CryptoKitties ab sofort auch auf Flow

CryptoKitties

CryptoKittes on Flow – Im September 2019 wurde Flow angekündigt und gleichzeitig von den Machern von CryptoKitties mitgeteilt, dass frische Gelder aus einem der Investmentfonds von Andreessen Horowitz und ihrer Firma az16 eingegangen sind. Diese wurden offensichtlich auch dafür genutzt, bestehende Wege zu verlassen und sich mit neuen Möglichkeiten der Skalierung sowie die Entwicklung eines entwicklerfreundlichen Blockchain-Frameworks zu kümmern, dass ein Ökosystem aus Apps, Spielen und digitalen Assets ermöglicht.

CryptoKittes viertgröße DApp auf Ethereum

Nun war es soweit und Dapper Labs, das Unternehmen hinter dem Blockchain-Spiel CryptoKitties, die Veröffentlichung von Flow verkündete. Die Flow-Blockchain wurde von Dapper Labs entwickelt, um die großen Herausforderungen zu bewältigen, denen sich das Team auf der Ethereum-Blockchain gegenüber sah.

Beim Start des erfolgreichen Spiels CryptoKitties kam es regelmäßig im Mainnet zu einer beispiellosen Überlastung des Ethereum-Netzwerks. Die neue Blockchain bringt auch eine neue Programmiersprache mit sich, Cadence. Diese ist derzeit im Rahmen eines Technologie-Sharing-Programms zwischen den beiden Unternehmen Facebook und Dapper Labs für das Libra-Projekt im Einsatz.

CryptoKitties
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Flow kann Milliarden von Nutzer verbinden

Die Plattform steht für einen hohen Durchsatz und unterstützt den Ansatz von Cyprotkitties zur besseren Skalierbarkeit. Aber nicht nur für das erfolgreiche Krypto-Spiel soll Flow Möglichkeiten bieten. Auch Blockchain-Entwickler können darauf zugreifen und Anwendungen erstellen, die einen hohen Durchsatz benötigen und für Märkte gemacht mit Milliarden von Nutzern.

Notwendig geworden ist die Entwicklung von Flow allein schon deshalb, weil CryptoKitties nur einen Monat nach seiner Einführung im November 2012 mehr als eine Million Benutzer hatte. Nur zwei Jahre später generierte Cyptokitties bereits mehr als 2 Millionen Transaktionen, die meisten davon als dezentrale Anwendungen von Verbrauchern auf Ethereum.

Die inzwischen viertgrößte Dapp auf Ethereum liegt nur knapp hinter Tether (USDT) und den beiden bisher größten dezentralen Börsen des Netzwerks. Trotz der Einführung von Flow wird CryptoKitties auf Ethereum fortgesetzt. Benutzer können aber auch die jetzt vorgestellte Umgebung nutzen und damit auf ein ganz neues Spielgefühl zugreifen. Mit Flow lassen sich völlig neue Funktionen in das Spiel integrieren, darunter Animationen und Funktionen für die dritte Dimension.

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CryptoKittes sind Plattform-übergreifende NFTs

Bei CryptoKitties können Spieler Katzen nach dem Kauf miteinander paaren, wobei diese Paarung Ether kosten. Jede Katze ist dabei einmalig und hat spezielle Eigenschaften, die sie an ihre Nachkommen weitergibt. Ziel des Spiels ist es, Katzen mit möglichst seltenen Eigenschaften zu erhalten, da sie als besonders teuer gelten.

Als Basis dienen dafür Non-Fungible Token NFTs, die einzigartigen kryptografischen Token, die nicht austauschbar sind. Sie sind also einmalig, genau wie die Katzen im Spiel und nicht duplizierbar.

Da die Katzen diese Token repräsentieren, lassen sie sich in jede andere Umgebung transferieren, die ebenfalls NTFs unterstützen und können dort sogar eine völlig andere Verwendung finden. Vom Preis jeder Transaktion für die Paarung der Katzen fließen derzeit 3,75 % an die Entwickler des Spiels. Blockchain-Gaming beginnt gerade erst und die CryptoKitties beweisen, dass der Markt dafür riesigiges Potenzial besitzt.

100 neue CryptoKittes als Sammlerobjekte

Letzte Woche überwältigte der überraschende Start einer limitierten Auflage von 100 neuen CryptoKitties, die von der Künstlerin Momo Wang entworfen wurden, den Winklevoss unterstützten NFT-Marktplatz Nifty, auf dem die Sammlerkatzen versteigert wurden. Alle 100 Kätzchen waren innerhalb von drei Sekunden ausverkauft. Eines von ihnen erschien kurz darauf auf einem Sekundärmarkt für 10.500 USD zum Verkauf.

Zwei weitere Momo Wang-Kätzchen sind irgendwo im CryptoKitties Spiel versteckt und warten darauf, dass die Community sie entdeckt. Und für alle neuen Spieler gibt es hier die CryptoKitties Tipps und Tricks.

CryptoKitties sind ein cleverer Mix aus Kryptowährung und Tamagotchi mit einer ordentlichen Prise Börsenhandel. Johnny Haeusler im deutschen Wired-Magazin, Quelle

Es waren vor allem fehlende Ansätze bei der Interaktivität mit digitalen Verträgen auf anderen dezentralen Blockchain-Plattformen, die den Spiele-Entwicklern Probleme bereiteten. Häufig komplex und dadurch fehleranfälliger zeigten sich die Prozesse rund um das Sharding, die Partitionierung einer großen Datenbank auf mehrere physikalische Datenbankserver. Sharding ist offensichtlich gut geeignet für Zahlungen, jedoch nicht für ein Ökosystem komplexer Anwendungen wie Spiele oder soziale Netzwerke.

Flow von Dapper Labs vorgestellt

Das neue Blockchain-Design names Flow hat nun die Erwartungen der Entwickler und Verbraucher getroffen und beeinträchtigt weder die Dezentralisierung, noch beschädigt es das Netzwerk. Flow verfügt über eine sogenannte Pipeline-Architektur, bei der jede Transaktionsbestätigung auf fünf verschiedene Knotentypen aufgeteilt ist. In der herkömmlichen Blockchain speichert jeder Knoten den gesamten Status ab, inklusive der Salden und der Smart Contracts.

In Flow ist der Aufwand dadurch erheblich reduziert und die Effizienz verbessert. Auf der zuverlässigen Plattform können Benutzer völlig neue Funktionen entwickeln, die den Anwendern viele Vorteile bieten. Gezielt angesprochen werden Künstler und Bands, die Krypto-Token verwenden, um ihren Millionen von Fans neue Möglichkeiten für „Fandom“ anzubieten. Unter Fandom versteht man die Gemeinschaft aller Fans eines Stars.

Nutzer der Dapper Wallet können sowohl Ethereum als auch Flow nutzen und erhalten Zugang zu beiden Netzwerken. Die derzeitigen Nutzer von Dapper erhalten als erste Zugang zum jetzt veröffentlichen Flow-Netzwerk und können dort Anwendungen testen und die neuesten Applikationen nutzen.

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SpoCKs Technik statt Konsens

Zum Einsatz kommt in Flow der neue kryptographische Ansatz Specialized Proof of Confidential Knowledge SpoCKs. Diese Technik wurde vom Flow-Team entwickelt und in einer speziellen technischen Dokumentation veröffentlicht. Mit SpoCK können beliebig viele Prüfer einer dritten Beobachtungsinstanz beweisen, dass sie jeweils Zugriff auf dasselbe vertrauliche Wissen besitzen. In den Beweisen gibt es keine Informationen über vertrauliche Inhalte und sie agieren interaktiv.

Jeder SpoCKs ist individuell und speziell auf den Prüfer zugeschnitten und kann von keinem anderen Prüfer im Netzwerk kopiert oder gefälscht werden. Im Grunde fordert die Technik die Ausführungs- und Verifizierungsknoten auf, Ihr Wissen zu beweisen. Dieses Wissen ist nur durch die Ausführung aller ihnen zugewiesenen Transaktionen zu erlangt. Und erst wenn das abgeklärt ist, erhalten sie die Belohnung.

Smart Contracts mit ACID Garantie

Ein einziger gemeinsamer Status für alle Smart Contracts stellt sicher, dass jede Transaktion die folgenden Garantien einhält:

  1. Atomicity = Atomarität steht für Abgeschlossenheit in den Transaktionen
  2. Consistency = Konsistenz bedeutet, dass eine Transaktion einen beständigen Datenbankzustand hinterlässt
  3. Isolation = Isolation verhindert oder beschränkt, dass sich Transaktionen während der Ausführung gegenseitig beeinflussen
  4. Durability = Dauerhaftigkeit garantiert das dauerhafte Speichern der Transaktionen in der Datenbank

In Deutsch auch als ACID-Eigenschaften bezeichnet, gelten diese vier Kriterien als Voraussetzungen für die Verlässlichkeit von Systemen.

Damit ist es jedem Blockchain-Entwickler möglich, auf dem Code des jeweils anderen aufzubauen und daher in rasantem Tempo völlig neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Technisch gesehen ist dies die Composability.

Der Composability-Ansatz ist ähnlich einer Open-Source-Gemeinschaft, bei der Entwickler schnell Innovationen aufgreifen können, da sie letztendlich auf eine größere Auswahl an Möglichkeiten zugreifen können.

Eine Plattform greift den Aspekt der Composability (Zusammensetzbarkeit/Kompatibilität) auf, wenn die vorhandenen Ressourcen als Bausteine verwendet werden und sich in Anwendungen höherer Ordnung programmieren lassen.

 

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Auf diesen vier Säulen basiert Flow

  • Multipart-Architektur: Einzigartiges Desing, dass die Skalierung des Netzwerkes mit Milliarden von Nutzern ermöglicht. Ohne dabei die Dezentralisierung des Konsens zu beeinträchtigen oder zu verringern.
  • Ressourcenorientierte Programmierung: Intelligente Verträge für Flow werden in Cadence geschrieben. Einer einfacheren und sichereren Programmiersprache für Krypto-Assets und Apps.
  • Entwicklerergonomie: Der gesamte Workflow von Projekterstellung, Kompilierung, Logging und Emulation ist für sämtliche Plattformen möglich, sodass Blockchain-Entwickler nahezu nahtlos zwischen unterschiedlichen Systemen springen können. Die Plug-In Architektur erlaubt die Einbindung von beispielsweise Kamera, Medien und Facebook Plug-ins in Flow.
  • Konsumenten-Einbindung: Flow ist für die Mainstream-Konsumenten entwickelt. Sichere Zahlungsabläufe ermöglichen den reibungslosen Weg von Fiat-Geld zu Kryptowährungen.

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