Bitcoin erreicht Höchststand mit 30.700 US-Dollar

Nach monatelanger Talfahrt konnte der Bitcoin jetzt wieder eine deutliche Erholung feiern. Am gestrigen Sonntag, 29.05.2022 konnte ein 7-Tages-Hoch des Bitcoin-Kurses von 30.723 US-Dollar verzeichnet werden.

Bitcoin liegt auf Kursdiagramm

Jeder kennt sie – die Kursschwankungen bei den Kryptowährungen. Im Moment ist es sehr turbulent gewesen auf den Kryptomärkten, mit einem ständigen Auf und Ab. Wie auch im Allgemeinen in Weltwirtschaftswelt.

Durch den Krieg von Russland in der Ukraine und den Folgen der Covid-Pandemie hat sich die Weltmarktwirtschaft geändert. Explodierende Preise von Lebensmittel und Rohstoffen wie Öl und Getreide sind die Folge.

Doch was ist los mit dem Bitcoin? Diese Frage stellten sich viele gerade in den letzten Wochen. Sowohl im April, als auch über den gesamten Mai musste der Bitcoin beim Wert deutliche Einbußen erleiden.

Um das konkret an Zahlen festmachen zu können, lag der Verlust im April bei 17,3 Prozent und im Mai sogar bei 18,63 Prozent. Blickt man auf die letzten sieben Tage zurück, hat sich der Bitcoin (BTC) am Kryptomarkt wieder leicht erholt und erreichte einen Wert von 30.723 US-Dollar.

Das entspricht immerhin einem Wertanstieg von 5.5 Prozent. Natürlich gleicht diese kleine Erholung die Verluste bei Weitem nicht aus. Und es stellt sich die Frage: Ist diese Erholung dauerhaft?

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Ungewöhnlich langer Abwärtstrend

Gerade dass der Bitcoin jetzt fast zwei Monate mit deutlichen Kursverlusten gekämpft hat, kann einem die Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Ohne jeden Zweifel, wer investieren möchte in den Bitcoin, für den waren die letzten Wochen attraktiv.

Doch wer bereits in den Bitcoin investiert hat, musste deutliche Verluste verkraften. Und als Anleger stellt sich die Frage, wie es weitergeht und was die Ursache überhaupt war?

In der Analyse der Ursache gehen die Meinungen der Analysten weit auseinander. Während die einen, wie „CoinShares“ in einem Bericht den Stablecoin TerraUSD und dessen Absturz als eine mögliche Ursache sehen, gibt es auch Analysen, die die Inflation dafür verantwortlich machen.

In den USA liegt die Inflation mittlerweile bei 8,3 Prozent, in Deutschland bei 7,4 Prozent. Gerade die nahezu weltweite hohe Inflation aufgrund von Pandemie und Ukrainekrieg sorgt für einen Abzug von Kapital. Zumal durch die Finanzpolitik als Reaktion auf die Inflation andere Finanzprodukte wie Festgeld wieder interessant werden.

Die Märkte sind längst überfällig für eine Erholungsrallye.

Hayden Hughes

CEO Alpha Impact

Denn durch die Zinswende, wie sie in den USA bereits vollzogen ist, bekommen Anleger wieder attraktive Zinsen für ihr Festgeld. Es gibt auch Analysen, wie von Alpha Impact, die in den aktuellen Entwicklungen einfach eine Erholung sehen, nachdem es stark Wertsteigerungen beim Bitcoin gegeben hat.

Wirklich hilfreich sind diese Analysen nicht, da sie die Zukunftsfrage nicht beantworten können.

Viel Kapital verloren

Generell ist der Kryptomarkt aktuell unter Druck, das zeigt sich auch bei Terra (Luna). Anfang April lag hier noch eine Marktkapitalisierung von 36 Milliarden US-Dollar vor. Mittlerweile liegt diese nur noch bei 1.4 Milliarden Euro, rund 96 Prozent sind verloren.

Wirkliche Gründe dafür kann man nicht ausmachen. Vielmehr gab es einzelne Verkäufe, die für eine Kettenreaktion, für eine Panik unter den Anlegern sorgten.

Jetzt, mit der neuen Woche und dem Beginn vom Juni, wird es spannend werden, ob der Bitcoin seine Erholung der letzten Tage fortsetzen kann, aber auch wie die Kryptowährungen sich insgesamt entwickeln werden. Erst dann wird man eine zuverlässige Abschätzung haben.

Autor

Als ausgebildeter Finanzberater und Reisekaufmann sowie Hobby-Journalist mit zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen, bin ich heute als Autor für touristische Beiträge und Reiseführer genauso zu Hause, wie in der Finanzwelt. Das Thema Kryptowährung fasziniert mich schon seit Jahren und ich habe bereits unzählige Artikel geschrieben, die auf verschiedenen Krypto Portalen und in etlichen Magazinen veröffentlicht wurden.

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