Universal Music intensiviert Auftritt auf NFT-Plattform

Die Universal Music Group hat eine Vereinbarung unterzeichnet, die es ihren Künstlern ermöglicht, NFTs über die neue Musikplattform LimeWire zu veröffentlichen.

Internets NFT

Universal Music Group und NFTs?

LimeWire hat eine Vereinbarung mit der Universal Music Group (UMG), einem der weltweit größten Musiklabels, unterzeichnet, die Blockchain-basierte Musik-Sharing-Dienste möglicherweise wieder aus der Versenkung holen könnte.

Die Vereinbarung zwischen LimeWire und der Universal Music Group wird es Künstlern ermöglichen, digitale Sammlerstücke in Form von Token über den kommenden LimeWire Marketplace zu veröffentlichen.

Die Partnerschaft umfasst alle Tochtergesellschaften der UMG, wie Interscope Records, Def Jam Records, Motown Records, Geffen, Republic Records und mehr.

Was man über Universal wissen muss

Die Universal Music Group ist ein bekanntes und beliebtes Plattenlabel. Ihr gehören drei der größten Musikverlage der Welt, und sie hat Interessen in den Bereichen Radio, Verlagswesen und Merchandising.

Die heutige Vereinbarung bedeutet nicht zwangsläufig, dass einer dieser Künstler NFTs über LimeWire veröffentlichen wird, aber sie werden offenbar die Möglichkeit haben, dies zu tun.

LimeWire wird als NFT-Marktplatz neu aufgelegt, der sich zunächst auf musikbezogene Inhalte konzentriert, sei es nun Musik oder Kunstwerke sowie Sammlerstücke von Musikern.

Das große Comeback von LimeWire

Neues bei LimeWire

Im April gab LimeWire bekannt, dass es 10,4 Millionen US-Dollar durch einen Token-Verkauf unter der Leitung von Kraken Ventures, Arrington Capital und GSR eingenommen hat, an dem auch andere Firmen wie Crypto.com Capital und der 720Mau5-Fonds des Musikers Deadmau5 beteiligt waren.

Das auf NFT spezialisierte LimeWire hat Pläne zur Einführung eines digitalen Marktplatzes der zweiten Generation angekündigt. Die neue Plattform wird Urhebern von Inhalten und Verbrauchern ermöglichen, ihre digitalen Vermögenswerte ohne Zwischenhändler untereinander zu übertragen.

Ähnliches unternimmt auch die Konkurrenz Algorand. Dies ist ein öffentliches Blockchain-Netzwerk mit einem Kryptowährungs-Token namens RDR. Algorand wurde von einem Team am MIT entwickelt, dem die Professoren Shafi Goldwasser, Silvio Micali und Ron Rivest angehören.

Das Team hat auch einen wesentlichen Teil des Bitcoin-Protokolls entwickelt. Hierbei ist wichtig zu beachten, dass Algorand und Hivemind die Plattform Napster gekauft haben und somit bereits andere Player neben Universial in den Markt vordringen.

Universal ist kein Unbekannter im Web3

Dies ist nicht der erste Schritt von Universal ins Web3: Im November letzten Jahres startete UMG eine von den Gorillaz inspirierte virtuelle Band namens Kingship, die ebenfalls von Bored Ape entwickelt wurde. Kingship wird in Metaverse-Welten auftreten und auch ihre eigenen NFTs verkaufen.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Die Warner Music Group war erste große Label, das eine Partnerschaft mit einem Virtual-Reality-Spiel einging. Das Unternehmen kündigte eine Partnerschaft mit The Sandbox an, einer offenen Welt, in der Spieler ihre eigenen Welten und Geschichten erschaffen können.

Autor

Eva Steinmetz zeigt großes Interesse an den Themen Krytowährungen, Tokenisierung und Künstliche Intelligenz zur Optimierung von bereits bestehenden Systemen, wie der Immobilien- oder Finanzbranche. In diesem Zuge liegt ein Fokus auf die Veränderungen zur Regulierungen der Kryptowährungen weltweit.

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