China veröffentlicht NFT-Plattform ohne Krypto

Chinesische Flagge weht im Wind

China verbietet Kryptowährungen. Nur der zentralisierte E-Yuan wird geduldet. Dennoch möchte China eine eigene NFT-Plattform veröffentlichen, und zwar so ganz ohne Kryptowährungen.

China verbietet Kryptowährungen

Seit September sind jegliche Transaktionen in China verboten, die Kryptowährungen zum Gegenstand haben. Dieses Verbot kommt de facto einem kompletten Verbot von Kryptos gleich.

Aufgrund ihrer dezentralen, schlecht zu überwachenden Charakteristik bleiben Kryptowährungen natürlich trotzdem weiterhin nutzbar. Eine weite Verbreitung als alltägliches Zahlungsmittel wird unter diesen Umständen dennoch keine Kryptowährung erreichen.

Chinas Regierung betrachtet Kryptowährungen als subversives Element und lehnt diese daher strikt ab. Stattdessen entwickelte die chinesische Volksbank eine CBDC. Sie ist einfach zu überwachen und zu regulieren.

Zuvor hatte die chinesische Regierung das im Land überaus populäre Bitcoin Mining bekämpft und großen Mining Farmen sogar den Strom abgestellt. Das alles geschah zu einer Zeit, in der gute 60 % aller Miner aus China kamen.

Bei einigen Bitcoinern sorgte diese Entwicklung für Hysterie. Für das Netzwerk waren die Maßnahmen der chinesischen Regierung ein herber Schlag. Nach einem kurzzeitigen Einbruch kam das Netzwerk jedoch stärker denn je zurück.

Chinas Mining-Bann hinterließ in Bitcoins Hashrate eine tiefe Kerbe. Nun ist das Netzwerk stärker denn je.

Chinas Blockchain Services Network (BSN)

In Südostasien freuen sich NFTs enormer Beliebtheit. Erst neulich haben wir über Entwicklungen in Südkorea berichtet. Zwischen großen Elektronikherstellern findet dort ein Wettlauf im Kampf um die NFTs statt. Sowohl LG als auch Samsung möchten die digitale Kunst zuerst nativ in ihren Geräten darstellen.

Was soll der ganze Trubel um NFTs? Wir erklären es dir in diesem Video!

Eine neue Meldung der South China Morning Post legt nahe, dass die Chinesen ebenso von der digitalen Kunst überzeugt sind. Offenbar sogar so sehr, dass die chinesische Regierung die Not empfindet, ein eigenes Produkt zu entwerfen, um der Nachfrage nach NFTs gerecht zu werden.

Demnach fertigt China das Blockchain Services Network. Dabei handelt es sich um eine nicht öffentliche Blockchain, auf der ganz im Stile der NFTs digitale Kunst gehandelt wird.

Laufen wirklich NFTs auf dem BSN?

Einerseits bezeichnet der Geschäftsführer He Yifan, der an der Entwicklung involvierten Red Date Technology, das neue Projekt als Konkurrent für NFT-Marktplätze. Andererseits weist er darauf hin, dass Kryptowährungen in China verboten sind.

Folglich können Kryptos keine sonst übliche Rolle im Handel der NFTs einnehmen. China nennt seine eigenen NFTs Distributed Digital Certificates, kurz DDC. Nur der chinesische Yuan dient als zugrundeliegende Währung. Daher sagt He Yifan, haben diese DDCs auch kein rechtliches Problem.

Durch die Bereitstellung von Software Development Kits bestehe für eigenständige Entwickler die Möglichkeit, das bestehende Gerüst in eigene Produkte zu implementieren.

Ein weiteres Problem stelle eine sogenannte öffentliche Blockchain dar. Was zuerst fraglich erscheint, wird durch Yifans Erklärung deutlich. Jeder Teilnehmer kann die Blockchain einer üblichen Kryptowährung einfach nutzen.

Zwar bedarf es zuvor einer bestimmten Voraussetzung wie die Verfügung über ein Guthaben, um eine Transaktion auszuführen, doch Weiteres ist nicht nötig. In China ist das anders. Um an einer Blockchain zu partizipieren, muss der Nutzer zuvor identifiziert sein. Entsprechend sind die in China erlaubten Blockchains nicht mehr öffentlich zugänglich.

NFTs in China Milliardengeschäft

Derartige Maßnahmen haben natürlich auch einen Einfluss auf die Bereitwilligkeit der Nutzer, überhaupt am Vorgang teilzunehmen. Längst richten Entwickler ihre Programme und Webseiten auf den Weg des geringsten Widerstands aus, um ihre Nutzer nicht mit Hürden zu konfrontieren.

Dennoch seien diese sogenannten chinesischen NFTs ein kommendes Milliardengeschäft, sagt Yifan.

Darüber werden künftig Milliarden pro Jahr fließen.

An Mechanismen wie eine vorherige Identifikation seien die chinesischen Nutzer inzwischen gewöhnt. So unterliegen laut Yifan alle Systeme im Internet solchen Bestimmungen.

Besonders interessant am Geschäftsfeld sei dabei nicht mal die Kunst, sondern viel eher digitale Zertifikate, die als NFT oder in ähnlicher Form gehalten werden. Als Beispiele dafür erwähnt er Kennzeichen von Kraftfahrzeugen und Schulzeugnisse.

So könne etwa ein Kennzeichen als NFT erstellt werden. Bestimmte Nutzer werden dann dem NFT in bestimmten Gruppen zugeordnet. Das betreffe den Eigentümer, die Behörden, die Versicherung und den Mechaniker. Alle Beteiligten haben dann spezifische Zugriffsrechte und erhalten Einblick auf den Kilometerstand, Seriennummern oder Schadenshistorie.

Das Projekt, welches Yifan mit dem Doppelkürzel BSN-DDC bezeichnet, soll zehn weitere Blockchains als angepasste Version unterstützen, darunter auch Ethereum. Was das im Klartext bedeutet, bleibt vorerst unklar.

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Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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