4 Jahre NEO Mainnet: Rückblick und Prognose

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Die NEO Blockchain zählt zu den größten Plattformen und feiert dieses Jahr Jubiläum. Seit vier Jahren besteht das Projekt bereits und konnte seit dem stetig wachsen. Neben Ethereum zählt es als eines der Favoriten, welches einen großen Beitrag zur Massenadaption von Blockchain und Kryptowährungen beitragen möchte. Dabei unterscheidet es sich jedoch grundlegend von vielen anderen Protokollen.

Auf der Webseite veröffentlichte NEO jüngst ein Statement, in welchem eine Danksagung an die Unterstützer hervorgeht. Durch eine solide Community konnte sich NEO zu einem der wertvollsten Ökosysteme entwickeln, welches einen wichtigen Bestandteil im Kryptosektor darstellt. Anlässlich des Jubiläums möchte das Unternehmen auf die letzten Errungenschaften zurückblicken, sowie eine Prognose für die Zukunft aufstellen.

Auch wenn das Projekt mit zu den jüngsten gehört, so kann es dennoch auf einige Erfolge verweisen. So bietet es eine erfolgreiche Plattform für die Entwicklung von blockchainbasierten Anwendungen und kommt dabei ohne Transaktionskosten aus. Ebenso können zahlreiche Anwendungen darauf zeitgleich verarbeitet werden, ohne Einbusen zu verzeichnen. Besonders die Kosten und die geringe Skalierbarkeit zählten zuletzt als negative Eigenschaften des Marktführers Ethereum.

NEO Blockchain: So funktioniert das Unternehmen

Bei NEO handelt es sich sowohl um eine Plattform, als auch um die zugehörige Kryptowährung. Das Projekt besteht bereits seit 2014, als es unter dem Namen AntShares bekannt war. Die Gründung erfolgte in der Volksrepublik China vom Entwickler Da Hongfei. Das Projekt möchte dazu beitragen, eine intelligente Wirtschaft zu formen. Um einen Konsens im Netzwerk zu schaffen, verwendet das Protokoll den Algorithmus Delegated Byzantine Fault Tolerance (dBFT).

Der Fokus der Plattform liegt dabei unter anderem auf der Erstellung von Smart Contracts. Diese Eigenschaft führte dazu, dass sie oftmals den Titel „Ethereum aus China“ erhält. Jedoch gibt es zahlreiche Unterscheide zwischen den beiden Netzwerken. So kann beispielsweise eine Einheit NEO nicht geteilt werden, während Ethereum mehrere Nachkommastellen aufweisen kann. Halter müssen zudem keine Gebühren für Transaktionen bezahlen, da sie diese in Form von GAS gutgeschrieben bekommen.

„Neo ist eine Open-Source-Plattform, die von der Community gesteuert wird und die Vorteile der Blockchain-Technologie nutzt, um die optimierte digitale Welt der Zukunft zu realisieren.“ – Neo.org

NEO entwickelt bereits mehrere Produkte für seine Kunden, welche diese in ihr Unternehmen integrieren können. So handelt es sich beispielsweise bei NeoID um ein eigenes Protokoll, welches für digitale Identitäten Verwendung findet. Zudem soll es eigene Anwendungen für die Erstellung von Token, Speicherung von Daten, Abstimmungen und Verwendung von Orakeln geben.

NEO Industrie

4 Jahre Mainnent: Entwicklung und Prognose

Laut NEO befindet sich die Technologie rund um die Blockchain noch immer in der Anfangsphase. Auch wenn der Markt über die letzten Jahre stark gewachsen sei, so handle es sich dennoch um ein relativ langsames Wachstum. Besonders im Bereich der Regulation bestehen viele Hürden, welche die Massenadaption aufhalten. Ebenso zählt die Skalierbarkeit und die einfache Anwendung für Nutzer nach wie vor zu den größten Problemen, welche die Blockchain aufweist. Als eine der besten Innovationen nennt NEO das Dezentrale Finanzwesen (DeFi), welches im Jahr 2020 zu neuen Rekordhochs angestiegen ist.

Partnerschaften: InterWork Alliance und Poly Network

Seit der Veröffentlichung des Mainnet im Jahr 2016 und der Umbenennung im Jahr 2017 konnte NEO eine positive Entwicklung aufzeigen. So konnten im Jahr 2020 weitere Partnerschaften geschlossen werden, unter anderem mit dem Blockchain-based Services Network (BSN). Ebenso trat NEO im Juni 2020 der InterWork Alliance (IWA) als Gründungsmitglied bei. Bei diesem Konsortium handelt es sich um einen Zusammenschluss aus führenden Unternehmen der Industrie, welche die Blockchain weiterentwickeln und zugänglicher machen wollen. Nach wie vor zählt NEO zu den Favoriten, welche neue Standards für digitale Assets schaffen könnten.

Zudem konnte NEO als Gründungsmitglied des Poly Network neue Partnerschaften schließen. So zählen Ontology und Switcheo zu den weiteren Mitgliedern und ermöglichen neue Geschäftsfelder. Mit Flamingo Finance konnte bereits das erste DeFi-Projekt veröffentlicht werden. Zudem entstehen zeitgleich mit Perp (Staking Pools) und DAO (Abstimmungen) zwei weitere Produkte. Damit bietet NEO bereits drei Möglichkeiten, um an dezentralen Finanzgeschäften teilzunehmen.

Für die Zukunft gibt es bereits konkrete Pläne, in erster Linie soll die Entwicklung von NEO3 voranschreiten. Dieses umfasst die dezentrale Datenspeicherung (NeoFS), sowie digitale Identitäten (NeoID). Die Entwicklung von NEO3 befindet sich dabei bereits in einer fortgeschrittenen Phase, welche in kurzer Zeit auf dem Testnet veröffentlicht wird. Das Mainnet soll bereits im ersten Quartal 2021 erfolgen.

Um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, sollen verschiedene Anreize für Entwickler und Projekte geschaffen werden. Ebenso sollen frühzeitige Unterstützer von diesem Programm profitieren können. Zudem fördert NEO durch ein eigens angelegtes Förderprogramm neue Entwickler und Projekte finanziell. Dieses soll im Rahmen eines Hackatons bis Ende 2020 stattfinden.

„Wir möchten uns bei allen für ihre Leidenschaft und Unterstützung für das gesamte Neo-Ökosystem bedanken“ – Neo.org

Da NEO sein Wachstum der letzten vier Jahre wesentlich der starken Community verdankt, gelten die Förderprogramme mitunter als Dank dafür.

NEO Token kaufen

Da NEO durch die Verkündung der neuen Partnerschaften und Projekte erneut in den Fokus vieler Anleger geraten ist, möchten viele am Wachstum der nächsten Jahre mitwirken. Da der NEO Token die grundlegende Währung im NEO Ökosystem darstellt, benötigen Kunden ihn auch zur Verwendung der meisten Dienste.

Der Token konnte laut Coingecko im Januar 2018 einen Höchstwert von fast 200 US-Dollar und eine Marktkapitalisierung von 12,5 Milliarden US-Dollar erreichen. Die maximale Menge an NEO Token beträgt 100 Millionen Stück, von welchen sich bereits 70 Millionen Stück in Umlauf befinden.

Als größter Anbieter für NEO Token hat sich Binance hervorgetan. Dort finden Kunden die höchste Liquidität, wobei Binance zudem als Marktführer für Kryptowährungen zählt. Neben dem Handel bietet die Plattform zudem zahlreiche weitere Services rund um digitale Währungen an.

NEO Token lassen sich, neben vielen anderen digitalen Währungen, am sichersten in einem Wallet speichern. Die Firma Ledger bietet Hardware Wallets für Kryptowährungen an, welche offline funktionieren und somit mehr Sicherheit bieten. Das Verwahren auf Börsen und Handelsplätzen gilt als ein grundlegendes Sicherheitsrisiko und sollte daher vermieden werden.

Fazit: NEO als Antrieb für Innovation

NEO konnte sich lange Zeit als eine der führenden Kryptowährung mit sehr hoher Marktkapitalisierung behaupten. Jedoch sahen viele Kritiker einen Nachteil darin, dass das Projekt aus China stammt. Dort hatten zeitweise strenge Regulierungen für einen Rückgang an Krypto-Unternehmen gesorgt. Ebenso sahen viele durch die Regierung Chinas einen erheblichen Nachteil in den Möglichkeiten der Entwicklung und warfen dem Projekt starke Zentralisierung vor.

Trotz der Vorwürfe konnte sich NEO stetig verbessern und ein wichtiges Ökosystem schaffen, welches Innovationen vorantreibt. Da viele Entwickler nach Alternativen für Ethereum suchen, könnte die NEO Blockchain in diesem Wandel als eine der Favoriten hervorgehen. Neben Solana und anderen Konkurrenten stehen dabei zahlreiche Möglichkeiten bereit. Ausschlaggebend für den Wechsel dürfte maßgeblich die Entwicklung von Ethereum 2.0 sein, welches laut eigenen Angaben höher skaliert und geringere Gebühren fordert.

„In den letzten vier Jahren haben wir eine starke Grundlage für unseren zukünftigen Erfolg und unser Wachstum geschaffen – und dies wurde durch Ihre fortgesetzte Unterstützung ermöglicht. Mit unserer Community im Mittelpunkt sind wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine offenere, vernetztere und effizientere Welt aufbauen und die intelligente Wirtschaft von morgen verwirklichen können.“ – Neo.org

Da sich NEO bereits in einem sehr entwickelten Stadium befindet, könnte es als die erste Wahl für viele Unternehmen gelten. Ähnlich wie IOTA 2.0 den Standard für das Internet der Dinge schaffen möchte, könnte sich NEO als Standard für ein neues Wirtschaftsmodell etablieren. Durch die Digitalisierung und der Industrie 4.0 steht ein Wandel in vielen Industrien bevor, welcher zahlreiche intelligente Lösungen fordert. Durch die starken Partnerschaften könnte sich NEO hier eine Position als Marktführer erkämpfen. Auch die vielen institutionellen Verbindungen tragen zu einer schnellen Integrierung in die bestehende Industrie bei. Der Standort China zählt außerdem als führende Wirtschaftsmacht der kommenden Jahre. Diese kann besonders im Bereich der Technologie erhebliche Fortschritte vorweisen.

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