FTX ermöglicht Aktienhandel mit Stablecoins

Die große amerikanische Krypto-Börse FTX erweitert ihr Produktangebot und bietet bald den Aktienhandel gegen Stablecoins an. Privatanleger sollen fortan Aktien beispielsweise über den Stablecoin USDC kaufen können.

Der US-amerikanische Ableger FTX US will eine entsprechende Plattform zeitnah für seine Kunden freischalten. FTX Stocks – so der Name der Plattform – soll den Handel mit hunderten von US-Aktien und börsengehandelten Fonds ermöglichen. Wir erklären alle Hintergründe.

FTX Logo

FTX: Bald Aktienhandel mit Stablecoins möglich

FTX erweitert das Produktportfolio und Anleger sollen zukünftig Aktien und Fonds mit Stablecoins kaufen können. Als Erstes können Kunden aus den USA den neuen Service über den US-Ableger der Börse nutzen.

West Realm Shires Services, der Betreiber von FTX US, gab bekannt, dass der neue Dienst FTX Stocks zunächst über die App erreichbar sein wird. Wie der offiziellen Ankündigung zu entnehmen ist, dürfte FTX Stocks der erste Dienst seiner Art sein, der den Handel von Aktien mit Stablecoins ermöglicht.

Zunächst soll eine Betaphase für ausgewählte Kunden der Plattform starten. Zuvor konnten sich Interessenten auf eine Warteliste setzen lassen. Die Auftragsabwicklung soll in dem Zusammenhang möglichst transparent ablaufen, daher werden zunächst alle Aufträge über die Nasdaq abgewickelt.

FTX habe nach eigener Aussage eine „klare Marktnachfrage“ festgestellt und reagiere darauf mit dem neuen Dienst. Wann FTX Stocks auch für andere Länder verfügbar sein wird, ist der offiziellen Mitteilung nicht zu entnehmen.

Brett Harrison, Präsident von FTX US, sieht in dem neuen Angebot die optimale Lösung, um mit Kryptowährungen in den klassischen Aktienmarkt zu investieren.

Mit der Einführung von FTX Stocks haben wir eine einzige integrierte Plattform für Privatanleger geschaffen, um Krypto, NFTs und traditionelle Aktienangebote über eine transparente und intuitive Benutzeroberfläche einfach zu handeln.

Brett Harrison

Präsident von FTX US

Sam Bankman-Fried: Kritik am Bitcoin und Millioneninvestition in den Aktienmarkt

Sam Bankman-Fried, Gründer und CEO von FTX sowie Krypto-Pionier, sorgte kürzlich mit Kritik am Bitcoin (BTC) für Aufsehen. Er hält das Zahlungsnetzwerk der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung für nicht effizient und skalierbar.

Zudem äußerte er auch langfristig Bedenken, ob der Mining-Konsens des Netzwerks energieeffizient werden kann. Zugleich investierte er Millionen US-Dollar in traditionelle Unternehmen. Darunter eine Investition in die Krypto-freundliche Handels-App Robinhood. Bankman-Fried hält nach eigenen Angaben weit über 7 Prozent an dem beliebten Neo-Broker.

Fazit: FTX verbindet den neuen und den traditionellen Markt

FTX ermöglicht fortan den Kauf von Aktien und Fonds über Stablecoins. Zu diesem Zweck veröffentlicht der US-Ableger von FTX eine neue Plattform, über die zunächst nur ausgewählte Kunden den neuen Dienst testen konnten.

Auf diese Weise will die drittgrößte Krypto-Börse den neuen Krypto-Markt mit dem klassischen Finanzmarkt verbinden und auch Krypto-Enthusiasten den Zugang zu Aktien und Co. ermöglichen.

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Jens Kerkmann interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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