Trump-Veto gegen CLARITY? Arthur Hayes will Gesetz scheitern sehen

Das Wichtigste in Kürze

  • Unternehmer Arthur Hayes fordert das Ende des US-amerikanischen Krypto-Gesetzes CLARITY.
  • Das Gesetz sei nicht in der Lage, Krypto zu stärken. Stattdessen könne es den Markt vorrangig schwächen – etwa durch wachsende institutionelle Kontrolle.
  • Hayes hofft, dass US-Präsident Trump die Verordnung durch sein Vetorecht verhindert. Der Staatspräsident gilt jedoch als Förderer des Gesetzes.

Trump-Veto gegen CLARITY? Arthur Hayes will Gesetz scheitern sehen

Legt US-Präsident Donald Trump ein Veto gegen den CLARITY Act ein? Krypto-Unternehmer Arthur Hayes hofft auf den Einsatz des US-Präsidenten. Mit CLARITY befindet sich aktuell ein Krypto-Gesetz in den USA in Arbeit.

Erst vor zwei Wochen war es dem Gesetzesentwurf gelungen, den Senat zu passieren. Die neue Fassung muss zunächst in das Repräsentantenhaus zurückkehren. Findet es dort eine Mehrheit, könnte Donald Trump es unterzeichnen, sodass es bereits 2027 wirksam würde.

Experten rechnen mit dem Erfolg der Verordnung. Noch vor dem Herbstbeginn würde sie laut Voraussagen verabschiedet. In den USA wäre es das erste umfassende Gesetz, das eine breite Rechtssicherheit für Krypto herstellt. Deshalb gilt es als bedeutender Schritt für die Krypto-Öffnung der Vereinigten Staaten von Amerika.

CLARITY könnte so einen großen Teil zum künftigen Wachstum des Kryptomarkts beitragen. Zunehmende Annäherungen zwischen der klassischen Finanzbranche und Krypto sind zu erwarten. Zudem könnte das Gesetz neuen Raum für Innovationen schaffen, die bisher durch strenge Regulierung verhindert wurden.

Der US-amerikanische Krypto-Unternehmer Arthur Hayes äußerte sich kürzlich kritisch über CLARITY. Das Gesetz könne die hohen Erwartungen vieler Menschen demnach nicht erfüllen.

Hayes widerspricht damit der Darstellung des Coinbase-Geschäftsführers Brian Armstrong, der das US-amerikanische Krypto-Gesetz als bedeutsame Entwicklung einstuft.

Warum Arthur Hayes der Krypto-Regulierung kritisch gegenübersteht

Im Gespräch mit dem YouTuber Scott Melker von The Wolf Of All Streets machte Hayes deutlich, dass er der Krypto-Regulierung generell kritisch gegenübersteht. Sollte der CLARITY Act dem US-Präsidenten Donald Trump vorgelegt werden, so hofft er auf dessen Veto.

Dies gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich. Trump selbst gilt als Förderer des Gesetzes. Es komme seinem Ziel entgegen, die USA zum weltweiten Krypto-Zentrum zu entwickeln.

Arthur Hayes sieht das jedoch ganz anders. CLARITY könne für Bitcoin und Co. keinen wirklichen Nutzen erfüllen, sondern stattdessen nur erhebliche Schwachstellen eröffnen.

“Ich war bei der Consensus-Konferenz in Miami und habe dort gesagt: Wir brauchen keine Regulierung. Wen interessiert das?”, gab Hayes zum Besten. Die angesprochene Consensus-Konferenz ist eines der wichtigsten Zusammentreffen rund um Krypto. Die Konferenz fand zum Beginn des Monats statt.

“Sollte CLARITY jemals auf Trumps Schreibtisch landen, dann hoffe ich, dass er sein Veto einlegt”, setzte Hayes fort.

Seine radikale Ablehnung der Krypto-Regulierung begründet der Unternehmer auf ganz einfache Weise. Krypto müsse ohne Regulierung auskommen, da das Ökosystem sonst nicht widerstandsfähig genug wäre. Erhebliche Vorteile seien durch das Gesetz ohnehin nicht zu erwarten.

Scott Melker hält die Einflussnahme der Bankenbranche auf CLARITY für so groß, dass sich das Gesetz letztlich sogar als Hindernis für Krypto erweisen könnte. Mit seiner Einschätzung steht er nicht allein da.

Die im Mai vom Senat bestätigte Fassung verbietet etwa die Auszahlung von Zinsen auf angelegte Stablecoins – ein lange von Geschäftsbanken geforderter Inhalt. Eine ursprüngliche Fassung, die das Repräsentantenhaus im Juli 2025 verabschiedet hatte und als kryptofreundlich galt, erhielt im Senat rund 100 Veränderungen.

Autor

Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

Facts Checked Fakten überprüft von Mathias Wagner
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