Microsoft bringt „The Way of the Tiger“ auf die Blockchain

Microsoft unterstützt bei der Entwicklung eines neuen Kartenspiels auf der Blockchain

Microsoft, Eidos und das Gamebook-Unternehmen Fabled Lands entwickeln ein neues Kartenspiel auf Basis der Blockchain-Technologie. Als Grundlage des Spiels fungiert „The Way of the Tiger“, eines der meistverkauften Gamebooks der 1980er Jahre. Fans dieser Bücher erwarten Kartenkämpfe in der beliebten Fantasiewelt und zahlreiche neue Features. Durch den Einsatz einer Blockchain erwerben die Spieler zudem das Eigentum an einem Gegenstand.

Microsoft sorgt mit der Blockchain für Eigentumsrechte in der Spielewelt

Aus einer Pressemitteilung vom 1. Dezember 2019 geht hervor, dass Microsoft mit dem Spielestudio Eidos und dem Gamebook-Unternehmen Fabled Lands an der Entwicklung eines neuen Kartenspiels arbeitet. Das beliebte Gamebook „The Way of the Tiger“, welches in den 1980er Jahren große Beliebtheit genoss, soll die Grundlage für das neue Spiel darstellen.

Unter dem Titel „Arena of Death“ können sich Spieler auf die bekannte Fantasiewelt freuen. Wie Jamie Thomson, CEO von Fable Lands, bekannt gab, soll eine Blockchain das technische Fundament des neuen Spiels darstellen. Dabei gab Thomson zu verstehen, dass eine Blockchain den Spielern schlicht mehr Möglichkeiten einräume und eine verbesserte Erfahrung biete.

„Wir wollen die Serie in ein Computerformat umwandeln, aber diese neue Technologie ergab einfach mehr Sinn. Stellen Sie sich vor, Sie spielen Magic the Gathering, wissen aber, dass Sie eine Karte besitzen, die Ihnen wirklich gehört. Oder wenn wir sagen, dass es nur 100 Ausgaben eines Gegenstands oder einer Fertigkeit gibt, wissen Sie, dass es wirklich nur 100 Ausgaben gibt.“ – Jamie Thomson, CEO von Fabled Lands

Transparenz in der Spielebranche belebt den Wettbewerb in der Spielbranche

Des Weiteren trägt das Konzept zu einer verbesserten Transparenz in der gesamten Spielebranche bei. Bisher war es schlichtweg nicht möglich, dass Hersteller bestimme In-Game-Gegenstände limitieren. Dementsprechend häufig sind Spieler besonders seltenen oder mächtigen Objekten begegnet.

Das neue Kartenspiel soll nun auf Non-Fungible Token (NFT) setzen, welche sich auf der VeChain Thor Blockchain befinden. Die VeChain Thor Blockchain wird grundsätzlich mit Unternehmen und deren Supply Chain Management in Verbindung gebracht. Nun soll eben jene Blockchain dazu beitragen, dass erstellte Karten und In-Game-Gegenstände sich auf einer Blockchain verfügbar sind. Außerdem müssen sich die Entwickler nicht mit Krypto-Dingen befassen – so Thomson.

Weiterhin hebt Thomson hervor, dass das Konzept der NFTs in den vergangenen zwei Jahren eine enorme Prominenz in der Spielebranche erhielt. Spieler haben immer mehr Interesse daran, erworbene Gegenstände in Spielen ihrem Eigentum zuzuordnen.

Best Practice-Beispiele belegen Erfolg des Modells für Microsoft

Außerdem haben Spiele wie Gods Unchained und Neon District belegt, welches Potenzial die Blockchain in der Spielebranche besitzt. Die beiden Spiele haben bereits gezeigt, dass die Distributed-Ledger-Technologien den Wert von Karten und Gegenständen in Spielen nachhaltig steigern können.

Bereits im vergangenen Monat hat das Blockchain-Spiel F1 Delta Time eine Auktion von NFTs der Marke F1 durchgeführt. Insbesondere die Rennserie Formel 1 genießt ein herausragendes internationales Image. Auch das Sammelkartenspiel Gods Unchained, welches auf Ethereum basiert, hat nach einem Zensurskandal mit dem Spieleentwickler Blizzard das beliebte Krypto-Spiel CryptoKitties übertroffen.

Fazit: Microsoft, Eidos und Fabled Lands setzen auf das Potenzial der Blockchain

Wie die Pressemitteilung vom 1. Dezember verdeutlicht, arbeiten mit Microsoft, Fabled Lands und Eidos drei Größen aus der Spielebranche an einem neuen Hit unter den Kartenspielen. Die VeChain Thor Blockchain soll dabei als technologische Basis herhalten und das Spiel von der Konkurrenz differenzieren.

Durch den Einsatz der Blockchain können die Spieler das Eigentum an einem In-Game-Asset erhalten. Außerdem haben die Entwickler die Möglichkeit, Gegenstände stark zu limitieren und somit einen wahren Wert zu schaffen. Bereits in den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Spiele für neue Konzepte ausgesprochen, um In-Game-Assets zu reglementieren.

Auch ich gehöre zu den Befürwortern eines solchen Ansatzes. Vor allem bei großen Spielen kommt es häufig vor, dass bei einer längeren Laufzeit des Spiels immer mehr Spieler Items besitzen, welche besonders selten sein sollen. Zudem benachteiligt dieser Ansatz vor allem Spieler, die Geld in ein Spiel investieren, um somit früher in den Genuss eines solchen Items zu gelangen. Folglich kann der Ansatz der Blockchain auch in dieser Branche für mehr Transparenz und vor allem für mehr Fairness beitragen.

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