Standard Bank Group tritt dem Marco Polo Network bei

Die Standard Bank Group ist die erste südafrikanische Bank, die dem Marco Polo Network beigetreten ist. Dieses Blockchain-Netzwerk ist bereits heute das größte und weiterhin am schnellsten wachsende Finanznetzwerk. Durch die Kooperation möchte die südafrikanische Bank von den Effizienzpotenzialen des Netzwerks profitieren. 

Standard Bank Logo @Businesstech.co.za
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Standard Bank Group setzt auf die Vorzüge der Blockchain-Technologie

Wie die südafrikanische Standard Bank Group am 22. August 2019 in einer Pressemitteilung verdeutlichte, ist diese dem Marco Polo Network beigetreten. Hierbei handelt es sich um das größte und am schnellsten wachsende Finanznetzwerk. Dabei basiert das Netzwerk auf der verteilten Plattform von TraxIX sowie der Corda-Blockchain-Technologie von R3. Folglich kann das Finanznetzwerk auch einen schnelleren und sichereren Zugang zu Kapital gewährleisten. Dementsprechend gehören auch klassische Handelsherausforderungen wie mangelhafte Konnektivität, zeitkritische Vorgänge und hohe Onboarding-Kosten zur Vergangenheit. 

Mit der Standard Bank hat sich nun ein weiteres Finanzinstitut zur Weiterentwicklung der Plattform bereiterklärt. Bereits heute gehören große Institutionen wie BNP Paribas, Commerzbank, ING, Ango-Gulf Trade Bank, Standard Chartered Bank, LBBW, Natixis, SMBC, Bangkok Bank, Danske Bank, DNB, Bayern LB, Helaba, S-Servicepartner und viele weitere Finanzinstitute zu den Kooperationspartnern.

Das Ziel der Standard Bank ist die Bereitstellung von hochklassigen Services für die eigenen Kunden. Diese sollen durch die Unterstützung des Finanzinstitutes das eigene Potenzial ausreizen und bessere Renditen erzielen. Laut Kevin Holmes, dem Leiter des Produktmanagements bei der Standard Bank, ist die Kooperation mit Marco Polo eine Möglichkeit, um den besten Technologiestandard auf das eigene Portfolio auszurollen. 

Revolution der Finanzbranche 

Außerdem nutzt das Marco Polo Network zahlreiche APIs und bietet ERP-Anwendungen. Hierdurch lässt sich die Kommunikation zwischen Banken und deren internen Systemen maßgeblich optimieren. Zusätzlich sorgt die Distributed Ledger Technologie von R3 für eine bessere Übertragung von Informationen über das gesamte Netz. Hierbei erfolgt die Kommunikation mithilfe der Blockchain-Technologie in Echtzeit. Außerdem unterstützt die DLT im Zuge der Rückverfolgbarkeit und sorgt für manipulationsgeschützte Aufzeichnungen im Netzwerk. Laut den Aussagen der Netzwerkbetreiber sei die Plattform die beste Technologie, um die Handelsfinanzierungsprodukte wirklich zu verbessern. Mit der Standard Bank konnte zudem ein weiterer Kooperationspartner zur Verbesserung des Netzwerks gewonnen werden. Insbesondere die Transparenz und Effizienz der gesamten Plattform könne von dieser Kooperation profitieren.

Laut David E. Rutter, dem CEO von R3, ist es das Ziel aller Kooperationspartner, ein optimales Umfeld zur Handelsfinanzierung zu schaffen. Folglich stehen kritische Marktherausforderungen und ein optimales Nutzererlebnis im Vordergrund. Außerdem müsse eine kontinuierliche Weiterentwicklung stattfinden, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Auch die enge Zusammenarbeit zwischen Finanzinstituten, Kunden und Geschäftspartnern sei entscheidend für den nachhaltigen Erfolg. Auch die Kooperation mit der ersten afrikanischen Bank trage nachhaltig für eine globale Expansion und eine Zielerreichung bei.