Ripple verkündet Partnerschaft mit Modulr, um nahtlose Zahlungen nach UK und Europa zu ermöglichen

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Ripple und Modulr verkündeten die strategische Partnerschaft am Dienstag (01.02.2022). Durch die Zusammenarbeit sollen Zahlungen nach Europa und Großbritannien über das RippleNet fortan zuverlässiger, schneller und kostengünstiger sein.

Ripple ist eines der führenden Fintech-Unternehmen, welches grenzüberschreitende Zahlungen vereinfacht. Modulr versteht sich als „Payments-as-a-Service API-Plattform für digitale Unternehmen“.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich dabei auf Echtzeit-Überweisungen nach Europa und UK aus den Räumen Asien-Pazifik, Nordamerika, Lateinamerika und dem Nahen Osten.

Die Infrastruktur von Ripple gilt zudem als ein möglicher Kandidat, um zukünftig digitale Zentralbankenwährungen (CBDC) zu ermöglichen.

Vorteile der Partnerschaft zwischen Ripple und Modulr

Modulr konzentriert sich bereits seit der Gründung darauf, sich in das bestehende Zahlungsnetzwerk der Europäischen Union (EU) und Großbritannien (UK) zu integrieren. Dies umfasst unter anderem die Infrastruktur von Faster Payments, Bacs und CHAPS in UK, sowie SEPA und SWIFT in der EU.

Dies macht das Unternehmen für Ripple besonders wertvoll, da es bereits über den Zugang und die notwendige Expertise der europäischen Zahlungswege verfügt.

Modulr zählt außerdem zu einem der wenigen Finanzdienstleister, welche keine Bank darstellen und dennoch direkt mit der Bank of England verbunden sind. Dadurch kann die Zahlungsplattform ohne Umwege mit der Zentralbank interagieren und Gelder abwickeln.

Als erstes Unternehmen von dieser Partnerschaft profitiert Trust Payments, welches nun den eigenen Service weiter ausbauen und neue Zahlungsoptionen anbieten kann.

Jonathan O’Connor, Chief Commercial Officer von Trust Payments, äußerte sich dazu:

Trust Payments setzt seine Disruption im Bereich Zahlungen mit der Partnerschaft zwischen Modulr und Ripple fort, die eine neue Zahlungsoption für Abrechnungen bereitstellt. Wir möchten sicherstellen, dass wir Händlern Alternativen zu herkömmlichen Methoden mit reduzierten Gebühren und schnellerer Einzahlung auf ihre Konten bieten.

Jonathan O'Connor

Chief Commercial Officer von Trust Payments

Was ist Modulr?

Während Ripple und das RippleNet bereits fest in der Welt von Kryptowährungen und Blockchain integriert sind, gilt Modulr vorwiegend in Deutschland als weniger bekannt.

Grundlegend bietet das Unternehmen Payments-as-a-Service an, das Zahlungsströme automatisiert. Beispielsweise, indem es Zahlungen in andere Plattformen einbettet und es Kunden ermöglicht, völlig neue Dienste einzuführen.

Die Regulierung erfolgt dabei über De Nederlandsche Bank (DNB), wodurch Konten mit Bankleitzahlen und EURO-IBAN möglich sind. Dadurch können Kunden auch Services von Drittanbietern wie Bacs, CHAPS, Faster Payments, SEPA, Visa und Mastercard nutzen. Unternehmen können somit Zahlungen einfacher empfangen und ausführen.

Zudem ist Modulr bei der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien und der Central Bank of Ireland in der EU zugelassen und reguliert. Als direkt verbundener Teilnehmer der Programme Bacs und Faster Payments ist das Institut zudem in der Lage, Geldgeschäfte direkt über die Bank of England abzuwickeln. Dies bedeutet eine äußerst hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Zur Partnerschaft zwischen Ripple und Modulr äußerte sich Myles Stephenson, CEO und Gründer von Modulr, folgendermaßen:

Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Ripple – wir teilen das gleiche grundlegende Ziel, nämlich das Versenden und Steuern globaler Geschäftszahlungsströme zu vereinfachen, indem wir die versteckten Ineffizienzen beseitigen, die internationale Zahlungen heute plagen. Diese Partnerschaft legt den Grundstein für weitaus größere Dinge, die noch kommen werden. Wir bei Modulr freuen uns darauf, mit Ripple zusammenzuarbeiten, um wettbewerbsfähige Preise in Echtzeit und zuverlässige Zahlungen in Großbritannien und Europa und in den kommenden Monaten weltweit bereitzustellen.

Myles Stephenson

CEO und Gründer von Modulr

Ripple baut Netzwerk mit Partnerschaften weiter aus

Ripple konnte in der Vergangenheit eine Vielzahl an Partnerschaften verkünden. Zu den Mitgliedern des RippleNet zählen führende Finanzinstitute weltweit.

Hierzu gehören unter anderem:

  • Bank of America
  • Santander Bank
  • Standard Chartered
  • MoneyNetint

Ziel der Mitglieder ist es vor allem, das RippleNet weiterzuentwickeln. Dadurch sollen feste Standards für globale, grenzüberschreitende Zahlungen entstehen. Die Vorgaben richten sich dabei nach dem Standard ISO 20022.

Ripple zählt als Marktführer im Bereich Blockchain-as-a-Service (BaaS) für Unternehmen. Im Jahr 2021 hatte Ripple das bisher erfolgreichste Jahr und konnte die Anzahl der Transaktionen im RippleNet mehr als verdoppeln. Dadurch belief sich das Zahlungsvolumen auf rund zehn Milliarden US-Dollar.

Der Kurs der Kryptowährung Ripple (XRP) konnte jedoch seit Jahresbeginn keine Zuwächse verzeichnen. Langfristig stehen die Chancen jedoch gut, dass sich weitere Partnerschaften und Services positiv auf die Entwicklung des Preises auswirken. Die Ripple Prognose bis 2025 fällt daher überwiegend positiv aus.

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Patrick beschäftigt sich seit 2017 mit der Blockchain und den damit verbundenen Möglichkeiten. Besonders das Konzept der Dezentralität sieht er als vielversprechende Neuerung mit großem Potenzial.

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