MetaMask führt Apple Pay Integration ein

Schon mal von dem Unternehmen ConsenSys gehört? Die Firma beschäftigt sich mit Blockchain-Software. Bekannt ist das Unternehmen hier mit MetaMask. So hat ConsenSys für MetaMask eine Neuerung angekündigt. MetaMask hat rund 21 Millionen aktive Benutzer und gehört zu einer der am schnellsten wachsenden Browsererweiterung dazu.

Ein Vogel hat nämlich gezwitschert, dass MetaMask ein Update für iPhone und ApplePay Benutzer bereitstellt, welches es ermöglicht, Kryptos wie Bitcoin mit Apple Pay kaufen zu können. Im Ganzen bringt es sehr viele Vorteile und Wege werden in der Finanzwelt vereinfacht. Alles in allem simpel ohne große Komplikationen.

ApplePay

Einfach die gespeicherte Visa oder Mastercard nun verwenden, funktioniert jetzt problemlos. Täglich kann man bis zu 400 US-Dollar in das eigene digitale Portemonnaie einzahlen.

Mit dieser ApplePay-Integration hat MetaMask einen Meilenstein bei der digitalen Bezahlung gesetzt. So entfällt das aufwendige Übertragen von Währungen wie etwa Bitcoin oder Ethereum in die App. Die Benutzerfreundlichkeit ist damit um ein vielfaches gestiegen.

Eine passende MetaMask-Anleitung findest Du hier.

Interesse an Ethereum?

MetaMask: Einfacher und kompakter ist das Ziel

Wollte man bisher eine Kryptowährung kaufen, so musste man erst Ethereum (ETH) in die App von MetaMask übertragen. Erst durch diese Übertragung war eine Bezahlung einer Kryptowährung möglich.

Und hierbei geht es nicht ausschließlich um den Bitcoin. So ist auch der Erwerb von sogenannten Stablecoins möglich. Dazu gehören zum Beispiel USDC, USDT und letztlich auch DAI.

Durch den Wegfall dieses Zwischenschrittes hat man jetzt beim Erwerb eine wesentliche Vereinfachung. Insgesamt verfolgt ConsenSys das Ziel, dass ein Nutzer die App von MetaMask nicht verlassen muss, wodurch viel Zeit gespart wird. User lieben die Unkompliziertheit.

Vielzahl an Währungen durch Update verfügbar

Durch die Nutzungsmöglichkeit von ApplePay kann man jetzt bequem über Mastercard und Visa, Bitcoin kaufen. Wobei das über MetaMask nur eine Option ist. Erweitert hat man in einem Update für MetaMask auch die Optionen bei den Währungen.

Konkret geht es darum, mit welchen Währungen man Kryptowährungen kaufen kann. Derzeit ist das mit über 60 Währungen aus aller Welt möglich.

Ist man Nutzer von MetaMask in den USA, besteht hier auch noch die Möglichkeit des Kaufs von Token. Konkret handelt es sich um Fantom- und Avalanche-Token.

US-Nutzer müssen aber noch mit zahlreichen Einschränkungen rechnen. Zum einen sind die Gebühren für die Fantom- und Avalanche-Token nicht einheitlich. Gleiches gilt auch für die Zahlungsmethoden.

Wann diese Token für alle Nutzer von MetaMask zur Verfügung stehen, wurde von ConsenSys noch nicht bekannt gegeben. Scheinbar versucht man sich hier und testet es noch. Wobei jetzt Token an sich bei ConsenSys und MetaMask keine große Neuheit sind.

Sicherheit und Kritik durch die Benutzer von MetaMask

Grundsätzlich stehen nämlich Token allen Nutzern der MetaMask zur Verfügung. Auch hierzu gab es von ConsenSys für MetaMask erst ein Update. Ein Update, wo es sich lohnt, genauer hinzusehen.

Dabei ging es nicht um die Funktionen oder Erweiterungen, sondern ausschließlich um die Sicherheit. Dieses Update beschäftigt sich mit dem sicheren Versand von Token. Sie werden nicht direkt über MetaMask versendet, sondern immer über eine sogenannte Vertragsadresse.

Die Vertragsadresse ist mit Informationen versehen, die die Sicherheit erhöhen soll. Doch an sich ist die Vertragsadresse schon eine Sicherheit, da ausschließlich sie die Berechtigung darstellt.

Benutzer von MetaMask üben Kritik aus an der Sicherheit beim Update

Und die Informationen, welche noch Gegenstand sind, bestimmen unter anderem die Anzahl an Token, die dann an die Empfängeradresse versendet werden soll. Dieses Update zur Sicherheit bei Token wird nicht unkritisch gesehen.

Und die Kritik kommt hier nicht von Experten, sondern von Benutzern der MetaMask selbst. Was gerade für das Unternehmen nicht unproblematisch ist, wenn es so deutliche Kritik bekommt.

Das Problem sehen viele Benutzer in der Vertragsadresse an sich. Denn mit der pauschalen Berechtigung kann laut der Meinung der Nutzer ein Missbrauch nicht ausgeschlossen werden.

Zumal hier das Fehlen einer Funktion in der MetaMask noch bemängelt wird, nämlich vom Widerruf. So kann man den Versand der Token nicht widerrufen, wenn es zu einem Versand an die Vertragsadresse gekommen ist.

Doch gerade der Widerruf ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Ob ConsenSys auf diese Kritik der eigenen Nutzer an der MetaMask eingehen wird, ist unbekannt. Doch gerade, wenn ConsenSys keine Benutzer verlieren möchte, wird man hier handeln müssen.

ConsenSys
ConsenSys

Weitere Updates kündigen sich an

Bei MetaMask wird man mit einem weiteren Update rechnen dürfen. So hat ConsenSys den Wallet-Schnittstellenanbieter MyCrypto gekauft, um die Sicherheit der Produkte damit deutlich zu verbessern.

Der Schnittstellenanbieter beschäftigt sich vorrangig mit Ethereum. Durch die Kombination von MetaMask und MyCrypto sollen mehr Menschen auf diese Weise mit der Web3-Welt verbunden werden, so der Mitbegründer Dan Finlay.

Nutzer dürfen sich also freuen, dass die Plattform ihnen weitere neue Funktionen zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen und Token geben wird. Man ist also gespannt und die Erwartungen unter den Kryptojüngern sind groß, was von MetaMask alles noch folgen wird.

Autor

Als ausgebildeter Finanzberater und Reisekaufmann sowie Hobby-Journalist, mit zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, bin ich heute als Autor für touristische Beiträge und Reiseführer genauso zu Hause, wie in der Finanzwelt. Das Thema Kryptowährung fasziniert mich schon seit Jahren und ich habe bereits unzählige Artikel geschrieben, die auf verschiedenen Kryptoportalen und in etlichen Magazinen veröffentlicht wurden.

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