BISON App Erfahrungen 2026
- Offizielles Angebot der Börse Stuttgart
- Investment in physische Coins und Krypto-Sparpläne möglich
- Einlagensicherung von bis zu 100.000 € für das Euro-Guthaben
- Transparente und faire Spreads von 0,75 %
- Auswahl an handelbaren Kryptowährungen noch begrenzt
- Geringes Angebot an Ein- und Auszahlungsoptionen
| Min. Einzahlung | 20 € |
| Kryptowährungen |
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| Gebühren: | Keine |
| Spread: | 0,75 % |
| Zahlungsmethoden: |
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| Lizenzen: | MiCa, BaFin |
| Weitere Instrumente: | Krypto-Sparpläne, ETFs |
Wir haben die Bison App einem umfassenden Praxistest unterzogen.
Kontoeröffnung, Käufe, Auszahlungen und Wallet-Transfers wurden komplett durchgespielt, um herauszufinden, ob die Krypto-Plattform der Börse Stuttgart hält, was sie verspricht.
Dabei haben wir sowohl eigene Erfahrungen gesammelt als auch Hunderte Nutzerbewertungen aus Foren, Trustpilot und App Stores ausgewertet.
Das Urteil vorab lautet wie folgt: Bison ist seriös und einsteigerfreundlich.
Die BaFin-Regulierung schafft Vertrauen, die Bedienung ist simpel genug, dass selbst komplette Krypto-Neulinge innerhalb von Minuten ihren ersten Bitcoin kaufen können.
Aber genau diese Einfachheit hat ihren Preis. Durch den Spread von 1,25 Prozent sind alle Trades spürbar teurer als bei herkömmlichen Krypto-Börsen.
Die Coinauswahl mit rund 60 Kryptowährungen reicht für die meisten Einsteiger aus, lässt aber ambitionierte Trader völlig kalt.
Ein weiteres Thema sind die Wallet-Transfers, die seit der Einführung der Transfer of Funds Regulation Ende 2024 für großen Unmut sorgen.
Für wen lohnt sich Bison wirklich? Wann sind Alternativen wie Trade Republic, Bitpanda oder Bitvavo die bessere Wahl? Genau diese Fragen beantworten wir in diesem Testbericht.
Bison App Erfahrungen 2026 – unser Fazit vorab
Bison ist die Krypto-App der Börse Stuttgart und richtet sich klar an Einsteiger, die Bitcoin, Ethereum und weitere digitale Währungen ohne viel Schnickschnack kaufen wollen.
Die Plattform funktioniert ohne Orderbuch, Du kaufst und verkaufst direkt zum angezeigten Preis.
Dieser Preis enthält einen Spread von durchschnittlich 1,25 Prozent. Das macht den Handel transparent, aber eben auch teurer als bei Börsen mit Maker-Taker-Gebühren.
Die App lässt sich problemlos bedienen. Verifizierung per VideoIdent, SEPA-Einzahlung und Kauf per Knopfdruck funktionieren reibungslos.
Wo es hakt, sind die Wallet-Auszahlungen. Seit Ende 2024 gelten EU-weite Vorschriften zur Nachvollziehbarkeit von Krypto-Transfers.
Bei Beträgen über 1.000 Euro musst Du durch einen sogenannten Satoshi-Test nachweisen, dass die Empfänger-Wallet Dir gehört. Das Prozedere dauert teilweise mehrere Werktage, was viele Nutzer massiv frustriert.
Für wen Bison sich lohnt
Bison passt zu Dir, wenn Du neu im Krypto-Bereich bist und eine unkomplizierte App suchst.
Die Plattform eignet sich ideal für Buy-and-Hold-Anleger, die monatlich per Sparplan in Bitcoin oder Ethereum investieren und die Coins einfach liegen lassen.
Kostenlose SEPA Ein- und Auszahlungen sind ein echter Pluspunkt. Genauso der deutschsprachige Support, der bei Problemen tatsächlich erreichbar ist.
Wenn dir Regulierung wichtig ist, spielt Bison seine Stärke aus. Die Börse Stuttgart steht als traditionsreiches Unternehmen dahinter.
Die Verwahrung der Kryptowährungen erfolgt durch die BaFin-lizenzierte Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH.
Euro-Guthaben liegen bei der Solarisbank und sind bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
Kleinanleger profitieren davon, dass es keine Mindestordervolumina gibt. Du kannst schon ab einem Euro in Kryptowährungen investieren.
Für wen sich Bison nicht lohnt
Aktive Trader werden mit Bison nicht glücklich. Der Spread von 1,25 Prozent frisst bei häufigen Käufen und Verkäufen erhebliche Rendite.
Wer täglich oder wöchentlich tradet, zahlt bei Bison deutlich mehr als bei Börsen wie Bitvavo oder Kraken, wo die Gebühren bei 0,25 Prozent oder weniger liegen.
Coin-Jäger, die in exotische Altcoins oder neue DeFi-Projekte investieren wollen, finden bei Bison nur eine Handvoll bekannter Coins. Mit rund 60 verfügbaren Kryptowährungen ist die Auswahl solide, aber weit entfernt von spezialisierten Börsen.
Das entscheidende Problem zeigt sich bei Wallet-Transfers. Wer seine Coins auf eine Hardware-Wallet wie Ledger oder BitBox auszahlen will, muss bei Beträgen über 1.000 Euro den Satoshi-Test durchlaufen.
Das kann mehrere Werktage dauern. Nutzer berichten in Foren und auf Trustpilot von Wartezeiten von bis zu einer Woche.
Was ist die Bison App?
Bison wurde 2019 von der Börse Stuttgart lanciert und war damit die erste Krypto-App einer deutschen Wertpapierbörse.
Die Idee bestand darin, Krypto-Handel so einfach wie möglich zu machen. Keine komplizierten Ordermasken, kein Limit-Order-Chaos, kein Hebel-Trading. Einfach Bitcoin kaufen wie Aktien bei einem Neobroker.
Technisch gesehen ist Bison kein Broker im klassischen Sinn und auch keine Börse. Die App funktioniert als Marktplatz, bei dem die EUWAX AG als Handelspartner auftritt.
Sie ist ebenfalls eine Tochter der Börse Stuttgart und stellt die Kauf- und Verkaufspreise. Du handelst also nicht direkt mit anderen Nutzern, sondern kaufst und verkaufst zum Spread-Preis, den die EUWAX festlegt.
Portfolio: Aktien, ETFs und Krypto
Mittlerweile hat Bison sein Angebot erweitert. Seit 2023 kannst Du nicht nur Kryptowährungen, sondern auch über 2.500 Aktien und ETFs handeln.
Für den Wertpapierhandel fällt eine pauschale Ordergebühr von 1,99 Euro an, unabhängig vom Volumen. Das macht Bison zu einer Art Multi-Asset-Plattform, die Krypto und traditionelle Geldanlage unter einem Dach vereint.
Startegien testen mit dem Demomodus
Ein Feature, das viele Nutzer schätzen, ist der Demo-Modus. Du kannst die App mit Spielgeld testen, bevor Du echtes Geld einzahlst. Das senkt die Hemmschwelle für Einsteiger erheblich.
Im April 2026 hat Bison zudem das Premium-Programm Bison Select gestartet, das aktiven Tradern Cashbacks und persönliche Account-Manager bietet.
Wer hinter Bison steckt
Hinter Bison steht die Börse Stuttgart Digital Broker GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Börse Stuttgart.
Die Börse Stuttgart gibt es seit 1861 und sie ist nach Frankfurt die zweitgrößte Wertpapierbörse in Deutschland. Diese traditionsreiche Herkunft ist ein bedeutendes Vertrauenssignal.
| BISON | |
|---|---|
| Gründungsjahr | 2019 |
| CEO | Florian Bernauer |
| Firmensitz | Stuttgart |
| Märkte | 7 |
| Regulierung | BaFin |
| Kryptos | 7 |
| Support | ausschließlich via E-Mail |
| Weitere Instrumente | Krypto-Sparpläne |
Lizenzen und Verwahrung
Die Verwahrung der Kryptowährungen übernimmt die Börse Stuttgart Digital Custody GmbH.
Das Unternehmen besitzt eine MiCA-Lizenz der BaFin und erfüllt damit die höchsten europäischen Regulierungsstandards.
MiCA steht für „Markets in Crypto-Assets“ und ist die neue EU-Verordnung, die seit Ende 2024 für alle Krypto-Dienstleister in der EU gilt.
Das Euro-Guthaben wird nicht bei Bison selbst verwahrt, sondern bei der Solarisbank. Die Solarisbank ist eine deutsche Vollbank.
Deren Einlagen sind bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Das bedeutet konkret, dass Du bei einer Insolvenz der Solarisbank Dein Geld zurückbekommst.
Für die Kryptowährungen gilt das nicht, sie werden treuhänderisch verwahrt.
Wie Bison funktioniert
Bison verzichtet auf ein klassisches Orderbuch. Bei herkömmlichen Börsen siehst Du, welche Kauf- und Verkaufsorders gerade im Markt stehen.
Du legst eine Limit-Order an und wartest, bis jemand zu Deinem Preis handelt. Das verwirrt Einsteiger oft.
Bei Bison läuft es anders. Die App zeigt Dir direkt einen Kauf- und einen Verkaufspreis an. Der Unterschied zwischen beiden Preisen ist der Spread.
Dieser Spread liegt bei Bitcoin und Ethereum durchschnittlich bei 1,25 Prozent, bei anderen Coins teilweise bei 1,75 Prozent. Du kaufst oder verkaufst zum angezeigten Preis, fertig.
Custodial Verwahrung Deiner Kryptos
Das Custodial-Modell bedeutet, dass Bison die Kryptowährungen für Dich verwahrt. Du hast keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel.
Das erleichtert die Nutzung, weil Du Dich nicht um Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets kümmern musst. Gleichzeitig bist Du aber darauf angewiesen, dass Bison sicher arbeitet.
Vergrößere Dein Portfolio mit Sparplänen
Sparpläne lassen sich ab einem Euro pro Ausführung einrichten. Du kannst wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich automatisch kaufen.
Das ist praktisch für den Cost-Average-Effekt, bei dem Du durch regelmäßige Käufe Kursschwankungen ausgleichst. Allerdings fällt bei jeder Sparplan-Ausführung der Spread an.
Bison App Anleitung – so startest Du richtig
Der Start mit Bison ist unkompliziert. Du lädst die App herunter, registrierst Dich mit Deiner E-Mail-Adresse und durchläufst die Verifizierung. Danach kannst Du Geld einzahlen und direkt Kryptowährungen kaufen.
Klingt simpel, und das ist es auch. Trotzdem gibt es einige Stolpersteine, die Du kennen solltest:
- Die Verifizierung erfolgt per VideoIdent‑Verfahren.
- Du benötigst Deinen Personalausweis oder Reisepass und eine halbwegs stabile Internetverbindung.
- Der Prozess dauert in der Regel zehn bis fünfzehn Minuten.
- Manche Nutzer berichten in Foren von technischen Problemen, bei denen die Videoverbindung abbricht oder der Personalausweis nicht erkannt wird. In solchen Fällen hilft nur ein erneuter Versuch.
- Nach erfolgreicher Verifizierung, die meist ein bis drei Werktage dauert, kannst Du loslegen.
Die App zeigt Dir Dein Verrechnungskonto bei der Solarisbank an. Dorthin überweist Du per SEPA.
Die Überweisung ist kostenlos, dauert aber je nach Bank einen bis zwei Werktage. Instant Payment wird unterstützt, sofern Deine Bank das anbietet.
Der kritischste Punkt kommt später bei der Wallet-Auszahlung. Viele Nutzer machen die Erfahrung, dass sie zwar problemlos kaufen können, aber beim Auszahlen auf eine externe Wallet plötzlich tagelang warten müssen.
Das liegt an den EU-Vorschriften zur Transfer of Funds Regulation, die seit Ende 2024 gelten. Sicherheit hat nun mal auch Prüfverfahren zur Folge. Das nehmen die meisten Nutzer aber auch gerne in Kauf.
Erste Einzahlung und Krypto-Kauf
Sobald Deine Verifizierung abgeschlossen ist, kannst Du Geld auf Dein Konto einzahlen und mit dem Kauf von Kryptowährungen starten.
Bison nutzt dafür SEPA-Überweisungen, die für Dich kostenlos sind. Du überweist einfach von Deinem Girokonto auf das angegebene Konto der Solarisbank.
In der Regel ist das Geld innerhalb von ein bis zwei Werktagen verfügbar.
Der Kauf selbst ist bewusst einfach gehalten. Du wählst die gewünschte Kryptowährung aus, gibst den Betrag ein und bestätigst die Transaktion. Vor dem Kauf zeigt Dir Bison transparent den Preis inklusive Spread an.
So funktioniert die Einzahlung
- Einzahlung per SEPA-Überweisung
- Keine Gebühren von Bison
- Dauer: meist 1–2 Werktage
- Einzahlung erfolgt auf ein Konto der Solarisbank
So läuft der Kauf ab
- Kryptowährung auswählen (z. B. Bitcoin)
- Betrag eingeben
- Preis inklusive Spread einsehen
- Kauf bestätigen
Was bedeutet der Spread?
Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis und stellt die Gebühr bei Bison dar.
- Beispiel bei 100-€-Kauf:
- Du erhältst Krypto im Wert von ca. 98,75 €
→ etwa 1,25 % Kosten beim Kauf
- Du erhältst Krypto im Wert von ca. 98,75 €
- Beispiel mit Bitcoin-Kurs:
- Marktpreis: 60.000 €
- Kaufpreis bei Bison: ca. 60.750 €
- Verkaufspreis: ca. 59.250 €
- Gesamtdifferenz: 1.500 € (~2,5 %)
- ca. 1,25 % Aufschlag beim Kauf
- ca. 1,25 % Abschlag beim Verkauf
Sparpläne einrichten und optimieren
Sparpläne sind eine der Hauptfunktionen von Bison. Du richtest einen Betrag ein, der automatisch wöchentlich oder monatlich in eine bestimmte Kryptowährung investiert wird. Der Mindestbetrag liegt bei einem Euro pro Ausführung.
Die Einrichtung ist einfach. Du wählst die Kryptowährung, legst den Betrag fest und bestimmst die Frequenz. Bison führt den Sparplan dann automatisch aus. Auch hier fällt bei jeder Ausführung der Spread an.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Kosten. Bei einem monatlichen Sparplan von 50 Euro für Bitcoin über ein Jahr investierst Du insgesamt 600 Euro.
Bei einem durchschnittlichen Spread von 1,25 Prozent zahlst Du etwa 7,50 Euro an Gebühren pro Jahr. Das klingt überschaubar, summiert sich aber bei längeren Laufzeiten.
Wallet-Auszahlung – der Praxistest
Die Wallet-Auszahlung ist der primäre Kritikpunkt an Bison. Seit Ende 2024 gelten EU-weite Vorschriften, die sogenannte Transfer of Funds Regulation.
Bei Auszahlungen über 1.000 Euro auf eine selbstverwaltete Wallet musst Du durch einen Satoshi-Test nachweisen, dass die Wallet Dir gehört.
Der Ablauf funktioniert so:
- Empfängeradresse Deiner Hardware-Wallet eingeben und Auszahlung starten
- Sende einen exakten Kleinstbetrag von Deiner Wallet zurück an Bison. Dieser Satoshi-Test kann zwischen 24 Stunden und mehreren Werktagen dauern.
Nutzer berichten auf Trustpilot und in Foren von Wartezeiten von bis zu fünf Werktagen. Das ist besonders ärgerlich, wenn Du Deine Coins schnell bewegen willst.
Wer seine Kryptowährungen regelmäßig auf eine Hardware-Wallet transferiert, sollte diesen Zeitfaktor einplanen.
Ist Bison seriös?
Die zentrale Vertrauensfrage bei jeder Krypto-Plattform lautet, ob sie seriös ist. Bei Bison gibt es mehrere Faktoren, die für Seriosität sprechen.
Die Börse Stuttgart als Muttergesellschaft, die BaFin-Regulierung und die Verwahrung bei einem lizenzierten Unternehmen schaffen ein solides Fundament.
Trotzdem ist es wichtig zu verstehen, dass auch bei regulierten Plattformen Risiken existieren. Kryptowährungen unterliegen keiner Einlagensicherung wie Euro-Guthaben.
Wenn die Verwahrgesellschaft insolvent geht, könnte der Zugriff auf Deine Coins eingeschränkt sein. Bisher gab es bei Bison keine derartigen Vorfälle.
Regulierung und Sicherheit
Bison ist durch die BaFin reguliert. Die Börse Stuttgart Digital Custody GmbH besitzt eine MiCA-Lizenz, die seit Ende 2024 für alle Krypto-Dienstleister in der EU verpflichtend ist.
Diese Lizenz stellt sicher, dass bestimmte Sicherheitsstandards eingehalten werden.
Konkret bedeutet das, dass Kundengelder vom Unternehmensvermögen getrennt verwahrt werden müssen.
Bei einer Insolvenz von Bison hätten Kunden theoretisch Vorrang bei der Rückgabe ihrer Assets.
Eine Garantie ist das allerdings nicht, denn die Einlagensicherung gilt nur für Euro-Guthaben bei der Solarisbank.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist bei Bison verfügbar und sollte unbedingt aktiviert werden. Sie schützt Dein Konto vor unbefugtem Zugriff, auch wenn jemand Dein Passwort kennt.
Verwahrung der Kryptowährungen
Bison verwahrt Kryptowährungen in einem mehrstufigen Sicherheitskonzept. Der Großteil liegt im Cold Storage, also offline und damit vor Hackerangriffen geschützt.
Ein kleinerer Teil befindet sich im Hot Wallet, um schnelle Transaktionen zu ermöglichen.
Zusätzlich gibt es eine Crime-Versicherung, die Verluste durch Hackerangriffe, technische Fehler oder Betrug abdeckt.
Die Details dieser Versicherung sind nicht öffentlich, aber sie bietet zumindest einen gewissen Schutz.
Der Nachteil des Custodial-Modells liegt darin, dass Du nicht die volle Kontrolle über Deine Coins hast. Bison verwaltet die privaten Schlüssel.
Das ist bequem, bedeutet aber auch ein Plattformrisiko. Wer maximale Sicherheit will, sollte seine Coins auf eine Hardware-Wallet auszahlen.
Welche Risiken Nutzer kennen sollten
Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen gibt es Risiken. Kontosperren können vorkommen, wenn Bison verdächtige Aktivitäten erkennt.
Das betrifft vor allem Nutzer, die häufig Ein- und Auszahlungen vornehmen oder erhebliche Summen bewegen.
Die „Transfer-of-Funds-Regulation“ kann zu Verzögerungen führen. Wenn Bison zusätzliche Nachweise fordert, etwa zur Herkunft der Coins, kann das mehrere Tage dauern.
In Einzelfällen berichten Nutzer auf Trustpilot von wochenlangen Wartezeiten, bis ihr Anliegen geklärt wurde.
Ein weiteres Risiko ist ein möglicher Plattformausfall. Wenn Bison technische Probleme hat, kannst Du vorübergehend nicht auf Deine Coins zugreifen. Solche Ausfälle sind selten, kommen aber vor.
Wie gut ist die Bison App im Alltag?
Jetzt geht es um die Praxis. Wie schlägt sich Bison im täglichen Gebrauch? Funktioniert alles reibungslos, oder gibt es Hürden, die nerven?
Wir haben die App mehrere Wochen lang intensiv getestet und auch Feedback von Nutzern ausgewertet.
Bedienung und Nutzerfreundlichkeit
Die Bedienung von Bison ist hervorragend. Die App ist übersichtlich gestaltet, alle Funktionen sind klar strukturiert.
Du siehst auf einen Blick Dein Portfolio, kannst schnell zwischen verschiedenen Kryptowährungen wechseln und Käufe mit wenigen Klicks durchführen.
Besonders gelungen ist die Darstellung der Preisentwicklung. Bison zeigt Dir Charts in verschiedenen Zeiträumen an, von 3 Stunden bis zu einem Jahr.
Das hilft dabei, Trends zu erkennen. Auch Preisalarme können eingestellt werden, die Dich benachrichtigen, wenn eine Kryptowährung einen bestimmten Wert erreicht.
Mobile App vs. Webversion
Bison ist primär als Mobile App konzipiert. Die Smartphone-App für iOS und Android ist ausgereift und läuft stabil.
Seit einiger Zeit gibt es auch eine Webversion, die im Browser funktioniert. Die Webversion bietet dieselben Funktionen wie die Mobile App.
Einige Nutzer bevorzugen die Webversion für größere Transaktionen, weil das Tippen auf einer Desktop-Tastatur einfacher ist.
Andere schätzen die Mobile App, weil sie unterwegs schnell reagieren können. Beide Versionen synchronisieren sich automatisch.
Kontoeröffnung und Verifizierung
Die Kontoeröffnung dauert etwa zehn Minuten. Die Verifizierung per VideoIdent funktioniert in den meisten Fällen problemlos, vorausgesetzt, Du hast eine stabile Internetverbindung und einen gültigen deutschen Personalausweis.
Wir haben den Test am 24. April durchgeführt und haben vom ersten Klick bis zur Bestätigung der Verifizierung weniger als 10 Minuten Zeit investiert.
Dabei wurden alle Stammdaten aufgenommen und das Telefonat mit dem Agenten zur Verifizierung wurde mittels IDNow durchgeführt. Also überaus positiv.
Einige Nutzer berichten auf Trustpilot von Problemen bei der Verifizierung. Typische Fehlerquellen sind unleserliche Dokumente, falsche Adressangaben oder technische Probleme mit der Kamera. In solchen Fällen muss der Prozess wiederholt werden.
Einzahlungen und Auszahlungen
SEPA-Einzahlungen sind kostenlos und funktionieren zuverlässig. Das Geld ist vornehmlich innerhalb von ein bis zwei Werktagen auf Deinem Bison-Konto verfügbar.
Bei Instant Payment geht es schneller, allerdings unterstützen bisher nicht alle Banken diese Funktion.
Auszahlungen von Euro auf Dein Bankkonto sind ebenfalls kostenlos. Die Bearbeitungszeit liegt bei ein bis drei Werktagen.
Einige Nutzer berichten von längeren Wartezeiten, besonders wenn zusätzliche Prüfungen durchgeführt werden.
Bison akzeptiert folgende Zahlungsarten für Einzahlungen: SEPA-Überweisung ist kostenlos.
Wer aber bereits Kryptowährungen auf einem anderen Wallet besitzt, kann sich auch transferieren.
Angeboten werden aktuell 26 unterschiedliche Kryptowährungen, darunter die größten wie Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP, aber auch kleine Projekte wie Ondo, Pepe oder Sui.
Wallet-Transfers und Praxisprobleme
Hier zeigt sich der wesentlichste Schwachpunkt von Bison. Wallet-Transfers dauern seit der Einführung der Transfer-of-Funds-Regulation deutlich länger.
Bei Beträgen über 1.000 Euro musst Du den Satoshi-Test machen, der mehrere Werktage in Anspruch nehmen kann.
In der Praxis bedeutet das Folgendes: Du startest eine Auszahlung an Deine Hardware-Wallet. Bison fordert Dich auf, einen exakten Kleinstbetrag von Deiner Wallet zurückzusenden.
Erst wenn dieser eingegangen ist, wird die Auszahlung freigegeben. Nutzer berichten von Wartezeiten zwischen 24 Stunden und fünf Werktagen.
Das Problem verschärft sich, wenn der Support eingebunden werden muss. Manche Nutzer berichten auf Trustpilot, dass ihre Anfragen mehrere Tage unbeantwortet blieben.
Andere loben den Support für schnelle und kompetente Hilfe. Die Erfahrungen sind hier gemischt.
Steuerreporting und Jahresendabrechnung
Bison bietet einen kostenlosen Steuerreport als CSV-Export an. Dieser Report listet alle Transaktionen auf und berechnet Gewinne und Verluste.
Du kannst ihn direkt in Steuertools wie CoinTracking oder Blockpit importieren.
Der Report ist übersichtlich und enthält alle relevanten Informationen für das Finanzamt. Allerdings gibt es ein Problem bei Wallet-Transfers.
Wenn Du Coins auf eine externe Wallet auszahlen lässt und später wieder einzahlst, kann es zu Unstimmigkeiten in der Berechnung kommen.
Im Vergleich zu Alternativen wie Trade Republic oder Bitpanda ist der Steuerreport von Bison zufriedenstellend, aber nicht perfekt.
Trade Republic erstellt automatisch eine Jahressteuerbescheinigung, die Du direkt beim Finanzamt einreichen kannst. Bei Bison musst Du die Daten selbst aufbereiten.
Welche Kosten fallen bei Bison an?
Die sichtbaren Gebühren bei Krypto-Apps zeigen oft nicht das ganze Bild. Bei Bison gibt es keine klassischen Ordergebühren, dafür aber einen Spread, der in jedem Preis enthalten ist.
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächlichen Kosten.
Spread und wie teuer Bison wirklich ist
Der Spread ist die zentrale Kostenkomponente bei Bison. Er liegt bei Bitcoin und Ethereum durchschnittlich bei 1,25 Prozent, bei anderen Kryptowährungen teilweise bei 1,75. Das klingt auf den ersten Blick moderat, summiert sich aber schnell.
Ein konkretes Beispiel macht das deutlich. Du kaufst Bitcoin für 100 Euro. Bei einem Spread von 1,25 Prozent bekommst Du Bitcoin im Wert von etwa 98,75 Euro.
Die Differenz von 1,25 Euro ist der Spread, den Bison einbehält. Wenn Du später verkaufst, zahlst Du erneut 1,25 Prozent.
Effektiv kostet Dich ein Kauf-Verkauf-Zyklus also etwa 2,5 Prozent. Im Vergleich zu Börsen mit Orderbuch ist das teuer.
Bei Bitvavo zahlst Du maximal 0,25 Prozent Maker-Gebühr und 0,25 Prozent Taker-Gebühr, also insgesamt 0,5 Prozent für einen Kauf-Verkauf-Zyklus. Bei Bison sind es 2,5 Prozent. Der Unterschied ist erheblich.
Für Einsteiger, die selten handeln, sind die höheren Kosten verschmerzbar. Für aktive Trader, die mehrmals pro Woche kaufen und verkaufen, wird es teuer. Hier lohnt sich der Wechsel zu einer günstigeren Börse.
Einzahlungs- und Auszahlungsgebühren
SEPA-Einzahlungen sind bei Bison kostenlos. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber manchen Börsen, die Gebühren für Einzahlungen verlangen. Auch Auszahlungen von Euro auf dein Bankkonto sind kostenlos.
Während unseres Bison-Tests im April 2026 steht auch nur diese Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung. Einzahlungen per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay finden sich aktuell nicht.
Wallet-Transfers sind ebenfalls kostenlos, allerdings fallen die üblichen Netzwerkgebühren der Blockchain an. Diese variieren je nach Kryptowährung und Netzwerkauslastung.
Welche Kosten im Alltag oft übersehen werden
Neben dem Spread gibt es versteckte Kosten, die oft übersehen werden. Bei Sparplänen fällt bei jeder Ausführung der Spread an.
Wenn Du monatlich 50 Euro in Bitcoin investierst, zahlst Du jeden Monat etwa 0,63 Euro an Spread. Das sind 7,50 Euro pro Jahr.
Ein weiterer Kostenpunkt sind mögliche ToFR-Gebühren. Wenn Bison zusätzliche Prüfungen bei Wallet-Transfers durchführen muss, können Bearbeitungsgebühren anfallen. Diese sind nicht einheitlich geregelt und hängen vom Einzelfall ab.
Inaktivitätsgebühren fallen bei Bison nicht an. Auch wenn Du Dein Konto längere Zeit nicht nutzt, entstehen keine Kosten. Das ist positiv und unterscheidet Bison von einigen internationalen Börsen.
Welche Kryptowährungen bietet Bison?
Das Angebot bei Bison ist bewusst überschaubar. Die Plattform setzt nicht auf maximale Coin-Auswahl, sondern auf Einfachheit und Qualität. Damit positioniert sich Bison klar gegen Börsen, die Hunderte oder Tausende Coins anbieten.
Coin-Auswahl und Einschränkungen
Bison bietet aktuell rund 60 Kryptowährungen an. Dazu gehören alle prominenten Namen wie Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano, Polkadot und Ripple. Auch einige kleinere Coins wie Polygon, Chainlink oder Uniswap sind verfügbar.
Was fehlt, sind exotische Altcoins und neue DeFi-Projekte. Wenn Du in Nischen-Coins investieren willst, wirst Du bei Bison nicht fündig.
Auch Stablecoins wie USDT oder USDC fehlen im Angebot. Das schränkt die Handelsmöglichkeiten ein.
Im Vergleich zu Börsen wie Bitpanda mit über 400 Coins oder Bitvavo mit 200 Coins ist das Angebot von Bison klein.
Dafür sind alle verfügbaren Coins etabliert und haben eine gewisse Marktkapitalisierung. Das reduziert das Risiko von Scam-Projekten.
Für wen die Auswahl ausreicht
Für Bitcoin- und Ethereum-Fans reicht die Auswahl völlig aus. Wer primär in die beiden bedeutendsten Kryptowährungen investiert und vielleicht noch ein paar Altcoins als Beimischung nutzt, findet bei Bison alles, was er braucht.
DeFi-Spekulanten und Coin-Jäger werden enttäuscht sein. Wer in neue Projekte investieren will, die gerade erst gestartet sind, muss auf internationale Börsen wie Binance oder KuCoin ausweichen. Auch wer Stablecoins für Trading-Strategien benötigt, ist bei Bison falsch.
Bison-App: Erfahrungen anderer Nutzer
Eigenwahrnehmung und Nutzerfeedback zeigen nicht immer dasselbe Bild. Deshalb haben wir Bewertungen aus verschiedenen Quellen ausgewertet.
Trustpilot, App Stores und Foren geben Aufschluss darüber, wie Nutzer Bison im Alltag erleben.
Positive Erfahrungen
- Viele Nutzer loben die Einfachheit der App.
- Die Bedienung wird durchweg als intuitiv beschrieben.
- Auch der deutschsprachige Support wird positiv hervorgehoben. Schnelle Antworten und kompetente Hilfe sind häufige Lobpunkte.
- Kostenlose Ein- und Auszahlungen werden geschätzt. Gerade im Vergleich zu internationalen Börsen, die oft hohe Gebühren für SEPA-Transfers verlangen, punktet Bison hier.
- Ebenfalls wird die schnelle Kontoeröffnung gelobt.
Kritische Erfahrungen
Der häufigste Kritikpunkt sind die Wallet-Transfers. Viele Nutzer berichten von langen Wartezeiten beim Satoshi-Test.
Besonders ärgerlich empfinden sie die fehlende Kommunikation. Oft wissen Nutzer nicht, warum ihre Auszahlung länger dauert.
Auch der Support wird nicht durchweg positiv bewertet. Einige Nutzer berichten von langsamen Antworten oder Standard-Textbausteinen, die ihr Problem nicht lösen.
Andere loben den Support ausdrücklich. Die Erfahrungen scheinen hier stark zu variieren.
Der Spread ist ein weiterer Kritikpunkt. Aktive Trader empfinden die Kosten von 1,25 Prozent als zu hoch.
Im Vergleich zu Börsen wie Bitvavo oder Kraken, wo die Gebühren deutlich niedriger sind, schneidet Bison schlecht ab.
Bison App Trustpilot-Bewertung 2026
Auf Trustpilot hat Bison aktuell eine Bewertung von 4,0 von 5 Sternen bei über 1.600 Rezensionen. Das ist verlässlich, aber nicht überragend. Zum Vergleich: Bitpanda hat 4,2 Sterne, Bitvavo 4,5.
✅ Die häufigsten positiven Punkte sind Einfachheit, deutscher Support und kostenlose Einzahlungen.
❌ Die häufigsten kritischen Punkte sind lange Wartezeiten bei Auszahlungen, hoher Spread und langsamer Support bei Problemen.
Ein wiederkehrendes Muster in den Bewertungen lautet so. Zufriedene Nutzer schreiben seltener Bewertungen als unzufriedene.
Das verzerrt das Bild leicht. Die tatsächliche Nutzerzufriedenheit dürfte etwas höher liegen, als die Trustpilot-Bewertung vermuten lässt.
Was die Bewertungen wirklich aussagen
Die Bewertungen zeigen ein klares Muster. Bison funktioniert hervorragend für Einsteiger, die einfach nur Bitcoin kaufen und halten wollen.
Sobald es komplizierter wird, etwa bei Wallet-Transfers oder Support-Anfragen, häufen sich die Probleme.
Für passive Anleger, die monatlich per Sparplan investieren und die Coins liegen lassen, gibt es kaum negative Erfahrungen. Für aktive Nutzer, die häufig Ein- und Auszahlungen vornehmen, steigt die Frustration.
Bison App im Vergleich zu Alternativen
Bison App sollte nicht isoliert betrachtet werden. Es gibt mehrere Bison Alternativen auf dem deutschen Markt, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Ein direkter Vergleich hilft bei der Entscheidung.
Bison vs. Bitpanda
Bitpanda ist die österreichische Konkurrenz zu Bison. Die Plattform bietet über 400 Kryptowährungen an, deutlich mehr als Bison. Auch Aktien, ETFs und Edelmetalle sind handelbar. Das macht Bitpanda zur echten Multi-Asset-Plattform.
Bei den Gebühren liegt Bitpanda ähnlich wie Bison. Der Standard-Spread beträgt 1,49 Prozent, also etwas höher als bei Bison.
Allerdings bietet Bitpanda mit Bitpanda Pro eine günstigere Alternative für aktive Trader. Dort liegen die Gebühren bei 0,1 bis 0,15 Prozent.
Bitpanda hat eine BaFin-Lizenz und ist damit auch für deutsche Nutzer reguliert. Die Plattform bietet deutschsprachigen Support und ist insgesamt etwas vielseitiger als Bison.
Für Nutzer, die neben Krypto auch andere Assets handeln wollen, ist Bitpanda die bessere Wahl.
Bison vs. Trade Republic
Trade Republic ist primär ein Neobroker für Aktien und ETFs, bietet aber seit 2021 auch Kryptowährungen an. Aktuell sind rund 50 Coins verfügbar, also etwas weniger als bei Bison.
Bei den Gebühren setzt Trade Republic auf ein anderes Modell. Pro Trade fällt eine Pauschale von einem Euro an, plus ein Spread von durchschnittlich 1,5 Prozent.
Bei kleinen Beträgen ist das teurer als Bison, bei umfangreicheren Summen günstiger.
Trade Republic hat ebenfalls eine BaFin-Lizenz und ist reguliert. Der erhebliche Vorteil liegt in der Kombination mit Aktien und ETFs.
Wer ohnehin schon ein Trade-Republic-Depot hat, kann bequem auch Krypto handeln. Für reine Krypto-Anleger ist Bison die bessere Wahl, da mehr Coins verfügbar sind.
Bison vs. Bitvavo
Bitvavo ist eine niederländische Krypto-Börse mit echtem Orderbuch. Die Gebühren liegen bei maximal 0,25 Prozent, also deutlich günstiger als bei Bison. Bitvavo bietet über 200 Kryptowährungen an.
Der große Unterschied liegt im Handelsmodell. Bei Bitvavo handelst Du am Orderbuch, bei Bison direkt zum Spread-Preis. Das macht Bitvavo für erfahrene Nutzer attraktiv, für Einsteiger ist es komplizierter.
Bitvavo hat eine EU-Lizenz und ist reguliert. Die Plattform ist auf Deutsch verfügbar und bietet SEPA-Einzahlungen an. Für kostenbewusste Anleger, die bereit sind, sich mit Orderbüchern auseinanderzusetzen, ist Bitvavo die beste Wahl.
Bison vs. Coinbase
Coinbase ist eine der bedeutendsten Krypto-Börsen weltweit. Die Plattform bietet Hunderte Coins an und ist besonders in den USA verbreitet. In Deutschland ist Coinbase ebenfalls verfügbar.
Bei den Gebühren ist Coinbase teuer. Die Standardgebühr liegt bei 1,49 Prozent plus Spread. Das ist ähnlich wie bei Bison. Coinbase Pro bietet günstigere Gebühren, ist aber komplizierter zu bedienen.
Coinbase hat eine EU-Lizenz, der Support ist allerdings nur auf Englisch verfügbar. Für deutsche Nutzer, die Wert auf deutschsprachigen Support legen, ist Bison die bessere Wahl.
Bison App Fazit 2026
Nach unserem ausführlichen Test steht fest, dass Bison für eine bestimmte Zielgruppe eine hervorragende Wahl ist.
Die App funktioniert zuverlässig, ist einfach zu bedienen und bietet durch die BaFin-Regulierung ein hohes Maß an Sicherheit.
Für Einsteiger, die ohne großen Aufwand in Bitcoin oder Ethereum investieren wollen, gibt es kaum bessere Alternativen auf dem deutschen Markt.
Gleichzeitig zeigen sich klare Grenzen. Der Spread von 1,25 Prozent macht Bison für aktive Trader zu teuer.
Die Coin-Auswahl ist begrenzt. Und die Wallet-Transfers dauern seit der Einführung der ToFR teilweise mehrere Werktage.
Stärken von BISON App
Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit sind die bedeutendsten Stärken. Die App verzichtet auf unnötige Komplexität. Kostenlose SEPA Einzahlungen und Auszahlungen sind ein weiterer Pluspunkt.
Die Regulierung durch die BaFin und die Verwahrung bei einem lizenzierten Unternehmen schaffen Vertrauen.
Der deutschsprachige Support ist für viele Nutzer ein entscheidender Vorteil gegenüber internationalen Börsen.
Schwächen von BISON App
Der Spread ist zu hoch für aktive Trader. Wer mehrmals pro Woche handelt, zahlt deutlich mehr als bei Börsen wie Bitvavo oder Kraken. Die Coin-Auswahl ist begrenzt.
DeFi-Fans und Altcoin-Jäger werden nicht glücklich. Die langen Wartezeiten bei Wallet-Transfers nerven. Der Satoshi-Test kann bis zu fünf Werktage dauern.
Unsere Gesamtbewertung
Wir geben Bison eine Bewertung von 7,5 von 10 Punkten. Die App macht genau das, was sie verspricht, und zwar hervorragend. Für Einsteiger ist sie eine klare Empfehlung.
Für aktive Trader und Fortgeschrittene gibt es bessere und günstigere Alternativen. Wer Wert auf Einfachheit, Sicherheit und deutschen Support legt, liegt bei Bison richtig.
Häufig gestellte Fragen zu BISON App
Ist Bison wirklich kostenlos?
Bison erhebt keine klassischen Ordergebühren. Stattdessen verdient die Plattform am Spread, also der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
Dieser Spread liegt bei durchschnittlich 1,25 Prozent. SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen sind kostenlos. Die Verwahrung von Kryptowährungen ist kostenlos.
Insgesamt ist Bison also nicht komplett kostenlos, aber die Kosten sind transparent.
Kann man bei Bison auf eine externe Wallet auszahlen?
Ja, Du kannst bei Bison alle Kryptowährungen auf eine externe Wallet auszahlen, aber nicht so schnell wie bei manchen anderen Börsen.
Die Auszahlung ist kostenlos, allerdings fallen die üblichen Netzwerkgebühren der Blockchain an.
Bei Beträgen über 1.000 Euro musst Du durch den Satoshi-Test nachweisen, dass die Wallet dir gehört. Dieser Prozess kann mehrere Werktage dauern.
Wie hoch ist der Spread bei BISON?
Der Spread bei Bison liegt durchschnittlich bei 1,25 Prozent für Bitcoin und Ethereum.
Bei anderen Kryptowährungen kann er auch 1,75 Prozent betragen. Der Spread ist in den angezeigten Preisen bereits enthalten.
Du siehst also direkt, wie viel Du zahlst. Im Vergleich zu Börsen mit Orderbuch ist der Spread relativ hoch. Dafür ist die Bedienung einfacher.
Ist Bison für Anfänger geeignet?
Ja, Bison ist hervorragend für Anfänger geeignet. Die App ist intuitiv bedienbar und verzichtet auf komplizierte Funktionen.
Du musst kein Orderbuch verstehen und keine Limit-Orders setzen. Die Verifizierung per VideoIdent ist einfach.
Der deutschsprachige Support hilft bei Problemen. Allerdings sind die Kosten etwas höher als bei Börsen für Fortgeschrittene.
Für Einsteiger, die Wert auf Einfachheit legen, ist das aber verschmerzbar.
Gibt es Probleme mit dem Support?
Die Erfahrungen mit dem Support sind gemischt. Manche Nutzer loben schnelle und kompetente Antworten. Andere berichten von langsamen Reaktionszeiten und Standard-Textbausteinen.
Bei einfachen Fragen funktioniert der Support gut. Bei komplizierteren Problemen, etwa bei Wallet-Transfers, kann es länger dauern.
Insgesamt ist der Support im Vergleich zu vielen internationalen Börsen überlegen, aber nicht perfekt.
Wie lange dauert die Auszahlung?
Euro-Auszahlungen auf Dein Bankkonto dauern ein bis drei Werktage. Krypto-Auszahlungen auf externe Wallets können länger dauern.
Bei Beträgen unter 1.000 Euro geht es meist innerhalb von 24 Stunden.
Bei Beträgen über 1.000 Euro musst Du den Satoshi-Test durchlaufen, der mehrere Werktage in Anspruch nehmen kann. Nutzer berichten von Wartezeiten von bis zu fünf Werktagen.
Welche Kryptowährungen kann ich handeln?
Bison bietet aktuell rund 60 Kryptowährungen an. Dazu gehören alle bedeutenden Coins wie Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano, Polkadot und Ripple.
Auch einige kleinere Coins wie Polygon, Chainlink oder Uniswap sind verfügbar. Exotische Altcoins und neue DeFi-Projekte fehlen.
Stablecoins wie USDT oder USDC sind ebenfalls nicht verfügbar. Für die meisten Einsteiger reicht die Auswahl aus.
Ist mein Geld bei Bison sicher?
Euro-Guthaben liegen bei der Solarisbank und sind bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
Kryptowährungen werden von der Börse Stuttgart Digital Custody GmbH verwahrt.
Diese Gesellschaft besitzt eine BaFin-Lizenz und ein mehrstufiges Sicherheitskonzept. Zusätzlich gibt es eine Crime-Versicherung gegen Hackerangriffe.
Eine hundertprozentige Sicherheitsgarantie gibt es nicht, aber Bison gehört zu den sichersten Anbietern auf dem deutschen Markt.








