Schweizer WiSeKey Unternehmen eröffnet Blockchain-Center in Genf

Das Schweizer Blockchain- und Cybersecurity-Unternehmen WiSeKey hat ein eigenes Center in Genf eröffnet. Bekannt gegeben wurde die Eröffnung im Rahmen einer Pressemitteilung vom 1. Februar 2019.

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WiSeKey eröffnet DLT-Zentrum

Das Schweizer Cybersecurity-Unternehmen WiSeKey, welches zudem für den Einsatz der Blockchain bekannt ist, hat nun ein eigenes Zentrum inmitten von Genf eröffnet. Dieses Zentrum soll die Skills unter Erfahrungen im Bereich der DLT-Technologie verbessern. Bekannt wurde das Unternehmen durch die Fokussierung auf eine sichere Authentifizierung und Identifikation – ermöglicht wird dies durch ein kryptografisches Tool namens Root of Trust. Um sich weiterhin vom Wettbewerb zu differenzieren, arbeitet das Unternehmen vermehrt mit dem Internet of Things und der Blockketten-Technologie. Beide Technologien finden sich vermehrt im Produktportfolio von WiSeKey wieder.

Das neue Zentrum, welches unter dem Namen „The Geneva Blockchain Center of Excellence“ beworben wird, soll vor allem eine enge Kooperation mit zahlreichen Blockketten-fokussierten Startups aufbauen. Hierbei steht vor allem die Entwicklung und Etablierung der neuartigen Technologie im Fokus des Unternehmens. Zusätzlich soll auch untersucht werden, wie die neue Technologie im öffentlichen und privaten Sektor eingesetzt werden kann – im Fokus steht hierbei eine Adaption durch eine breite Masse. Die Gründung und Eröffnung des Centers sind ein Teil der neuen Partnerschaft, welche WiSeKey mit der Blockchain Research Institute (BRI) eingegangen ist. BRI fokussiert sich auf die Eröffnung neuen Hubs in den Vereinigten Staaten von Amerika, Lateinamerika, China, Indien und Afrika.

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Anwendungsbeispiele als Beschleuniger der Massenadaption

Das BRI geht dabei davon aus, dass das neue Center eine enge Kooperation mit verschiedenen lokalen Unternehmen, Behörden und Institutionen aufbauen kann. Über den engen Kontakt sollen diese als Sprachrohr fungieren und passende Anwendungsbeispiele im Alltag verdeutlichen – im Fokus stehen Best Practices. Durch die Veröffentlichung dieser Beispiele ließe sich eine schnellere Adaption der Technologie realisieren und eine breitere Nutzerbasis ansprechen. Dabei sollen allerdings keine Doppelentwicklungen stattfinden. Stattdessen plant das BRI mit einer Fokussierung auf verschiedene Schwerpunkte. Demnach hat jedes Kompetenzzentrum einen eigenen thematischen Schwerpunkt, sodass die Best Practices einen nachhaltigen Vorteil für die anderen Zentren mit sich bringen. Das Genfer Center wird sich demnach auf einen Fintech-Ansatz fokussieren. Dahingegen sorgt die Niederlassung auf Buenos Aires auf manipulationssichere Plattformen.

Im Laufe der vergangenen Woche gab WiSeKey bekannt, dass ein weiteres Center in Malaysia eröffnet wird. Hierbei handelt es sich demnach um einen Bestandteil einer Kooperation mit der malaysischen Technologieinvestorengruppe von Censof. Ameer bin Shaik Mydin, der Geschäftsführer von Censof, sieht zahlreiche Potenziale bei der neuen Technologie. Vor allem im Finanzbereich soll die Effizienz optimiert werden. Des Weiteren gab WiSeKey am 23. Januar bekannt, dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit der NPO Race for Water Foundation eingegangen ist. Im Zuge der Partnerschaft soll die Verschmutzung der Weltmeere durch den Einsatz der Distributed Ledger Technologie reduziert werden. Dabei wird WiSeKey (auch bekannt für Ihr WISePhone) eine digitale Identität für jedes Plastikprodukt anlegen – die ausdrückliche Zustimmung ist hierfür eine harte Voraussetzung. Anschließend haben Unternehmen und Kunden die Möglichkeit die Entsorgung eines Produkts nachzuvollziehen.