Urlaub im Metaverse – Das erwartet uns

Roboter Hand Schachspiel

Stell Dir vor, Du könntest einen Urlaub organisieren und müsstest dafür nicht einmal Dein Haus verlassen. Ein neuer Roboter, der in Italien entwickelt wird, kann den gesamten Prozess vereinfachen. Mit nur einem Knopfdruck werden Menschen in der Lage sein, Roboter an ihrer Stelle in den Urlaub zu schicken.

Ab in den Urlaub

Urlaub ist zum Entspannen da. Deshalb solltest Du Deine Zeit nicht damit verschwenden, ein Hotel zu buchen oder online nach Touren zu suchen. Die damit verbundenen Kosten und Mühen können den Spaß an der Reise schmälern.

Die virtuelle Realität ist eine Welt, in der Maschinen und Menschen so mit ihnen verbunden sind, dass sie alles sehen, berühren und fühlen können, was ihr Robotergegenstück erleben kann. Forscher haben eine Möglichkeit entwickelt, die es menschlichen Nutzern ermöglicht, mithilfe von Robotern das Metaverse zu betreten.

Die schönste Freude ist die Vorfreude

Wie sieht es also in dieser schönen neuen Welt aus? Nun, für Dich ist ein Urlaub im Metaverse gleichbedeutend mit einem Abenteuer. In gewisser Weise ersetzt man seinen Körper durch einen Roboter-Avatar.

Virtuelles Reisen ist die Zukunft des Reisens, und sie ist jetzt schon da. Das Metaverse ist eine virtuelle Welt, in der man jeden Ort der Welt erkunden kann. Die Idee, jederzeit sofort verreisen zu können, ist noch nicht für die breite Masse umsetzbar. Erste Tests mit den Robotern scheinen allerdings vielversprechend.

Mann surft im Meer Bali
Jederzeit in den Urlaub – Metaverse und iCub3 machen es bald möglich

iCub macht Reiseträume war

Das fortschrittliche Teleexistenzsystem des iCub-Roboters, auch bekannt als iCub3-Avatarsystem, wurde mit Blick auf die motorischen Fähigkeiten entwickelt.

Der iCub-Roboter ist ein intelligenter Androide, der so konzipiert ist, dass er schneller lernt als alle anderen bisherigen Roboter. Er kann in fortgeschrittenen Teleoperationssituationen und -erfahrungen eingesetzt werden, bei denen ein Mensch aus der Ferne in das Robotersystem eingreift.

Technologischer Fortschritt aus Genua, Italien

Das Italienische Institut für Technologie arbeitet an einem Projekt zur Entwicklung eines völlig autonomen Telepräsenzroboters. Bei diesem Projekt kommen zahlreiche fortschrittliche Technologien zum Einsatz, darunter Haptik und Computer-Vision.

Diese ermöglichen es den Forschern, eine hochpräzise taktile Schnittstelle zu schaffen, die es dem Benutzer ermöglicht, durch den Roboter zu fühlen, zu hören und zu sehen.

Die Erkundung des Metaverse wird eine wirklich befriedigende Erfahrung sein. Es ist mehr als nur die nächste Generation der virtuellen Realität, es ist das, was nach der virtuellen Realität kommt.

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Was über den Prototypen berichtet wird

Vor kurzem haben Forscher der Universität Genua ihren iCub-Roboter vorgeführt. Der Roboter wurde 300 km weit weg geschickt, um die internationale Architekturausstellung in Venedig zu besuchen. Der Roboter nutzte einfache optische Fasern, um mit einem menschlichen Bediener in Venedig in Verbindung zu treten.

Bei diesem Experiment kommen drei Akteure zusammen: Roboter, virtuelle Realität und menschliche Bediener. Der ultimative Test sollte zeigen, ob ein ferngesteuerter Bediener alles erleben kann, was ein Roboter tut.

Der Bediener spürte alles, was der Roboter tat. Dies ist das erste Mal, dass ein System mit all diesen Eigenschaften mit einem beinigen humanoiden Roboter getestet wurde. Ebenso waren es die ersten Experimente mit einer Mensch-Roboter-Interaktion für den Ferntourismus.

Zahlreiche Anwendungsbereiche für die Zukunft

Dieser Prototyp zeigt die Anwendungen von Augmented Reality (AR) im Metaverse, einer virtuellen Erfahrung, die mit Technologien wie hochauflösenden Brillen zugänglich ist.

Dies wäre einer der ersten Anwendungsfälle, der die virtuelle Realität von einer isolierten Erfahrung zu einer gemeinsamen Erfahrung machen würde. Diese Demonstration könnte das Potenzial dieses Prototyps auf andere bestehende Branchen übertragen.

Die Prototypen werden in einer Reihe von Szenarien eingesetzt, z. B. in der Katastrophenhilfe, im Gesundheitswesen und bei der Unterhaltung. Traditionell müssen Modelle mithilfe von Low-Level-APIs programmiert werden, die den Arbeitsablauf erschweren, aber mit Bullet Train können wir den Prozess durch die Definition von High-Level-Funktionen vereinfachen.

Das Ziel: Urlaub im Metaverse

Der leitende Forscher, Daniele Pucci, ist der Gründer des AMI Lab am Genova Institute of Technology. Er und sein Team konzentrieren sich auf die Entwicklung von Roboterkörpern, die den Menschen an gefährlichen Orten und in alltäglichen Situationen ersetzen sollen.

Diese humanoiden Roboter sollen sich wie Menschen verhalten und sie nicht ersetzen. Ihr Ziel ist es, Menschen dort erscheinen zu lassen, wo sie normalerweise nicht hingehen können. Pucci sagte, dass der Roboter zwei Einsatzgebiete im Metaverse erhalten kann:

Das iCub3-Avatarsystem nutzt tragbare Technologien und Algorithmen. Diese werden verwendet, um den physischen Avatar iCub3 zu steuern. So können sie auch zur Steuerung digitaler Avatare im Metaverse verwendet werden.

Zudem gibt es einen weiteren Zweck, für den diese Technologie hilfreich sein kann. Pucci sagt weiterhin:

Die Algorithmen und Simulationswerkzeuge, die die Forscher für die Steuerung des physischen Avatars entwickelt haben, stellen eine Testumgebung dar. Wir können bessere digitale Avatare entwickeln, die sich natürlicher und realitätsnäher verhalten.

Pucci zufolge muss das Avatar-Steuerungssystem in der Lage sein, menschliche Bewegungen zu interpretieren und dem digitalen Körper Leben einzuhauchen. Dieses System muss in ein digitales Universum, das Metaverse, eingebettet sein. Diesen Umstand betont er mit den Worten:

Bevor die Daten vom Menschen an den Avatar übertragen werden, nutzen die Forscher ein vereinfachtes Metaversum, um sicherzustellen, dass die Bewegungen des Roboters in der realen Welt realisierbar sind.

Verkaufsstart noch ungewiss

Wann genau der Roboter frei verkäuflich sein wird, ist noch nicht bestätigt. Dafür ist wichtig zu wissen, dass die Funktionen des iCub3 Avatar Roboter von zwei wichtigen Komponenten abhängig sind. Diese müssen vollständig nutzbar sein, bevor ein Kauf für Verbraucher möglich ist.

Metaverse wird dem Betreiber eine Reihe von Wearable-Technologien zur Verfügung stellen, darunter kommerziell verfügbare Produkte und Prototypen, die nach etablierten Standards getestet wurden. Dies ist schnell umsetzbar und somit ein baldiger Verkaufsstart in diesem Bereich zu erwarten.

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Das System an sich muss noch weiter getestet werden, da es sich bisher nur um einen Prototyp handelt. Der iCub3-Avatar ist ein Prototypsystem in der Entwicklung. Dieses System muss den Zertifizierungsprozess durchlaufen, um sicherzustellen, dass es den Verbraucherstandards in den jeweiligen Ländern entspricht.

Laut Pucci hat die Mixed-Reality-Technologie ein enormes Potenzial in vielen Bereichen, von der Bildung bis zur Unterhaltung:

Einerseits hat uns die jüngste Pandemie gelehrt, dass fortschrittliche Telepräsenzsysteme in verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Logistik sehr schnell notwendig werden könnten. Andererseits könnten es Avatare Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen ermöglichen, mithilfe eines Roboterkörpers in der realen Welt zu arbeiten und Aufgaben zu erledigen. Dies könnte eine Weiterentwicklung von Rehabilitations- und Prothesentechnologien sein.

Das richtige Feeling

Die Demonstration zeigte eine Möglichkeit, wie Menschen mit Robotern auf Distanz interagieren können. Der iFeel-Anzug verfolgt die Körperbewegungen des Benutzers und überträgt sie auf einen Avatar des virtuellen Menschen.

Der Avatar bewegt sich wie der Benutzer, was auch an weit voneinander entfernten Orten möglich ist. Das menschliche Headset verfolgt Mimik, Augenlider und Augenbewegungen aus der Ferne und überträgt sie auf das Gesicht des Roboters.

Diese Head-Mounted-Displays geben Face-Tracking und High-Fidelity-Visualisierungen in einer solchen Qualität wieder, dass der Benutzer den Eindruck hat, denselben Raum mit seinem Avatar zu teilen.

Fernnutzer können ihre normalen Bewegungen auf einen Roboter-Avatar im Metaverse übertragen. Der Roboter kann wie ein Reisender handeln und Dinge tun, die er nicht tun kann, während der Benutzer zu Hause bleibt und zusieht. Alternativ dazu kann der Bediener spüren, was passiert, wenn er einen speziellen haptischen Anzug trägt.

Pucci sagte bei der Demonstration:

Was ich in unserer nahen Zukunft sehe, ist die Anwendung dieses Systems auf das sogenannte Metaverse, das eigentlich auf immersiven und ferngesteuerten menschlichen Avataren basiert.

Autor

Eva Steinmetz zeigt großes Interesse an den Themen Krytowährungen, Tokenisierung und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von bereits bestehenden Systemen, wie der Immobilien- oder Finanzbranche. In diesem Zuge liegt ein Fokus auf die Veränderungen zur Regulierungen der Kryptowährungen weltweit.

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