Nuri stellt Betrieb ein

Das Wichtigste in Kürze

  • Nuri schließt seine Pforten
  • Handel ist bis Ende November möglich, Auszahlung der Gelder bis 18. Dezember
  • Kunden werden zu Vivid Money transferiert

Die deutsche Kryptowährungsbörse Nuri hat ihren Betrieb eingestellt, nachdem sie Schwierigkeiten gehabt hatte, Investoren zu finden.

Die in Berlin ansässige Krypto-Börse meldete Insolvenz an. Grund dafür waren „schwierigen Marktentwicklungen und nachfolgenden Auswirkungen der Finanzmärkte“, so das Unternehmen in einer früheren Erklärung.

Alle 500.000 Kunden wurden gebeten, ihre Gelder bis zum 18. Dezember abzuheben, wobei der Handel bis zum 30. November noch möglich sein wird, so Kristina Walcker-Mayer, CEO von Nuri, in einem Blogbeitrag.

Wir empfehlen Ihnen, alle Gelder auf Ihrem Nuri-Konto so bald wie möglich abzuheben. Nach der Schließung der Nuri-App werden Sie Ihr Guthaben nicht verlieren. Sie müssen sich jedoch an die jeweiligen Partner wenden und einen manuellen Prozess durchlaufen, um sie abzuheben.

Kristina Walcker-Mayer

CEO – Nuri

Partnerschaft mit Vivid Money

Nuri ist eine Partnerschaft mit der europäischen mobilen Krypto- und Banking-App Vivid Money GmbH eingegangen, um seinen Kunden weiterhin den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen.

Alle Nuri-Benutzer werden ein exklusives Angebot und einen Transfer von Geldern und Vermögenswerten erhalten, so das Unternehmen. Details darüber sind bisher nicht bekannt.

Nuri CEO Walcker-Mayer schloss ihre Erklärung mit einem Dank an die Mitarbeiter, Kunden und Investoren von Nuri für ihre Unterstützung.

Die Herausforderungen sind durch das schwierige wirtschaftliche und politische Umfeld der letzten Monate unüberwindbar geworden, was uns davon abgehalten hat, neue Mittel zu beschaffen oder einen Käufer zu finden. Zusätzlich hat die Insolvenz eines unserer wichtigsten Geschäftspartner die Situation deutlich verschärft und uns an den Rand des Abgrunds gebracht.

Kristina Walcker-Mayer

CEO – Nuri

Nuri nur eine von vielen mit Problemen

Nuri ist nicht die einzige Kryptowährungsbörse, die von dem Bärenmarkt betroffen ist.

Viele Börsen, darunter Coinbase, Gemini, Robinhood, Crypto.com und BlockFi, mussten alle ihr Personal entlassen, nachdem sie erhebliche Verluste erlitten hatten.

Zwar hatte Nuri noch bis zuletzt geglaubt, ein positives Ende zu finden, doch mit dem heutigen Tag ist wohl jegliche Hoffnung verloren.

Autor
Autor & Editor

Ich bin Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat meine Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Seit 2020 bin ich Teil des Blockchainwelt.de Teams. Zu meinen Krypto-Steckenpferden gehören Krypto-News, Hardware Wallets sowie alles rund um das Thema Krypto-Kreditkarten.

Auch interessant