Der Blockchainwelt Wochenrückblick

BAYC Metaverse „Otherside“ durchläuft erfolgreiche Tests, Tesla verkauft 75 % seines Bitcoin-Bestands und wir hören erstmals seit langer Zeit etwas von den Gründern von 3AC, nachdem sie wie vom Erdboden verschluckt waren.

Drei physische Bitcoin Münzen stehend und liegend

Das Wichtigste in Kürze

  • BAYC-Macher führen erfolgreiche Teste ihres Metaverse „Otherside“ durch
  • Polygon zkEVM soll Kosten auf Ethereum weiter senken
  • Tesla verkauft drei Viertel seiner Bitcoin
  • Crypto.com integriert Google Pay und „bestraft“ Nutzer erneut

Metaverse Otherside wurde erfolgreich getestet

Vergangenes Wochenende hatten 4.300 glückliche Communitymitglieder die Chance, ausgiebig das neue Metaverse Otherside der BAYC-Macher Yuga Labs zu testen.

Sie konnten exklusive Einblicke in das Metaversegebiet „Biogenic Swamp“ erhalten. Bedingung für die Teilnahme war der Besitz von Otherside NFTs.

Allem Anschein nach trafen die Tests auf positive Resonanz seitens der Teilnehmer, was zum Wochenanfang auch einen Preissprung von ApeCoin nach sich zog. Etwas mehr als 20 % konnte der APE Kurs zulegen.

ApeCoin steigt um 22 % – BAYC-Macher testen erfolgreich ihr Metaverse Otherside

Polygon zkEVM will Kosten auf Ethereum weiter reduzieren

Polygon erwägt die Integration einer zero-knowledge Ethereum Virtual Machine, kurz zkEVM. Sie soll die erste ETH-kompatible Skalierungslösung sein, die den Zero-Knowledge-Proof nutzt.

Bereits 2021 wurde die zkEVM erstmals vorgestellt, jetzt kommt sie genau ein Jahr später tatsächlich zum Einsatz. Der größte Pluspunkt von zkEVM ist wohl die angebliche Senkung der momentanen Netzwerkkosten von Ethereum Layer-1 um ca. 90 %.

Doch es kommt noch besser. Trotz der Kostenreduzierung soll die Sicherheit der Ethereum-Blockchain nicht darunter leiden.

Laut Polygon-Mitbegründer Mihailo Bjelic soll mit der zkEVM erstmals der Heilige Gral des Web3 – Skalierbarkeit, Sicherheit & Ethereum-Kompatibilität – möglich sein.

Hinsichtlich der Skalierbarkeit verfolgt Polygon mit der Integration von zkEVM ein ambitioniertes Ziel. Und zwar soll der Transaktionssatz von niemandem Geringeren als VISA übertroffen werden.

Gegenwärtig bewältigt der Zahlungsdienstleister etwa 1.700 Transaktionen pro Sekunde (TPS). 300 TPS mehr, plant Polygon mit der zkEVM zu erreichen, doch dafür geht sicherlich noch etwas Zeit ins Land.

Polygon zkEVM: Skalierungslösung zur Kostensenkung auf Ethereum

75 % weniger Bitcoin in der Bilanz von Tesla

E-Automobilbauer Tesla veröffentlichte vergangene Woche seinen Geschäftsbericht vom 2. Quartal 2022. Daraus ging hervor, dass das Unternehmen drei Viertel seines Bitcoin-Bestandes veräußert hatte.

Für die insgesamt etwas mehr als 32.000 verkauften BTC konnten im Gegenzug umgerechnet 936 Millionen US-Dollar der Bilanz in Form von Fiatwährung hinzugefügt werden.

Doch warum ging Tesla diesen Schritt?

Das Unternehmen entschied, dass es sich lohne, die meisten seiner Beteiligungen aufgrund der Covid-Lockdowns in China mit Verlust zu verkaufen. Immerhin verlor Tesla durchschnittlich 9 % pro verkauftem Bitcoin.

Musk sagte auf der Bilanzpressekonferenz, dass Tesla nicht sicher war, wann die Sperrungen aufgehoben werden würden, und deshalb wollte man ihnen zuvorkommen.

Musk stellte auch klar, dass das Unternehmen seine Dogecoin nicht verkauft hat und dass es bereit ist, die Bitcoin-Bestände des Unternehmens in Zukunft zu erhöhen.

Manch andere Experte behaupten allerdings auch, dass der Bitcoin-Verkauf mit den Niedergängen von Celsius, 3AC und Co. zu tun hatte. Vielleicht hatte Musk und sein Firmenmanagement eine Art Vorahnung, dass es solchen Vorfällen kommt.

Tesla hat 75 % seiner Bitcoins verkauft

Crypto.com integriert Google Pay

Für Krypto-Nutzer mit mobilen Endgeräten mit Android-Betriebssystem war diese Nachricht im Laufe der Woche sicherlich mehr als erfreulich. Denn Crypto.com plant, künftig Google Pay als Einzahlungsoption für Fiatgeld zum Kauf von Kryptowährungen zu integrieren.

Wann genau die Integration für alle Nutzer verfügbar sein soll, ist bisher unbekannt. Dass die Implementierung kommt, war allerdings nur folgerichtig, denn erst kürzlich wurde ApplePay als Zahlungsoption ergänzt.

Crypto.com ändert erneut die Vorzüge seiner Debitkarten

So positiv die Nachricht der Integration von Google Pay auch sein mag, so wenig dürften die Debitkartennutzer von Crypto.com bezüglich der erneuten Änderungen der Vorzüge der einzelnen Kartenprodukte am Sonntag gewesen sein.

Nachdem Anfang Mai 2022 die Staking Rewards gekürzt wurden, geht es nun an die inkludierten Zugänge für Spotify und Netflix. Je nach Kartenprodukt erhielten Nutzer in der Vergangenheit die monatlichen Kosten für die Nutzung einer oder beider Plattformen in Form von CRO erstattet.

Dies hat jetzt ein Ende, zumindest für die Inhaber der Karten Ruby Steel, Royal Indigo und Jade Green. Bestehende Nutzer genießen noch bis 23. Januar 2023 den Vorzug der Rückerstattung.

Danach erhält man lediglich 1 % (Ruby Steel) respektive 2 % (Royal Indigo & Jade Green) Cashback auf die monatlichen Abokosten, wie für alle anderen Einkäufe mit der Karte auch.

Neue und bestehende Nutzer, die ein Upgrade auf die vorgenannten Stufen durchführen, erhalten ebenso sechs Monate lang 100 % der Kosten für die Zugänge als CRO-Cashback auf ihrem Konto gutgeschrieben. Danach rutschen sie ebenfalls auf 1 oder 2 % ab.

Die Kartenprodukte Icy White, Frosted Rose Gold und Obsidian Black sind von diesen Änderungen vorerst ausgenommen.

Lebenszeichen von 3AC Gründern

Nachdem es in den letzten Wochen Schlag auf Schlag mit der Insolvenz und einem möglichen Fortbestehen von Three Arrows Capital (3AC) gegangen war, tauchten nun auf diversen Plattformen Wortmeldungen der Gründer des Unternehmens auf.

Seit dem Zusammenbruch des Krypto-Hedgefonds waren Shu Zu und Kyle Davies wie vom Erdboden verschluckt. Sie löschten alle Altcoin-Ticker aus ihrer Twitter-Bio und deaktivierten ihre Instagram Accounts.

Mittlerweile kamen einige Gründe für ihr Untertauchen ans Tageslicht. Davon abgesehen, dass sie die Schuld für den Konkurs des Hedgefonds von sich weisen, erhielten sie wohl in der Vergangenheit Morddrohungen.

Sie versicherten ebenfalls, dass sie im regen Kontakt mit den zuständigen Behörden hinsichtlich der Insolvenzverwaltung stehen, was die Krypto-Community ebenfalls anprangerte, dass dem wohl nicht so sei.

Es bleibt also spannend, wie es in diesem Kapitel weitergeht.

3AC: Verschwundene Gründer, eine Yacht und Morddrohungen

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Mathias ist Krypto-Enthusiast seit 2017. Begonnen hat die Krypto-Reise mit Airdrops verschiedenster Projekte. Nach und nach tauchte Mathias immer tiefer in die Thematik rund um Kryptowährungen und die Blockchain ein. Er liebt es, über die verschiedenen Projekte zu recherchieren und zu schreiben. Dass BTC, ETH & Co. die Zukunft gehört, steht für ihn außer Frage.

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