Columbia University und IBM starten zwei Accelerator-Programme für Blockchain-Startups

Der US-Technologiekonzern IBM und die berühmte Columbia University haben die Auflage von zwei Blockchain-Accelerator-Programmen bekannt gegeben. Wie aus einer Pressemitteilung von IBM hervorgeht, sollen Unternehmen durch das innovative Umfeld profitieren und breitflächige Marktlösungen entwickeln.

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Abbildung der Columbia University

Blockchain-Accelerator-Programm für anhaltenden Fortschritt angekündigt

Wie IBM am 19. November 2018 in einer Pressemitteilung mitteilt, haben der US-Technologiekonzern und die renommierte Columbia University zwei neue Accelerator-Programme für Blockchain-Unternehmen aufgesetzt. Beide Programme werden demnach am Columbia-IBM Zentrum für Blockchain und Datentransparenz platziert. Beim Columbia-IBM Zentrum für Blockchain und Datentransparenz handelt es sich um ein gemeinsam geführtes Innovationszentrum, welches im Sommer dieses Jahres eröffnet wurde.

Aus dem Bericht geht hervor, dass jedes Programm zehn Unternehmen unterstützen wird. Neben einem Netzwerk aus Mentoren, einem technischen Support und Zugriff auf die Talente der Columbia University, soll vor allem die IBM-Cloud-Architektur einen Vorteil bei der Entwicklung neuer Lösungen darstellen. Aus diesem Grund verfolgen die Programme das Ziel, nachhaltige und skalierbare Geschäftsmodelle zu fördern. Diese neuen Geschäftsmodelle sollen auch dazu beitragen, dass die Adaption der Blockchain-Technologie am Markt zunimmt und mehr Unternehmen von den Effizienzen der neuen Technologie profitieren können. Hierbei liegt der Fokus auf keiner besonderen Industrie. Stattdessen sollen sich die Lösungen in unterschiedlichen Industrien etablieren lassen.

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Achtwöchiges Accelerator-Programm zielt auf universitätsnahe Startups ab

Gemäß der vorliegenden Pressemitteilung soll das Columbia Accelerator-Programm eine Laufzeit von acht Wochen aufweisen und in New York City stattfinden. Angesprochen werden vor allem Unternehmen, welche sich aktuell in der Ideenphase befinden und noch kein fertiges Geschäftsmodell besitzen. Zudem sollten die Unternehmen einen Bezug zur Columbia oder einer anderen New Yorker Universität besitzen.

Das zweite Programm, welches als IBM Blockchain Accelerator bezeichnet wird, soll dahingegen an einem anderen Punkt ansetzen. Demnach sind Unternehmen mit einer etablierten Marktpräsenz im Fokus dieses Accelerators. Vor allem der Aufbau eines internationalen Businessnetzwerks sowie einer Kundenbasis für die Blockchain-Applikationen steht im Fokus von IBM. Hierfür soll das Programm teilweise in New York und teilweise in San Francisco stattfinden. Zudem soll die virtuelle Programmierung eine tragende Rolle einnehmen und den Teilnehmern mehr Spielraum bei der zeitlichen Organisation bieten. Diese Zeit kann anschließend für die weitere Optimierung des Geschäftsmodells genutzt werden.

Aus dem Bericht geht zudem hervor, dass jedes Unternehmen, welches einen Platz in einem der Acceleratoren erhält, eine Förderung über 400.000 US-Dollar bekommt. Diese Förderung wird dabei nicht nur in bar vergütet, sondern auch in Form von Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Zudem müssen die Teilnehmer keinerlei Gebühren bei einer Bewerbung oder Teilnahme leisten.

Neben der Columbia intensiviert auch die New York University den Fokus auf die Blockchain-Technologie. Mit der Akkreditierung eines Blockchain-Hauptfachs konnte sich die Universität eine Vorreiterrolle in diesem Bereich sichern. Das Fach wird an der NYU Stern School of Business angeboten. Zudem bieten immer mehr internationale Eliteuniversitäten ein entsprechendes Studienangebot an. IBM hat mit der Entwicklung einer eigenen Blockchain-Plattform – diese basiert auf der Hyperledger Fabric Blockchain – und der Einreichung zahlreicher Blockchain-Patente bereits einen klaren Fokus auf die neue Technologie gelegt. IBM liefert sich zum aktuellen Zeitpunkt einen harten Wettbewerb mit Alibaba, um den ersten Rang im Blockchain-Markt.