ARK Deployer: Eine eigene Blockchain in wenigen Minuten

Mit dem ARK Deployer kann nun jeder zum Blockchain-Entwickler werden. Durch Upgrade auf Version 2.0 hat das Team es geschafft, den Prozess weiter zu vereinfachen und rückt dem eigenen Slogan „Point. Click. Blockchain!“ noch näher.

ARK Deployer von Ark
ARK Deployer von Ark @ark.io

Über ARK und ARK Deployer

Ark ist ein gemeinsames Projekt von verschiedenen Entwicklern aus der ganzen Welt. Ins Leben gerufen wurde es im Oktober 2016 von damals 27 Mitgliedern. Heute besteht das Kernteam aus 23 Personen. Die Team gehört zu den aktivsten Entwicklergruppen in der Blockchain-Welt und haben bis heute viel erreicht. Ziel des Projektes war es eine Reihe von Tools zu kreieren, um ein Ökosystem von interoperablen Blockchains zu schaffen und die Blockchain Technologie einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Ark nutzt den Delegated Proof of Stake Konsensalgorithmus. Insgesamt hat die Ark Blockchain sehr viel Ähnlichkeit mit der von Bitshares, Lisk oder Crypti. Das liegt daran, dass einige der Ark-Entwickler beim Aufbau der genannten Blockchains mitgewirkt haben. Die interessanteste Funktion der All-in-One Lösung ist wohl der Ark Deployer. Sie erlauben dem Nutzer in 3 einfachen Schritten eine eigene Blockchain zu erstellen, die ganz auf seine Bedürfnisse und Absichten ausgerichtet ist.

Die Basis von Ark Deployer ist ein Ark-Klon, der über SmartBridges mit externen Blockchains und der Ark-Blockchain verbunden werden kann. Auf diese Weise kann die Plattform die Kommunikation und den Austausch zwischen verschiedenen Chains gewährleisten. Die Plattform unterstützt 18 verschiedene Programmiersprachen, sodass für jeden die passende dabei sein sollte. Das ist ganz im Sinne von Ark, da das Team eine möglichst viele Nutzer ansprechen möchte.

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Blockchain entwickeln in 3 Schritten

Wie bereits erwähnt ist die Nutzung des Ark Deployer sehr einfach. Wer einige Grundkenntnisse besitzt, kann sofort loslegen und innerhalb von 30 Minuten eine eigene Blockchain aufbauen. Dazu sind 3 Schritte nötig.

Im ersten Schritt kann sich der Nutzer in den Grundlagen einlesen und erhält eine Schritt-für-Schritt Anleitung über den Prozess der Einrichtung und wichtige Tipps und Hinweise. Unter anderem erklärt der Guide die Einrichtung von GitHub, welche Server-Möglichkeiten es gibt und was bei der Wahl zu beachten ist und vieles mehr, was im Vorfeld geklärt werden sollte.

Im zweiten Schritt beginnt die eigentliche Entwicklung der eigenen Blockchain. Der Nutzer gibt seinen Kenntnisstand an. Je fortgeschrittener der Nutzer ist, desto mehr Personalisierungsmöglichkeiten werden ihm zur Verfügung gestellt.

  • Anfänger: Kunden können ihrer Bridgechain einen Namen geben, ein Symbol und Ticker für den eigenen Token wählen, Adresspräfixe und Server-Adressen angeben.
  • Fortgeschritten: Nutzer erhalten zusätzlich die Möglichkeit, die Zahl der Forgers, Blockzeiten, Blockgrößen, Blockrewards, Transfergebühren und andere Anpassungen anzugeben. Der Kunde kann eigene Parameter angeben oder die von Ark Deployer bewährten Werte nutzen. Das beschleunigt den Prozess der Einrichtung und garantiert, dass die erstellte Blockchain flüssig laufen wird.
  • Profi: Der gesamte Aufbau kann bis ins letzte Detail individuell angepasst werden.

Im dritten und letzten Schritt geht es dann nur noch darum die neue Blockchain zu launchen. Unter anderem muss dazu das Installationsskript auf den zuvor eingerichteten Genesis Knoten installiert werden. Überprüfen ob die angegebenen Parameter funktionieren und die Blockchain flüssig läuft sowie die anschließende Einrichtung und Verknüpfung eines Ark Wallets mit der neuen Blockchain gehören ebenfalls zu diesem Schritt. Für den letzten Schritt des Ark Deployers gibt es ebenfalls eine ausführliche Anleitung, die dem Nutzer die nötige Hilfestellung bietet.

Das ist neu in ARK Deployer 2.0

Da Ark Core verändert wurde und nun die v2-Codebasis nutzt, wollten die Entwickler sicherstellen, dass der Ark Deployer an die Veränderungen angepasst ist. Die Vorgänger-Version des Deployers war anspruchsvoller in der Anwendung. Außerdem ist die neue Version nicht mehr auf ein einziges Bridge Chain Netzwerk beschränkt und verfügt über neue Konfigurationsdateien für Devnet, Mainnet und Test Network. So können sich Nutzer besser auf die Entwicklung ihrer Blockchain konzentrieren. Link: ARK Whitepaper