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Silvergate-Aktie stürzt ab, Bitcoin fällt auf $22.000

Das Wichtigste in Kürze

  • BTC fällt nach dem Zusammenbruch der Silvergate-Aktie auf 22.000 US-Dollar
  • Silvergate Bank verzögert Übergabe eines Dokuments an SEC
  • Ermittlungen gegen Krypto-Dienstleister Silvergate Bank wegen Verbindungen zu FTX
  • Coinbase beschließt, die Beziehungen zur Silvergate Bank zu beenden

BTC fällt auf 22.000 US-Dollar

Über Nacht, genauer gesagt um 2 Uhr morgens deutscher Zeit, erlebte der Bitcoin einen plötzlichen Einbruch von 23.418 auf 22.155 US-Dollar.

Eine halbe Stunde später erholte sich die bekannteste Kryptowährung der Welt wieder leicht auf 22.414 US-Dollar. Seitdem hat sich der Kurs stabilisiert und ist nicht weiter angestiegen.

Bitcoin Kurs fäält auf 22.000 USD am 3. März

Grund für den plötzlichen Einbruch des Bitcoin-Kurses um etwas mehr als 1.000 US-Dollar war die Aktie der Silvergate Bank, die im vorbörslichen Handel um mehr als 40 Prozent einbrach.

Silvergate Bank ist ein Unternehmen, das Krypto-Dienstleistungen anbietet und in den letzten Monaten massive Verluste erlitten hat, insbesondere nach dem Zusammenbruch der FTX-Börse.

Im vergangenen Jahr hat die Aktie von Silvergate fast 90 % verloren.

Aktienkurs der Silvergate Bank verliert 58 Prozent

Die Silvergate Bank verlor im vorbörslichen Handel 40 Prozent, weil sich die Einreichung des jährlichen 10-K-Dokuments bei der Securities and Exchange Commission (SEC) verzögerte.

Silvergate Capital, der Eigentümer der Silvergate Bank, hatte um mehr Zeit gebeten, um das Dokument auszufüllen und bei der Aufsichtsbehörde einzureichen.

Diese Verzögerung wirkte sich erheblich auf die Performance der Aktie aus, die am Donnerstag mit einem Minus von 58 % schloss.

Das Verhältnis der Silvergate Bank zu FTX und Alameda

Es ist nicht das erste Mal, dass die Silvergate Bank auf dem Markt und insbesondere auf dem Kryptomarkt für Unruhe sorgt.

Letzten Monat wurde der Krypto-Broker vom US-Senat wegen seiner Verbindungen zur FTX-Börse untersucht.

Die Untersuchung wurde durch die ausweichenden und unvollständigen Antworten der Silvergate Bank auf den Brief der Senatoren vom 5. Dezember ausgelöst.

Es geht um die Rolle der Silvergate Bank bei der illegalen Überweisung von FTX-Kundengeldern an den Kryptowährungs-Hedgefonds Alameda Research.

Der SEC-Untersuchung zufolge sollen FTX-Kundengelder auf ein Silvergate-Konto bei einer Alameda-Tochter namens North Dimension eingezahlt worden sein.

Die Kunden sollen aufgefordert worden sein, Einzahlungen auf dieses Konto zu tätigen, um zu verschleiern, dass die Gelder für Investitionen von Alameda Research verwendet wurden.

Coinbase beendet Beziehung mit Silvergate Bank

Im Laufe des gestrigen Tages entschied sich die Börse Coinbase dazu, die Zusammenarbeit mit der Silvergate Bank zu beenden und teilte dies in einer Reihe von Tweets mit, in denen es vor allem um die Sicherheit der Kunden ging.


Ebenso erklärte die Börse von Brian Armstrong, dass sie

proaktive Schritte unternommen hat, um sicherzustellen, dass die Kunden von dieser Änderung nicht betroffen sind.

Sie stellte auch klar, dass sie nur eine minimale unternehmerische Beteiligung an Silvergate habe.

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