Finanzunternehmen sehen Potenzial bei der Blockchain

Die CEOs von Mastercard und Wells Fargo haben sich zum Potenzial der Blockchain-Technologie geäußert. Die Technologie besitze ein außerordentliches Potenzial, welches bis zum bisherigen Zeitpunkt noch nicht realisiert wurde. Ein CNBC-Bericht vom 28. März 2019 setzt sich mit den Aussagen der Topmanager auseinander. 

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Die Adaption der Blockchain erfordert entsprechende Geschäftsmodelle

Tim Sloan und Ajaypal Banga, die CEOs von Wells Fargo und Mastercard, haben sich über das Potenzial der Distributed Ledger Technologien geäußert. Wie die CNBC im Rahmen eines Berichts hervorhebt, sehen beide Manager ein außergewöhnliches Potenzial bei der Blockchain. Die entsprechenden Aussagen tätigten die Manager im Rahmen des Fintech Ideas Festival. Allerdings müssen für die Adaption einer neuen Technologie entsprechende Geschäftsmodelle vorliegen. 

Der Wells Fargo CEO gab zu verstehen, dass die Einführung der Technologie lediglich langsam voranschreite. Bereits im Oktober 2016 führte die US-Großbank ein Pilotprojekt mit der Commonwealth Bank in Australien durch. Im Rahmen des Projekts wurde lediglich eine Transaktion durchgeführt. Als Resultat stellte sich heraus, dass die DLT im Laufe der Zeit eine größere Relevanz spielen werden. 

Mastercard sieht im Potenzial der Blockchain ein interessantes Handlungsfeld 

Auch der Mastercard CEO sieht in der Blockchain eine interessante Technologie – das Ignorieren einer solchen Technologie sei ein teurer Fehler. Wie Banga hervorhob, kann die Technologie die Supply Chain optimieren und das Problem fälschungsanfälliger Produkte eliminieren. Des Weiteren hebt Banga jedoch auch hervor, dass Blockchain-Geschäftsmodelle noch keine Relevanz spielen. Zum aktuellen Zeitpunkt spielt die Blockchain noch keine tragende Rolle. 

Sowohl Mastercard, als auch Wells Fargo haben die Vorteile der Blockchain-Technologie untersucht. Mastercard rangiert zudem auf dem dritten Platz bei der Anzahl der registrierten Blockchain-Patente. Auch Wells Fargo findet sich mittlerweile auf der Forbes-Liste der 50 größten Unternehmen mit einem Fokus auf die Blockchain-Technologie. 

Im Oktober 2018 argumentierte der VISA CEO Al Kelly, dass der Konkurrent Mastercard erfolgreicher und effektiver bei der Einführung der Blockchain-Technologie sei. Insbesondere die geringer Größe sei einer der Erfolgsfaktoren. Zusätzlich gab die Unternehmensberatung Accenture bekannt, dass Sie mit Mastercard kooperiere, um eine Blockchain-basierte Supply Chain einzuführen.