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Krypto-News der Woche 25. August 2023

Drei physische Bitcoin Münzen stehend und liegend

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Insidern steht die Bestätigung des ersten Ethereum Futures ETFs in den USA bevor. Schon im Oktober könnte es soweit sein.
  • Neue Klagen gegen den Ethereum-Mixer Tornado Cash führen zu hitzigen Debatten in der Krypto-Szene. Viele Personen vermuten einen gezielten staatlichen Angriff auf die finanzielle Privatsphäre.
  • Terra wird zum Ziel eines Hackerangriffs. Die unbekannte Person erlangte die Kontrolle über die offizielle Domain der Kryptowährung.
  • Der Kryptomarkt liegt leicht im Minus. Einige Analysten erwarten in Bälde deutliche Verluste.

SEC bestätigt ersten Ethereum Futures ETF?

Bestätigt die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC schon bald den ersten Ethereum Futures ETF? Das behaupten anonyme Informanten gegenüber Bloomberg. In der Krypto-Szene sorgt diese Mitteilung für einige Euphorie.

Viele Personen erwarten eine zunehmende Öffnung der Behörde gegenüber Krypto-Fonds.

Sollte die SEC tatsächlich mehr Toleranz walten lassen, könnte das für den Kryptomarkt von bullischer Bedeutung sein. Denn der Wettlauf um den ersten Bitcoin Spot ETF in den USA wurde im Juni wieder aufgenommen – und zwar von mächtigen Spielern wie BlackRock und Fidelity.

Die Informanten sind sich nicht sicher darüber, welcher Ethereum Futures ETF von der SEC genau zugelassen würde. Möglichkeiten gibt es einige, da Anträge von Volatility Shares, Bitwise, Roundhill, ProShares und weiteren Firmen vorliegen.

Der erste Bitcoin Futures ETF wurde von der SEC im Oktober 2021 zugelassen, nachdem sich die Behörde zuvor auch gegen diesen Fonds gesträubt hatte.

Setzt sich diese Entwicklung fort, wird es bis zum Bitcoin Spot ETF nur noch eine Frage der Zeit sein, nehmen Optimisten an.

Bisher unterscheidet die SEC explizit zwischen den Spot und Futures ETFs, da ein Futures ETF lediglich durch Terminkontrakte gebildet wird, die an der Chicago Mercantile Exchange (CME) erworben werden. Die CME ist wiederum eine von der CFTC beaufsichtigte Organisation.

Laut eigenen Aussagen befürchtet die SEC, dass der Erwerb wirklicher Kryptowährungen in einem Spot ETF zu Manipulationen und Betrug führen könnte und verweigert deshalb die Zulassung.

Antragsteller unterbreiteten daher jüngst das Angebot, mit Krypto-Börsen oder anderen Verwahrern zusammenzuarbeiten.

Sollten sich die Informationen der Insider bewahrheiten, erfolgt die Freigabe eines oder mehrerer Ethereum Futures ETFs im Oktober dieses Jahres oder kurze Zeit später.

Neue Klagen gegen Tornado Cash sorgen für hitzige Debatten

Neue Klagen im Zusammenhang mit dem Ethereum-Mixer Tornado Cash sorgen für hitzige Debatten.

Bereits seit Sommer 2022 führen US-Behörden eine Strafverfolgung gegen die Köpfe hinter dem quelloffenen Protokoll. Nun reicht die Staatsanwaltschaft der USA zwei neue Klagen ein.

Die Programmierer Roman Storm und Roman Semenov sind diesmal von den Anschuldigungen betroffen.

In enger Zusammenarbeit hätten verschiedene US-Behörden festgestellt, dass die beiden Entwickler mitverantwortlich für das Betreiben von Tornado Cash sind.

Deshalb reichte man am Bezirksgericht des New Yorker Süddistrikits am Mittwoch Klagen gegen die Beschuldigten ein.

Storm wurde im US-Bundesstaat Washington festgenommen, kam kurze Zeit später laut Angaben seines Anwalts jedoch gegen die Zahlung einer Kaution frei.

“Roman Storm und Roman Semenov sollen Tornado Cash betrieben und wissentlich die Geldwäsche von einer Milliarde US-Dollar ermöglicht haben. Sie wussten, dass sie Hackern und Betrügern dabei halfen, die Früchte ihrer Verbrechen zu verbergen”, erklärte Staatsanwalt Damian Williams.

Tornado Cash war 2022 ins Visier mehrerer Landesbehörden geraten, da die Spuren großer Hackerangriffe zu dem Mixer führten.

Viele der Hacks seien auf Aktivitäten des berüchtigten nordkoreanischen Hackerkollektivs Lazarus zurückzuführen.

Die Lazarus Gruppe konnte laut Ermittlungen der US-Behörden hunderte Millionen US-Dollar durch Tornado Cash waschen. In der Krypto-Szene treffen die Vorwürfe auf breites Unverständnis. Die Erstellung erlaubnisfreier Protokolle dürfe nicht unter Strafe stehen, so der Tenor.

Einzelne Stimmen widersprechen dieser Meinung. Sie kritisieren eine zu starke Zentralisierung von Tornado Cash. Die Anwendung liege zu stark in den Händen der Hauptentwickler. Weitere Nutzer bezeichnen diese Vorwürfe entschieden als falsch.

Laut Coincenter widersetzt sich die Anklage den bisherigen Darstellungen von US-Behörden und habe demnach keine Aussicht auf Erfolg.

Andere Beobachter vermuten, die US-Regierung wolle an Tornado Cash gezielt ein Exempel statuieren. Trotz Verboten und Sanktionen ist der Dienst in IPFS bis heute online.

Phishing-Vorfall erschüttert Terra

Erneut trifft das Terra-Ökosystem ein Skandal. Die offizielle Webseite der Kryptowährung Terra (LUNA), die über Terra.money zu erreichen war, wurde zum Ziel eines Hackerangriffs, der zunächst unbemerkt blieb.

Dem Angreifer sei es gelungen, sensible Nutzerdaten über die offizielle Webseite abzufischen.

Demnach habe er arglose Nutzer auf die Domain gelockt und anschließend eine Sim-Swap-Attacke durchgeführt, um Zugriff auf ihre Kryptowährungen zu erhalten.

Am 18. August bemerkten Entwickler von Terra den Angriff und machten die Webseite unerreichbar, um weitere Schäden zu erreichen. Zuletzt meldeten sich die Entwickler gegen Mitternacht deutscher Zeit und verdeutlichten, dass die Domain weiterhin offline bleibt.

Um weitere Probleme zu verhindern, verbesserte man anschließend die Sicherheit bestehender Plattformen des Ökosystems, so meldeten die zuständigen Programmierer kürzlich.

“Glücklicherweise wurde kein einziger Nutzer zum Opfer der versuchten Phishing-Angriffe”, erklärte Terra in einer Twitter-Nachricht.

Aktuell müsse man daran arbeiten, den Zugriff auf die eigene Domain wiederherzustellen, da sich diese aktuell unter der Kontrolle des unbekannten Hackers befindet. Die Webseite Station.money sei sicher und könne weiterhin genutzt werden.

“Wir werden euch weiterhin mit täglichen Aktualisierungen auf dem Laufenden halten”, kündigte Terra außerdem an.

Kryptomarkt leicht im Minus: Analysten erwarten weitere Verluste

Der Kryptomarkt befindet sich zu Redaktionsschluss leicht im Minus. Im Tagestrend zeichnet CoinMarketCap einen Verlust in Höhe von 0,90 Prozent auf. Bitcoin verliert im Wochentrend 0,75 Prozent und notiert aktuell bei rund 26.040 US-Dollar.

Nach dem Start von Shibarium setzt sich der BONE Token mit einem Plus von 15,30 Prozent an die Spitze des Wochentrends.

Nach zuletzt starken Einbrüchen kann die Smart Contract Plattform SUI eine positive Korrektur verzeichnen und reiht sich mit 13,50 Prozent auf dem zweiten Rang ein.

Grüne Zahlen schreibt auch das WOO Network, das den Wert seines Tokens in den letzten sieben Tagen um 11,80 Prozent steigern kann.

Der Memecoin Pepe ist mit -18 Prozent der Verlierer der Woche. Die Verluste werden vor allem durch Gerüchte befeuert, wonach ein massiver Abverkauf durch die Entwickler des Projekts droht.


Einige Analysten – darunter Glassnode – vermuten, dass der Kryptomarkt in Bälde einige Verluste hinnehmen muss.

Besonders Kurzzeitinvestoren, die BTC halten, seien ausschlaggebend. Diese drängen laut Erkenntnissen der Analysten auf den Abverkauf ihrer Bitcoin.

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Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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