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Erste Prominente erzielen Vergleich im FTX-Prozess

Das Wichtigste in Kürze

  • Trevor Lawrence, Tom Nash und Kevin Paffrath legen Rechtsstreitigkeiten im Zuge des FTX-Zusammenbruchs bei.
  • Weitere Klagen gegen Prominente wie Tom Brady und Gisele Bündchen im Zusammenhang mit FTX anhängig.

Im Zuge des Zusammenbruchs der Kryptobörse FTX haben mehrere Prominente Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit ihren Werbeverträgen beigelegt.

Trevor Lawrence, Quarterback der Jacksonville Jaguars, hat einen Rechtsstreit, in dem ihm vorgeworfen wurde, FTX-Investoren in die Irre geführt zu haben, gegen eine nicht genannte Summe beigelegt.

Die YouTube-Persönlichkeiten Tom Nash und Kevin Paffrath haben ebenfalls Vergleichsvereinbarungen in ungenannter Höhe geschlossen.

FTX Sponsoring hat Nachspiel für Influencer

Vor seinem Untergang hatte FTX hochkarätige Marketing- und Sponsoringaktivitäten durchgeführt.

Lawrence hatte 2021 einen Vertrag mit Blockfolio, einer Tochtergesellschaft von FTX, abgeschlossen und dafür 205.555,35 US-Dollar erhalten.

Der damalige COO von FTX, Sina Nader, glaubte, dass solche Sponsorings eine wichtige Rolle bei der Normalisierung von Kryptowährungen spielten.

Mit dem Niedergang von FTX gerieten diese Partnerschaften jedoch in einen rechtlichen Sumpf.

Tom Nash, ein YouTube-Influencer mit 289.000 Followern, sah sich nach dem Zusammenbruch rechtlichen Herausforderungen durch die Anwaltskanzlei Moskowitz ausgesetzt.

Die Kanzlei reichte eine Sammelklage gegen Nash und andere Influencer ein, weil sie FTX unterstützt hatten.

Paffrath, der sich einer großen Fangemeinde auf YouTube rühmt, drückte in einem Video sein Bedauern über seine frühere Unterstützung für FTX aus und bezeichnete sie als „Narbe“.

Verfahren weiterer Promis stehen noch aus

Die FTX-Saga geht weiter, da gegen andere Prominente wie Tom Brady, Gisele Bündchen, Shaquille O’Neal und Naomi Osaka rechtliche Schritte eingeleitet wurden.

Inmitten dieser Rechtsstreitigkeiten hat FTX die Genehmigung erhalten, 3,4 Milliarden Dollar an Krypto-Vermögenswerten im Rahmen seines Insolvenzverfahrens zu liquidieren.

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