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Macht BitVM Altcoins obsolet?

Das Wichtigste in Kürze

  • BitVM ermöglicht die Ausführung von Bitcoin-Vertragslogik außerhalb der Bitcoin-Blockchain mit Verifikation auf Bitcoin.
  • Trotz ihres Potenzials ist BitVM derzeit auf eine Zwei-Parteien-Umgebung beschränkt und erfordert umfangreiche Off-Chain-Berechnungen.

Bitcoin-Entwickler stellt „BitVM“ vor

Robin Linus von ZeroSync stellte kürzlich „BitVM“ vor, ein bahnbrechender Vorschlag, womit Ethereum-ähnliche Verträge auf Bitcoin implementiert werden können.

Dieses neue System erfordert keinen Hard Fork, umgeht mögliche Fallstricke und wird durch Betrugsnachweise untermauert.

Die Optimistic Rollups von Ethereum bilden zusammen mit den jüngsten Fortschritten in der Merkle-Tree-Technologie die Grundlage der BitVM-Architektur.

Diese Architektur ist insofern einzigartig, als sie es ermöglicht, die „Logik“ von Bitcoin-Verträgen außerhalb der Bitcoin-Blockchain auszuführen, wobei der Verifizierungsprozess auf Bitcoin durchgeführt wird.

Dieser Ansatz spiegelt die Funktionalität der Optimistic Rollups von Ethereum wider.

Wie funktioniert BitVM?

Im Wesentlichen fördert BitVM ein Challenge-Response-System. Innerhalb dieser Struktur stellt ein „Prover“ Behauptungen auf, die dann von einem „Verifier“ bewertet werden.

Werden falsche Behauptungen aufgedeckt, kann der Verifizierer einen Betrugsnachweis einleiten, um den Prover zu bestrafen.

Dieses System erweitert die bestehenden Operationen von Bitcoin, die traditionell auf rudimentäre Funktionen wie Signaturen, Timelocks und Hashlocks beschränkt waren.

Linus weist auf die unzähligen Möglichkeiten hin, die diese Erweiterung eröffnet. Vor allem ebnet sie den Weg für die Integration von Spielen wie Schach, Go oder Poker.

Außerdem hat sie das Potenzial, Beweise in Bitcoin-Verträgen zu validieren und BTC mit anderen Chains zu verbinden, was die Tür für eine Reihe neuer Anwendungen öffnet.

BitVM hat noch seine Grenzen

Trotz seines Potenzials hat BitVM auch seine Grenzen. Linus hat hervorgehoben, dass sein aktuelles Modell auf eine Zweiparteienumgebung beschränkt ist und erhebliche Berechnungen und Interaktionen außerhalb der Kette erfordert.

Die Kryptowährungsgemeinschaft erwartet jedoch sehnsüchtig die nächste Phase: die vollständige Integration von BitVM und die Entwicklung von Tree++, einer ausgefeilten Programmiersprache, die auf die Erstellung und Fehlerbehebung von Bitcoin-Verträgen zugeschnitten ist.

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