Coinbase will Liste der Token veröffentlichen, die in 2022 noch gelistet werden sollen.

Coinbase Logo in Neon Illustration

Amerikas größte Krypto-Börse Coinbase will die Transparenz zu neu geplanten Coin Listungen erhöhen und hat am 12.04.2022 die Namen von 50 Projekten veröffentlicht, welche noch im zweiten Quartal 2022 gelistet werden sollen, plus eine Vorausschau auf das restliche Jahr.

In der Veröffentlichung vom 12. April wurden 45 ERC20-Token aus der Umgebung des Ethereum Netzwerks und fünf weitere SPL-Token aus dem Solana Netzwerk gelistet und veröffentlicht.

In einem Blogbeitrag wurde geschrieben, dass es auch noch weitere Token geben könnte, die auf der bisher veröffentlichten Liste noch nicht enthalten sind. Aber auch diese Projekte würden längerfristig vor der Listung veröffentlicht werden.

Einige Projekte von dieser Liste bilden Token mit sehr großer Marktkapitalisierung ab, wie der Binance US-Dollar Stablecoin (BUSD), der drittgrößte Stablecoin auf dem Markt. Oder eines der größten DAO-Projekte BitDAO (BIT), mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Milliarde US-Dollar.

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Was sind Stablecoins.

Was man unter einem Stablecoin verstehen kann, wird einem bereits klar, wenn man sich den Begriff auf Deutsch übersetzt. Stablecoin heißt auf Deutsch stabile Münze.

Die Kryptowährungen im Allgemeinen sind durch Ihren Aufbau basierend auf die Blockchain-Technologie sehr volatil und im Wert schwankend, was eine Investition als Wertanlage deutlich erschwert.

Um eine Stabilität in die Kryptowährungen zu bekommen, ist man auf die Idee gekommen, die Münzen (Coins) der Kryptowährungen mit wertstabilen Bestandteilen zu verknüpfen. Wie mit Fiat-Währungen wie US-Dollar, Euro oder Pfund oder mit Rohstoffen wie Gold, Öl oder anderen.

Praktisch wird dann etwa der Coin der Kryptowährung mit einer bestimmten Menge an US-Dollar abgesichert, die als Wertgarantie für die Kryptowährung genutzt werden. Somit kann der Kurs dieser mit dem US-Dollar verknüpften Kryptowährung nicht unter den Gegenwert der damit verbunden Menge an US-Dollar fallen.

Stablecoin Bild
Ein Stablecoin ist unter anderem die Abbildung einer Landeswährung auf der Blockchain.

Und was sind DAOs?

Der Begriff DAO steht für Dezentrale Autonome Organisationen. Und wie es der Name bereits zu erkennen gibt, handelt es sich hierbei um eine Form von Organisationen, die unabhängig von Akteuren und Orten Aufgaben und Zusammenarbeiten abwickeln können.

So eine DAO kann für jede Art von Zusammenarbeit genutzt werden, egal ob die Zusammenarbeit zwischen Individuen oder zwischen Firmen abgebildet werden.

Einsatzbereiche sind unter anderem Firmen, die in einer Lieferkette zusammenarbeiten und in der einzelne Waren, Rohstoffe oder Einzelteile automatisch von den beteiligten Firmen/Maschinen bestellt und abgerechnet werden. – ganz ohne Zutun von Mitarbeitern und Kontrolleuren. Die an der Produktion und Verarbeitung beteiligten Maschinen regeln das untereinander selbst.

Was soll mit der Auflistung bezweckt werden?

Die Veröffentlichungen von Coinbase sollen die Informationssymmetrie verbessern und so viel Effizienz und Fairness wie möglich zu geplanten Listings von neuen Token schaffen.

Besonders die Gefahr von Pump-and-Dump Szenarien sowie die Hektik des Einzelhandels am Börsennotierungstag soll dadurch deutlich verringert werden. Durch längerfristige Informationen über die geplanten Börsengänge von neuen Krypto-Token kann der Ablauf des Börsengangs deutlich beruhigt werden.

Die Betreiber von Krypto-Projekten sind sich der möglichen Auswirkungen durchaus bewusst, die aus der hohen Aufmerksamkeit resultieren, die eine Listung auf Coinbase hervorrufen kann.

So brachte der kleine DeFi-Daten-Tokenizer Big Data Protocol (BDP) seine Freude darüber zum Ausdruck, dass eine Listung auf Coinbase in Aussicht gestellt wurde.

Das Auf und Ab von Coinbase.

Für die meisten Investoren ist eine Listung auf Coinbase ein Segen, die hohe Aufmerksamkeit führt zu einer gestiegenen Nachfrage und damit höheren Kursen. Einige Krypto-Händler und Experten wie der Twitter User @12yaeroldwithcc sehen die Listung auf Coinbase nicht so positiv, da sich Coinbase aktuell eher in einer Flop-Ära befindet.

Diese angebliche Flop-Ära wird von diesen Experten unter anderem durch schlecht abgelaufene Aktionen in der jüngsten Vergangenheit begründet.

Wie der geplante Start der Coinbase Handelsdienste in Indien, der am 8. April angekündigt wurde und am 11. April wieder abgesagt werden musste, nachdem die lokalen Zahlungsaufsichtsbehörden in Indien Druck auf Coinbase ausgeübt hatten.

Autor

Als ausgebildeter Finanzberater und Reisekaufmann sowie Hobby-Journalist mit zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, bin ich heute als Autor für touristische Beiträge und Reiseführer genauso zu Hause, wie in der Finanzwelt. Das Thema Kryptowährung fasziniert mich schon seit Jahren und ich habe bereits unzählige Artikel geschrieben, die auf verschiedenen Krypto Portalen und in etlichen Magazinen veröffentlicht wurden.

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