MiCA scheitert: EU lehnt Verbot von Proof of Work Algorithmen ab

Flagge der europäischen Union vor schwarz-weißem Himmel

Aufgrund des hohen Stromverbrauchs durch das Netzwerk des Bitcoin kam in der EU der Vorschlag zum Verbot von Proof of Work (PoW) auf. Grund sei die fehlende Nachhaltigkeit des Minings. Die Abstimmung zur Verordnung MiCA (Märkte für Krypto-Vermögenswerte) ist nun offiziell von der Europäischen Union abgelehnt.

Faktisches Verbot von Bitcoin ist abgewiesen

Die Kritik an Bitcoin und weiteren Kryptowährungen, die auf PoW-Mining zurückgreifen, wurde in den Institutionen der Europäischen Union immer zahlreicher. Zuletzt warnte sogar die europäische Marktaufsichtsbehörde ESMA vor angeblichen Schäden für das Weltklima.

Im Februar berichtete Blockchainwelt darüber, wie nachhaltig das Schürfen von Bitcoin tatsächlich ablaufen kann. Im Vergleich zu Banken verbraucht BTC sogar wenig Strom.

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Nun ist gewiss, dass die Abstimmung zu Gunsten der Kryptowährungen ausfiel. In einer Abstimmung des EU-Ausschusses für Wirtschaft und Währung (ECON) stimmten 32 Abgeordnete gegen den Beschluss und 24 dafür.

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Die Für-Stimmen kamen von den Fraktionen Grüne/EFA, Sozialdemokraten und der europäischen Linken. Gegen das Verbot stimmten hingegen Europa erneuern, Christdemokraten, die europäische Konservative und die Fraktion Identität und Demokratie.

Proof of Work nicht länger Gegenstand der Diskussionen

Der Christdemokrat Stefan Berger brachte eine Veränderung ein, welche den Proof-of-Work-Algorithmus aus der Verordnung streicht. Bergers Vorschlag würde das Mining zu einer nachhaltigen Aktivität erklären.

MiCA fokussiert nicht explizit das Krypto-Mining, sondern betrachtet die finanziellen Instrumente der neuen Finanzwelt insgesamt. Für sie soll die neue Verordnung Regularien erlassen.

Für viele Nutzer sind Regularien nicht generell schlecht. Sie könnten Kryptowährungen zu neuen Höhen verhelfen. Absolut sicher ist das PoW-Verbot auch trotz geglückter Abstimmung nicht. Durch ein Veto-Verfahren könnte die Thematik neu aufgerollt werden und neue Wahlen müssten stattfinden. Dieses Prozedere würde die aufkommenden Regularien über Monate verzögern.

War MiCA wirklich eine Bedrohung für den Bitcoin?

Europaweit sorgte MiCA für viel Angst in der Kryptowelt. Genau wie in China hätte man durch das Verbot aber niemals jeden einzelnen Nutzer, Netzknoten oder Miner ausschalten können, sondern maximal Bitcoin-Farmen industriellen Ausmaßes.

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Lennard ist ein überzeugter Krypto-Enthusiast. Als Freund der Selbstbestimmung begreift er Kryptowährungen als hohes Gut. Seine Begeisterung gilt vor allem den vertraulichen Kryptos.

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