OriginTrail tritt der Enterprise Ethereum Alliance bei

OriginTrail ist eine Blockchain-basierte IT-Firma, die sich auf Lösungen im Bereich der Rückverfolgbarkeit (Traceability) spezialisiert hat. Mit dem jüngst bekanntgegebenen Beitritt zur Enterprise Ethereum Alliance (EEA) wird die Firma die Entwicklung Ethereum-basierter Konzepte vorantreiben. OriginTrail soll im Zuge dessen Teil der Supply Chain Working Group der EEA werden. Kommende Woche startet die firmeneigene ICO, wobei über 10 Millionen US-Dollar bereits zur Verfügung stehen.

 

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Überblick und Hintergrund

OriginTrail gilt als seines der innovativsten Unternehmen in der Entwicklung Blockchain-basierter Anwendungen für Lieferketten von Firmen. Im Besonderen stellt OriginTrail das erste Blockchain-Protokoll dar, das speziell für den Datenaustausch zwischen Organisationen entlang der Lieferkette entwickelt wurde.

Damit richtet sich das Angebot an den über 525 Milliarden US-Dollar schweren Markt für Lieferketten. Das Unternehmen arbeitet mit einem dezentralen Netzwerk, das exakt auf die Bedürfnisse von Lieferketten ausgelegt ist. In diesem dezentralen Netzwerk soll der Blockchain-unterstützte Datenaustausch dank Smart Contracts besonders schnell, sicher und kosteneffizient erfolgen.

Die Blockchain-Technologie sorgt ebenso für exakte Rückverfolgbarkeit sämtlicher Transaktionen. Was einmal auf der Blockchain aufgezeichnet wurde, lässt sich nicht mehr nachträglich entfernen oder ändern. Davon profitiert gleichermaßen die Sicherheit, da eventuellen Betrugsfällen entgegengewirkt wird.

Mit dem Beitritt zur EEA wird OriginTrail Mitglied in der weltweit größten Open-Source-Initiative für Blockchain-Unternehmen. Weltweit sind über 250 Unternehmen Mitglied der Enterprise Ethereum Alliance. Deren Supply Chain Working Group hat sich darauf fokussiert, neue Lösungen für die gegenwärtigen technischen Schwächen im Supply-Chain-Management zu entwerfen.

Das dezentrale Peer-to-peer-Netzwerk des OriginTrail-Protokolls ist darauf ausgelegt, die Daten der Lieferketten ganz verschiedener IT-Systeme auf sichere Art und Weise miteinander zu kombinieren. Hierbei ist das Protokoll in der Lage, sich mit jeder verfügbaren Blockchain und jedem IT-System anderer Unternehmen zu verbinden.

Diese Universalität sorgt für eine geringe Eintrittsbarriere in der Nutzung des OriginTrail-Protokolls. Hierbei werden Daten ähnlich wie Fingerabdrücke auf der Blockchain gespeichert. Die ursprünglichen Daten werden auf verschlüsselte Weise im dezentralen Netzwerkausgetauscht. Auf Basis dieser Daten lassen sich dezentrale und sichere Apps entwickeln. Das Protokoll unterstützt zudem die Standards von GS1 für den Datenaustausch. Diese Standards betreffen zahlreiche unternehmensübergreifende Vorgänge entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette von der Beschaffung bis zum Verkauf. Zudem können auch Daten des Internets der Dinge auf diesem Protokoll ausgetauscht werden.

Mitgründer und CEO Toma Levak hebt hervor, dass der Beitritt zur EEA einen wesentlichen Eckpfeiler in der Entwicklung des Unternehmens darstellt. OriginTrail festigt damit seinen Ruf als Firma, die auch mit komplexen Anwendungen mit hohen Anforderungen zurechtkommt.

 

 

ICO-Ankündigung und Roadmap

Im Rahmen eines Token-Presales konnte das Unternehmen bereits eine Zusage 10 Millionen US-Dollar erlangen. Nun hat OriginTrail eine Initial-Coin-Offering (ICO) angekündigt, mit der die weitere Finanzierung durch einen Crowdsale erfolgen soll. Die Roadmap sieht für die weitere Entwicklung eine Ausweitung des dezentralen Netzwerks sowie eine Plug-and-play-Lösung vor. Hiermit soll zu mehr Interoperabilität und Informationsaustausch in den bislang stark fragmentierten Wertschöpfungs- und Lieferketten beigetragen werden.

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