Was ist IOTA (MIOTA)?

Was ist IOTA?

Kryptowährungen finden nach und nach mehr Verwendung, unter anderem in der Wirtschaft. Hierbei zählt auch das Projekt IOTA zu den fortschrittlichsten. Anders als die meisten digitalen Token basiert dieses jedoch nicht auf einer Blockchain, sondern einem System namens Tangle. Dadurch lassen sich Transaktionen schneller und günstiger vollziehen, wobei ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet ist.

Die Digitalisierung und das Internet der Dinge stehen dabei besonders im Vordergrund. Zukünftig könnten Maschinen und Software vollständig autonom miteinander kommunizieren. Dies betrifft den Austausch und die Auswertung von Informationen und Daten. Dabei ist ein schnelles, günstiges und sicheres Netzwerk die wichtigste Voraussetzung.

Für Investoren ist dabei besonders der IOTA Token (MIOTA) interessant. Dieser stellt das Zahlungsmittel im Netzwerk dar und wird für verschiedene Funktion benötigt. Mit steigender Nachfrage könnte sich dieser dadurch auch im Wert erhöhen und Renditen für Anleger ermöglichen.

Was ist IOTA?

Die Bezeichnung IOTA meint in diesem Zusammenhang in der Regel sowohl die IOTA Foundation und das Projekt als Allgemeines, als auch den IOTA Token mit dem Ticker MIOTA.

Bei der IOTA Foundation handelt es sich dabei um eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation, welche die Entwicklung des Projektes vorantreibt. Ziel ist es, einen neuen Standard für vernetzte Protokolle zu schaffen, welches dezentral funktioniert. Dabei steht auch die Forschung und Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. Zudem sorgt die Organisation für die weitere Vernetzung innerhalb der eigenen Community und in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft.

Das System basiert dabei auf einem Distributed-Ledger-System (verteiltes Kassenbuch), ähnlich wie Bitcoin. Jedoch kommt in diesem Fall keine lineare Blockchain zum Einsatz, sondern ein Tangle. Dieser bietet einige Vorteile, beispielsweise eine höhere Skalierbarkeit. Dadurch lassen sich Transaktionen im Netzwerk schneller und kostengünstiger bestätigen und ausführen.

Als internes Zahlungsmittel dient der IOTA Token. Ebenso kann dieser für verschiedene Anwendungen genutzt werden, welche über das schlichte Bezahlen hinausgehen. Im Vordergrund stehen hierbei der Austausch von Daten und Informationen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Währungen kommt das System vollständig ohne Gebühren aus, wodurch auch  Transaktionen im niedrigsten Segment möglich sind. Somit lassen sich beispielsweise Überweisungen über den Bruchteil eines Cents ausführen.

Im Zusammenhang mit IOTA fällt auch oft der Begriff Internet of Things (IoT) bzw. Internet der Dinge. Dies bezeichnet die Verknüpfung von Maschinen und Geräten mit dem Internet, sowie die eigenständige Kommunikation dieser untereinander. Dies betrifft auch Bereiche wie das maschinelle Lernen und künstliche Intelligenz (KI). Die vierte industrielle Revolution bezieht sich dabei zum Großteil auf solche Anwendungen, wobei IOTA wegweisend an diesem Wandel mitwirken möchte.

IOTA Foundation: Mission und Vision

Das Projekt gilt als einer der Vorreiter für eine neue, digitale Wirtschaft. Dies betrifft unter anderem die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen. Zukünftig könnten sich die Art und Weise, wie Informationen und Werte ausgetauscht werden, grundlegend ändern.

Bislang finden viele Prozesse in der Wirtschaft, aber auch in der Verwaltung und in der Politik, analog statt. Zahlreiche Arbeitsschritte müssen von Hand dokumentiert werden und die Speicherung erfolgt oftmals nur in Papierform. Im Zuge der Digitalisierung entsteht hier eine erhöhte Nachfrage, um eine sichere Lösung für solche Prozesse in digitaler Form zu finden.

Die IOTA Foundation versteht sich dabei als Vermittler zwischen den verschiedenen Instanzen. Zusammen mit der Community und den Partnerschaften soll so ein Netzwerk aus Entwicklern, Denkern und Führungskräften entstehen. Dieses soll nachhaltig an Lösungen und Möglichkeiten arbeiten, um das vollständige Potenzial von Technologie und menschlichem Denken zu entfalten.

Das Protokoll soll dabei als die tragende Schicht für zahlreiche Anwendungen dienen. Durch die lizenzfrei Bereitstellung kann jeder dieses Nutzen und anpassen. Dadurch entstehen Anwendungen, welche direkt einsatzfähig sind und auf das IOTA-Netzwerk als Basis bauen können. Sie profitieren dadurch von allen Vorzügen eines stabilen, sicheren und kostenlosen DLT-Systems.

IOTA Team
IOTA Board of Directors

Gründer & Board of Directors

IOTA wurde 2015 gegründet und erschien im Jahr 2016, wobei David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener, Serguei Popov als die vier Gründer zählen. Rückgrat stellt dabei auch die IOTA-Stiftung dar, welche das Projekt beaufsichtigt und an der Entwicklung aktiv teilnimmt. Diese agiert global und ist in über 25 Ländern aktiv.

David Sønstebø

David Sønstebø ist ein Unternehmer, welcher sich für das Internet der Dinge, Smart Cities und neue Technologien interessiert. Er ist eines der Gründungsmitglieder und hat dadurch viel Einfluss auf die bisherige Entwicklung genommen. Seit 2020 ist David Sønstebø jedoch kein Mitglied der IOTA Foundation mehr. Grund hierfür sind Meinungsverschiedenheiten, sowie das persönliche Verhalten, welches sich schlecht auf das Image ausgewirkt hat.

Sergey Ivancheglo

Sergey Ivancheglo ist Softwareentwickler und ebenfalls Gründungsmitglied bei IOTA. Sein Fokus liegt vor allem auf Kryptowährungen, wobei er oft als Visionär und Genie betitelt wurde. Am 26. Juni 2019 verkündete er jedoch seinen Rücktritt aus dem Projekt. Laut eigener Aussage möchte er sich jedoch weiterhin, privat und unabhängig, die Entwicklung fortsetzen.

Dominik Schiener

Mit 17 Jahren zog Dominik Schiener nach Zug in der Schweiz, um dort eine Handelsplattform für Kryptowährungen zu gründen. Der Kanton Zug gilt in vielen Kreisen als das Krypto-Valley und sollte die erste Anlaufstelle werden, um das geplante Startup zu verwirklichen.

Das Projekt hatte keinen Erfolg, dennoch befasste sich Dominik Schieber weiter mit der Blockchain-Technologie und den damit einhergehenden Problemen. Dies führte einige Zeit später dazu, dass er zusammen mit David Sønstebø, Sergey Ivancheglo und Sergei Popow das Open-Source-Projekt IOTA ins Leben rief.

Dr. Navin Ramachandran

Dr. Navin Ramachandran ist bereits seit 2016 Mitglied der IOTA Foundation und seit 2019 auch Teil des Vorstandes. Durch seine medizinische Ausbildung liegt sein Fokus besonders auf dem Bereich eHealth, also der Verknüpfung von Medizin und digitaler Technik. Er interessiert sich zudem für die Informationsaufbereitung, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz.

Bei IOTA war er unter anderem in die Entwicklung des Trinity Wallet involviert. Außerdem umfasst sein Tätigkeitsbereich die Zusammenarbeit mit allen Kernteams (Technik, Forschung, Geschäftsentwicklung, Kommunikation) der Foundation, wodurch er einen detaillierten Überblick zu den genauen Vorgängen innerhalb der Stiftung hat.

Eine vollständige Auflistung aller Mitglieder und Advisor ist auf der Website von IOTA veröffentlicht.

Prof. Serguei Popov

Serguei Popov ist Mathematiker und hat seinen Abschluss an der Moskauer Staatsuniversität gemacht. Später absolvierte er seine Professur an den Universitäten Sao Paola und Campinas. Zu seinen Kompetenzen zählen die Wahrscheinlichkeitstheorie und stochastische Prozesse.

Er verfasste unter anderem das IOTA Whitepaper, sowie zahlreiche Artikel zu DLT-Anwedungen, dezentraler Zufälligkeit und spieltheoretischen Aspekten des IOTA-Algorithmus. Als Gründungsmitglied ist er bereits seit Beginn ein fester Bestandteil der IOTA Foundation und seit 2018 zudem Mitglied des Board of Directors.

Das IOTA-Netzwerk wurde für das Internet der Dinge entwickelt und bietet manipulationssichere Daten, Mikrotransaktionen und geringen Ressourcenbedarf.

IOTA Foundation

 

Welche Probleme möchte IOTA lösen?

Die IOTA Foundation möchte ein dezentrales Netzwerk schaffen, welches Transaktionen schnell, sicher und kostengünstig abwickeln kann. Dadurch sollen vor allem bestehende Probleme in verschiedenen Bereichen angesprochen werden.

Mobilität und Verkehr

Die Art wie wir uns fortbewegen befindet sich in einem laufenden Wandel. Im 21. Jahrhundert spielen dabei besonders selbstfahrende Autos und Fahrzeuge eine große Rolle. Diese sind zunehmend miteinander vernetzt und kommunizieren selbstständig untereinander. Da sich die Entwicklung noch in einer sehr frühen Phase befindet, zählt dieser Bereich zu den wichtigsten.

Die größte Herausforderung hierbei ist es, den Datenverkehr so schnell und sicher wie möglich zu gestalten. Transaktionen müssen daher nahezu in Echtzeit stattfinden, damit es zu keinen Verzögerungen beim Austausch von Informationen kommt. Diese könnten, beispielsweise bei selbstfahrenden Autos oder Drohnen, zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen.

In den kommenden Jahren sollen auch die Mobilität und der Verkehr elektrifiziert und digitalisiert werden. Dadurch entwickelt sich die Fortbewegung nachhaltiger und günstiger für Verbraucher. Alle Informationen zur Optimierung spielen dabei eine wichtige Rolle. Über das IOTA-Protokoll könnten alle Daten eines Fahrzeuges umgehend gespeichert und analysiert werden. Dadurch lässt sich beispielsweise der Zustand des Fahrzeuges aufzeichnen, sowie die nötige Wartung selbstständig einleiten. Ebenso können alle Bezahlvorgänge automatisch erfolgen.

Handel und Versorgungsketten

Auch der globale Handel kann von einer Plattform wie IOTA in vielen Aspekten profitieren. Sie kann in diesem Fall als vermittelnde Instanz dienen, welche für Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern sorgt. Aber auch Händler, Regierungen, Logistik und Endverbraucher können diese Eigenschaften nutzen und davon profitieren.

Die internationale Wirtschaft ist ein komplexer Vorgang, welcher durchgehend enorme Mengen an Daten produziert. Dadurch gestaltet sich auch die Koordination einzelner Prozesse schwieriger, da viele notwendige Informationen nur schwer oder gar nicht zugänglich sind.

Eine wichtige Rolle hierbei spielen sogenannte Versorgungsketten (Supply Chain). Dabei handelt es sich um lückenlose Aufzeichnungen, welche das Produkt von der Entstehung bis zum Verkauf dokumentieren. Dies betrifft alle notwendigen Daten, welche Aufschluss über die einzelnen Produktions- und Verarbeitungsprozesse geben. Auch sorgen sie für ein höheres Maß an Qualität und Vertrauen, da alle Schritte in der Versorgungskette strengen Kontrollen unterliegen.

Die vollständige Dokumentation über die Entstehung eines Produktes gestaltet sich dabei als ein aufwendiger und kostenintensiver Prozess. Zudem gibt es bislang keine bzw. kaum Sicherheiten, welche die lückenlose Aufzeichnung garantieren. So lassen sich Daten unter Umständen falsch angeben, verschleiern oder rückwirkend ändern.

Aufzeichnung von Wertschöpfungsketten

IOTA könnte hier als der technische Standard für eine bessere und vollständige Aufzeichnung sorgen. Durch die digitale Speicherung in einem dezentralen Netzwerk lassen sich so Kosten senken und Informationen gezielt verarbeiten und aufbereiten. Eine Änderung rückwirkend ist dabei nicht möglich, wodurch die Beständigkeit in einem hohen Maß gewährleistet ist.

Viele dieser Informationen können automatisch erfasst werden und sind daher nicht abhängig vom Zutun einer Person. Durch Sensoren und andere Messgeräte erfolgt die Aufzeichnung und Weiterleitung eigenständig, wodurch die erfassten Daten nicht manipuliert werden können.

Sensible Güter, wie beispielsweise Fleisch, müssen während der Produktion und dem Transport durchgehend gekühlt werden. Bislang lässt sich rückwirkend nur schwer feststellen, ob der Kühlvorgang über die komplette Verarbeitung aufrechterhalten wurde. Oft wissen Verarbeiter selbst nicht, ob und wann es zu einem Ausfall gekommen ist. Durch Chips und Sensoren könnten diese Informationen in Echtzeit erfasst und gespeichert werden. Somit lässt sich die gesamte Schöpfungskette nachvollziehen und jederzeit einsehen.

IOTA Energy
IOTA ist ein dezentrales Netzwerk für den Austausch von Daten.

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (IOT)

Auch die Industrie befindet sich in einem Wandel und steht vor neuen Herausforderungen. Hierbei spielen besonders die Verwendung von Computern und Software eine wichtige Rolle. Durch die Entstehung des Internets haben sich zahlreiche Prozesse in der Industrie verändert. Diese Veränderungen haben einen massiven Einfluss auf die zukünftige Entwicklung und werden oft als die vierte industrielle Revolution bezeichnet.

Dabei kommen vermehrt künstliche Intelligenzen und automatisierte Software zum Einsatz. Diese erleichtern einzelne Arbeitsschritte und gestalten bestimmte Prozesse dadurch schneller und effizienter. Dabei zählen vor allem Daten als die wichtigste Ressource. Diese werden beispielsweise benötigt, um eine Software mit den nötigen Informationen zu versorgen.

Im Zentrum der Industrie 4.0 steht ein globales Netzwerk, welches den Austausch von Wissen und Werten ermöglicht. Dies betrifft die Kommunikation, das Bezahlen, den Datenaustausch und die wirtschaftlichen Beziehungen unter Maschinen.

IOTA Industry Marketplace

Zusammen mit verschiedenen Unternehmen und Wissenschaftlern hat IOTA den Industry Marketplace ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine neutrale Plattform, welche den Handel mit Daten, Waren und Dienstleistungen automatisiert. Innerhalb dieses Marktes agieren die Geräte als autonome Wirtschaftsakteure. Dies arbeiten auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage miteinander und handeln unter anderem Ressourcen und Dienstleistungen.

Der Industry Marketplace baut dabei auf verschiedenen Spezifikationen auf, welche mitunter von der Plattform Industrie 4.0 (Deutschlands zentrales Netzwerk für die digitale Transformation in der Fertigung) entwickelt wurden. Es kombiniert beispielsweise ein digitales Identitätsmanagement und maschinenlesbare Verträge, um ein dezentrales System für den Austausch zu schaffen. Das verteilte Kassenbuch von IOTA ermöglicht Geräten dadurch den sicheren Austausch von Daten, Waren, Zahlungen und Dienstleistungen. Es bietet zudem einen unveränderlichen Prüfpfad für Assets, Aufträge, Anfragen und Angebote.

eHealth

Das Gesundheitssystem zählt zu den wichtigsten Bausteinen einer Gesellschaft. Die Forschungen der Medizin basiert dabei auf Datensätzen, welche Aufschluss über bestimmte Krankheiten geben können. Aber auch der Austausch von Informationen unter den einzelnen Instanzen stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung dar. Die zunehmende Digitalisierung wird dabei auch als Electronic Healthcare (eHealth) bezeichnet.

Digitale Gesundheitsakten können hierbei für zahlreiche Verbesserungen sorgen. In Zusammenarbeit mit digitalen Identitäten (DID) lassen sich Gesundheitsdaten besser speichern und auswerten. Diese können digital und anonym aufbereitet werden und sind somit leichter austauschbar. Der Patient kann anschließend selbst darüber verfügen und bestimmt, wer in welchem Ausmaß Zugriff darauf erhält. Dies vereinfacht die Zusammenarbeit von Ärzten und schließt Lücken in der Verarbeitung von Patientendaten, wobei der Datenschutz eingehalten wird.

Die Zahl der gesammelten Gesundheitsdaten nimmt weiterhin stetig zu. Dabei stellen die Sicherung und die Privatsphäre die größten Probleme dar. Anders als Dokumente auf Papier lassen sich digitale Ressourcen beliebig kopieren und verändern. Durch die kryptografische Verschlüsselung dieser Daten durch das IOTA-Netzwerk haben Patienten die vollständige Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten. Sie können dadurch selbst entscheiden, wer Zugriff darauf hat.

Elektronische Gesundheitsdaten (eHealth) sind das Fundament des Gesundheitswesens. IOTA sichert diese Daten und eröffnet neue Pflegemodelle.

IOTA Foundation

Digitale Identität (DID)

Auch digitale Identitäten (DID) werden zunehmend wichtiger für Regierungen und Unternehmen. Hierbei muss eine Vertrauensbasis zwischen Nutzer, Organisation und Dingen geschaffen werden. IOTA orientiert sich bei der Schaffung eines Digital Identity Framework an den Standards des W3C für digitale Identitäten. Dabei stehen drei Rollen im Vordergrund: Eigentümer, Emittent und Verifizierer.

Der Eigentümer ist dabei der Inhaber der DID und hat dadurch die vollständige Kontrolle über seine Daten. Er bestimmt, mit wem und in welchem Ausmaß er diese Informationen für andere zugänglich machen möchte.

Der Emittent ist der Herausgeber der DID und stellt in der Regel eine Behörde oder vertrauenswürdige dritte Instanz dar. Er nimmt die Daten (wie beispielsweise Ausweisdokumente oder Gesundheitsdaten) des Nutzers auf und erstellt daraus eine persönliche Akte.

Verifizierer sind alle Teilnehmer, welche die Echtheit der digitalen Identität überprüfen. Sie stellen sicher, dass eine Person sich nur als sie selbst ausgeben kann und gefälschte Identitäten ausgeschlossen werden.

Über eine dezentrale Kennung kann der Inhaber mittels Public Key nachweisen, dass er der rechtmäßige Eigentümer dieser Daten ist. Dies findet beispielsweise statt beim Versand an eine nachweisbare Adresse, Altersbeschränkungen und Zugangsbeschränkungen.

Es gibt keine kontrollierende Partei im Netzwerk, die durch Gewinnbeteiligung motiviert ist, und das Netzwerk verfügt auch nicht über irgendeine Form der Zugriffskontrolle.

IOTA Whitepaper – The Case for a Unified Identity

Smart Cities

Durch das rasche Bevölkerungswachstum nimmt auch die Stadtplanung eine immer wichtigere Rolle ein. Zu den Problemen hierbei zählen unter anderem die effiziente Nutzung des verfügbaren Raums. Moderne Städte müssen dabei nachhaltig konzipiert werden, wobei Technologie und Vernetzung zunehmend Verwendung finden.

Smart Cities zeichnen sich dadurch aus, dass sie gezielt Daten verarbeiten und auswerten. Ebenso können dahingehend Prozesse automatisch erfolgen. Das Ziel ist es, diese Daten zum Nutzen von Anwohnern, Besuchern, Unternehmen und Kommunen bereitzustellen. Städte können dadurch transparenter in Erscheinung treten, wodurch Einwohner gezielte Einblicke erhalten und aktiv an der Gestaltung mitwirken können.

Auch der Klimawandel ist ein wichtiger Faktor, welcher bei der Stadtplanung von Bedeutung ist. Neben den Unternehmen sind auch Bürger dazu angehalten, umweltschonend zu wirtschaften. Dies betrifft unter anderem den Transport, sowie den Konsum. Smart Cities können dahingehend konzipiert werden, dass sämtliche Emissionen erfasst und aufgezeichnet werden. Ebenso kann neue Technologie dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken.

Durch Sensoren erfasst beispielsweise ein Wohngebäude Wetterdaten wie Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit. Anschließend reguliert das Gebäude selbstständig die Heizung bzw. Lüftung, um den Energieverbrauch konstant niedrig zu halten.

Die Europäische Union (EU) zählt zu den Vorreitern im Bereich Smart Cities. Sie gibt weltweit das meiste Geld für moderne Stadtplanung aus und investiert in neue Projekte. Dabei spielt das Internet der Dinge (IoT) eine wichtige Rolle, um für eine bessere Vernetzung zu sorgen. Auch IOTA ist ein Teil dieser Entwicklung und ist an zahlreichen Projekten beteiligt.

IOTA Smart Cities
IOTA ermöglicht eine Infrastruktur für Smart Cities.

In IOTA investieren

Für Anleger gibt es die Möglichkeit, durch den IOTA Token (MIOTA) am Wachstum der Foundation teilzuhaben. Dieser ist das Zahlungsmittel im Netzwerk und hat mehrere Funktionen. Es gibt zudem ein eigenes Wallet, wodurch sich MIOTA sicher aufbewahren lassen.

Als größter Anbieter für den Handel mit Kryptowährungen bietet auch Binance die Möglichkeit, MIOTA zu kaufen. Hierfür benötigen Interessenten einen Account bei der Börse, welcher mit einer Email-Adresse und einem Passwort erstellt wird. Binance bietet zudem zahlreiche weitere Dienste rund um Kryptowährungen an. Hierzu zählen das Staking, Initial Exchange Offerings (IEO) und der Handel mit Hebelwirkung.

Auch CFDs stellen eine beliebte Methode für das Trading dar. Hierbei erwerben Händler jedoch nicht den MIOTA Token selbst, sondern ein entsprechendes Zertifikat. Dadurch lässt sich auch auf fallende Kurse setzen, ebenso ist eine Hebelwirkung möglich. Als größter Anbieter für das Social Trading hat sich eToro etabliert. Nutzer können sich dort via Social Media austauschen und ihr Portfolio veröffentlichen. Andere Nutzer haben anschließend die Möglichkeit, dieses zu kopieren und selbst zu verwenden.

Vor einem Investment in Kryptowährungen gilt es jedoch einige Regeln zu beachten. Der Handel sollte demnach immer nur auf einer seriösen Krypto Börse erfolgen. Zudem ist ein Risikomanagement erforderlich, da der Wert eine Kryptowährung starken Kursschwankungen unterliegt und zum Totalverlust führen kann. Nützliche Tools für das Trading sind unter Anderem die Fundamentalanalyse, die Technische Analyse und das Dollar-Cost-Averaging.

IOTA Foundation
IOTA eignet sich für zahlreiche Anwendungsfälle.

Fazit: IOTA zählt zu den wichtigsten Kryptowährungen

IOTA möchte vor allem praxisorientiert arbeiten und kann dabei bereits mehrere Erfolge vorweisen. Im Bereich Kryptowährungen und Blockchain zählt das Projekt zu den am besten vernetzten und forscht in zahlreichen Gebieten. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass IOTA auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Forschung zu IoT-Anwendungen und im Blockchain-Ökosystem Deutschland spielt.

Partnerschaften wie Volkswagen und Bosch sind zudem eine wichtiger Indikator für die Professionalität der Stiftung. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen können individuelle Lösungen für bestehende Probleme gefunden werden. Zudem zählen diese Kooperationen zu den ersten Geschäftskunden, welche den IOTA Token in ihr Unternehmen integrieren könnten. Eine Auflistung aller IOTA-Partnerschaften ist auf deren Website veröffentlicht.

Die IOTA-Prognose fällt daher überwiegend positiv aus. Der Erfolg des Projekts hängt jedoch auch maßgeblich von den Regulierungen der jeweiligen Länder ab. Zudem müssen Anleger berücksichtigen, dass der Erfolg eines Projektes nicht zwingend zu steigenden Kursen führen muss. Der Kurs richtet sich oft nach der allgemeinen Situation des Marktes, sowie der Leitwährung Bitcoin.

FAQ

Was ist IOTA?

IOTA bezeichnet grundlegend sowohl die IOTA Foundation, als auch den IOTA Token (MIOTA). Es handelt sich dabei um eine Kryptowährung, welche dezentrale Anwendungen ermöglicht. Die IOTA Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung, welche die Entwicklung des Projektes unterstützt.

Wie funktioniert IOTA?

Anders als die meisten Kryptowährungen basiert IOTA nicht auf einer herkömmlichen Blockchain. Stattdessen kommt ein Algorithmus namens Tangle zum Einsatz, welcher hohe Skalierbarkeit und Sicherheit bei geringen Kosten ermöglicht.

Unterstützt IOTA Smart Contracts?

Eines der wichtigsten Updates im IOTA-System ist die Einführung von Smart Contracts. Dadurch können Nutzer eigene Konditionen an Transaktionen knüpfen und beispielsweise selbst Token veröffentlichen.

Fallen Transaktionskosten beim Versenden von MIOTA an?

Es fallen keine Gebühren für Transaktionen an.

Wo findet IOTA Anwendung in der realen Welt?

Der Fokus von IOTA liegt auf der Entwicklung von Distributed-Ledger-Anwendungen (DLT). Dies betrifft beispielsweise die Kommunikation zwischen Geräten, sowie den Informationsaustausch zwischen Mensch und Maschine. Das Netzwerk kann dabei die Basis für verschiedene Anwendungen bilden und stellt so die Infrastruktur für den Datenverkehr dar. Dies betrifft unter anderem die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen, Smart Cities und die Industrie 4.0.

Welche Projekte basieren auf IOTA?

IOTA kann bereits zahlreiche namhafte Partnerschaften verzeichnen. Hierzu zählen unter Anderem Dell, Jaguar, die Linux Foundation, die International Association for Trusted Blockchain Applications und viele andere. Am Frankfurter Flughafen kam IOTA bereits zur Verifizierung von Coronatestergebnissen zum Einsatz.

Wie viele MIOTA Token gibt es?

Insgesamt gibt es 2.779.530.283 MIOTA, welche sich alle in Umlauf befinden.

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