Google integriert Cardano (ADA) in sein Währungs-Tool

Spannende Neuigkeiten aus dem Cardano-Universum: der Suchmaschinenprimus Google hat ADA, den nativen Token der Cardano Blockchain, als Währung in seinem Währungsumrechnungswerkzeug aufgenommen.

Fortan können Besitzer des Tokens ihre Bestände in eine Vielzahl anderer Krypto- und Fiat-Währungen umrechnen.

So marginal diese Neuigkeit im ersten Moment klingen mag, so weitreichend ist sie für die Adoption von Cardano und digitalen Währungen im Allgemeinen.

Google bietet Umrechnungsmöglichkeit in ADA an

Google bietet ein spezielles Umrechnungstool, mit dessen Hilfe Anwender die meisten Währungen der Welt in andere Währungen umrechnen können.

Etwas zögerlich baute der Konzern in der Vergangenheit auch erstmals digitale Währungen mit in das Werkzeug ein.

Bis zu dem kürzlich erfolgten Update war diese Ehre allerdings ausschließlich den nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen, Bitcoin (BTC) und Ether (ETH), vorbehalten.

Aufmerksamen Beobachtern fiel allerdings auf, dass Google in einem neuen Update auch den ADA Token hinzugefügt hat.

Für Cardano, und dessen Gründer Charles Hoskinson ist diese Nachricht so etwas wie ein Ritterschlag. Als einer der weltweit größten Tech-Konzerne mit Nutzerzahlen in Milliardenhöhe hält Google den Token der Cardano-Blockchain für relevant genug, um ihn mit in das Werkzeug zu integrieren.

Zukünftig kann jeder den Token in andere Währungen, wie den US-Dollar, Euro, Schweizer Franken oder Bitcoin, umrechnen.

Der Suchmaschinengigant bietet eine nahtlose Umrechnung in Fiat- und Kryptowährungen an. Google schätzt Cardano demnach als eine der wichtigsten Kryptowährungen überhaupt ein.

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Ökosystem von Cardano wächst und wächst

Natürlich hat die bloße Meldung, dass Google ADA in sein Umrechnungswerkzeug integriert hat, keinen besonders großen Einfluss auf den Wert der Kryptowährung gehabt. Vielmehr geht es um die Botschaft, die mit diesem Schritt gesendet wird.

Unzählige Nutzer des Dienstes, die Cardano womöglich noch nicht auf dem Schirm haben, könnten sich in Zukunft intensiver mit dem Blockchain-Projekt auseinandersetzen.

Im Allgemeinen entwickelte sich das Ökosystem von Cardano in den letzten Wochen hervorragend.

Seitdem sich auch Smart Contracts auf der Cardano-Blockchain ausführen lassen, gehen fast täglich neue Anwendungen an den Start.

Vor allem die großen DEX, SundaeSwap und ADAX, zogen zuletzt neue Nutzer in das Cardano-Universum. Einige große Whales nutzten den schwachen ADA-Kurs der letzten Wochen und deckten sich mit neuen Token ein.

Die vermögendsten Cardano-Adressen mit einem Bestand zwischen 1 Million und 10 Millionen Token stiegen im Januar 2022 um 40 % an.

Zudem registrierte das Cardano-Ökosystem erstmals über 3 Millionen individuelle Wallets.

Cardano galt lange als die „Blockchain für Unternehmen“, wird durch die jüngsten Updates aber sicherlich auch im Bereich DeFi und NFTs eine prägende Rolle spielen.

Fazit: Google mit wichtigem Schritt zur Krypto-Adoption

Google hat erstmals nach langer Zeit eine neue Kryptowährung in seinem Währungsrechner integriert. Neben Bitcoin und Ethereum zeigt das Tool nun auch den nativen Token der Cardano-Blockchain an.

Der Kurs von ADA lässt sich seit dem neusten Update auch in andere Währungen umrechnen.

Dieser Schritt zeigt, dass Google Cardano für relevant genug hält, um den ADA Token als dritte digitale Währung überhaupt mit aufzunehmen.

Aber nicht nur für Cardano selbst ist das eine gute Nachricht. Der gesamte Krypto-Sektor profitiert davon, wenn ein Unternehmen mit der Reichweite von Google Kryptowährungen in seine Dienste mit aufnimmt.

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Jens Kerkmann interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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