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Sam Bankman-Fried gegen Kaution von $250 Mio. freigelassen

SBF gegen Kaution kommt frei

Sam Bankman Fried wurde gegen eine Kaution von 250 Millionen US-Dollar freigelassen.

Die Freilassung des FTX-Gründers erfolgte während einer Anhörung vor einem New Yorker Gericht unter dem Vorsitz von Richter Gabriel Gorenstein.

SBF verbringt nun die restlichen Tage des Jahres 2022 im Haus seiner Eltern in Palo Alto.

Interessanterweise wurde bisher kein einziger Cent an Kaution gezahlt. Stattdessen wurde das Elternhaus in Palo Alto, also genau jenes, welches dem Ex-FTX CEO über die Weihnachtsfeiertage und darüber hinaus Unterschlupf bietet, als Pfand für die Kaution eingesetzt.

Kommt SBF den Kautionsforderungen des Gerichts nicht nach, müssen gewissermaßen seine Eltern und noch 1 – 2 weitere Familienmitglieder den Kautionsbetrag einlösen.

Krypto-Twitter ist verwirrt und spottet

Die Nachricht macht im Netz die Runde und sorgte für viel Spott auf Twitter.


Tatsächlich erklärte Sam Bankman-Fried nach dem Zusammenbruch von FTX, dass er nur noch 100.000 US-Dollar auf seinem Bankkonto hatte.

So sorgt die Herkunft der 250 Millionen für Diskussionen und Schmunzeln.

Bemerkenswerterweise weigerten sich die bahamaischen Behörden zweimal, ihn gegen Kaution freizulassen.

Sam Bankman Fried war gestern in den USA eingetroffen, nachdem er seine Auslieferung akzeptiert hat.

250 Mio. US-Dollar – Die höchste, jemals gezahlte Kaution

Die von Sam Bankman Fried gezahlte Kaution gehört zu den höchsten, die je gezahlt wurden, obgleich bisher kein Cent den Besitzer wechselte.

Wie diese Zahlung funktioniert, erklärte der Journalist Matthew Russell Lee über den Twitter-Account @innercitypress:

Er war nicht verpflichtet, Geld zu zahlen. Das reichte seinen Eltern aus, um bis zum 12. Januar ein Pfandrecht auf ihr Haus in Palo Alto zu unterzeichnen. Sollte er jedoch fliehen, könnten die USA ihn, seine Eltern und den noch unbekannten familienfremden Mitunterzeichner für die 250 Millionen US-Dollar belangen.


Matthew Russell Lee erläuterte, dass dasselbe Gericht viel härter mit kleinen Drogenhändlern umging, denen die Freiheit verweigert wurde.

Auch die Anhörung verlief für einen so wichtigen Fall wie den FTX-Zusammenbruch sehr schnell.

Unklar ist, ob das Haus in Palo Alto ironischerweise auch mit veruntreuten FTX-Geldern bezahlt wurde.

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