IOTA schafft Sprung auf 1,3 Milliarden Dollar Markt

IOTA und ProOps kooperieren

Lange fokussiert sich IOTA auf den Immobilienmarkt. Schon in der Vergangenheit tat IOTA erste Schritte in dieser Branche. Nun schafft IOTA den Sprung auf einen 1,3 Milliarden US-Dollar Markt.

Kooperation mit PropOps

Wie IOTA auf dem eigenen Blog bekannt gab, verwendet die Firma PropOps zukünftig IOTAs Tangle, um Daten aus der Immobilienbranche zu verwerten. Das Unternehmen verwaltet Anlagen im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar.

PropOps ist ein deutsches Unternehmen, das Daten von Immobilien sammelt. Die Sammlung dieser Daten soll so unkomplizierter und zuverlässiger werden. Außerdem sollen die Informationen über bestimmte Immobilien dadurch zentral zugänglich sein.

Neben einer Verbesserung bisheriger Funktionen wartet PropOps auch mit neuen Funktionen auf. Grundlegende Informationen über Immobilien sind erblich. Wechselt eine Immobilie den Besitzer, bleiben bisherige Informationen erhalten.

Zudem soll so die Effektivität eines Preises basierend auf Daten ausgewertet werden. Auch Wartungen beinhaltet PropOps. Welche Wartungen notwendig sind, welche bereits durchgeführt wurden und welche Intervalle ratsam sind, erfasst PropOps.

Der Gebäudebetrieb lässt sich so transparenter und zuverlässiger gestalten. Wie man es bereits von Lieferdiensten kennt, fertigen Angestellte Bilder und Kommentare zu ihren Aufgaben an.

Sobald eine neue Aufgabe erfasst wird, teilt PropOps einem passenden Mitarbeiter automatisch die Arbeit zu. Eine ausführliche Liste aller erdachten Funktionen findet sich hier.

Was ist überhaupt IOTAs Tangle?

Der Tangle lässt sich mit der Blockchain anderer Kryptowährungen vergleichen. Da es sich hierbei nicht um eine Kette von Blöcken handelt, wird der Begriff Blockchain für IOTA im Allgemeinen vermieden.

Das englische Wort Tangle bedeutet im Deutschen Gewirr. Statt einer Blockchain, zu der immer neue Blöcke der Reihe nach addiert werden, kann der Tangle Äste bilden. Dadurch sind sehr viele Verknüpfungen möglich und Transaktionen können parallel laufen.

Oft sind derartige parallel verlaufende Transaktionen nicht ausführbar. Bei einigen Blockchains kommt es daher zu Verknappungen. Die Nutzer bieten immer höhere Gebühren, um ihre Transaktion im möglichst nächsten Block bestätigen zu lassen.

Auf bekannten Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum werden Transaktionen dadurch sehr langsam und teuer.

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Durch den Tangle sind sämtliche Transaktionen gebührenlos und gut skalierbar. Der Tangle ist weitaus belastbarer als übliche Blockchains. Durch die gebührenlosen Transaktionen lassen sich geringe Beträge zudem einwandfrei versenden.

Eine weitere Besonderheit macht IOTA aus. Der Tangle arbeitet mit Proof-of-Work. Statt den Minern erbringt allerdings der Versender der Transaktion eine geringe Rechenleistung.

IOTA und die Smart Cities

Das schlaue Wohnen fand in vielen modernen Häusern bereits Einzug. Oft recht dezent. Rollläden werden etwa automatisch zu einer bestimmten Zeit geschlossen und geöffnet. Oder die Heizung reagiert auf Daten wie die Uhrzeit oder die Entfernung zum Smartphone des Besitzers.

Sehr beliebt sind auch intelligente Lampen. Für IOTA ist all das erst ein kleiner Hinblick auf die Möglichkeiten, die smartes Wohnen bieten können. Sogar ganze Smart Cities will IOTA in Realität verwandeln.

Smart Cities sollen den Bewohnern ein komfortableres Leben ermöglichen. Die Technologie der städtischen Umgebung möchte man mit dem Internet of Things ausstatten. So können die Einwohner mit den Geräten interagieren.

Zudem lassen sich wichtige Informationen durch automatische Datenerfassung erkennen. Ein denkbares Beispiel ist hierbei, dass der Nutzer die Position eines Busses erfassen kann. Somit würde sich verfrühtes oder verspätetes Erscheinen vermeiden lassen.

IOTA möchte als Projekt für das Internet der Dinge verstanden werden. Die am 30. November veröffentlichte Kooperation mit dem Construction Blockchain Consortium ist also naheliegend. CBC entwickelt Konzepte für den Bausektor.

IOTA gibt an, durch diese Zusammenarbeit dezentralisierte Lösungen in die Welt des Bausektors bringen zu wollen. Durch IOTA würden derartige Lösungen zudem umweltfreundlich und skalierbar.

Den Kurs von IOTA hat das bislang alles nicht explodieren lassen. Seit Anfang Dezember sinkt der Kurs allmählich. Aktuell liegt IOTA knapp über einem Dollar.

Erst Ende Oktober veröffentlichte IOTA die Beta-Phase seiner Smart Contracts. In knapp zwei Monaten sind zumindest vielversprechende Projekte ans Licht gekommen.

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Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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