ChainLink (LINK) – Erfolgsgeschichte mit Coinbase & Google Support

ChainLink ist eines der erfolgreichsten Krypto-Projekte des Jahres 2019. In den vergangen sechs Monaten legten sie stark an Wert zu. Das ist nicht zuletzt den jüngsten Schlagzeilen der vergangen Tage und Wochen zu verdanken, die beinahe täglich veröffentlicht werden.

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Über Chainlink

Viele Smart Contracts beziehen sich auf Daten und Ereignisse aus der realen Welt, die nicht auf der Blockchain liegen. Generell werden für die Lösung dieses Problems Oracles verwendet. Sie dienen als Vermittler. Orakel sind notwendig, da Blockchains nicht direkt auf Daten außerhalb ihres Netzwerks zugreifen können. Sie finden die angefragten Daten, überprüfen diese und Informationen und senden sie dann an die Blockchain.

Das Problem bei Oracle-Diensten ist, dass sie von Drittanbietern mit einem zentralen Kontrollpunkt bereitgestellt werden und nicht Teil eines Blockchain-Netzwerks sind. Es stellt sich daher immer die Frage, wie zuverlässig und vertrauenswürdig die empfangen Daten wirklich sind. Denn Smart Contracts werden automatisch ausgeführt, sobald eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Wenn also ungenaue oder falsche Daten in die Blockchain gespeist werden, dann führt das auch zu Fehlfunktionen in den Smart Contracts.

ChainLink ist das erste Krypto-Projekt, das versucht, die Barriere zwischen Smart Contracts und der realen Welt zu schließen, indem sie ein sicheres und dezentrales Oracle-Netzwerk aufbauen. Das Projekt wurde im September 2014 von SmartContract gegründet. Das Kernteam des Unternehmens bilden Sergey Nazarov (CEO) und Steve Ellis (CTO). Zu den bis heute bedeutendsten Partnerschaften des Unternehmens zählt die Kooperation mit SWIFT, einem Netzwerk, dem über 11.000 Finanzinstitute weltweit angehören.

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Wie funktioniert Chainlink?

ChainLink befindet sich derzeit auf der Ethereum-Blockchain. Der native Token LINK basiert auf dem ERC20 Standard. Das Chainlink-Netzwerk besteht aus zwei getrennten Teilen: On-Chain und Off-Chain. Beide Teile interagieren miteinander, um den Dienst bereitzustellen:

  1. Die On-Chain-Komponente des Netzwerks filtert Orakel basierend auf den Metriken, die von einer Partei des Smart Contracts über ein Service Level Agreement (SLA) angefordert wurden. Mithilfe dieser Metriken sammelt Chainlink die Oracle-Antworten auf die SLA-Abfragen, sortiert sie anhand von Reputations- und Aggregationsmodellen und stellt das endgültige kollektive Ergebnis der Chainlink-Abfrage bereit, die in den Smart-Vertrag implementiert werden kann.
  2. Die Off-Chain-Komponente des Netzwerks besteht aus Oracle-Knoten, die mit dem Ethereum-Netzwerk verbunden sind und unabhängig voneinander Antworten auf Off-Chain-Anforderungen sammeln. Diese Off-Chain-Knoten können aus unterschiedlichen Quellen stammen. Beispielsweise kann ein von der New York Stock Exchange betriebener Off-Chain-Knoten dem Netzwerk in Echtzeit genaue Handelsinformationen liefern.

Chainlink zielt darauf ab, Knoten aus den unterschiedlichsten Branchen in ein universelles Netzwerk zu integrieren. Dieses Netzwerk soll als Vermittler fungieren, um die Daten nach Bedarf zu interpretieren und korrekt zuzuordnen. Das Chainlink-System stellt sicher, dass die Orkal unabhängig bleiben und die von ihnen zur Verfügung gestellten Ergebnisse genau sind.

Beliebige API-Anbieter oder auch Entwickler können sich dem ChainLink-Netzwerk anschließen. Dazu müssen sie ihre API mit dem Netzwerk verbinden und werden damit automatisch mit dem Netzwerk verbunden. Wer einen Knoten betreibt und API-Informationen bereitstellt, erhält LINK Token für die erfolgreiche Erfüllung von Anfragen in der Blockchain.

Erfolgsjahr 2019 – Neue Partnerschaften, neuer Höchstkurs

ChainLink gehört zu den Siegern von 2019. Am 29. Juni 2019 erreichte LINK denn Allzeit-Höchststand von 4,54 US$. Mit einer Marktkapitalisierung von über 1,2 Milliarden US$ befindet sich das Unternehmen auf Platz 16 nach Marktkapitalisierung. Anfang des Jahres lag die Marktkapitalisierung noch bei etwa 138 Millionen. Das ist ein großer Sprung, der größtenteils auf die jüngsten Entwicklungen der vergangen Wochen zurückzuführen ist.

Am 13. Juni 2019 beschrieb Allen Day, ein Google Cloud-Entwicklers, in einem Blogbeitrag wie ChainLink verwendet werden kann, um BigQuery-Daten innerhalb eines Ethereum Smart Contract verfügbar zu machen. Die Integration würde es Entwicklern ermöglichen, viele Ineffizienzen zu reduzieren, die bei der Erstellung hybrider Anwendungen auftreten können, wie z.B. allgemeine Blockchain-Risiken, Maskierung von Transaktionen und Abrechnungen auf Prognosemarkt-Plätzen wie Augur.

Anfang Juni 2019 startete das ChainLink-Mainnet auf der Ethereum Blockchain. Kurze Zeit später folgten weitere wichtige Integrationen in andere Projekte. Darunter Google, Harmony, Reserve, GoChain, Matic Network, Dapps Inc. sowie VYSCoin. Am 25. Juni 2019 gaben Oracle und Chainlink ihre bereits seit Monaten laufende Kooperation bekannt. Die Neuigkeiten scheinen kein Ende zu nehmen, denn am 26. Juni 2019 gab die US-amerikanische Börse Coinbase Pro die Listung des ChainLink bekannt. Nur wenige Tage später, am 28. Juni, geht der LINK Token nun auch auf dem Coinbase.com Exchange online. Damit steht die Kryptowährung nun einer Vielzahl von Kunden zur Verfügung und kann über die Coinbase App gehandelt werden.

Chainlink News

16.07.2019: Laut Etherscan verkaufte Chainlink In den letzten 10 Tagen 3,5 Millionen LINK im Wert von 10,8 Millionen Dollar in fünf Chargen von 700.000 Stück. Gleichzeitig fiel der Preis des Tokens um 25 Prozent auf 3,10 Dollar. Der Verkauf der Token scheint für eine Reihe von Neueinstellungen vorgesehen zu sein, die das Unternehmen plant. Das Unternehmen hat gerade eine Karriereseite auf seiner Website gestartet, mit bisher 8 Stellenangeboten. In einer Erklärung sagte Chainlink CEO Sergey Nazarov, dass sich das Team auf die Skalierung konzentriert, um dem breiteren Chainlink Ökosystem zu nutzen.

12.07.2019: Das dezentrale Oraclenetzwerk Chainlink (LINK) hat eine neue Partnerschaft mit IoTeX (IOTX) angekündigt, einer datenschutzorientierten Blockchain für das Internet der Dinge (IoT). Im Rahmen der Partnerschaft werden beide Projekte bei der Forschung und Entwicklung von Oracles zusammenarbeiten und Daten für eine wachsende Zahl dezentraler Anwendungen bereitstellen.