Bitpanda: BaFin vergibt Kryptoverwahrlizenz

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Das Wichtigste in Kürze

  • Österreichische Krypto-Börse Bitpanda erhält Kryptoverwahrlizenz in Deutschland
  • N26 profitiert ebenfalls von der Lizenz
  • Bitpanda lässt Kryptobestände von Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG prüfen

Jahrelange Arbeit trägt Früchte – Bitpanda erhält deutsche Kryptoverwahrlizenz

Der Wiener Neo-Broker Bitpanda darf ab sofort offiziell seine Kryptoverwahrdienstleistungen seinen in Deutschland ansässigen Kunden anbieten.

Bisher ist es nur wenigen Krypto-Handelsplattformen gelungen, eine der begehrten BaFin-Lizenzen zu erhalten.

Neben Bitpanda erhielt bereits Coinbase grünes Licht von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Das war im Juni 2021.

Die BaFin-Lizenz reiht sich in eine Vielzahl bereits akquirierter Lizenzen und Registrierungen ein.

Bitpanda darf von offizieller Seite seine Dienste bereits Nutzern in Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Schweden sowie im Vereinigten Königreich gesichert. Das Heimatland von Bitpanda – Österreich – gehört ebenfalls dazu.

N26 profitiert von Bitpandas BaFin-Lizenz

Besonders N26 dürfte diese Nachricht erfreuen, neben Bitpanda natürlich selbst. Schließlich gingen Bitpanda und N26 unlängst eine Partnerschaft ein.

Das FinTech-Unternehmen N26 will mit der Kooperation seinen Kunden das Kaufen von Kryptowährungen ermöglichen.

Zwar bieten Revolut und Vivid ebenfalls den Kauf von Bitcoin und Co. an, allerdings nicht in diesem Umfang, wie es N26 vorhat.

Möglich soll der Handel über die bereits bestehenden Konten der Kunden möglich sein. Bitpanda verwaltet und verwahrt alle Assets über das eigene Portal im Rahmen seiner White-Label-Lösung.

Wir legen größten Wert auf die Einhaltung regulatorischer Vorschriften. Der Erwerb von Lizenzen mag an sich beschwerlich sein, aber wir sind absolut entschlossen, diesen Weg weiterhin zu gehen – weil es das einzig Richtige ist.

Eric Demuth

CEO – Bitpanda

Bitpanda lässt Kryptobestände prüfen

In Zeiten von mangelnder Liquidität, die zu Zusammenbrüchen von Krypto-Unternehmen und -Börsen führt, sind freiwillige Proof-of-Reserves gern gesehen.

Schließlich hat die Causa FTX sehr das Vertrauen der Nutzer in Mitleidenschaft gezogen.

Bitpanda möchte in diesem Fall mit gutem Beispiel vorangehen und ließ in den vergangenen Tagen die Bestände seiner fünf Hauptassets von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG prüfen:

Diese Prüfung geschah auf freiwilliger Basis und außerhalb der ohnehin seit 2019 jährlich stattfindenden Prüfung.

Das Ergebnis darüber, dass alle genannten Assets zu mehr als 100 % gedeckt sind, können Bitpanda-Kunden auf der Webseite einsehen.

Allerdings suchen interessierte Leser die Angabe einer Wallet-Adresse, um sich selbst vom Bestand der Assets zu überzeugen, vergeblich.

Binance, OKX, Bitfinex, KuCoin oder Crypto.com hingegen legten diese Adresse vor.

Autor
Autor & Editor

Mathias ist Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat die Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Nach und nach tauchte Mathias immer tiefer in die Thematik rund um Kryptowährungen und die Blockchain ein. Er liebt es, über die verschiedenen Projekte zu recherchieren und zu schreiben. Dass BTC, ETH & Co. die Zukunft gehört, steht für ihn außer Frage. Absolutes Lieblingsprojekt: XYO

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