Deutsche Telekom – Kooperation zur Entwicklung eines IoT-Netzwerks

Deutsche Telekom forciert Entwicklung eines digitalen Ökosystems @Telekom

Die Deutsche Telekom kooperiert mit Fetch.AI (FET), einem Projekt von Binance. Mithilfe von T-Labs forscht der deutsche Konzern an der Implementierung weiterer Innovationen in dezentralen IoT-Netzwerken.

Deutsche Telekom forciert Entwicklung eines digitalen Ökosystems @Telekom
Deutsche Telekom forciert Entwicklung eines digitalen Ökosystems @Telekom.de

Deutsche Telekom kooperiert bei der Entwicklung eines digitalen Ökosystems

Wie aus einer Pressemitteilung der Deutschen Telekom hervorgeht, kooperiert der führende deutsche Telekommunikationskonzern mit dem Binance-Projekt Fetch.AI. Im Zuge des Projekts sollen Innovationen für verteilte Netzwerke des Internet of Things entstehen. Demnach hat das Technologie-Startup Fetch.AI eine Absichtserklärung mit dem Telekommunikationskonzern geschlossen. Bei der beteiligten Sparte der Telekom handelt es sich um T-Labs. Dementsprechend planen die beiden Unternehmen im ersten Zuge die Entwicklung autonomer Agenten, welche auf dem Testnetzwerk von Fetch.AI implementiert werden sollen. Langfristig sollen die autonomen Agenten mit verschiedenen IoT-Geräten interagieren. 

Mithilfe der neuen Partnerschaft möchten beide Unternehmen herausfinden, wie sich die autonomen Agenten in IoT-Geräte einbinden lassen. Im Fokus steht hierbei die Gewährleistung von Autonomie ohne menschliche Interaktionen. Wie Humayun Sheikh, der CEO von Fetch.AI, erklärte, zielt die Partnerschaft auch auf die Entwicklung und Implementierung von Machine Learning, Künstlicher Intelligenz sowie auf die Integration von Smart Contracts in das Internet-of-Things-Netzwerk ab. 

Fetch.Ai Logo
Fetch.Ai Logo @fetch.ai

Autonome Agenten stehen im Fokus der Forschung 

Des Weiteren gab Sheikh bekannt, dass die beiden Unternehmen die Forschungsarbeit in Zukunft ausweiten könnten. Folglich könnte das kommende Projekt auch zur Entwicklung einer einzigartigen Suchfunktion sowie zur Entwicklung von Entdeckungswerkzeugen dienen. Zudem soll die beschriebene Lösung dazu beitragen, dass sich die autonomen Agenten innerhalb der Netzwerke finden können – hierbei bauen diese eine flexible und direkte Verbindung zueinander auf. Dementsprechend ist das oberste Ziel der Kooperation die Entwicklung eines modularen Frameworks. Dieser soll es T-Labs ermöglichen, Services auf Basis der Fetch-Technologie zu implementieren. Folglich soll der Framework auf das Potenzial von Machine Learning zurückgreifen und bereits zeitnah bei der Bereitstellung von elektrischen Rollern unterstützen. 

Erst im Januar hat Fetch.AI den Verkauf des eigenen Tokens erfolgreich abgeschlossen. Kurz darauf konnte das Unternehmen mit der Deutschen Telekom einen großen Konzern aus der ersten Riege der deutschen Unternehmen als Kooperationspartner gewinnen. Insgesamt realisierte das Projekt sechs Millionen Dollar durch den Verkauf der rund 69 Millionen Tokens. Die Besonderheit der Tokenemission: Der Verkauf endete bereits nach 22 Sekunden, da zu diesem Zeitpunkt bereits alle Tokens verkauft waren. Nunmehr sind FET und die Telekom zu Mitgliedern des Blockchain-basierten IoT-Konsortiums „Trusted IoT Alliance“ geworden. Auch weitere Branchengrößen wie Siemens und Bosch gehören demnach zu den Mitgliedern des Konsortiums. Die Trusted IoT Alliance forciert die Entwicklung ein interoperablen, vertrauenswürdigen und skalierbaren IoT-Ökosystems.

Für die Deutsche Telekom, dem fünftgrößten Telekommunikationsunternehmen der Welt, stellt die Blockchain (Was ist Blockchain?) eine relevante Zukunftstechnologie dar. Erst im Februar kooperierte das Unternehmen mit dem größten Telekommunikationsunternehmen Südkoreas, SK Telecom. Dementsprechend möchten die beiden Unternehmen durch eine enge Zusammenarbeit die Entwicklung einer DLT-basierten, mobilen Lösung zur Identifikation vorantreiben.

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