US-Verteidigungsministerium setzt auf Blockchain bei der Cybersecurity

US-Verteidigungsministerium stellt Digitalisierungsplan vor @Media.Defense.gov

Das US-Verteidigungsministerium arbeitet laut eigenen Angaben an der Erforschung von Blockchain-Lösungen für den Bereich der Cybersecurity. Mithilfe passender Anwendungen möchte das US-amerikanische Ministerium die zunehmende Relevanz der digitalen Welt berücksichtigen. Zudem stellt die Cybersecurity einen wichtigen Bestandteil der eigenen Digitalisierungsstrategie dar. 

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Das US-Verteidigungsministerium erforscht die Blockchain 

Am 12. Juli 2019 veröffentlichte das Department of Defense (DoD) die eigene Roadmap mit dem Titel „DoD Digital Modernization Strategy: DoD Information Resource Management Strategic Plan FY19-23“. Einen integralen Bestandteil nehmen in diesem Zuge auch die Distributed Ledger Technologien ein, die vor allem bei der Cybersecurity unterstützen sollen. Laut den Angaben des US-Verteidigungsministeriums befindet sich die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) zum aktuellen Zeitpunkt in der Testphase zweier explorativer Blockchain-Projekte mit einem Fokus auf die Internetsicherheit. 

Einerseits soll sich DARPA mit einer Blockchain-Lösung befassen, die eine neue oder zumindest verbesserte Kommunikation- und Transaktionsplattform sicherstellt. Aus den bisherigen Daten geht hervor, dass diese neue Plattform die Kommunikation zwischen Einheiten und Zentralen sicherstellen soll. Außerdem soll auch eine direkte Kommunikation mit dem Pentagon möglich sein. Bei dem zweiten Forschungsprojekt soll es sich um einen nicht hackbaren Code auf Basis der Blockchain-Technologie (Was ist Blockchain?) handeln. Folglich steht vor allem der Schutz sensibler Daten sowie das Sammeln von gescheiterten Digitalangriffen im Vordergrund. Außerdem finden sich Zukunftstechnologien wie das Internet of Things, Quanten-Computing und das 5G-Netz wieder. Auch sogenannte Zero-Trust-Netzwerke stehen auf der Agenda des Ministeriums. Auch bei diesen ist die Rede von kryptografischen Verfahren, sodass hier ebenfalls die DLT in den Fokus der Forschung rücken.

DARPA führte Blockchain-Workshop durch 

Auch ein Öffentlichkeitsersuchen vom 19. November 2019 verdeutlicht die Anstrengungen der DARPA. Demnach hat die Forschungsbehörde bereits im Februar 2019 einen Workshop rund um das Thema der Distributed Ledger Technologien durchgeführt. Dementsprechend fokussierte die staatliche Behörde vor allem die zugriffsfreien Konsensprotokolle. Außerdem hob die Behörde hervor, dass es zahlreiche wertvolle Ansätze zur Benutzung der neuen Technologie im Bereich der Datenspeicherung gegeben hätte. 

Laut den Aussagen der DARPA hätten die Technologien für verteilte Konsensprotokolle eine Revolution durch die prominente Rolle von Kryptowährungen und Blockchain-Technologien erfahren. Folglich haben diese Technologien auch einen dramatischen Einfluss auf die Sicherheit und die Ausfallsicherheit von Datenspeicherungs- und Berechnungsaufgaben. Auch das US-Verteidigungsministerium könnte in diesem Bereich von diesen technologischen Ansätzen profitieren und immanente Risiken eliminieren. Folglich ist eine Fokussierung des US-Verteidigungsministeriums auf die Blockchain nur eine Frage der Zeit gewesen. Bereits im Dezember 2018 gaben Vertreter des Ministeriums bekannt, dass sich durch den Einsatz der Technologie die Handlungsgeschwindigkeit in Notfall- und Katastrophensituationen erhöhen ließe. 

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