Blockchain.com und Crypto.com verbieten Russen die Nutzung

Das Wichtigste in Kürze

  • Neue Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland
  • Blockcain.com und Crypto.com verbietet es Russen, seine Börse zu nutzen
  • Coinbase, Binance, Bitstamp und viele weitere Krypto-Börsen werden nachziehen müssen

Die neuen Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland, die nach den jüngsten Raketenangriffen Russlands gegen Zivilgebäude in der Ukraine erlassen wurden, verschärfen auch die Auswirkungen auf Krypto-Börsen.

Waren vormals nur Wallets ab einem Vermögen von 10.001 € von Beschränkungen durch die Sanktionen betroffen, so sind es jetzt alle Wallets, die von Russen gehalten werden.

Dies verschärft die Sanktionen im Finanzsektor enorm, waren doch Kryptowährungen für viele Russen zur Ersatzwährung geworden, nachdem US-Dollar, Euro und andere Währungen sowie SWIFT-Überweisungen sanktioniert waren.

Blockchain.com, eine der ältesten und mit 80 Millionen Nutzern eine der größten Krypto-Börsen der Welt, hat jetzt bekannt gegeben, dass es ab dem 27. Oktober für Russen verboten sein wird, die Börse zu nutzen. Guthaben von Russen werden dann ab dem Tag eingefroren.

Auch Crypto.com, mit 50 Millionen Nutzern und einem täglichen Handelsvolumen von über 400 Millionen US-Dollar, hat Russen die Nutzung verboten.

Alle in der EU tätigen Krypto-Börsen müssen Russen verbieten

Nach den neuen Sanktionen müssen auch die anderen Krypto-Börsen, die in Europa ansässig sind oder eine Niederlassung im Einflussbereich der Europäischen Union besitzen, Russen die Nutzung verbieten.

Darunter fallen auch Coinbase, Binance, Bitstamp und viele weitere Handelsplattformen.

Dies ist die erste Entscheidung dieser Art, die auch die internationale Krypto-Branche direkt betrifft.

Bisher war gerade der Bitcoin eines der wenigen internationalen Tauschmittel, was den Russen noch zur Nutzung geblieben war.

Autor

Als ausgebildeter Finanzberater und Reisekaufmann sowie Hobby-Journalist, mit zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, bin ich heute als Autor für touristische Beiträge und Reiseführer genauso zu Hause, wie in der Finanzwelt. Das Thema Kryptowährung fasziniert mich schon seit Jahren und ich habe bereits unzählige Artikel geschrieben, die auf verschiedenen Kryptoportalen und in etlichen Magazinen veröffentlicht wurden.

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