EU-Abgeordnete sieht in DLT eine Möglichkeit zur Sicherheitssteigerung

Roberta Metsola, eine maltesische Politikerin und Mitglied des europäischen Parlaments, sieht in der Dezentralisierung durch die Blockchain-Technologie eine Optimierung der Sicherheit. Im Rahmen des Malta Blockchain Summit am 2. November 2018 sprach sich die Politikerin für die Etablierung der Distributed Ledger Technologie aus.

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Europäisches Parlament in Straßburg @wikipedia.org

Roberta Metsola plädiert für die Blockchain-Technologie

Am 2. November 2018 gab das Mitglied des europäischen Parlaments und Politikerin Maltas ein positives Statement zur Etablierung der Blockchain-Technologie ab. Vor allem der Einsatz von Distributed Ledger Technologien, etwa der Blockchain-Technologie, sorge für ein größeres Maß an Sicherheit. Im Rahmen des Malta Blockchain Summit bestätigte Metsola, dass das Europäische Parlament eine positive Haltung gegenüber der Blockchain-Technologie einnimmt. Die maltesische Politikerin gab zudem zu verstehen, dass die Herausforderungen der aufstrebenden Technologie einen Platz auf der Agenda des Europäischen Parlaments (EP) einnehmen. Demnach streben die Mitglieder des EP nach einer Adaption der Technologie.

Im Zuge Ihres Statements gab Metsola zu, dass die Europäischen Regierungen eine Vorbildfunktion bei der Einführung der Technologie einnehmen müssten. Vor allem das größere Maß an Sicherheit sollte gegenüber den Bürgern kommuniziert werden. Der Fokus der Blockchain-Technologie liegt dabei auf eine Verbesserung des Vertrauens im Markt. Zudem sorge die dezentralisierte Organisation für mehr Ruhe bei den Transaktionspartnern.

Europäisches Parlament ist offen für eine Massenadaption der Blockchain-Technologie

Matsola hob vor allem die Aufgeschlossenheit des Europäischen Parlaments gegenüber der Blockchain-Technologie hervor. Nichtsdestotrotz müsse diese neue Technologie reguliert werden, sodass die Eintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer sinken. Dabei wird aber eine richtige Regulierung befürwortet, die ein weiteres Wachstum der Industrie nicht negativ beeinflusst. Aus diesem Grund spricht sich die Politikerin für eine spezifische Gesetzgebung aus, die zum richtigen Zeitpunkt eingeführt werden müsse.

Zum aktuellen Zeitpunkt müssen die Mitglieder des EP sicherstellen, dass die europäischen Regulierungen und die verfassungsmäßigen Ökosysteme flexibel genug für eine Einführung der neuen Technologie sind. Aus diesem Grund hob Matsola die neue Krypto- und Blockchain-bezogene Gesetzgebung Maltas, die im Juli 2018 vom maltesischen Parlament bestätigt wurde, hervor. Diese neue Gesetzgebung sei der erste richtige Schritt. Dennoch müsse sich die Regierung weiterhin flexibel zeigen und Fingerspitzengefühl bei der weiteren Regulierung aufweisen.

Insgesamt zeigt sich innerhalb der EU ein Trend zur Adaption der Blockchain-Technologie

Vor allem die European Blockchain Partnership soll zur weiteren Entwicklung der Technologie beitragen und eine Infrastruktur für den binneneuropäischen Einsatz bereitstellen. Des Weiteren veröffentlichte die European Securities and Markets Authority (ESMA) im Oktober eine Roadmap über die Projekte des kommenden Jahres. Hierbei wurde deutlich, dass der Regierungsapparat rund 1,1 Millionen Euro in die Regulierung und Überwachung neuer Finanzaktivitäten – zu diesen gehören aufstrebende Investmentprodukte wie Kryptowährungen und Fintechs – investieren wird. Zudem wird der Regierungsapparat mögliche Risiken, welche aus diesen Trends und Aktivitäten hervorgehen, analysieren und die Rahmenbedingungen zur Regulierung definieren. Schlussendlich soll eine entsprechende Guidance erstellt und eine Implementierung in die Markets and Financial Instruments Directive (MiFID) stattfinden, sodass die Transparenz innerhalb der Märkte erhöht wird.