BotChain | Kommunikation zwischen Bots und KI

Mit BotChain hat sich ein Start-up aus Boston gefunden, das neue Blockchain-Lösungen für die Registrierung von Robotern entwickelt. Das Team hinter BotChain besteht aus Mitgliedern des Start-ups Talla, einem Robotik-Unternehmen aus Cambridge. Ein Ziel ist es, die zunehmende künstliche Intelligenz in Unternehmen und Industrie zu begleiten und zu gestalten. Die auf Ethereum basierende eigene Blockchain soll zum Vertrauen in die Kommunikation der Bots beitragen.

 

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BotChain – Konzept und Überblick

Das in Boston ansässige Unternehmen beabsichtigt, die Kommunikation zwischen Bots und künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen sicherer zu gestalten. Die auf Ethereum aufbauende neue Blockchain des Start-ups ist speziell auf die Identifikation und Registrierung von Robotern ausgelegt. Damit hat das Unternehmen das Potential, einen neuen Standard für den sicheren Datenaustausch zwischen Robotern beziehungsweise KI zu erschaffen.

Kernidee ist die Schaffung einer offiziellen Möglichkeit für Unternehmen und Industrie, ihre Roboter sicher zu registrieren. Laut Aussage des Unternehmens, bietet BotChain „Entwicklern, Firmen, Software-Unternehmen und Systemintegratoren die erforderlichen Systeme, Standards und Mittel, um Millionen von Bots und Milliarden von KI-gestützten Transaktionen zu validieren, zu bestätigen und zu managen.“

 

Hintergrund und Team

BotChain wurde von einem Team rund um das Bot-Start-up Talla ins Leben gerufen. Das in Cambridge (Massachusetts, USA) ansässige Unternehmen beabsichtigt, mit BotChain seine Community auszubauen und zu expandieren.

Treibende Kraft hinter BotChain ist Tallas CEO Rob May. Der Geschäftsführer ist ebenso als früherer Mitgründer und CEO des Back-up Anbieters Backupify (der seit 2014 zu Datto gehört).

BotChain arbeitet mit einer Reihe von Partnern zusammen, darunter die Entwickler-Plattform Gupshup, Howdy.ai, Botkeeper, CareerLark und Disco (ehemals Growbot).

 

 

Potential der Blockchain für die Bot-zu-Bot-Kommunikation

CEO Rob May beobachtet die zunehmende Nutzung und damit Vielfalt der KI-Ansätze in Unternehmen und Industrie. In der Blockchain sieht er eine Art Vertrauens-Mechanismus zur Gewährleistung der sicheren Registrierung der Bots sowie ihrer wechselseitigen Kommunikation. Als verteilte Netzwerke ermöglichen Blockchains unveränderliche Aufzeichnungen. Einmal aufgezeichnete Daten lassen sich weder modifizieren noch löschen. Damit sind sie transparent und fälschungssicher zu gleich. Wenn die an einer Blockchain beteiligten Parteien in Übereinkunft miteinander arbeiten, ist ein hohes Maß an Sicherheit gegeben.

Als weiterer Vorteil gilt der dezentrale Charakter der Netzwerke. Dies verhindert eine zentrale Kontrolle der Daten durch ein oder mehrere Unternehmen. Die Blockchain ermöglicht es KI-Komponenten sich gegenseitig zu identifizieren. Damit bieten die dezentralen Netzwerke eine offizielle Möglichkeit, die Transaktionen zwischen Bots exakt nachzuvollziehen.

Die Blockchain ermöglicht es KI-Komponenten sich gegenseitig zu identifizieren

Da Talla anstrebt, BotChain als Standard für den KI-Informationsaustausch zu etablieren, will das Unternehmen sein Konzept einer breiten Community an Nutzern zur Verfügung stellen. In diesem Konzept liegt ein großes Potential, da Unternehmen derzeit verstärkt nach Lösungen suchen, Geschäfte ohne menschlichen Eingriff zu erledigen.

BotChain ist es bereits gelungen, in einem privaten Token-Sale 5 Millionen US-Dollar zu generieren. Der Sale richtete sich an institutionelle Anleger wie Galaxy Digital, Pillar, Avalon und Glasswing.

 

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Bis Ende des Jahres sollen Token im Wert von etwa 20 Millionen US-Dollar verkauft werden. Der nächste Schritt besteht in einem privaten Token-Presale für die Stakeholder der eigenen Community. Dieser Presale hat im Mai 2018 stattgefunden und gewährt der eigenen Community Zugang zum Konzept. Tipp: Whitepaper Download