Ripple spendet 200.000 US-Dollar im Kampf gegen Corona

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Für positive Nachrichten in Zeiten der Corona-Krise sorgte Ripple (XRP) – die „Kryptowährung für Banken“. Brad Garlinghouse, CEO des Unternehmens hinter Ripple, verkündete, dass sein Unternehmen einen sechsstelligen Betrag an zwei Fonds im Kampf gegen das Coronavirus spenden wird. Ripple verkündete auf seinen Social Media-Kanälen, dass jeweils 100.000 US-Dollar in die beiden regionalen Notfallfonds investiert werden. Gleichzeitig ruft das Unternehmen auch seine Follower auf, ebenfalls Geld zu spenden, um Menschen und Unternehmen in Not zu unterstützen.

Ripple – funktional, innovativ und wohltätig

Die im Jahr 2012 veröffentlichte Kryptowährung Ripple soll als Peer-to-Peer-Netzwerk den weltweiten Zahlungsverkehr vereinfachen. Insbesondere der währungsübergreifende Geldtransfer wird durch Ripple unkompliziert und kostengünstig. Es fallen keine teuren Wechselgebühren an und lediglich die Transaktionskosten müssen beglichen werden. Dadurch wird vor allem für Banken der Devisenwechsel bei länderübergreifenden Überweisungen vereinfacht. Neben einem wirtschaftlichen Gedanken verfolgt Ripple zudem das Ziel, Menschen in von Unterdrückung oder Armut geplagten Ländern zu unterstützen und den weltweiten Geldtransfer günstig und unkompliziert zu gestalten.

Ripple basiert nicht auf einer klassischen Blockchain, sondern setzt auf Register in einer öffentlichen Datenbank. Dieses patentierte und Ripple-Protokoll-Konsens-Algorithmus (RPCA) getaufte System ähnelt in seiner Funktionsweise einer klassischen Blockchain, wie sie beispielsweise bei Ethereum oder Bitcoin eingesetzt wird, legt den Fokus jedoch komplett auf einen stimmigen Konsens. Dadurch wird die Datenintegrität im Netzwerk bewahrt. Ripple kommt aufgrund seiner Funktionsweise nicht nur grundsätzlich Menschen in ärmeren Regionen zugute, das Unternehmen selbst engagierte sich in der Vergangenheit häufiger für wohltätige Zwecke. So wurden beispielsweise Forschungsarbeiten oder Universitäten durch Ripple unterstützt.

Ripple will Teil der globalen Antwort auf COVID-19 sein

Ripple Labs Inc., das Unternehmen hinter der Kryptowährung, kündigte auf Twitter und anderen Kanälen mit, dass zwei lokale Fonds mit insgesamt 200.000 US-Dollar unterstützt werden. Jeweils die Hälfte der Summe fließt in die Fonds, um Menschen und Unternehmen zu unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind. Gleichzeitig ruft das Unternehmen seine Anhänger in Social Media dazu auf, ebenfalls Geld zu spenden. Ripple schlägt vor, den COVID-19 Solidarity Response Fonds der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Spenden zu unterstützen.

Ripples CEO, Brad Garlinghouse, unterstrich auf seinem privaten Twitter-Account die Wichtigkeit des Vorgehens seines Unternehmens. Er hob zudem hervor, dass es von höchster Priorität ist die Gesundheit der eigenen Arbeitnehmer zu sichern. Somit wird gewährleistet, dass auch weiterhin Menschen ihre Familien im Ausland finanziell unterstützen können. Ripple wird häufig von Menschen verwendet, die ihre Familien im Ausland mit Geld unterstützen und dabei teure Gebühren für einen Devisenwechsel vermeiden wollen. Garlinghouse erwähnt, dass er und sein Team geschlossen von Zuhause aus die Aktivitäten des Unternehmens fortführen.

Die Kryptowelt stemmt sich gegen Corona

Ripples vorbildlicher Vorstoß ist jedoch nicht der einzige in der Kryptowelt. Gleich mehrere Organisationen und Kryptoprojekte gründen eigene Fonds oder unterstützen bestehende mit großzügigen Spenden. Die große chinesische Kryptobörse Binance gründete zu diesem Zweck den Fonds „Crypto against COVID“. Privatpersonen und andere Kryptoprojekte können in diesen Fonds investieren, um den Kampf gegen das neuartige Virus zu unterstützen. Binance selbst steuerte mit der Gründung eine Million US-Dollar bei.

Darüber hinaus stellte der Mining-Anbieter CoreWeave seine enorme Rechenleistung der Erforschung von COVID-19 zur Verfügung. CoreWeave bündelte dazu nach eigener Aussage die Power aus rund 6.000 GPUs, um die DNA des Virus durch Experten der Stanford University erforschen zu lassen. Auch die Entwickler hinter der Kryptowährung Tezos forderten dazu auf, neben Geld auch Rechenleistung zu spenden. Dies sei wichtig, um die Strukturen von COVID-19 zu verstehen, um die Forschung eines Gegenmittels zu beschleunigen. TulipTools, das Unternehmen hinter Tezos, richtete zudem einen gemeinschaftlichen Spendentopf in der eigenen Community ein.

Fazit: Ripple handelt vorbildlich in Krisenzeiten

Mit seiner großzügigen Spende setzt Ripple ein klares Zeichen im Kampf gegen COVID-19 und dient als Vorbild für andere Kryptoprojekte. Auch wenn dies nicht der initiale Gedanke hinter der Spende gewesen sein mag, sorgt die Aktion von Ripple auch für eine Verbesserung des Images hinter den Kryptowährungen. Diese werden noch viel zu häufig als Zahlungsmittel für illegale Aktivitäten angesehen und sind mit einem schlechten Ruf behaftet.

Ripple selbst arbeitet auch in der Corona-Krise weiter daran, seinen Dienst Menschen und Unternehmen zur Verfügung zu stellen, um kostengünstig weltweit Transaktionen durchzuführen. Mit seiner großzügigen Spende unterstreicht das Unternehmen seine wohltätigen Züge. Bereits in der Vergangenheit unterstützte Ripple Labs Inc. Forschungsarbeiten an Universitäten mit Spenden und rief seine Follower in Social Media ebenfalls zu Spenden für bestimmte Projekte oder Organisationen auf.

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