Twitter-Gründer Jack Dorsey und Rapper Jay-Z stiften Bitcoin-Fonds

Bitcoin Fonds

Die positiven Nachrichten zu Bitcoin reißen nicht ab und treiben den Kurs weiter in die Höhe. Kürzlich hat der Preis ein neues Allzeithoch über 50.000 US-Dollar erreicht.

Bitcoin-PreisBitcoin-Preis, Quelle: Tradingview, 16.02.2021

In den letzten Monaten haben sich die Meldungen über Bitcoin und die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen nahezu überschlagen. Paypal bietet inzwischen den Kauf von Bitcoin und einiger weiterer Kryptowährungen an. Große Firmen wie MicroStrategy und Square haben einen Teil ihrer liquiden Mittel in Bitcoin investiert.

Die Nachricht, dass nun auch Tesla 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin umgewandelt hat und zudem plant, zukünftig den Kauf eines Tesla-Modells mit Bitcoin zu ermöglichen, kommt einem Ritterschlag für die größte digitale Währung gleich. CEO von Tesla, Elon Musk hat sich öffentlich als Fan von Bitcoin geoutet und äußerte sich bereits mehrfach auf Twitter generell positiv über Kryptowährungen.

Auch die Meldung, dass der Gründer von Twitter, Jack Dorsey und der Künstler Jay-Z einen Bitcoin-Fonds gründen, erregt weltweites Aufsehen.

Bitcoin-Fonds

Am 12. Februar 2021 gab Jack Dorsey auf Twitter bekannt, zusammen mit Jay-Z, 500 Bitcoin in einen neuen Stiftungsfonds zu investieren.

Dieser Fonds namens ₿trust unterliegt der Mission, Bitcoin zur Standardwährung im Internet zu machen. Zunächst stehen entsprechende Investitionen in Afrika und Indien im Fokus. Vor allem Indien gilt als globales Zentrum für Software-Entwicklungen. Daher ist die Erwartung von dort zukunftsweisende Verbesserungen für die Bitcoin-Infrastruktur zu erhalten durchaus gerechtfertigt.

Mit dem aktuellen Umrechnungskurs beziffert sich das Startkapital des Bitcoin-Fonds auf knapp 25 Millionen US-Dollar. Laut Twitter-Mitteilung handelt es sich um einen blinden Treuhandfonds, der garantieren soll, dass sich Jack Dorsey und Jay-Z nicht in operative Entscheidungen zur Verwendung der Mittel einmischen werden. Für den offiziellen Start des Bitcoin-Fonds werden noch drei Vorstandsmitglieder gesucht. Im Anhang der Mitteilung befindet sich ein entsprechendes Online-Bewerbungsformular.

Krypto-Fonds erfreuen sich allgemein immer mehr Beliebtheit. Die Nachfrage nach Fonds für Kryptowährungen nimmt auch in Deutschland zu.

Liste prominenter Unterstützer wächst

Jack Dorsey und Elon Musk sind nicht die einzigen bekannten Persönlichkeiten aus der Unternehmenswelt, die sich für Bitcoin stark machen. Allen voran Michael Saylor, CEO von Microstrategy befindet sich seit Wochen auf einer Art Werbetour für Bitcoin. Tim Draper, bekannter Venture-Capital-Unternehmer aus den USA ist sogar bereits seit mehreren Jahren aktiv in der Rolle als Bitcoin-Advokat.

Mit Jay-Z ist nun ein prominenter Künstler auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen. Auch er befindet sich dabei in bester Gesellschaft. Immer mehr Prominente aus Kunst und Kultur outen sich als Bitcoin Fans.

Erst kürzlich bekannte sich die US-amerikanische Schauspielerin Lindsay Lohan als Bitcoin Fan.

Besonders unterhaltsam sind die unterstützenden Bitcoin-Bekundungen von Gene Simmons, dem Sänger und Bassisten sowie Gründungsmitglied der Hard-Rock Band Kiss.

Risiken

Bedeutet die Tatsache, dass zahlreiche Prominente auf Bitcoin setzen, dass das Risiko einer Blase geringer ist? Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Zumindest ist die Zunahme an bekannten Unterstützern ein Beleg für wachsendes Vertrauen in die Kryptowährung. Mit dieser Vertrauenszunahme nimmt auch das Verständnis über die Blockchain-Technologie hinter Bitcoin zu. Wer versteht wie Bitcoin wirklich funktioniert, der weiß, dass der Wert das Potenzial hat, auf lange Sicht noch weiter anzusteigen.

Doch ein Restrisiko wird es immer geben. Nur weil man prominent ist, gibt es keinen Schutz vor finanziellen Verlusten. Der Bitcoin-Preis ist sehr schnell angestiegen und viele Fragen, insbesondere die einer globalen Regulierung sind noch offen. Auch der weitere Verlauf der Weltwirtschaft und die Entwicklungen auf den Kapitalmärkten sind unvorhersehbar.

Daher ist es empfehlenswert, sich nicht allein auf die Meinung von Prominenten zu stützen, sondern sich seine eigene Meinung durch Wissen und Verständnis zu bilden.

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