Enthüllung: SBF bereitete sich bereits auf Zusammenbruch von Alameda vor

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Tweet-Entwurf zeigt Bankman-Frieds Eingeständnis von Fehlern bei Alameda und seine Kritik an anonymen Konkurrenten.
  • Der Entwurf endet dramatisch mit den Worten: „Alameda Research ist tot. Lang lebe FTX“, was auf tiefe interne Konflikte hindeutet.

Tweet-Entwurf lässt tief in die Machenschaften von SBF & FTX blicken

Ein Beweisstück im intensiven Betrugsprozess gegen den Krypto-Magnaten Sam Bankman-Fried hat einen nachdenklichen Entwurf eines Tweets vom September 2022 enthüllt.

Er wurde geschrieben, als er die mögliche Schließung von Alameda Research, seiner renommierten Handelsfirma, in Betracht zog.

Dieser bisher unveröffentlichte Entwurf bietet einen intimen Einblick in Bankman-Frieds innere Zerrissenheit bezüglich der Unternehmensführung und der strategischen Ausrichtung in einer Zeit voller Herausforderungen.

Eingeständnis von Fehlern

Der Text beschreibt Bankman-Frieds turbulente Reise mit Alameda und betont insbesondere die zentrale Rolle des Unternehmens bei der Bereitstellung wichtiger Liquidität und als finanzielles Bollwerk in Zeiten volatiler Märkte.

Allerdings werden auch Fehler der Vergangenheit nicht verschwiegen.

Ein bemerkenswertes Eingeständnis betrifft einen Vorfall aus dem Jahr 2018, bei dem laxe Buchhaltungspraktiken zum Verlust einer beträchtlichen Anzahl von Ripple-Token führten.

Diesen Fehler führte er freimütig auf eine Periode organisatorischer Trägheit zurück.

Bankman-Fried sieht sich in der Verantwortung

In dieser introspektiven Erzählung betont Bankman-Fried eine Philosophie, die seine kontinuierliche Verantwortung hervorhebt, indem er behauptet, dass alle Erfolge und Misserfolge des Unternehmens auf seinen Schultern ruhen.

Diese Sichtweise unterstreicht sein unerschütterliches Engagement, das Unternehmen auf einem Weg der Integrität zu führen, auch wenn es mit turbulenten Marktbedingungen und internen Herausforderungen konfrontiert ist.

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Tweet-Entwurf wettert auch gegen Mitbewerber

Der Entwurf verunglimpft auch Konkurrenten, ohne sie jedoch namentlich zu nennen. Es wird suggeriert, dass diese Konkurrenten irreführende Geschichten über eine zu enge Beziehung zwischen FTX und Alameda verbreitet hätten, um von ihren Problemen abzulenken.

Noch provokativer ist der Vorwurf, dass diese Konkurrenten hinterhältige Marktmanipulation betrieben und interne Trading Desks zum Nachteil transparenter Marktpraktiken eingesetzt haben.

Diese Enthüllung fällt in eine stürmische Zeit für Bankman-Fried, da seine Börse FTX von den Aufsichtsbehörden untersucht wird und Fragen zu den Geschäftspraktiken von Alameda aufgeworfen werden.

Der Artikel endet mit einem bewegenden, wenn auch letztlich nicht realisierten Abschied von Alameda:

„Alameda Research ist tot. Lang lebe FTX“.

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Autor & Editor

Ich bin Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat meine Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Seit 2020 bin ich Teil des Blockchainwelt.de Teams. Zu meinen Krypto-Steckenpferden gehören Krypto-News, Hardware Wallets sowie alles rund um das Thema Krypto-Kreditkarten.

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