Nash – Dezentrale Exchange: Investieren, Zahlen, Traden

Mit Nash erhalten Kunden bald die Möglichkeit, Fiat- und Kryptowährungen auf einem dezentralen Exchange zu handeln. Vertiefende Kenntnisse über Blockchains sind für die benutzerfreundliche Plattform nicht nötig. Nach der Beta-Testphase plant das Unternehmen weitere interessante Funktionen.

Nash - dezentrale Exchange Logo
Nash – dezentrale Exchange Logo @nash.io

Über Nash Exchange

Das Unternehmen wurde im Jahr 2017 von Fabio Canesin, Fabian Wahle, Ethan Fast, Thomas Saunders und Luciano Engel gegründet. Sie alle waren auch Teil der Open-Source-Community von City of Zion und arbeiten an der Entwicklung der Infrastruktur für die NEO-Blockchain mit. Das Team ist der Meinung, dass Distributed Finance nicht eingeschränkt werden sollte. Daher beschlossen sie, zusammenzuarbeiten, um eine Finanzplattform zu schaffen, die vollständig auf Blockchain-Technologie basiert . Dabei soll sie einen dezentralen, non-Custody Handel ermöglicht.

Über traditionelle Risikokapitalfirmen konnte das Unternehmen 12,25 Millionen US$ sammeln. Außerdem gelang es ihnen über ein in Lichtenstein registriertes Public Digital Security Offering weitere 25 Millionen US$ aufzubringen. Nach Angaben von Nash ist dies das erste Mal, dass ein Angebot dieser Art in Europa gehostet wird.

Aktuell bereiten sich die Entwickler auf die Beta Testphase ihrer DEX vor. Dabei soll die Plattform erstmals Testern zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen will jedoch sehr selektiv entscheiden, wer als Tester zugelassen wird und wann die Testphase starten soll.

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Nash Funktionen und Merkmale

Da Blockchains zu langsam sind, um Hochleistungsbörsen zu implementieren, wenden sich Benutzer notgedrungen an zentrale Lösungen für den Handel. Wenn dezentrale Technologien jedoch wirklich verbreitet sein sollen, müssen solche Engpässe überwunden werden. Das Ziel von Nash ist es, jedem die Dezentralisierung zu ermöglichen.

Genau das erreicht Nashs Off-Chain-Matching-Motor. Durch das Zuordnen von Trades außerhalb der Blockchain umgehen sie das Problem der langsamen Durchsatzraten. Außerdem können sie, wie es in zentralen Börsen auch möglich ist, Trades über mehrere Blockchains hinweg zuordnen. Das Unternehmen bietet auch Lösungen für das Fondsmanagement an, mit denen sich Probleme bei der Selbstverwaltung mithilfe fortschrittlicher Kryptografie lösen lassen. Mit diesem System können Benutzer auch ohne ein umfassendes Verständnis der Blockchain-Technologie mit mehreren Assets handeln, bezahlen und investieren.

Nash auf einem Computer
Nash auf einem Computer @nash.io

Nash plant jedoch mehr als nur einen dezentralisierte Exchange aufzubauen. Die folgenden Funktionen und Produkte wurden bereits gestartet oder werden in Kürze zur Verfügung stehen:

  • Mobile App: Die App Version von Nash kombiniert mobile Wallet mit der Handelsplattform. Das erlaubt den Kunden bequem Zahlungen und Transaktionen über das Smartphone von überall zu tätigen. Durch die Integration in die Handelsplattform ist auch das Traden von unterwegs kein Problem mehr.
  • Browser Extension: Die Browser Erweiterung ist bereits aktiv und wurde über 50.000 mal installiert. Die Desktop Wallet erlaubt die Überprüfung der ID, Unterzeichnung von Smart Contracts, nahtlose Verbindung mit dApps und Websites. Es handelt sich hierbei um eine Blockchain übergreifende All-in-One Lösung, die es ermöglicht verschiedene Assets aufzubewahren.
  • Nash Pay: Das Unternehmen plant eine digitale Payment-Plattform einzurichten. Sie soll Kunden ermöglichen in verschiedenen Geschäften Instant-Zahlungen mit Kryptowährungen durchzuführen. Durch automatische Konvertierung der verschiedenen Währungen sollen die Transaktionen möglichst unkompliziert und flexibel sein. Die Pay Plattform soll Open Source und gebührenfrei bleiben.
  • NEX Token: Der Nash Exchange Token (NEX) ist ausschließlich über den eigenen Exchange erhältlich. Der Token stellt eine Form der Gewinnbeteiligung dar. Den NEX Token-Inhaber können ihre Token staken und erhalten dafür anteilig 25 % bis maximal 75 % der Gebühreneinnahmen des Exchange. Die Dividenden werden monatlich ausgezahlt. Der Prozentsatz steigt stufenweise über einen Zeitraum von zwei Jahren.