CyClean | Blockchain-basierte E-Fahrzeuge gegen den Klimawandel

Das singapurische Blockchain-Startup CyClean möchte die CO2-Emissionen durch den Einsatz der Blockchain reduzieren. Ermöglicht wird dies durch eine Flotte von batteriebetriebenen Fahrzeugen, die auf die Blockchain-Technologie zugreifen können. Der Clou der Kombination: die Fahrzeuge minen Kryptowährungen, während der Benutzung des Fahrzeugs.

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Fahrzeuge und deren Auswirkungen auf den Klimawandel

Autos, Motorräder und LKWs gelten als größte CO2-Verursacher im Transportsektor. Somit hinterlassen diese Verkehrsmittel einen größeren ökologischen Fußabdruck als Schiffe oder Flugzeuge. In Großbritannien gelten Fahrzeuge mittlerweile als größter CO2-Verursacher. Eine Reduktion des CO2-Ausstoßes kann durch die neuste Entwicklung der Automobilbranche, der Elektromobilität, erreicht werden. Dieser Trend möchte das singapurische Startup CyClean ausnutzen. Hierfür möchte das Unternehmen die Blockchain-Technologie mit den elektrischen Fahrzeugen kombinieren. Die Kunden des Unternehmens können die Fahrzeuge gegen eine Mietgebühr leihen und werden im Gegenzug mit Kryptowährungen belohnt.

Um das Geschäftsmodell zu realisieren, haben die Entwickler sämtliche Fahrzeuge im Fuhrpart des Unternehmens mit einem Chip ausgestattet, der eine Verknüpfung mit dem CyClean-Servern ermöglicht. Bei einer Benutzung des Fahrzeugs verfolgt dieser Chip die Laufleistung des Fahrzeugs und belohnt den Nutzer entsprechend. Grundsätzlich teilt CyClean täglich den gleichen Token-Betrag (Was ist ein Token?) unter den Nutzern des Netzwerks auf. Einzig die zurückgelegte Reichweite oder die Produktion von Energie kann den persönlichen Anteil erhöhen. Die Belohnung wird in Form von CyClean-Tokens an die Nutzer ausgeschüttet. Zum aktuellen Zeitpunkt basiert das Geschäftsmodell des Unternehmens auf elektrischen Fahrrädern und Motorrädern. In naher Zukunft werden allerdings auch E-Fahrzeuge in das Produktportfolio übernommen.

CyClean kämpft gegen die negativen Stereotypen bei den ICOs

In der jüngeren Vergangenheit hat CyClean das Initial Coin Offering des CyCelan-Tokens vorgenommen. Um dem Token einen Mehrwert zu geben, werden zeitnah eigene Solarpanels und E-Bikes veröffentlicht. Diese Produkte werden einen direkten Einfluss auf das Mining der eigenen Währung haben. Auch das Interesse des Marktes fällt durchaus groß aus, denn die Währung ist das meistgehandelte ICO-Token auf HitBTC. Auch der generelle Auftritt des Unternehmens ist als positiv und seriös zu bezeichnen. Dabei kämpft das Unternehmen vor allem gegen die negativen Stereotypen der ICOs. Um die Relevanz der Blockchain-Technologie hervorzuheben, hat der Chef-Stratege des Startups an einer Blockchain-Konferenz in Seoul teilgenommen. Im Rahmen der Konferenz merkte Jospeh Nam an, dass die Technologie eine tragende Rolle bei der kommenden Industrie 4.0 tragen wird. Vor allem die Klientel der Konferenz zeigte das hohe Maß an Seriosität. Neben dem ehemaligen Bildungsminister Koreas waren auch der Präsident der koreanischen Blockchain Association und wichtige Regierungsmitglieder auf der Konferenz anzutreffen.

Einfluss auf die Energieeffizienz

Das grundlegende Geschäftsmodell des Startups basiert auf einem CO2-reduzierenden Ansatz. Elektrofahrzeuge befinden sich in der Adaptionsphase und bis 2021 sollen rund 13 Millionen E-Fahrzeuge pro Jahr produziert werden. Mittlerweile befinden sich zudem mehr als 3 Millionen E-Fahrzeuge im weltweiten Einsatz. Bis 2030 soll die Anzahl der E-Fahrzeuge auf rund 125 Millionen Stück ansteigen. Diese Wachstumszahlen sorgen dafür, dass neben CyClean auch andere Unternehmen auf eine Kombination von Blockchain und E-Fahrzeugen setzen. Vor kurzem gab das US-amerikanische Unternehmen Seven Stars Cloud Group eine Kooperation mit dem größten chinesischen Hersteller für elektrische Busse bekannt. Im Zuge der Kooperation sollten besondere Finanzdienstleistungen für Fahrgäste entwickelt werden. Zudem startete ein kalifornisches Blockchain-Unternehmen die Entwicklung einer Blockchain-basierten Ladesäule. Diese Ladesäule soll es privaten Anbietern ermöglichen, den Strom der privaten Ladesäule an Dritte zu veräußern, ohne dass ein Missbrauch befürchtet werden muss.