Skechers eröffnet eigenen Store im Decentraland

Die virtuelle Welt von Decentraland ist um einen neuen Shop reicher. Mit Skechers tritt einer der größten Hersteller von Sneakern in die virtuelle Welt ein. Das amerikanische Unternehmen baut auf dem Fashion Street Estate von Decentraland einen eigenen Shop.

Skechers hat nach eigener Aussage das Potenzial des Metaverse entdeckt und möchte möglichst früh Teil des Ganzen sein. Während Decentraland nun um ein weiteres namhaftes Unternehmen reicher ist, tendiert MANA weiterhin zu einer Abwärtsbewegung. Daher ist es an der Zeit, die aktuellen Geschehnisse einzuordnen.

Skechers mit großen Schritten Richtung Metaverse

Bereits seit vielen Jahren gehört Skechers zu den größten und bekanntesten Schuhherstellern auf der ganzen Welt. Das im Jahr 1992 vom Amerikaner Robert Greenberg gegründete Unternehmen ist mit einem Umsatz von drei Milliarden US-Dollar vor allem auf dem Heimatmarkt äußerst beliebt.

Jetzt wurde bekannt, dass Skechers ein virtuelles Unternehmen im Decentraland gepachtet hat. Auf diese Weise wolle man über einen kreativen Weg an neue Kunden kommen und die eigene Zielgruppe auf eine völlig neue Art und Weise ansprechen.

Skechers hat auf dem Fashion Street Estate getauften Gebiet etwas über 450 Quadratmeter Grundstücksfläche gepachtet. Der drittgrößte Schuhhersteller der Welt will seinen virtuellen Kunden einen Erlebnisladen bieten, der den innovativen Ansatz des Unternehmens hervorheben soll.

Michael Greenberg erklärte, dass man sich auf das neue virtuelle Zeitalter freut und man den bestehenden und neuen Kunden in ein ganz neues Skechers-Erlebnis einführen will. Der Schuhhersteller mietet das Stück Land von dem Betreiber der Flächen – der Metaverse Group. Skechers hat erst kürzlich Markenanmeldungen für den Verkauf virtueller Güter, wie Schuhe und Kleidung, eingereicht.

Die Markenanmeldungen zeigen, dass Skechers das Metaverse als ernsthafte Chance betrachtet. Insgesamt wurden acht Marken angemeldet. Dazu gehören neben Skechers selbst auch die Eigenmarken Bobs, GoWalk, ArchWalk und Twinkle Toes. Das Unternehmen mit Sitz in Südkalifornien will damit offenbar den Grundstein für eine virtuelle Version seiner Marken im Metaverse legen und das ganze Projekt groß aufziehen.

Immer mehr Marken drängen ins Decentraland – MANA stagniert

Skechers ist nur der nächste große Name auf einer immer länger werdenden Liste von Weltkonzernen. Anfang Februar eröffnete bereits das Unterwäschelabel Victorias Secret einen Store im Decentraland. Erst vor kurzem präsentierte der Bankengigant JP Morgan eine eigene Lounge in der virtuellen Welt.

JP Morgan prognostiziert zudem, dass das Metaverse ein Billionenmarkt werden könnte, wenn der rasante Fortschritt so weitergeht. Der Elektronikkonzern Samsung ist bereits seit Anfang des Jahres dabei und eröffnete einen digitalen Laden im Decentraland.

Während das Interesse am Metaverse und der virtuellen Realität also ungebrochen ist, spiegelt sich der Hype bislang noch nicht im Kurs des nativen Tokens MANA wider. Praktisch unbeeindruckt von den vielen großen Namen kennt der Kurs nur eine Richtung: abwärts.

Analysten in den Sozialen Medien bewerten MANA aktuell als sehr schwach und eine Erholung des Kurses scheint nicht in Sicht zu sein. Aus technischer Sicht liegt MANA im 2-Tages-Chart bei 2,30 US-Dollar über dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt, welcher seit Jahresbeginn bereits sechs Mal getestet wurde.

Sollte ein erneuter Test negativ ausfallen und der gleitende Durchschnitt nicht halten, könnte eine Korrektur auf etwa 1,60 US-Dollar folgen. Sollten die Bullen dagegen die Kontrolle zurückerlangen, könnte eine Rallye den Kurs in einer Trendumkehr auf bis zu 4 US-Dollar führen. Die nächsten Tage werden zeigen, in welche Richtung die Reise geht.

Fazit: Das Decentraland wächst und wächst – MANA fällt

Das Decentraland erinnert immer mehr an eine Einkaufsstraße in einer großen Metropole. Bekannte Marken reihen sich aneinander und immer mehr Konzerne eröffnen virtuelle Stores im Metaverse. Skechers ist das neueste Unternehmen auf dieser Liste und hat gleich mal ein 450 Quadratmeter großes Grundstück gepachtet.

Während dies für das Decentraland hervorragende Nachrichten sind, scheint dies auf den Kursverlauf von MANA keinen Einfluss zu haben. Der native Token befand sich zuletzt im Sinkflug und handelt derzeit an einer richtungsweisenden Stelle im Chart.

Dennoch zeigen die aktuellen Nachrichten auch, dass das Metaverse immer größeren Zuspruch findet. Sollte dieser Trend anhalten, wird auch MANA früher oder später wieder davon profitieren.

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Jens Kerkmann interessierte sich bereits während seines Studiums im Bereich Wirtschaftsinformatik für die Themen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Bis heute begleitet ihn die Materie in seinem Alltag und Berufsleben und er ist als Autor für Ratgeberartikel und Nachrichten aus dem Blockchain- und Digitalisierungsumfeld tätig.

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