Was ist Holo (HOT)?

Bei Holo handelt es sich um eine dezentrale Peer-to-Peer-Plattform, die dezentrale Anwendungen hosten soll, welche mit der Holochain errichtet wurden. Holo verfolgt dabei das Ziel, als eine Verbindung zwischen den dezentralen Apps der Holochain und dem aktuellen zentralisierten Internet zu dienen.

Holo schafft ein Ökosystem und eine Währung, die dezentrale Hosting-Dienste ermöglichen, welche von anderen Nutzern bereitgestellt werden. Somit schafft Holo einen Zugang zu dezentralen Anwendungen über die gewöhnlichen Internet-Browser.

Dementsprechend handelt es sich hierbei um ein spannendes Projekt mit großem Potenzial, das wir Dir in diesem Artikel näher vorstellen möchten.

Die wichtigsten Eigenschaften von Holo im Überblick

Holo bietet Nutzern ein Ökosystem, über das dezentrale Apps deutlich leichter zugänglich sind, weil sie im Internet von Nutzern der Holo-Plattform gehostet werden.

Das Netzwerk von Holo wird von dem Token HoloFuel unterstützt. Dieser soll als Abrechnungssystem dienen und die Nutzer, die als Hosts fungieren, für ihre Leistungen bezahlen.

Holo wurde von Eric Harris-Braun und Arthur Brock im Jahr 2016 gegründet. Im Jahr 2018 wurde der Holo Token ausgegeben, welcher auf dem ERC-20-Standard basiert und den man beim Launch gegen HoloFuel umtauschen konnte.

Name Ravencoin
Kürzel RVN
Marketcap 0€
Rang
Gründung 2016
Gründer Eric Harris-Braun und Arthur Brock
ICO 2018
Blockchain/Standard Ethereum
Status Online
Website https://holo.host/
Whitepaper Ja, Whitepaper

*(Stand heute)

Wie funktioniert Holo?

Um die Funktionsweise von Holo zu erklären, kann Airbnb als Beispiel genommen werden. Die ursprüngliche Idee von Airbnb war es, dass die Besitzer einer Wohnung nicht genutzte Zimmer über die Plattform von Airbnb untervermieten konnten. Somit konnten nicht genutzte Ressourcen Geld einbringen.

Genau dieses Modell nutzt Holo nun für sich, nur im Bereich Webhosting. Über Holo können Nutzer jetzt ihren Computer und dessen nicht genutzten Speicherplatz dazu nutzen, um dezentrale Anwendungen zu hosten und werden dafür in HoloFuel bezahlt. 

Dabei läuft die Software von Holo im Hintergrund und stellt sowohl freien Speicherplatz als auch Rechenleistung für die hApps zur Verfügung, die für das bestehende Internet bereitgestellt werden.

Dadurch werden hApps, welche sowohl aus zentralen als auch dezentralen Komponenten bestehen, normalen Internetnutzern zugänglich gemacht.

Diese können dann durch die Eingabe einer URL in einem Webbrowser auf die hApps zugreifen. Dabei entscheiden die Hosts, die den Speicherplatz ihres PCs zur Verfügung stellen, selbst, welche hApps sie bereitstellen möchten und welche Preise sie hierfür nehmen.

Welches Problem adressiert Holo?

Da es das Internet jetzt schon eine ganze Weile gibt, haben die wenigsten Menschen Probleme damit, das Internet zu nutzen. Eine breite Masse an Nutzern ist mittlerweile in der Lage, bequem und ohne Probleme mithilfe von Internetbrowsern durch das Internet zu navigieren.

Allerdings sind die wenigsten Nutzer mit der Welt der Kryptowährungen vertraut. Dementsprechend würde es die meisten Menschen überfordern, eine Krypto-Software der nächsten Generation, wie die Holochain, zu installieren und zu nutzen.

Denn die wenigsten Menschen sind mit dezentralen Webanwendungen vertraut. Zudem sind Menschen grundsätzlich Gewohnheitstiere und mögen Veränderungen nicht besonders.

Da Kryptowährungen noch sehr neu sind, konnten die wenigsten Menschen bereits Erfahrungen mit ihnen sammeln. Aufgrund dessen stehen einige Menschen den Kryptowährungen zudem eher ablehnend gegenüber.

Wie soll das Problem gelöst werden?

Das große Ziel von Holo besteht darin, ein Ökosystem aufzubauen, welche das normale Internet mit dezentralen Apps verbindet. Dadurch sollen gewöhnliche Internetnutzer in die Lage versetzt werden, auf dezentrale Apps zugreifen zu können.

Dadurch, dass diese dank Holo ihren gewohnten Prozess durchlaufen können, indem sie die URL der dezentralen App einfach in ihren Webbrowser eingeben, ergeben sich keine Hürden mehr für die Nutzung von dezentralen Apps.

Potenzial und Chancen von Holo

Holo fokussiert sich darauf, ein Peer-to-Peer-Ökosystem an Hosts und Anwendungen aufzubauen. Dadurch, dass die Hosts Speicherplatz für dezentrale Apps zur Verfügung stellen, können normale Internetnutzer über die Verwendung ihres Internetbrowsers auf dezentrale Apps zugreifen.

Dabei verdient Holo Geld, indem es eine Gebühr auf Transaktionen mit HoloFuel verlangt. Mit einer wachsenden Anzahl an Anwendungen und Hosts im Netzwerk von Holo würden also auch die Einnahmen entsprechend steigen.

Daher fällt das Potenzial von Holo sehr groß aus. Denn die wenigsten Menschen kennen sich im Bereich der Kryptowährungen aus, allerdings können sie problemlos durch das Internet navigieren.

Hier setzt Holo an und ermöglicht Internetnutzern, auf dezentrale Apps zuzugreifen und das, indem sie eine URL in ihren bereits bekannten Webbrowser eingeben.

Das macht es für normale Internetnutzer unkompliziert, auf dezentrale Apps zuzugreifen und sie benötigen hierfür keinerlei Vorkenntnisse. Ein weiterer großer Vorteil von Holo ist der, dass die Holochain optimal skalierbar, exponentiell schneller, energieeffizienter und viel günstiger ist als die Blockchain.

Risiken und Herausforderungen

Wann immer Kapital in Vermögenswerte fließt, gehen Anleger damit auch gewisse Risiken ein. Das Risiko unterscheidet sich je nach Anlageklasse und fällt insbesondere bei den Kryptowährungen, welche sich in der Regel durch eine hohe Volatilität auszeichnen, sehr hoch aus.

Auch Holo stellt hierbei keine Ausnahme dar. Der Kurs hat sich auf Sicht von mehreren Jahren zwar positiv entwickelt, wurde im vergangenen Jahr aber von extremen Kursschwankungen begleitet.

HOLO Kurs im letzten Jahr
HOT Kursverlauf innerhalb des letzten Jahres

Eine Anlage in diese Kryptowährung ist daher nur dann sinnvoll, wenn Anleger dazu in der Lage sind, große Schwankungen des Kurses auszuhalten und nicht die Nerven verlieren. Zudem ist Holo von zwei Faktoren abhängig.

Einerseits ist Holo darauf angewiesen, dass genügend Hosts ihren ungenutzten Speicherplatz zur Verfügung stellen, andererseits müssen ausreichend Internetnutzer ein Interesse an der Nutzung dezentraler Apps haben, ansonsten funktioniert das Geschäftsmodell nicht.

Holo Token-Ökonomie

HOT, der Token von Holo, kann an vielen verschiedenen Kryptowährungsbörsen gehandelt werden. Hierzu gehören unter anderem:

  • Binance
  • MXC.COM
  • Bitrue
  • ProBit Exchange

Allerdings kann der Token von Holo auch an Spot-Märkten über Fiat-Währungen wie dem Euro oder dem US-Dollar erworben werden. Ein Tausch gegen Bitcoin, Ether oder dem Stablecoin Tether, welcher an den US-Dollar geknüpft ist, ist ebenfalls möglich.

Zusätzliche wichtige Informationen bezüglich der Holo Token-Ökonomie haben wir für dich zusammengetragen und in der folgenden Tabelle übersichtlich dargestellt:

Anzahl Coins
Max. Coins 0,0
Allokation Coins 75  % wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, 25% gingen an das Team und das Unternehmen
Handelsvolumen 0€
Marktdominanz 0,03 %
Distanz zum ATH 0,00%

* Stand heute

Warum ist die Kryptowährung Holo etwas wert?

Holo ist hauptsächlich deswegen etwas wert, weil das Projekt einen Mehrwert bietet. Denn das Ziel von Holo besteht darin, eine Verbindung zwischen dem normalen Internet und dezentralen Anwendungen bereitzustellen.

Viele Internetnutzer kennen sich im Internet gut aus, aber wissen nicht genug von der Krypto-Welt. Diesen Nutzern möchte Holo es ermöglichen, trotzdem dezentrale Apps nutzen zu können und das ohne spezielles Vorwissen.

Um auf dezentrale Apps zuzugreifen, müssen Internetnutzer lediglich die URL in ihren gewohnten Internetbrowser eingeben. Der Speicherplatz, um dezentrale Apps über das gewöhnliche Internet zur Verfügung zu stellen, wird von Hosts bereitgestellt, die für die Bereitstellung von ungenutztem Speicherplatz eine Belohnung in Form von HoloFuel erhalten.

Holo verlangt eine Gebühr für Transaktionen von HoloFuel und generiert dadurch Einnahmen. Damit schafft Holo eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Außerdem basiert die Holochain auf einem Framework der nächsten Generation, welches enorm skalierbar, energieeffizienter, exponentiell schneller sowie deutlich günstiger ist als die Blockchain.

Holo Allokation zum ICO

Der ICO von Holo startete am 29. März 2018 und endete am 28. April des gleichen Jahres. Insgesamt konnten so Token im Wert von etwa 19 Millionen US-Dollar verkauft werden. Es wurden insgesamt 177,6 Milliarden Token ausgegeben. Ein Viertel davon, also 44,4 Milliarden Token, wurden für das Unternehmen und das Team reserviert.

Dabei waren die Token, die an das Team ausgegeben wurden, an keine Bedingungen wie eine Sperrfrist geknüpft. 133,2 Milliarden Token, also die restlichen 75 %, wurden an die Öffentlichkeit ausgegeben.

Technische Parameter von Holo

Das Netzwerk von Holo dient als Verbindung von normalem Internet und der Holochain. Diese ist aber nicht auf die herkömmliche Blockchain-Technologie angewiesen. Dementsprechend benötigt Holo keinen globalen Konsens, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten.

Konsensus Protokoll /
Konsensus Algorithmus /
Blockzeit /
Programmiersprache Python, Rust, TypeScript, HTML, JavaScript
Developer Guidelines Ja, Guidelines

Sicherheit des Holo-Netzwerks

Statt sich auf einen globalen Konsens zu verlassen, verfügen die dezentralen Apps über eigene Validierungsregeln sowie eine lokale Hash-Chain, auf der kryptografisch signierte Datensätze aufbewahrt werden können.

Werden Daten über mehrere Nodes übertragen, dann funktionieren zufällig ausgewählte Peers als Prüfer, welche die Daten dahingehend überprüfen, ob sie dem Regelwerk entsprechen. Dabei kommt ein Protokoll zum Einsatz, welches es ermöglicht, die guten Daten untereinander zu teilen, während vor fehlerhaften Daten gewarnt wird. 

Akteure mit negativen Absichten kommen auf eine schwarze Liste. Das Entwicklerteam von Holo gibt an, dass Holo so dezentral wie nur möglich ausgerichtet wird, damit die Risiken verringert werden, welche durch die Zentralisierung und die damit einhergehende Abgabe von Macht an eine einzelne Einheit einhergehen.

Dementsprechend sind die Server von Holo auf der ganzen Welt verteilt und die Verbindung zwischen Apps und Hosts ist durch eine „End-to-End“-Verschlüsselung gesichert.

Holo Kooperationen

Holo ist unter anderem eine Partnerschaft mit Orion eingegangen. Dadurch ergibt sich für Holo der große Vorteil, dass die von Holo gehosteten Apps nun Zugang zu der dezentralen Exchange von Orion haben. Zudem ist es jetzt möglich, dort Initial Exchange Offerings (IEOs) zu besseren Konditionen durchzuführen.

Dementsprechend bietet sich durch diese Kooperation von Holo und Orion ein großer Mehrwert für das Ökosystem von Holo und sollte somit zum Wachstum des Holo-Netzwerks beitragen.

Holo Konkurrenz

Aufgrund dessen, dass die Holochain ein Framework für dezentrale Apps darstellt, gibt es quasi unendlich viel Konkurrenz. Dabei ist Ethereum der wohl größte Konkurrent.

Ähnliche Projekte, die wie Holo ebenfalls einen Blockchain-Ersatz implementieren, sind IOTA und Nano. Der Hauptunterschied besteht dabei darin, dass diese transaktionsorientiert sind, während Holo sich auf dezentrale Anwendungen fokussiert. 

Name Mcap Rang Marktdominanz
Nano (XNO) 0€ 0,02 %
Ethereum (ETH) 0€
IOTA (MIOTA) 0€ 0,10 %

Fazit

Der Ansatz von Holo ist einzigartig und sehr vielversprechend. Das Ziel dieser Kryptowährung besteht darin, eine Verbindung zwischen dem normalen Internet und dezentralen Apps zu schaffen. Hierbei besteht vorrangig deshalb viel Potenzial, da die meisten Menschen sich überhaupt nicht in der Welt der Kryptowährungen auskennen.

Da es das Internet allerdings schon recht lange gibt und sich die meisten Menschen mittlerweile hervorragend darin zurechtfinden, zielt Holo auf diese Zielgruppe ab. 

Mithilfe von Holo sollen normale Internetnutzer die Möglichkeit bekommen, dezentrale Apps ohne Vorkenntnisse zu nutzen, da hierfür lediglich eine URL in einen Browser eingegeben werden muss. Das macht den Prozess verständlich und Holo daher sehr attraktiv.

Dabei wird der Speicherplatz hierfür über Hosts bereitgestellt, welche für die Bereitstellung der Rechenleistung ihres PCs bezahlt werden. Holo verdient dabei Geld über eine Gebühr, die auf die Transaktionen erhoben wird. Je mehr Nutzer also gewonnen werden können, desto besser für die Entwicklung von Holo.

Ist Holo allerdings nicht dazu in der Lage, ausreichend Hosts dazu zu bringen, ihre Rechenleistung zur Verfügung zu stellen oder bleiben die Nutzer aus, die über das Internet auf dezentrale Anwendungen zugreifen möchten, dann würde das die Entwicklung erheblich beeinträchtigen.

Autor
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Kirill beschäftigt sich bereits seit 2016 mit Kryptowährungen und sämtlichen Entwicklungen in diesem Segment. Er ist einer der Autoren des Bitcoin-Steuerguides, hat Rechtswissenschaften studiert und interessiert sich für den Einfluss von Kryptowährungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft.

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