Bitcoin und Corona – Wie man den Bitcoin-Kurs deuten kann

Bitcoin und Corona - Wie man den Bitcoin-Kurs deuten kann

Bitcoin und Corona – Wie man den Bitcoin-Kurs deuten kann. Die Furcht vor Corona und seinen Folgen hat die Börsen weltweit fest im Griff. Der Dax bewegt sich seit Tagen im Minus und viele Anleger sind besorgt. Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass anfängliche Kursgewinne mit nur einer einzigen Nachricht ins Tief rauschen können. Bitcoin-Trading bedarf dieser Tage besondere Vorsicht.

Der Bitcoin-Kurs und die Angst vor dem Corona Virus

Auf das Rekordhoch beim BTC folgte Ende Februar die Virusangst. Die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung sieht sich wieder mal extrinsischen Einflüssen gegenüber gestellt und reagiert mit einen Kurs von etwas über 7.300,00 (Stand 08.03.2020).

Analysten sehen auch 2021 noch eine große Gefahr an den Aktienbörsen durch den Corona-Einfluss, denn die Epidemie und die nachhaltige Schwächung von Chinas Wirtschaft zeigt sich langfristig auch mit negativen Auswirkungen auf die weltweiten Handelspartner. Doch seit dem 03. Februar sind DAX, GD50 und GD 200 wieder leicht im Aufwind.

Gold übersteht Virusangst unbeschadet, Bitcoin nicht

Die Ausbreitung des Virus hat weitreichende Auswirkungen zur Folge und doch gelingt es an der New Yorker Wall Street die letzten Handelsstunden am 06. März recht versöhnlich abzuschließen und Verluste einzudämmen. Vielleicht ist gerade jetzt eine gute Zeit Bitcoin zu kaufen?

Für den Bitcoin-Kurs lief es nicht ganz so glimpflich ab, denn vom 23. Februar bis 01. März 2020 ging es von 9.194,83 auf 7.711,90 runter. Während der Goldpreis deutlich von der Virus-Angst um Corona profitieren konnte, sieht es beim digitalen Gold des Internets nicht so rosig aus.

Durch den Abverkauf auf den Krypto-Märkten erhalten Anleger, die auf die Halving-Euphorie gesetzt hatten, derzeit einen leichten Dämpfer. Eine erneute Panik an den globalen Märkten könnten nun weiteren massiven Einfluss auf die Entwicklung des Bitcoin-Kurses haben. Krypto-Fans sind sich zwar immer noch sicher, dass die Kryptowährung als sicherer Haften in unruhigen Zeiten taugt, doch die Realität zeigt sich dieser Tage anders.

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Mining-Farmen stehen wegen Quarantäne still

Ein Großteil der Bitcoin-Miner sitzt in China, dem Ausgangsland der weltweiten Epidemie mit dem Corona-Virus. Der Bitcoin befindet sich unter der psychologisch so wichtigen Marke von 10.000 Dollar und kann zunächst keinen Profit aus den Turbulenzen ziehen.

Ganz anders sieht es bei den klassischen Strategien mit klassischen Staatsanleihen oder Gold aus. Dort sind ordentliche Zugewinnen unter der anhaltenden Virusangst und Konjunktursorgen zu verzeichnen. In Euro gerechnet kostet die Feinunze Gold derzeit so viel wie seit 7 Jahren nicht.

Es ist Zeit für mutige Anleger, die den Bitcoin als spekulative Position mit Bitcoin Zertifikaten im Depot aufnehmen wollen. China verfügt über Kapitalkontrollen und einen massiven Wohlstand. In angespannten Zeiten verzeichnet das Land einen großen Wachstum an digitalen Währungen.

Der Rückgang der Wachstumsrate an den chinesischen Börsen und das Desinfizieren von Geldscheinen aus Angst vor einer Übertragung auf diesem Wege lässt Anleger verstärkt in den Bitcoin investieren. Doch das Mining ist ein Problem, denn viele Mining-Farmen stehen auf Grund der Quarantäne in dem Land still. Steigen die Infektionszahlen aus China, dann steigt der Kurs von BTC an.

Ist der Bitcoin Maßstab für Verlauf des Virus?

Während sich die Zahlen in China nur schwer prognostizieren lassen und die Bandbreite der Ausbreitung zwischen 100.000 und 500.000 Menschen weltweit liegt, zeigt der Anstieg des Kurses wohl an, dass mit keiner baldigen Entspannung in Sachen Corona zu rechnen ist.

Auch institutionell Anleger können auf die Angst vor dem Coronavirus reagieren. Das Volumen an Bitcoin-Futures verzeichnet neue Tiefstände für 2020. Experten gehen davon aus, dass auch hier der Coronavirus-Effekt im Spiel ist. Mit einem Volumen von 88 Millionen US-Dollar liegen die Bitcoin Futures fast niedrig wie zuletzt am 3. Dezember 2019 mit nur 67 Millionen.

Da die Aktienmärkte auf Rekordniveau fallen, ist dieser Rückgang des Bitcoin-Future-Volumen akzeptabel. Diese Korrelation zwischen Futures, Optionen und anderen institutionellen Produkten und den Entwicklungen an den globalen Aktienmärkten zeigt die neuerdings auftretende Abhängigkeit zwischen dem BTC und den Finanzmärkten. Eine glaubwürdige Erkenntnis daraus könnte sein, dass die Angst vor Corona einen größeren Einfluss auf den Bitcoin-Kurs hat als bisher angenommen.

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