieren in Kryptowährungen ermöglichen.


  • In welche Kryptowährung soll ich investieren?

    Welche Kryptowährungen sich letztendlich durchsetzen werden, kann niemand genau hervorsagen. Wir geben in unserem Artikel jedoch Einblick in Coins wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA, Cardano, Tezos und Chainlink, die großes Potential haben.


  • Sind Kryptowährungen sicher?

    Kryptowährungen basieren auf mathematischen Verschlüsselungsmethoden, die bislang noch nicht geknackt werden können. Die meisten Fehler und Verluste geschehen zumeist durch menschliches Versagen und nicht durch die Technologie an sich. Manche Projekte, wie z.B. IOTA haben bereits Algorithmen generiert, die selbst gegen Angriffe von Quantencomputer immun sein sollen.


  • Sind Kryptowährungen Geld?

    Geld, wie wir es heutzutage kennen, ist durch keinen intrinsischen Wert gedeckt. Das Vertrauen, dass wir für unser Bargeld auch langfristig versprochene Waren kaufen können, gibt FIAT-Währungen, wie z.B. dem Euro den Wert. Genauso verhält es sich auch mit Kryptowährungen. Ist Interesse an den Währungen vorhanden und steigen die Nutzerzahlen wie in den letzten Jahren weiter an, dann steigt die Währung im Wert und lässt sich auch gegen echte Waren eintauschen.


  • Warum ist ein Bitcoin so teuer?

    Insgesamt werden nur 21 Millionen Bitcoins geschürft („gemined“) werden. Viele Bitcoins sind in den frühen Jahren bereits verloren gegangen, man rechnet derzeit damit, dass über 5 Millionen Bitcoins bereits verloren gegangen sind. Das bedeutet es gibt weniger Bitcoins auf der Welt als Millionäre, was den Wert eines einzelnen BTCs in die Tausende von Euros steigen lässt.


  • Sind Kryptowährungen ein neues Finanzinstrument?

    Beim Wert von Bitcoin spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Einerseits spielt Bitcoin als Zahlungsmittel eine Rolle. Dabei überzeugt die Kryptowährung mit Transparenz und gewährleistet im gleichen Zuge auch Anonymität. Zudem ist die Blockchain dezentral, sodass keine Dritten in den Transaktionsprozess eingebunden sind.

    Des Weiteren gilt Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel. Insbesondere Mikrotransaktionen gehören nicht zum avisierten Einsatzfeld der Währung. Stattdessen interpretieren viele Anleger die Währung als digitales Gold. In krisengeprägten Regionen schützt die Währung zudem vor den Auswirkungen der Entwertung der Leitwährung. Folglich hilft Bitcoin beim Überwinden politischer und bürokratischer Hürden.

    Auch die technologische Innovation der Blockchain spielt beim Bitcoin-Wert eine Rolle, denn die Währung führte die erste Blockchain ein. Mittlerweile steht die Technologie vor einer ganzheitlichen Adaption am Markt.


  • Welche Renditen versprechen Kryptowährungen?

    Eine genaue Aussage über die erzielbare Rendite eines Krypto-Invests ist schwer prognostizierbar. Auch das Befragen mehrere Investoren bietet keinen Mehrwert, denn fragt man drei Anleger, erhält man vier Meinungen. Aus diesem Grund sprechen wir uns für breit diversifizierte Portfolien aus. Eine gut diversifizierte Auswahl einzelner Coins sollte im Vergleich zum Aktienmarkt eine klare Überrendite zu beliebten Indizes ermöglichen.